Hallo Moba Kollegen,
ich habe in jüngster Zeit einige Ausfülle von Elektronik-Modulen, Weichen- und Relais-Decodern,
die ich mit der Märklin "Lichtspannung", vom alten Märklin Trafo versorge, um eben teuren Digitalstrom zu sparen.
Indes die gehäuften Defekte lassen mich darüber nachdenken, ob ein zusätzlicher Booster nicht preiswerter und angenehmer wäre, bei gleichzeitiger geringerer Reparatur/Ersatz fehlerhafter/ausgefallener Komponenten. Mir ist nicht klar, ob ich hier einen Gedankenfehler mache.
Außerdem versuche ich herauszufinden, was denn jetzt die richtige Digitalspannung ist:
alle meine Booster können 16,18 oder 20 V. (Littfinski digital Booster 4A max)
Derzeit fahre ich mit 18V (Etwas höhere Spannung = weniger Wärme durch geringere Ampere-Zahl)
Booster Leitung 2 x 1,5², Versorgung Decoder 2 x 0,75²
ABER: letzte Woche kaufte ich ein paar neue Märklin Weichenantriebe.
Da steht jetzt außen auf der Verpackung bis 18V AC/DC während auf dem Antrieb: 16V AC/DC steht!!
Märklin Artikelnummer 74491.
Tipps und Hinweise gerne willkommen.
Viele Grüße
Winfried
Hallo Winfried!
Wenn ich "alter Märklin Trafo" lese, muss ich sofort an die "blauen" denken und die gehören auf den Elektroschrott!
Die Dinger sind gefährlich.
Warum verwendest Du für die Decoderversorgung nicht ein 18V DC Schaltnetzteil, die bekommt man im Elektronikhandel schon für akzeptables Geld?
Ich habe auch mehrere Antriebe (74491) im Einsatz an einer Gleisbox mit Original-Netzteil und die arbeiten klaglos mit den 18V.
LG Michael
Hallo Michael,
mein Fehler.
Ich hatte die Nummer für die Trafos nicht greifbar:
allen blauen Büchsen sind bereits seit Jahrzehnten auf dem Schrott.
Ich bezog mich auf die Märklin Nummer: 6647
Viele Grüße,
Winfried
Hallo Winfried,
noch ein Fehler: Wärme ergibt sich aus dem Produkt der Spannung und dem Strom. Und das bleibt gleich!
Hallo Winfried,
der Klarheit halber sollte man genau definieren und unterscheiden:
a) Digitalspannung = die von der Zentrale abgegebene Fahr- bzw. Informationsspannung an das Gleis
b) Booster = ein Verstärker ebendieser Digitalspannung
c) Wechselstrom, wie es ein Netzteil (oder ein M-Trafo) liefert, und die bei LDT Decodern für den Schaltstrom der Magnetartikel zuständig ist.
Also: Ein Booster ist nur für den Digitalstrom zuständig, und die Spannung (an der CS 2) ist so etwa 22 V.
Die meisten Netzteile (bzw. M-Trafos am Lichtausgang) geben so ca. 18 V ab, und damit ist mir noch nie ein Magnetartikel kaputt gegangen. Mit WDP kontrollierte Weichenantriebe würden wohl auch wegen der kurzen Schaltzeit 20 V klaglos vertragen.
Herzlicher Gruß
Christoph
Moin Winfried,
bei mir wird ein Märklin 6002 zum Schalten der M-Gleis Weichen verwendet. Die Can-Module haben einen separaten Eingang für die Schaltspannung der Weichen. Der Trafo liefert 16 V Wechselspannung, durch die Gleichrichtung erhöht sich die Spannung um den Faktor 1,44. Das funktioniert einwandfrei. Die CS1R liefert 18 V Digitalspannung, damit gibt es beim Fahren der Loks auch keine Probleme.
Bernd
Hallo Kollegen
herzlichen Dank für die detaillierten Antworten! :)
Ich lese für mich daraus, dass da nicht der vermehrte Ausfall meiner Komponenten begründet ist.
Ich werde jetzt mal die Einzel-Komponenten(Bauteile) nach Hersteller und Toleranzen untersuchen.
Mein persönlicher Verdacht ging von Anfang an in diese Richtung. Indes ich wollte mich ein wenig rückversichern, bevor ich daran gehe.
Wenn ich dazu Details habe werde ich sie gerne teilen.
Vielen Dank Euch,
Winfried
Hallo Winfried,
stehen die Decoderausgänge auf Impulsbetrieb, oder wurden sie versehendlich mal auf Dauerbetrieb gestellt?
Hallo Helmut,
mir ist nicht in Erinnerung, dass die LDT's so eine Auswahl anböten. Aber ich lese nochmals nach!
Danke für den Hinweis,
Winfried