Hallo Zusammen,
ich habe hier ein wahrscheinlich altbekanntes Thema, aber ich möchte es hier nochmal anbringen, da ich bis jetzt mit den Blöcken und Rückmeldern noch nicht wirklich am Ziel bin...
Bitte wenn es möglich ist auch keine Persönlichen Meinungen, oder die Kostengünstigste, oder Einfachste... sondern die für WDP möglichst optimale Lösung...
1. Wieviele Rückmelder pro Block sind optimal (Einseitig befahren)?
Meine Anlage ist geplant für die max. Zuglänge 400cm... diese werden einige Güterzüge erreichen, die durchschnittliche Länge wird aber Lok + 4-9 Wagen (303mm) haben... Eurocity mit 11 ;)
2. Die Blöcke in den Bahnhöfen müssen also min 400cm + Bremsbereich ca. 30cm haben... richtig?
3. Es wird ja allgemein empfohlen, eine lückenlose Rückmeldung zu betreiben... die Blöcke auf der Strecke dafür sind ja dann oft kürzer als die Züge?
4. Wenn ein Streckenstück sagen wir mal 390cm hätte, dann einen Block erstellen oder lieber 2 a 195cm?
5. Würde für die Streckenblöcke (Punkt 3.) dann ein Rückmelder reichen, da ja im Normalfall kein Zug dort hält?
6. Macht man die Streckenblöcke dann direkt aneinander?
7. Mir hat man auch gesagt, daß es gut ist jede Weiche mit einem Rückmelder auszustatten... wie seht Ihr das?
8. Nochmal zu Punkt 2. Wenn in den Blöcken der Bahnhöfe die oben genannten verschiedenen Zuglängen halten, ist dann der Haltepunkt der Lok über WDP optimal und sicher an der gleichen Stelle zu programmieren?
Auf meiner Anlage sind die beiden oberen Gleise 3-4 die Hauptgleise... auf Gleis 3 würde ein Zug ja vor dem Signal halten, also steht die Lok egal wie lang der Zug ist immer gleich... Auf Gleis 4 müsste die Lok (je nach Zuglänge) ja immer an einer anderen Stelle (Richtung Hauptgebäude) zum stehen kommen? Ich wollte immer mal bei uns am HBF Recklinghausen beobachten, wie genau die verschiedenen Züge dort halten...
Die Anlage versuche ich möglichst nah am Vorbild zu gestallten... Gleisverlauf + Radien und der spätere Betrieb in Epoche 5
Schön wäre es zu den einzelnen Punkten zu Antworten :)
Hier noch Bilder des Anlagenplans
Die Bahnhöfe wurden ähnlich den Vorbildern HBF Recklinghausen (Oben) und BF Recklinghausen-Süd (Unten) nachempfunden... Links ist noch ein Depot, das dem der NordWestBahn Dorsten ähnlich ist...
(https://abload.de/thumb/atticrailway21.12.20fiijlp.jpg) (https://abload.de/image.php?img=atticrailway21.12.20fiijlp.jpg)
(https://abload.de/thumb/atticrailwaysbfforum4uj6d.jpg) (https://abload.de/image.php?img=atticrailwaysbfforum4uj6d.jpg)
Gruß und vielen Dank Marco
Hallo Marco
Wir arbeiten hier nicht mit Blöcken, sondern mit Fahrstraßen.
Diese bestehen im Normalfall aus einem Stopp- (Start-)kontakt, einem Bremskontakt und 0 bis mehreren Streckenkontakte. Wie lang diese dann sein sollen, kann jeder für sich selber festlegen.
Der Stoppkontakt sollte so lang sein, dass die Lok dort auch sicher zum stehen kommt.
Der Bremskontakt sollte ebenfalls so lang sein, dass die Lok die vorgegebene Geschwindigkeit auch sicher auf dem Abschnitt erreicht.
Den Streckenkontakt kann man dann beliebig mit einer Geschwindigkeit versehen.
Also je mehr Kontakte, umso mehr Möglichkeiten etwas zu verändern, oder auszulösen.
Dies wäre die Einstellung für eine FS ohne iZNF.
Werden Kontakte zu einem iZNF zusammen geführt, dann ändert sich da natürlich einiges.