Hallo zusammen,
Ich bin noch auf der Suche nach dem idealen Kabel zur Versorgung der isolierten Schiene mit Digitalstrom über den RM-GB-8-N.
Ich habe inzwischen bei Conrad vom Hersteller Lapp einen Typ 1-adreiges flexibles Steuerkabel mit Schirmung gefundenen, das mir dafür geeignet erscheint. Die Produktlinie heißt LAPP 4530104 Litze LiYCY und ist mit verschiedenen Querschnitten der Litze erhältlich. Hier ein Beispiel mit 0.75 mm²: https://bit.ly/3i20vvD (Bitly kürz lange URLS ab und ist sicher. Es verweist auf die Produktseite bei Conrad).
Bevor ich nun eine Menge Kabel bestelle, habe ich folgende Fragen:
1. Welchen Kabelquerschnitt sollte ich deshalb wählen für die Verbindung des RM mit der Schiene? - Für Spur Null finde ich in Foren die häufige Meinung, dass Loks bis zu 1 Ampere verbrauchen. Und ich möchte natürlich möglichst "schlanke" Kabel verlegen.
2. Könnte ich solche geschirmte Kabel parallel verlegen? - Das würde die Verkabelung deutlich übersichtlicher gestalten und mir die Arbeit wesentlich vereinfachen.
Bin mal gespannt, was Eure Meinung/Erfahrung dazu ist.
Allen einen guten Rusch und viele Grüße
Michael
Hallo Michael,
zuerst einmal, abgeschirmtes Kabel brauchst Du nicht, wenn Du die Rückmeldeleitungen weit genug von anderen Versorgungsleitungen entfernt verlegst.
Es gibt den sogenannten Diodentrick. Den habe ich bei mir angewandt. Dabei habe ich die Diode nur über ein kurzes Kabel von 0,75mm² mit beiden Schienen verbunden. Auf der Seite der Kathode gehe ich mit einem dünnen Kabel zum Rückmelder.
Diodentrick: https://www.moba-tipps.de/diodentrick.pdf (https://www.moba-tipps.de/diodentrick.pdf)
Auch von mir einen guten Rutsch an alle Mitleser
Hallo Michael,
vielleicht hilft dir das weiter welchen Querschnitt du benötigst.
https://www.dieelektronikerseite.de/Sheets/Strom%20Einzelader.htm
aber bitte beachte das die länge der Kabel und der Stromfluss auch
einen gewissen einfluss auf den Querschitt haben
Hallo Willi und Hubert,
Perfekt, damit komme ich klar.
Vielen Dank und herzliche Grüße
Michael
Hallo Willi,
Michael fährt Spur 0. Da gibt es kein 3-Leiter, also braucht man auch nicht den Diodentrick.
Hallo Michael,
warum nimmst Du nicht den RS-Bus von Lenz für die Rückmeldung wenn Du schon die LZV 200 hast. Hier hast Du Null Probleme mit der Verkabelung und dem Querschnitt.
Gruß von Arthur
Hallo Arthur,
Erstens, weil ich die Littfinski-Rückmelder günstig erwerben konnte und zweitens möchte ich die Rückmeldung an der Zentrale vorbeiführen, direkt zum PC.
Viele Grüße
Michael
Zitat von: MichaelF in 31. Dezember 2022, 15:30:11
.... zweitens möchte ich die Rückmeldung an der Zentrale vorbeiführen, direkt zum PC.
Hallo Michael,
Vorsicht, ich kenne deine Verdrahtung nicht aber hoffe Du weist was Du da tust.
Unterschiedliche Spannungsquellen, diese im ungünstigsten Fall an PC -Messkarten anschließen, da kann auch etwas kaputtgehen.
Viele Grüße
Christian
Hallo Christian,
vielen Dank für Deine Warnung. Es geht mir ausschließlich um die Kabel vom Rückmeldemodul zur abisolierten
Schiene.
Die RM werden dann über Patch-Kabel mit dem HSI-Modul verbunden, und dieses wiederum mit der LZ 200 (wie von Littfinski vorgeschlagen).
Bei all den Warnungen in den einschlägigen Foren möchte ich auf Nummer sicher gehen und Interferenzen ausschließen. Ich möchte diese kurzen Käbelchen aber nicht auch noch überdimensionieren. Deshalb meine Frage.