Hallo werte Modellbahnfreude,
ich habe zwei Pendelstrecken eingerichtet, deren Strecke sich kreuzt. (Eine Fahrstraße, bzw. Anforderungskontakt werden gemeinsam genutzt) Es ist je eine Automatik eingerichtet. Start- und Zielkontakt sind darin eindeutig definiert.
Nun passiert es, das das Programm das falsche Ziel auswählt. z.B Zug startet in P1, soll nach Ziel1 fahren, nimmt aber Ziel 2.
Wie kann ich das verhindern?
Die Automatikbereiche habe ich entsprechend gekennzeichnet.
Mit Bedingungen möchte ich nicht arbeiten, da ich die Loks wechseln möchte, ohne jedesmal die Bedingungen ändern zu müssen.
Im Forum habe ich keine brauchbare Antwort gefunden. Kann mir jemand einen Tipp geben?
Hallo Sigmar
Du mußt in der ZFA die reihenfolge so legen, dass erst Strecke 1 und dahinter Strecke 2 liegt.
Dann sollte auch kein Zufallsgenerator laufen.
Somit werden die Zeilen dann von oben nach unter abgearbeitet.
Hallo,
ich würde in dem Fall die Matrix in der Fahrtstrassen Aufzeichnung nutzen.
Triebwagen A nur Strecke 1, Triebwagen B nur Strecke 2.
Eddy war schneller, diese Lösung muss ich mir überdenken.
Herbert
Hallo nochmal,
Eddys Lösung ist flexibeler. Gute Idee, werde ich auch nutzen ,Danke !
Herbert
Hallo,
Alternativ könnte über die Strecken mit den Fahrstraßen davor und dahinter eine Zugfahrt erstellt werden.
Hallo Erwin,
wenn ich das richtig verstehe, bedeutet das, das ich beide Dateien zu einer Datei zusammenfassen kann. In dieser Datei werden dann alle Fahrstraßen von oben nach unten abgearbeitet.
Bei einer späteren Ausweitung des Fahrbetriebes über weitere Automatiken fehlt mir ja dann die einzelne Auswahlmöglichkeit?
Moin Siegmar,
ZitatBei einer späteren Ausweitung des Fahrbetriebes über weitere Automatiken fehlt mir ja dann die einzelne Auswahlmöglichkeit?
... dafür gibt es die Möglichkeit die Zeilen der ZFA verschiedenen Automatik-Bereichen (12 Stück) zuzuordnen. Die einzelnen Bereiche kannst Du dann mit einem Magnetartikel (meist virtuell) ein- und ausschalten.
Auch kannst Du in den Zeilen Bedingungen eintragen, mit denen Du en Ablauf steuern kannst. WDP bietet Dir da etliche Varianten. Arbeite mal das Kapitel 9 im HB durch. Dann bleiben in dieser Hinsicht kaum noch Fragen offen. ;)
Hallo Forum,
danke für eure Antworten. Leider bin ich dadurch der Lösung nicht wirklich näher gekommen. Deshalb möchte ich meine Frage nun etwas anders formulieren.
- Bei Nutzung zweier Zugfahrtenautomatiken, deren Strecken sich nicht kreuzen (es werden keine Anforderungskontakte gemeinsam genutzt), gibt es keine gemeinsamen Streckenabschnitte. Dieser Betrieb funktioniert jeder für sich reibungslos.
- Nun habe ich aber zwei .zfa deren Strecken sich kreuzen. Ein Streckenabschnitt wird von beiden gemeinsam genutzt (Bei WDP ist ein Anforderungskontakt ist in beiden zfa der selbe, z.B. in meinen Beispiel Nr 051). Die FS mit AF-Kt 051 in 1.zfa läßt den Zug nach Osten weiter fahren, bei 2.zfa fährt der Zug nach Westen weiter.
- Wird jede ZFA nur einzeln eingeschaltet, läuft der Betrieb reibungslos
- Ich lasse nun 1.zfa fahren und schalte nach kurzer Zeit mit dem Häkchenfeld 2.zfa dazu.
- Der Zug fährt los und kommt zwangsläufig in einer Fahrstraße auf den Kontakt 051.
- Jetzt fährt er nicht nicht, wie in 2.zfa geplant, nach Westen weiter, sondern nutzt nun die Fahrstraße mit dem AF Kt 051 aus 1.zfa und fährt nach Osten. Dort steht ja schon der Zug aus 1.zfa, beide behindern sich nun.
Wie kann ich im Zugfahrtenautomatikeditor diesen Fall verhindern? Der Anforderungskontakt 051 kann ja nicht wissen, für welche zfa er die Fahrstraße stellen soll.
Wie habt ihr dieses Problem in den Griff bekommen?
Eine Möglichkeit wäre, die Lok als Bedingung zu hinterlegen, ist aber umständlich, da bei Lokwechsel immer die Bed. geändert werden muß.
Habe es über die Zuweisung von Bereichen versucht, klappt bei mir aber nicht
Hallo Siegmar
Dann lege doch für diese beiden Fälle Zugfahrten fest.
Damit ist der Ablauf der einzelnen FS vorgegeben.
Du mußt dann aber die einzelnen FS, die du in der ZFA eingetragen hast löschen, und durch die ZF ersetzen.
Hallo Sigmar,
in der 1.zfa sollte als Bedingung eingetragen sein dass Ziel ZNF nicht besetzt und die Zugfahrt dorthin nicht gestellt ist.
Das sollte dein Problem lösen.
Hallo,
vielleicht doch mal meine Antwort #4 versuchen?
Hallo,
das mit der Zugfahrt leuchtet mir ein und funktioniert auch.
Vielmehr geht es mir aber, die Programmlogik zu verstehen.
Ist es möglich, in einer Zugfahrtenautomatik festzulegen, welche Zeile als nächste Fahrstraße nach Erreichen des Zielkontaktes ausgewählt werden soll? (soll auch bei einer Zick-Zack-Fahrt funktionieren)
z.B. über eine Bedingung, oder was auch immer.
Sollte das nicht möglich sein, wäre mir dieser Hinweis auch hilfreich.
Mit spätabendlichen Grüßen
Siegmar
Zitat von: Edwin Schefold in 04. März 2021, 21:05:24
Hallo Sigmar
Du mußt in der ZFA die reihenfolge so legen, dass erst Strecke 1 und dahinter Strecke 2 liegt.
Dann sollte auch kein Zufallsgenerator laufen.
Somit werden die Zeilen dann von oben nach unter abgearbeitet.
Hallo Edwin,
das würde doch bedeuten, das beide zfa´s in einer Datei gespeichert werden müssten.
Mit der Folge, das es nur noch eine Automatik geben würde, auch bei weiterem Ausbau der Anlage, oder wie kann ich das verstehen?
Hallo Siegmar,
die Logik ist einfach so, dass WDP in der ZFA an der Abzweigstelle 2 Fahrstraßen findet und nun entscheiden muß, welche Fahrstraße ausgewählt werden soll. Da an dieser Stelle keine eindeutigen Vorgaben existieren, wird die Fahrstraße genommen, die zuerst die Bedingungen zum Stellen erfüllt.
Trägst Du nun über die Abzweigung aber eine Zugfahrt ein, dann ist der Weg ja vorher schon ganz klar vorgegeben.
Kannst es aber auch komplizierter machen und jeder Fahrstraße über diesen Abzweig Zähler implementieren und damit eine Logik erstellen, dass in deren Abhängigkeit Dein gewünschter Weg vorgegeben ist.
Hallo Siegmar,
stell doch mal eine Datensicherung hier ein. Da kann man sich das Problem viel besser ansehen.
Hallo, besten Dank für die freundliche Hilfe, jetzt fährt alles in sicheren Gleisen.