Hallo zusammen,
ich habe in WDP iZNF erstellt und Diese auch exakt ausgemessen. Habe im Moment 2 Loks auf der Anlage. Eine kurze Diesellok und einen InterRegio.
Jetzt ist folgende Situation:
iZNF funktioniert mit der Kurzen Lok wunderbar. Steht direkt vorm Haltesignal.
Die längere Lok (InterRegio) schießt eine Zuglänge über das Signal hinaus.
Wie kann das möglich sein?
Vielleicht kann mir jemand weiterhelfen.
Viele Grüße
Patrick
Hallo Patrick,
ich setze mal voraus, daß die CVs im Decoder für Beschleunigung und Abbremsen auf einem kleinen Wert stehen, so daß WDP die eigentliche Arbeit machen kann.
Die CV für die Vmax ist auch vorbildgerecht eingestellt.
Ist die Lok eingemessen und zeigt ein vernünftiges Geschwindigkeitsprofil?
Mit welcher Geschwindigkeit erreicht die Lok das iZNF? (vielleicht sehr hohe Geschwindigkeit?)
Ist das iZNF auch ausreichend lang, so daß die Lok auch tatsächlich noch ausreichend Bremsstrecke hat?
Ggf. in der FZ-Datenbank den Wert für das Abbremsen erhöhen.
Zu allerletzt besteht die Möglichkeit, den Wert der Bremskorrektur zu erhöhen
Es dürfte keinen Einfluß haben, ob der Zug lang oder kurz ist. Wenn Stopp am Signal in der FS eingetragen ist, sollte das führende FZ auch dort zum Stehen kommen.
Vielen Dank für die schnelle Antwort. An den CVs habe ich bis jetzt noch keine Änderungen vorgenommen. Die Haltestrecke ist ca. 140 cm lang. Das FZ ist eingelesen und zeigt ein vernünftiges Profil.
Das FZ kommt mit halber Geschwindigkeit in den Bereich und fängt auch früh an langsamer zu werden.
Wie gesagt, mit den CVs kenne ichmich nicht aus und traue mich nicht so richtig daran.
Viele Grüße
Patrick
Hallo Patrick,
Wie sind denn in der FZ-Datenbank die Werte für "Abbremsen"?
Ggf. mal ein Bild der Geschwindigkeitsprofile der beiden Loks einstellen
Hallo Patrick,
schaue Dir das hier doch mal an (siehe Download).
Hallo Sven,
Welchen Download meinst Du?
Hallo Matthias,
na den natürlich: https://www.windigipet.de/foren/index.php?topic=81690.0 (https://www.windigipet.de/foren/index.php?topic=81690.0)
;)
Hallo zusammen,
hier mal die zwei Geschwindigkeitsprofile
Viele Grüße
Patrick
Hier noch die Fahreigenschaften des InterRegio
Viele Grüße
Patrick
Hier mal ein Bild mit den RMK und iZNF
Hallo Patrick,
bei Signal sind aber 0cm eingetragen. Für mich sieht die Messkurve der Rangierlok etwas merkwürdig aus. Fahrstufe 1 sind etwa 40 km/h und maximal 185 km/h. Das pass was nicht.
Ich habe da 0cm eingetragen, da das Signal ganz am Ende (0cm) des RMK Strecke liegt.
OK - das Einmessen mit der Diesellok muss ich nochmal überprüfen.
Viele Grüße
Patrick
Hallo Patrick,
ein iZNF mit nur einem RMK ist zwar möglich, besser wären aber zwei oder drei RMK, damit WDP das Bremsverhalten besser steuern kann.
Evtl. verwirrend kann auch sein, wenn der RMK hinter dem Signal der gleiche ist, wie der RMK davor, oder wie bei Dir des gesamten iZNF.
Denn auch, wenn der Zug z. B. physikalisch in der Mitte des Bahnsteiges hält oder gar am Bahnsteiganfang, ist der RMK hinter dem Signal rot, und es sieht am Bildschirm so aus, als sei der Zug zu weit gefahren.
Das betrifft auch den RMK 48 darunter.
Hallo Matthias,
schau mal hier im SBH. Da habe ich mind. 3 RMK-Bereiche.
Viele Grüße
Patrick
Hallo Patrick,
und was machen die fraglichen Loks dort mit dem Anhalten am Signal?
Passt dort das Halten?
Wo hat denn der Interregio seine erste rückmeldende Achse? Doch wohl nicht am zweiten Drehgestell ???
Sind da die Maße in der FZ-Datenbank korrekt???
Moin Patrick,
wenn Du die Fragen von Matthias alle positiv beantworten kannst, sprich alles okay ist und Dein Problem weiterhin besteht, dann schalte doch mal im Lok-Control die Funktion "Dec-Verzögerung AUS" (meistens F4) ein. Wenn dann die Lok früher anhält, ist der Wert in CV4 im Decoder für WDP zu groß, und Du musst Dich dann doch an die Programmierung des Decoders wagen. Aber auch das ist kein "Hexenwerk"! ;)
Versuch erstmal meinen Tipp und berichte dann kurz.
Hallo Patrick,
um die CV-Programmierung kommst Du bei der BR 362 ohnehin nicht vorbei. Soll die wirklich über 180 km/h fahren???
Und wenn Du die rote Linie der Höchstgeschwindigkeit auf V max 60 km/h runterziehst, verschenkst Du viele Fahrstufen und es kommt die Klage, daß sich die Lok nicht feinfühlig steuern läßt.
Hallo zusammen,
da muss ich mal auch was zu sagen, bin jetzt noch nicht der Superprofi wie Sven, aber Rangierloks mit 180Km/h habe ich nicht auf meiner Anlage. Da muss erst mal nach gebessert werden. Dann der Hinweis mit den isolierten Achsen, oder solche die einfach manchmal nicht melden, weil die Lok so leicht ist(Kein Kontakt). alles richtig.
Nach anfänglichen Schwierigkeiten, so wie Du sie beschreibst, habe ich konsequent alle Lok eingemessen,(war 8 Wochen krank zuhause und hatte Nachts schön Zeit dafür), läuft das einfach super mit dem anhalten, egal welches Gleis mit welcher Lok.
Also Schritt für Schritt vorgehen und nicht mal hier und da was versuchen, klappt nicht.!!
Gruß aus dem Münsterland (eigendlich Fahrradland).
Bernd aus Ochtrup
Hallo Patrick,
mach es so wie Bernd empfohlen hat:
ZitatAlso Schritt für Schritt vorgehen und nicht mal hier und da was versuchen, klappt nicht.!!
und wie es auch in der Doku zum iZNF steht.
1. Lok optimal mit den Geschwindigkeiten, Anfahr- und Bremsverzögerungen einstellen. Bei der 1.Fahrstufe sollte sie gerade so losfahren, damit es ruckelfrei ist. Bei mir sind das in der Regel 1 bis 2 km/h. Die 40km/h Deiner Diesellok zählen auf keinen Fall dazu.
2. Das iZNF einrichten. Es geht mit einem Kontakt, aber je nach Länge ist das nicht optimal. Das Signal im iZNF auf 0cm zu setzen ist auch nicht gut, auch wenn es auf der Anlage der Realität entspricht. Bei 0cm würde es bedeuten, das alle Deine Loks auf den Punkt genau halten müssten. Jedes geringfügige überfahren würde den nächsten Kontakt auslösen und eine Weiterfahrt verhindern. Auch wenn das Signal auf der Anlage so steht, würde ich immer einen kleinen Sicherheitsabstand eintragen. Geht zwar etwas von der Gesamtlänge des iZNF verloren, aber einen 100cm langen Zug in ein 100cm langes iZNF zu pressen, wird auch nicht von Erfolg gekrönt sein.
3. Dann Einmessen. Wichtig ist, wie in der Doku auch beschrieben, das die Loks beim Beginn der Messung immer den Beschleunigungsvorgang beendet haben und die tatsächliche Geschwindigkeit der jeweiligen Fahrstufe erreicht haben.
4. Testen, testen und testen und dabei die Bremskorrektur einstellen wenn nötig.
Guten Morgen zusammen.
Ich habe jetzt mehrere RMK im Bremsbereich/Anhaltebereich hinzugefügt. Leider schießt der InterRegio 5-10 cm über das Signal hinweg, auch schon in den nächsten RMK Bereich, wo er eigentlich nicht hinfahren soll.
Bei der Lok sehe ich in der CS3:
Mininalgeschw: 3
Maximalgeschw: 210
Anfahrverz: 28
Bremsverz: 15
Sind die Werte OK ?
Bei der BR 362 habe ich die Maxgeschw auf 120 gesetzt.
Bitte um Hilfe.
Gruß
Patrick
Hallo Patrick,
hast Du Dir die Doku schon einmal durchgelesen? Der Knackpunkt wird die hohe Bremsverzögerung im Decoder sein. Ich würde den auf jeden Fall mal etwas runterregeln. Danach wieder probieren. Fährt er dann immer noch zu weit, dann die Bremskorrektur bemühen. Steht aber alles in der Doku.
Ich verstehe das nicht, obwohl die Bremsverzögerung auf NULL steht, der schafft es nicht Punktgenau zu Halten.
Wenn ich alle RMK korrekt eingemessen habe und in WDP eigepflegt habe muss es doch passen dass der Zug exakt hält.
Gruß
Patrick
Hallo Patrick
Die Bremsverzögerung, im Decoder, sollte nicht auf 0 stehen, sondern mindestens auf 1.
In WDP, bei der Lok, sollte das Abbremsen auf schnell stehen (18).
Wenn dann der Zug noch immer nicht richtig hält, so kannst du ja noch die Bremskorrektur erhöhen.
Dies wirkt aber nur beim iZNF. Beim Stopp am Kontakt hat das keine Auswirkung.
Hallo Edwin
Habe in der CS 3 die Bremsverzögerung auf 1 gestellt. In WDP steht das Abbremsen auf 18, Bremskorrektur auf NULL
Ich habe mal ein Bild angehängt.
Laut iZNF sollte der Zug RMK 79, 78 und im Bereich RMK 51 zum stehen kommen.
Es ist immer das Gleiche, er fährt ca. 20 cm weiter und kommt im RMK 50 zum Stehen.
Hat hier jemand eine Idee ??
Kann das auch was mit den Fahrstraßen zu tun haben ???
Viele Grüße
Patrick
Hallo Patrick,
hast Du die Längenangaben des Triebzuges (BR648) korrekt erfasst? Insbesondere die Abstände (vorne und hinten) von Puffer/Kupplung bis zur ersten leitenden Achse? Möglicherweise spuckt Dir hier eine Isolierung durch Haftreifen in die Suppe.
Die Anmerkungen der Kollegen - insbesondere das Studieren der Doku - sind elementar für das Verständnis der Materie. 8)
Hallo Patrick,
und noch einmal meine Frage: Hast Du Dir die Doku mal durchgelesen?
Die eingestellten Werte des Zuges sollten jetzt ok sein. Beim iZNF gehe ich auch einmal davon aus, das ich es nicht kontrollieren kann.
Jetzt kommen nur noch 2 Sachen in Frage: Die Einfahrtsgeschwindigkeit in das iZNF und der mechanisch bedingte Auslauf des Zuges durch Gewicht und/oder Schwungmasse. Steht aber alles in der Doku (sogar mit Videos).
Hallo Patrick
Erhöhe doch mal die Bremskorrektur auf z.B. 50. Wie verhält sich der Zug denn dann?
Hallo Patrick,
vielleicht mal eine Datensicherung und je ein screenshot mit den ausgelesenen CVs der beiden Loks.
Welche Elemente benötigt Ihr von der Datensicherung ?
Wie lese ich die CVs aus ? Kann das nur mit der CS3.
Gruß
Patrick
Hallo Patrick,
wenn die Loks einen MFX Decoder haben, kannst Du auch die Loks mit dem Programmer von WDP mit der CS3
Hallo Norbert,
verstehe ich leider nicht
Hallo Patrick.
klicke einmal das WDP Symbol, bei mir mit der linken Maustaste, im Lokcontroll an. Es öffnet sich ein Menü. Im Menü klickst Du auf Decoder Programmieren (zweiter Menüpunkt von oben). Jetzt sollte sich das Tool zum Programmieren des Decoders öffnen. Dort auf MFX klicken und rechts neben dem Wort "Hauptgleis" auf das grüne Gleissymbol klicken. Jetzt sollte der Decoder dieser Lok ausgelesen werden.
In der Kopfzeile vom nach schauen ob die richtige Zentrale eingetragen ist. Bei Dir die CS3.
Ist der Decoder vollständig ausgelesen kannst Du die Datei speichern oder über die Druckerfunktion exportieren.
So, hab hier mal die ausgelesene CVs des InterRegio
Und hier die Sicherung von WDP.
Ich hoffe Ihr könnt den Fehler finden.
Viele Grüße
Patrick
Hallo Patrick,
ZitatIch hoffe Ihr könnt den Fehler finden.
Ich habe ihn schon. Der Fehler ist, das Du nicht auf die Fragen hier antwortest.
Ich versuche es aber noch einmal.
Hast Du Dir die Doku durchgelesen? Ich vermute mal nicht, da keine Antworten kamen. Der passende Hinweis kam hier schon mehrmals auch von anderen Usern und wurde in Deinem Projekt nicht berücksichtigt.
Auch die Helfer brauchen ein wenig Hilfe, sonst wird das nichts. ;)
Hallo Sven,
natürlich habe ich mir das Dokument durchgelesen.
Ich habe die Höchstgeschwindigkeit der Loks mal auf 120 heruntergeregelt.
Aber vielleicht liegt auch da der Fehler, dass ich beim Einmessen der Lok in den WDP Einstellungen was nicht richtig eingestellt habe.
Für mich wäre auch mal interessant, warum der rote Strich im Diagramm nicht nach unten wandert, obwohl ich die max. Geschw. auf 120 gestellt habe.
Wie schon mal geschrieben, mit den CVs kenne ich mich nicht aus.
Das lustige ist aber, wenn ich das iZNF deaktiviere, bleibt der Zug wunderbar vor dem Signal halten. Aber eigentlich hätte ich es gerne mit aktiviertem iZNF :)
Viele Grüße
Patrick
Hallo Patrick,
bei dem Regionalexpress würde ich einmal die Bremskorrektor auf maximal stellen und nochmals testen. Siehe Bild. Die Länge vom Zug wurde richtig eingetragen?
Die andere Lok solltest Du nochmals einmessen, bzw. die minimal und die maximal Geschwindigkeit einstellen (Programmieren). Dann einmessen. Hat diese zweite Lok auch ein MFX Decoder?
Wenn ja, kannst Du es so wie beim Regionalexpress machen. Erst mit dem Programmiertool von WDP auslesen, wenn das Auslesen fertig ist, gehe in den Ordner Fahreigenschaften und dann klickst Du Kennline an. Auf der rechten Seite über der Kennline siehst Du dann die Minimal und die Maximal Geschwindigkeit.
Mein Einstellungen siehst Du im beigefügten Bild. Stelle diese Werte einmal ein und klicke auf das gelbe Gleissymbol. Dann werden die Werte auf den Decoder geschrieben.
Hat die Lok keinen MFX Decoder, dann solltest Du uns einmal den Decodertyp verraten, dann sehen wir weiter.
Viel Erfolg
Hallo Norbert,
erst mal vielen Dank für die ausführliche Antwort.
Ich habe zuerst die Bremskorrektur auf max. gestellt. Da ist der Interregio ca. 25 cm vor dem Signal zum stehen gekommen.
Die Kennlinie habe ich auf 5 / 70 eingestellt und auf die Lok geladen. Jetzt fährt die Lok wie eine Schildkröte langsam. Sie bleibt erstaunlicherweise direkt am Signal halten.
Werde die Lok mal auf 120 Einstellen und erneut einmessen. Mal schauen, wie es dann aussieht.
Also der InterRegio hat einen MFX-Decoder. Da scheint das Programmieren einfach zu sein und kann mit WDP erfolgen.
Welche Decoder in den anderen Loks verdaut sind, kann ich auf anhieb nicht sagen. Von der Rangierlok habe ich mal ein Bild beigefügt, welches ein Decoder mit DIP-Schalter hat.
Viele Grüße
Patrick
Hallo Patrik,
na jetzt bist Du doch nah dran. Aber immer noch die falsche Reihenfolge.
1. Decoder einstellen (Höchstgeschwindigkeit und Bremsverzögerung)
2. iZNF einstellen
3. Lok einmessen
4. Lok auf iZNF testen und mit der Bremskorrektur auf genauen Halt einstellen
Mach nicht immer so viel durcheinander.
Hallo Patrik,
lass auch erst mal die Diesellok weg. Konzentriere Dich doch erst mal auf den Interregio.
Der Decoder in der Diesellok dürfte nicht zu programmieren sein. Das mit den DIP-Schaltern ist ja Urgestein, wo man nur die Adresse einstellen kann. Entweder so belassen oder besser einen moderneren Decoder einbauen.
Hallo Sven,
die Reihenfolge werde ich einhalten.
Muss ich, wenn ich am Decoder die min. und max. Geschwindigkeit einstelle, Diese auch an der CS3 verändern?
Viele Grüße
Patrick
Wenn ich im Decoder einstelle Höchstgeschwindigkeit 120 und es anschließend auf dem Decoder speichere und auch, wie im Bild zu sehen, Höchstfahrstufe 120 einstelle kommt das Diagramm beim einmessen heraus ?
Ich blicke langsam nicht mehr durch.
Gruß
Patrick
Hallo Patrick,
das Bild von der kleinen Dampflok zeigt einen "uralten" Decoder von Märklin, der damals unter dem Namen C80 bekannt war. Diesen Decoder gibt es schon lange nicht mehr, die meisten Hobbyisten haben auch gerade diesen Decoder gegen neuere Versionen ausgetauscht. Warum? Weil sich an diesem Decoder außer der Adresse überhaupt nichts anderes einstellen lässt. Keine Höchstgeschwindigkeit oder andere Motorparameter. Nur die Beleuchtung lässt sich hier über f0 ein- und ausschalten. Außerdem dürfte in der Lok noch der ursprüngliche Motor verbaut sein, der die typischen Eigenschaften früherer analoger Motoren aufweist; langsam bergauf, schnell bergab usw.
Eine Regelung des Fahrverhaltens kannst bei diesem Lokmodell nur über die Einstellungen in der Fahrzeug-Datenbank mit den Schieberegistern für Höchstgeschwindigkeit usw. verändern. Mehr geht da nicht.
Ein besseres Fahrverhalten, z.B. für einen Rangierbetrieb, erreichst Du nur durch Austausch des Decoders und Umrüsten auf einen HLA-Antrieb (Hochleistungsantrieb). Märklin hat da passende Umbausätze im Angebot.
Hallo Ralf,
vielen Dank für Deinen Beitrag.
Hast Du eine Idee, auf meine Frage, mit dem Einmessen der MFX Interregio ?
Viele Grüße
Patrick
Moin,
siehe Antwort 39 von Sven
Klar, wenn ich überall die 120 eingetragen habe und dann die Lok einmesse, bekomme ich eine max. Geschwindigkeit von 80.
Finde den Fehler :)
Wenn Du im Decoder tatsächlich in der CV für die Vmax 120 eingetragen hast, dann erhöhe die mal.
Die 120 in der CV des Decoders hat nix mit der 120 zu tun, die Du in WDP einstellst.
Fehler gefunden, oder? ;)
Hallo Patrick,
wie sich das mit der CS3 verhält kann ich Dir nicht sagen. Mit dem MFX-Protokoll und CS kenne ich mich nicht so aus. Ob da nun in der CS noch irgendetwas eingestellt oder abgeglichen werden muß entzieht sich meiner Kenntnis.
Fakt ist aber eines. Egal was Dir die CS3 auch anzeigt, wenn die Messung richtig ausgeführt wird, dann sind die dort ermittelten Werte entscheidend. Mit welcher Methode hast Du eingemessen? Hat die Lok beim Messbeginn immer den Beschleunigungsvorgang abgeschlossen?
Erst wenn die Einstellung des Decoders richtig ist würde ich weitermachen. Du musst auch nicht jedes mal neu einmessen, wenn Du die Höchstgeschwindigkeit geändert hast. Das lässt sich viel schneller und einfacher mit der Geschwindigkeitsmessung in WDP realisieren. Wenn dann der Decoder bzw. die Lok richtig sind, dann einmessen. Aber eventuell kann Dir ein CS3 Anwender noch sagen, ob da noch etwas einzustellen ist.
Ich verstehe das so langsam nicht mehr. Die Bilder im Post 42 zeigen doch alles. Auf dem MFX Decoder wurde die 120 abgespeichert. In WDP die 120 eingestellt und anschließend die Lok eingemessen. Was zeigt das Diagramm nach dem Einmessen ? 70 und nicht die eingestellten 120.
Ich habe die gleiche Rangierlok mit einem anderen Decoder.
Kann man Diesen auslesen ?
@Matthias: Nein, habe Ihn noch nicht gefunden
Viele Grüße
Patrick
Hallo Patrick,
Decoder kennen keine Geschwindigkeiten sondern -in den meisten Fällen - nur die Werte zwischen 0 und 255. Prinzipiell geben die Decoder mit jedem Wert einen x/255 Spannungswert auf den Motor. Mit Deinen Einstellungen sagst Du also; bei 5/255 fährt die Lok los (also Fahrstufe 1) und bei 121/255 hat Sie ihre Höchstgeschwindigkeit (Fahrstufe 128) erreicht.
Mit dem Einmessen in Windigipet ermittelst Du quasi das es 80 km/h sind. Dein ToDo ist jetzt, den Wert für die Vmax soweit nach oben zu ziehen, dass beim Einmessen die 120 Km/h herauskommen. Den untersten Wert brauchst Du nicht mehr veränder, wenn das Fzg bei Fahrstufe 1 langsam und ruckfrei fährt.
Hallo Bernd,
vielen Dank für Deinen Beitrag.
Da kommen wir der Sache ein Stück näher. Probiere ich gerne mal aus.
Viele Grüße
Patrick
Hallo Patrick,
es ist so wie Bernd schreibt. Ich mache es so, dass ich die Höchstgeschwindigkeit der Lok ausmesse, und dann über eine Dreisatzrechnung den Wert ermittle und dann programmiere. In der Regel passt dann die von mir gewünschte Geschwindigkeit.
Gruß aus den USA
Interessanterweise habe ich für Vmax. 120 beim Einmessen in WDP Punkt 14 einen CV Wert von 90 ermittelt. :)
Das Cvs auslesen von MFX Decodern ist einfach. Wie ist das bei anderen nicht MFX Decodern?
Wie kann ich da die Werte ändern ?
Gruß
Patrick
Hier mal das aktuelle Bild zur Einmessung des InterRegio
Es ist unglaublich, da habe ich eine FS da hält die Lok auf den Millimeter genau vor dem Signal an.
Bei anderen FSen bleibt die gleiche Lok 20-30 vor dem Signal stehen.
Vielleicht zum besseren Verständnis: das iZNF bremst den Zug/Lok ab dem RMK, welcher als erstes im Dialogfeld iZNF eingetragen ist. Dabei sollen auch die Längenangaben der RMK im iZNF stimmen.
Oder verstehe ich das Falsch ?
Es ist doch schade, vor Allem im SBH-Bereich, wenn bei längeren Zügen nicht der optimale Platz auch genutzt wird und nicht unnötig verschenkt wird.
Viele Grüße
Patrick
Hallo Patrick,
um noch einmal auf Deine Rangierlok zurück zu kommen.
Bei der ist ein alter C90 Decoder (mit 2 Potis: einer zur Einstellung für die Höchstgeschwindigkeit, der andere für die Anfahr- Bremsverzögerung) verbaut.
Siehe https://moba-hgh.de/modellbahn/digital/spezial-platinen/schweizer-lichtwechsel/51-homepage/umbau-beitraegedet/73-maerklin-decoder-familie-c90-std (https://moba-hgh.de/modellbahn/digital/spezial-platinen/schweizer-lichtwechsel/51-homepage/umbau-beitraegedet/73-maerklin-decoder-familie-c90-std)
Bei dem Decoder kannst Du, außer Adresse und groben Einstellungen an beiden Potis, nichts einstellen.
Einen HLA (Hochleistungsantrieb) für einen zeitgemäßen Decoder hat die Lok aber schon.
Den vorhandenen Decoder solltest Du bei Gelegenheit durch einen modernen ersetzen, dann klappts auch mit dem Fahrzeug einmessen.
Beim Thema mfx bin ich leider unbeleckt.
Hallo Patrick,
Ich habe mal in meinen Betreibsanleitungen gesucht.
Siehe Anlage, etwas für dich gefunden. Der Decoder ist ein C6090 von Märklin.
Mit dem Schalter 3 stellst du durch probieren deine Höchstgeschwindigkeit ein.
Nach deinem Bild eine V60 3 achsige Diesellok. 60-80 KM/h ??
Den Schalter 3 stellst du bitte ganz nach links. Wie CV 4 auf 1.
Alles andere regelst du mit Windigipet, Einmessen, vielleicht noch Bremsen eingeben.
Bei mir klappt das. Habe mehrere Lok´s davon mit dem Decoder.
Viel Erfolg weiterhin mit unserem schönen Hobby.
Hallo Patrick,
hier noch eine Anlage mit Anschlüssen. Ich vermute, dass die Lok Telex-Kupplung hat, mit Lichtwechsel.
Vielen Dank für die eingestellten Bilder.
Ein Decoderwechsel würde ich beim Händler durchführen lassen, da ich mir das mit den Anschlüssen schon recht kompliziert vorstellen kann. Auch das Löten kann bestimmt zum Desaster werden.
Viele Grüße
Patrick
Wie macht Ihr das mit dem Einmessen? Ich benutze einen Rollenprüfstand. Wäre eine Gleisstrecke die bessere Wahl ?
Grüße
Patrick
Hallo Patrick,
einmessen auf einem Rollenprüfstand ist dann geeignet, wenn man nur eine Lok einmessen möchte. Hast man aber z.B. einen Triebzug (ICE oder dergl. ) dann ist es wohl vernünftiger, die Einmessung auf einer entsprechend ausgelegten Messstrecke durchzuführen.
Ich habe dazu die Zufahrt zum Schattenbahnhof und das Durchfahrtsgleis mit den entsprechenden Rückmeldestrecken als Messstrecke angelegt. Zunächst beginne ich mit der Version 3-Punkt-Messung, um die Höchstgeschwindigkeit in km/h zu ermitteln. Ist die zu hoch, reduziere ich den entsprechenden Wert im Decoder und messe dann erneut. Das mache ich ggf. mehrfach bis die gewünschte Höchstgeschwindigkeit im Einmessvorgang erreicht wird.
Dazu ziehe ich dann in den Einmessfenstern die rote Linie soweit herunter, bis die Zahl der Höchstgeschwindigkeit auch im Zahlenfeld angezeigt wird. Anschließend kümmere ich mich um die mittlere Geschwindigkeit in der gleichen Weise. Dadurch ergibt sich dann auch meist eine gerade Linie im Einmessfeld.
Ich habe noch eine andere MFX Lok. Diese habe ich jetzt schön eingemessen. Die CV soweit runtergeregelt, dass die Vmax. 160 beträgt.
Auch diese Lok hält ca. 20 cm (also mehr als eine 18,8 Schiele) vor dem Signal an. Alle Längenangaben im iZNF Bereich sind auf die erste Nachkommastelle exakt. Bremskorrektur ist auf NULL.
Habe mir mal eine Markierung am Haltepunkt der Lok gesetzt - Sie bleibt exakt immer am gleichen Punkt stehen. Nur halt ca. 20 cm zu früh.
Hat hier jemand eine Idee ?
Gruß
Patrick
Hallo Patrick,
hat denn die Lok ihre Geschwindigkeit erreicht, wenn sie in das iZNF einfährt?
Beispiel 1:
Die Lok fährt von der Bahnhofseinfahrt los. Es ist eine große Anfahrverzögerung im Decoder eingestellt. In WDP ist eine kleine Anfahrverzögerung eingestellt, weil es ja der Decoder macht. Jetzt kommt die Lok nach kurzem Weg auf dem iZNF an. Das Lokcontrol zeigt die in der Fahrstraße eingestellte Geschwindigkeit an, aber in Wirklichkeit war der Decoder noch beim Beschleunigen. Das kann WDP aber nicht wissen und es wird mit der höheren Geschwindigkeit gerechnet und auch so gebremst.
Beispiel 2:
Die Einmessung ist durch den Rollenprüfstand nicht richtig (siehe Doku iZNF).
Das eine Lok zu weit fährt kann immer mal wieder aus den schon bekannten Gründen vorkommen und ist auch zu kompensieren. Das sie zu kurz fährt, deutet eher auf einen Einmessfehler oder Eingabefehler im iZNF hin.
Da Du nach eigener Aussage im iZNF alles richtig hast, würde ich mal die Lok auf dem Gleis einmessen und mit den Daten des Rollenprüfstandes vergleichen.
Hallo Sven
Die Lok fähr los und erreicht die Geschwindigkeit von 70. Hält diese konstant.
Dann kommt Sie auf den ersten Kontakt vom iZNF und bremst auf 50 runter. Danach bremst Sie langsam runter auf NULL. Aber nicht am richtigen Punkt.
Habe mal versucht die gesamt iZNF Strecke um 37,6 cm zu verlängern. Die Lok kommt gerade mal 9 cm weiter.
Werde mal versuchen die Lok nicht über den Rollenprüfstand einzumessen.
Dazu bräuchte ich Eure Hilfe.
Wich habe auf meiner Anlage alles AUßER die Weichen mit RMK versehen und genau ausgemessen.
Reicht das aus, um die Lok auf der Anlage einzumessen?
Oder müssen die Weichen auch Rückmelden ?
Viele Grüße
Patrick
Hallo zusammen,
soeben habe ich eine Messung durchgeführt. Bilder sind im Anhang.
Auf dem Rollenprüfstand hatte ich die CV auf Vmax 160 eingestellt.
Mit der gleichen Einstellung habe ich jetzt die Lok neu eingemessen. Ist echt erstaunlich wie unterschiedlich die Messungen sind.
Schon komisch, dass jetzt eine Geschwindigkeit von 316 am Messpunkt anliegt. Vorher genau 160.
Jetzt muss ich wieder in der CV den richtigen wert von Vmax 160 finden und anschließen nochmals einmessen.
Gruß
Patrick
Hallo Patrick,
da stimmt doch garantiert die Streckenlänge von Kontakt C nicht. 799cm sollen das sein? Oder hast Du hier die gesamte Länge aller Kontakte eingegeben. Bei Fahrstufe 1 muß das ja ewig gedauert haben.
Hallo Sven,
gut, dass Du das bemerkt hast. Ich habe echt Gesamtlänge gelesen und die 799cm eingegeben. Strecke C hat nur 208cm.
Gruß
Patrick
Hallo Patrick,
na dann noch einmal einmessen und wieder vergleichen.
Kurzes Update:
Ich habe eine schwere E-Lok mit MFX Decoder eingemessen, die Geschwindigkeiten zwischen Vorwärts- und Rückwärtsfahrt waren identisch. Die Lok hält bei den ersten Tests echt gut vor dem Signal. Es fehlt jetzt nur noch das Fein-Tuning.
Mit dem InterRegio war ich bei der ersten Messung nicht so zufrieden. Da waren schon unterschiede bei Vorwärts- und Rückwärtsfahrt zu sehen. Vielleicht lag es daran, dass meine Strecke C, welche die eigentliche Messstrecke ist, eine leichte Steigung hat. Ich habe jetzt die Strecke C in eine Bereich ohne Steigung verlegt. Mal gespannt auf das Ergebnis.
Zumindest bin ich mal auf dem richtigen Weg.
Interessant wird es mit den Loks, welche keinen MFX Decoder besitzen.
Sehe schon kommen, dass da nur ein Umbau der Lok auf MFX weiterhilft.
Gruß
Patrick