Kehrschleifen weiche schaltet zu früh :-\
Da ja nun in einer Kehrschleife nur ein RM möglich ist.
Nach erreichen des RM in der Kehrschleife schaltet sofort die Weiche und die Waggon entgleisen.
Schiebt die Lok mit nicht RM fähige Wagen gehts ja.
Aber umgekehrt, katastrophe. :'(
Alle Züge passen gut in die KS, aber für mehr RM nach der Weiche in die KS ist kein platz.
Weiche ist Polarisiert, muss also geschaltet werden.
Geht das problem in der FS zu lösen?
Wenn ich erst in die KS fahre, ( stellen fahren.. ) geht es ja. Aber durchfahrt nicht.
Oder ist da ein Modul z.B. KSM4 mit integrierter Weichenschaltung eine bessere lösung? (die Weiche vom Modul nur schalten lassen )
Jetzt habe ich es erstmal mit dem UB 61080 Relais gelöst.
gruß
Herbert
Hallo Herbert,
kann man das mit einem Profil lösen?
Wenn der RMK x erreicht ist, dann fahre noch y cm (wobei y größer als der längste Zug sein muß) und dann schalte erst die Weiche.
Ich selber fahre Wechselspannung, insofern kenne ich mich mit Kerhrschleifen nicht aus, aber vielleicht hilft es?
Hallo,
also wenn keine anderen Schalterfordernisse dagegen sprechen so wäre evtl. auch eine Einschaltverzögerung für den betreffenden RMK ein Ansatz...
Herbert, anhand deines Profils arbeitest du mehrheitlich mit Uhlenbrock Produkten. Ich habe 5 Kehrschleifen realisiert und bin mit dem Power 4 Booster 63240 bestens gefahren (Dok ist bei UB verfügbar, S/22 und 23 erklären das Vorgehen). In der Schlaufe selbst habe ich zwischen 4 und 6 Rückmeldeabschnitte (RM Modul 63320) sowie pro RM-Abschnitt ein Kehrschleifenrelais 61080 eingesetzt. Absolut fehlerfreies Schalten, noch nie eine Kurzschlusssituation erhalten. Solltest diese Lösung einmal anschauen. Gruss, Walter
Hallo Walter,
das ist auch eine gute Idee.
Aber muss nicht jeder Abschnitt eine Zuglänge sein wie es in allen Handbüchern für KS beschrieben ist?
gruß
Herb
Hallo Walter und Herb,
ihr solltet euch mal Kehrschleifenmodule der gängigen Anbieter ansehen.
Die gibt es mit kurzschlußfreier Umschaltung mit einem Relais und bis zu 6 Rückmeldeabschnitten.
Ja, habe ich gerade festgestellt.
Das mit dem "Microkurzschluss" gefällt mir garnicht.
Kann auf die Dauer für die Decoder doch nicht gut sein.
Aber da kommt mir die Idee:
Da ich ja eh mit Loconet Modulen von Uhlenbrock arbeite...
Da die Rückmeldemodule 63320 ja auch Magnetartikel schalten können. Einfach an der Kehrschleife Ein- und Ausgang eine Gleislänge Rückmeldung als "Sensorgleis" und so Programmieren das ein Schaltdecoder SD1 67500 oder SD2 anzusteuern. Somit wird ja Kurzschlußfrei umgepolt.
Oder liege ich da falsch?
Hat das schon einer so praktiziert?
gruß
Zitatalso wenn keine anderen Schalterfordernisse dagegen sprechen so wäre evtl. auch eine Einschaltverzögerung für den betreffenden RMK ein Ansatz...
Hatte exakt das gleiche Problem,- mit Märklin.
Genau, das war die Lösung in meinem Fall.
Mein Dank geht an Michael.
Hallo Mathias,
wieso brauchst du bei Märklin ein Kehrschleifenmodul???????
Thomas:
Zitatwieso brauchst du bei Märklin ein Kehrschleifenmodul?
Natürlich nicht,- nur hatte ich das Problem, dass die Einfahrtweiche in die Kehrschleife bereits auf "Ausfahrt" umsprang, bevor das letzte Drehgestell des letzten Wagens die Weiche passiert hatte, da das führende Fahrzeug bereits den Kontakt erreicht hatte, der die anschließende Fahrstraße der Zugfahrt stellt, was natürlich blöd ist.
Ist bei mir alles etwas "auf Kante" genäht.
Daher war ich froh über den Hinweis bzgl. der Verzögerung.