Hallo zusammen
und Euch allen ein gutes neues Jahr.
Bis dato hatte ich die Möglichkeit meine Lokomotiven auf gerader Strecke ein zumessen.
Da wir umziehen und in der neuen Wohnung viel weniger Platz ist werde ich diese Möglichkeit nicht mehr haben.
Es wird eine neue " Anlage " geben,besser gesagt ein Gleisoval mit Ausweiche aber dort beträgt der gerade
Streckenanteil knapp 1,1 m ,das wird wohl nicht funktionieren mit dem einmessen.
Es gibt ja div.Rollenprüfstände etc um Loks einzumessen.
Genauso liest Mann ( oder Frau ) auch immer wieder von Problemen mit diesen Teilen hier im Forum.
Ich habe mich auch noch nicht intensiv mit diesen Möglichkeiten beschäftigt.
Meine Vorstellung wäre:Lok auf den Prüfstand stellen, Einmessvorgang starten ,der Rest läuft
dann automatisch.
Gibt es soetwas überhaupt ??
Bin aber sehr neugierig von Euch zu hören wie Ihr das gelöst habt und wie Ihr mit dem entsprechenden Equipment klarkommt.
Danke
Grüsse
Bernd
Hallo,
ich messe die Loks auf meiner Messtrecke, welche aus Kurven und Gerade besteht. Ich habe bis jetzt von der Messung keinen Nachteil bemerkt.
Hallo Herr Dr.Schmitt
vielen Dank für die Info.
GrüsseBernd
Hallo Bernd,
ich hatte bzw habe einen Rollenprüfstand mit Messvorrichtung. Leider hatte ich ständig Probleme mit der Messvorrichtung und habe mir deshalb die "Speedbox" zugelegt. Hiermit habe ich keinerlei Problem und sie läuft tadellos.
Gruß Tomas
Hallo Bernd,
mit den Rollenprüfständen habe ich schlechte Erfahrungen beim Einmessen gemacht.
Die Unterschiede zwischen Anlage und Püfstand sind doch ganz schön groß.
Wie Thomas schon geschrieben hat, kaufe Dir eine Speedbox. Wenn Du genügend Rückmelder auf Deiner Strecke hast, dann reichen 1m gerade Streckenführung. Die Kurven nimmst Du als Auslaufstrecke.
Grüße
Steffen
Moin Bernd,
ich habe den Rollenprüfstand von Märklin und dazu den CAN-USB-Tacho und bin bis jetzt voll damit zufrieden, habe damit schon einiges an Material eingemessen.
Funktioniert aus meiner Sicht gut. Bei den langen Triebwagen wie ICE und TGV habe ich den Prüfstand verlängert und messe da die Antriebseinheit und Köpfe ein mit allen Einstellungen und dann werden diese Züge in der ganzen Länge noch mal auf einer Strecke eingemessen, da sind dann schon unterschiede zu erkennen, da die Antriebe in den neuen Zügen alle lastoptimiert arbeiten.
Für einzelne Loks reicht der oben genante Prüfstand mit dem Tacho aus, es halten alle Loks punktgenau in WDP an, und dass ist die Hauptsache.
Grüße
Thomas
Hallo liebe Kollegen
vielen Dank für die Info.
Grüsse
Bernd
Hallo Bernd,
Ich habe ein KPF Zeller Rollenprüfstand mit ein SpeedCat und es funktioniert super mit Win-Digipet.
Ich habe eine kleinen Video mit deutschen Texte gemacht:
Gruß Jens
Hallo
ich habe auch die Speedbox.Funktioniert nur mit der Lok super.Sobald ich Waggons dran hänge,misst die Box nur Müll.Hat bestimmt was mit dem Abstand der Lok zum Waggon zutun.Wie macht Ihr das.Nur die Lok einmessen bringt ja nichts,wenn ich danach 8 Waggons mit Sand dranhänge.
Horst
Hallo Horst,
normalerweise gleicht das die Lastregelung aus.
Du kannst auch nur ein Messergebnis verwenden, d.h.
du misst in der Ebene und hast deinen Haltepunkt in der Steigung
oder Gefälle wirst du ohne Lastregelung immer einen Unterschied
haben mit deinem Sandzug.
Hallo zusammen
nochmals vielen Dank für die Informationen.
Grüsse
Bernd
Zitat von: DBlokführer in 12. Januar 2023, 17:58:33
Hallo
ich habe auch die Speedbox.Funktioniert nur mit der Lok super.Sobald ich Waggons dran hänge,misst die Box nur Müll.Hat bestimmt was mit dem Abstand der Lok zum Waggon zutun.Wie macht Ihr das.Nur die Lok einmessen bringt ja nichts,wenn ich danach 8 Waggons mit Sand dranhänge.
Horst
Das würde ja bedeuten, dass man einige Triebzüge (zB. Märklin ICE3, Roco ICN, Piko Giruno) gar nicht mit der Speedbox messen kann, die diese Züge gar nicht als Einzelfahrzeuge gefahren werden können, da der Antrieb in einem Wagen sitzt und die Stromauifnahme in den Triebköpfen (Beim Märklin PuKo System). Das heisst, man braucht immer beide Triebköpfe und den Antriebswagen um das Modell fahren zu können.
In Videos fällt mir auf, dass die Modelle nach der Messung mit der Speedbox eine harte Bremsung machen, wenden und wieder auf die zu messende Fahrstufe gesetzt werden und so einen "Kavalierstart" hinlegen. Das stresst die Antriebe sehr. Einen Moto§r wendet man nie so apruppt. Gibts da nicht eine Pause und eine etwas längere Beschleunigungsphase?
Mit den Kontaktstrecken gaht alles viel sanfter und schoneneder für die Motoren. Eine 15 Punkt Messung dauert dann halt sehr lange.
Hallo Martin,
ich hab die Speedbox und den LoDi TrainSpeed! Und man kann alle Lok´s / Triebwagen einmessen selbst die ICEs in kompletter Länge!. Heißt wie der Grundzug oder die Grundlok von den Hersteller (Märklin, Liliput, Rocco usw.) angeboten wird.
Es gibt bei den Dampfloks zwischen Lok und Tender je nach Hersteller Probleme mit der Messung —> Forumsaussagen.
Da ich leider keine Dampflok habe kann ich das so nicht verifizieren.
Das Abbremsen und Anfahren der Lok / Triebwagen erfolgt von der Modellbahn Software also hier WinDigiPet oder von den auf dem Markt befindlichen Konkurrenz Produkten, nicht von der Speedbox oder LoDi TrainSpeed.
Die Pausen zwischen Stop und Anfahren kann man einstellen.
Die Speedbox ist kosten günstiger als die von LoDi. Und von LoDi ist zur Zeit kein Nachfolger Produkt vorgesehen.
Die verwendete Lichtschranke wird vom Herrsteller (nicht LoDi) nicht mehr produziert.
Der Vorteil der Speedbox oder LoDiTrainSpeed ist die kurze Messstrecke knapp 10cm! —> zeitlicher Vorteil und Strecken unabhängig. Nur gerade und ebben sollte die Messstrecke sein.
Martin, ich hoffe ich konnte deine Fragen und Sorgen beantworten.
Setze schon seit über drei Jahren die Speedbox und seit knapp 4 Monaten die LoDi TrainSpeed zum messen meiner Loks / Triebwagen ein. Bisher ist mir kein Motor, Getriebe, oder Antrieb kaputt gegangen Über 25 Lok´s und Triebwagen.
Gruß Kurt
Ja, Danke für die Antwort. Klingt ja sehr gut. Andere Frage: hat schon mal jemand die Messresultate Speedbox zur herkömmlichen Messstrecke verglichen? Wie genau ist die Speedbox Messung im Vergleich? Unsere Messstrecke ist im Moment über 2m lang. Das ergibt schon ziemlich genaue Werte (Wichtig für Doppeltraktionen). Dagegen ist die Messstrecke der Speedbox nur gerade mal 10cm oder so. Nachteil dieser langen Strecke: dauert ewig, bis die 15 Punkt Messung durch ist.
Hallo zusammen,
ich denke, die Lichtschranken-Geräte funktionieren alle nach dem gleichen Prinzip. Ich nutze den µCon Railspeed von LS-Digital. Wichtig ist doch die exakte Justage der Messeinheit. Die Lichtschranke soll auf Höhe der Kupplung ausgerichtet sein. Damit vermeidet man Unterbrechungen, wenn Abstände zwischen Lok und Wagen vorhanden sind. Alternativ könnte man natürlich diesen Übergang für die Messung mit einem Klebeband o.ä. abdecken.
Für die Messung selbst ist ein entsprechend hoher Auslauf einzustellen. Damit gewährleistet man genügend Anlaufstrecke für die nächsthöhere Fahrstufe. Und zusätzlich gibt man noch ein paar Sekunden Pause bei der Wende vor, um die abrupte Fahrtrichtungsänderung zu vermeiden. Und zur Sicherheit lasse ich die Messung immer mit zwei Durchgängen laufen.
Hallo zusammen,
gebe nur zu bedenken, dass der Rollwiderstand eines Rollenprüfstandes ein anderer ist,
als dann die Lokomotive mit ihrem Gewicht über eine Gleisstrecke fahren muss.
Vor allem dann, wenn die Rollböcke noch mit Kugellagern ausgestattet sind.
Hallo zusammen,
ich wollte meine Erfahrung mit der Speedbox nochmal ausführen.
Wenn ich einen Personenzug einmessen will,funktioniert das wegen des Abstandes der Waggons nicht.Das einstellen auf Kupplungshöhe werde ich mal probieren.Das bedeutet bei jeder Messung einstellen der Höhe.Auch habe ich festgestellt,das die Messung mit WDP immer eine andere KM/h angibt,meistens um die 4-5 km/.
Ich mese mit der Speedbox erst CV 5 ein.Dann mit WDP und dann nochmal nur mit Messung Speedbox.
Da ergeben sich verschiedene Werte.Alles ohne Waggons.Normalerweise kann das nicht sein,weil WDP ja die Werte der Speedbox übernimmt.Oder sind die Werte im normalen Bereich.(Software bedingt)
Horst
Hallo zusammen ,
der Aussage von Peter kann ich nur voll zustimmen .
Auch ich habe dieses verhalten schon mehrfach festgestellt . In meinem Besitz sind zwei Rollenprüfstände von KPF Zeller , einen in 50cm und einen in 100cm . Hier habe ich mir 8 Rollenböcke auf Kugellager umgerüstet , im Original sind hier MS Buchsen eingebaut . sowie eine Messstrecke von 171 cm . Die Geschwindigkeitsunterschiede liegen deutlich auseinander , bis zu 25% . Das habe ich mit einer Messvorrichtung , die unabhängig von WDP , an der Messstrecke aufgestellt ist . Das beste Messergebnis wird nur auf der Meßstrecke erzielt . Je länger die Mssstrecke umso genauer ist das Ergebnis , der einzige Nachteil natürlich die gesamte Dauer der Messung , aber kann in meinen Augen durchaus vernachlässigt werden .
Hallo Horst ,
irgendwo hier im Forum wird empfohlen den Spalt zwischen Vorderteil und Tender mit Isolierband zu überkleben , dann würde bei einer Messung durchgehend gemessen werden .
Hallo,
da die Geschwindigkeit gemessen wird von Aktivierung der ersten Lichtschranke bis zur Aktivierung der 2. Lichtschranke, spielt ein Spalt zwischen Lok und Tender - oder Wagen- gar keine Rolle!
Ein Spalt wäre nur zu berücksichtigen, wenn man auch die Länge des Fahrzeugs, sofern möglich, aus der Meßeinrichtung übernehmen will.
Hallo
Wenn ein Spalt zwischen Lok und Tender,bzw Waggon ist,geht es definitiv nicht.Die1 Lichtschranke löst bei Beginn oder Auslösung jeniger aus,und sobalb auch nur ein 2mm Spalt schliest die2 Lichtschranke.Sehr schnelle Reaktion.Die Verdeckung muss durchgehend sein.Deshalb wie hier geschrieben,muss abgeklebt werden.
Helmut
Es funktioniert nicht,denn ein Spalt löst die 2 Lichtschranke aus.
Horst
Hallo Horst,
wenn die 2. LS aktiviert wird, ist die Messung ja auch beendet!
Die Lichtschranke(n) sollten nach Herstellerangabe auch immer auf Höhe der Puffer sein. (Zumindest beim µCon-Manager mit Railspeed)
Wird die 1. LS durch den (ersten) Puffer aktiviert, kann er auch nur als Erster wieder die 2. LS erreichen und damit die Messung beenden.
Hallo zusammen,
ich messe meine Lokomotiven auch mit dem Railspeed ein. Es ist so wie Helmut es beschreibt. Wird die erste Lichtschranke vom Railspeed ausgelöst, beginnt die Geschwindigkeitsmessung. Wird die zweite Lichtschranke ausgelöst, wird die Geschwindigkeitsmessung beendet und der gemessene Wert wird sofort im Einmessfenster von WDP angezeigt. Kann man sehr gut während des "einmessen" beobachten.
Hallo Ralf,
Zitat von: Ralf Schröder in 15. Januar 2023, 11:34:12........der einzige Nachteil natürlich die gesamte Dauer der Messung, aber kann in meinen Augen durchaus vernachlässigt werden .....
wir sind hier bei unserem Hobby und nicht auf der Flucht.
In dieser Zeit gibt es bestimmt eine Menge anderer Sachen, die man machen kann. ;)
In diesem Sinne, allen noch einen schönen Abend.
Zitat von: Norbert Kuhn in 15. Januar 2023, 16:44:51
Hallo zusammen,
ich messe meine Lokomotiven auch mit dem Railspeed ein. Es ist so wie Helmut es beschreibt. Wird die erste Lichtschranke vom Railspeed ausgelöst, beginnt die Geschwindigkeitsmessung. Wird die zweite Lichtschranke ausgelöst, wird die Geschwindigkeitsmessung beendet und der gemessene Wert wird sofort im Einmessfenster von WDP angezeigt. Kann man sehr gut während des "einmessen" beobachten.
Du beschreibst es schonmal genauso wie ich mir das gedacht habe . Bei einer Dampflok oder anderen zweiteiligen Loks kann doch durch den Zwischenspalt eine falsche Messung erzeugt werden . Die Messzeit ist doch kürzer , da der Tender oder der zweite Teil der Lok noch garnicht an der zweiten Lichtschranke angekommen ist . Ich finde den diesbzüglichen Beitrag leider nicht mehr , wo es empfohlen wird den Spalt mit Isolierband abzukleben .
Hallo Ralf,
Wenn die erste Lichtschranke passiert ist, kann die keine erneute Messung aktivieren bis die zweite Lichtschranke die Messung beendet hat.
Nur theoretisch könnte dann eine neue Messung für die Rückfahrt gestartet werden, wenn eine von Dir beschriebene Lok beim Auslauf genau mit dem Spalt in der 2. Lichtschranke stehen bleiben würde.
In einem solchen Fall könnte zwar eine Messung für die Rückfahrt gestartet werden, aber deres Werte wären sofort als Ausreißer zu erkennen, weil dann der vorausfahrende Tender nach kürzester Zeit die erste LS wieder unterbrechen würde.
Das nochmalige Glück, dass die Lok dann genau mit dem Spalt an der LS stehen bleibt, wirst Du haben nicht mehr bekommen.
Hallo zusammen,
sowie Helmut (Kreis) und Nobert (Kuhn) das technisch richtig beschrieben hat, löst immer der vordere Teil der Lok/Triebzug in Fahrtrichtung gesehen den Kontakt aus zum Start Messung oder Ende der Messung!.
Und selbst wenn nur in einem Triebwagen vom ICE II (Märklin) als Messgrundlage auf der Anlage steht klappt das mit der Messung! Sprich ein ganzer Zug ist nicht unbedingt von nötigen! Es reicht wenn der Motorwagen als Antrieb gemessen wird. Dass es ggf. Geschwindigkeitunterschiede geben kann mag sein.
Was hier vielleicht nicht eine tragende Rolle spielen sollte.
Sonst müsste wir her gehen und unsere Messinstrumente Eichen lassen!
Ich spreche hier von einem Unterschiede bis zu 5 Km/h bei den unterschiedlichen Herstellern der Messgeräte.
Dazu kommt noch der Motor, Getriebe und das Alter was natürlich auch noch berücksichtig werden muss.
Ein Aufwand der nicht zu Unterschätzen ist, beruflich durfte ich mit den Thema Kalibrierungen, Eichung, Rückführbarkeit von Messinstrumenten - Geräte bearbeiten.
Meine Meinung zu dem Thema...
Gruß Kurt
Hallo Messfreunde,
ich verwende auch die Speedbox zum Einmessen meiner Loks und meiner Autos und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden.
Die Aussagen von Helmut und Norbert kann ich nur bestätigen.
Die Messung wird durch das nacheinander folgende Auslösen der beiden Lichtschranken durchgeführt.
Dabei ist es egal, an welcher Stelle der Spalt sitzt.
Wie geschrieben, messe ich auch meine Fahrzeuge mit der Speedbox ein. Diese sind ja deutlich kleiner, als eine Lok.
Um ein sauberes Auslösen der Lichtschranken zu ermöglichen, klebe ich einen länglichen schwarzen Streifen Pappe vertikal an die Fahrzeuge, so dass die Lichtschranken beim Vorbeifahren sauber erreicht werden. Das funktioniert zuverlässig.
Technisch wäre also auch möglich, dass Ihr die Speedbox höher setzt und an die Loks auch einen vertikalen Streifen klebt. Damit schliesst Ihr jegliche Unterbrechungen zwischen den Loks aus.
Einfach mal ausprobieren.
Grüße
Steffen
Wir, Churer Modellbahner überlegen uns eine Speedbox zu kaufen.
Kann vieleicht jemand von den überzeugten Speedbox Nutzern mal einen Vergleich einer 14 Punkt Messung machen?
Das heisst direkt hintereinander, dass man Getriebe differenzen alterung u.s.w auschliessen kann.
Einfach mal eine 14 Punkt Messung mit der herkömlichen Messstrecke, und eine 14 Punkt Messung mit der Speedbox als direkter vergleich.
Weiter oben im Thread, habe ich die Frage von Arno schon mal gestellt
Zitat von: Martin Lutz in 15. Januar 2023, 10:20:28
Andere Frage: hat schon mal jemand die Messresultate Speedbox zur herkömmlichen Messstrecke verglichen? Wie genau ist die Speedbox Messung im Vergleich? Unsere Messstrecke ist im Moment über 2m lang. Das ergibt schon ziemlich genaue Werte (Wichtig für Doppeltraktionen). Dagegen ist die Messstrecke der Speedbox nur gerade mal 10cm oder so. Nachteil dieser langen Strecke: dauert ewig, bis die 15 Punkt Messung durch ist.
KLar, ergeben Rollenprüfstände andere Ergebnisse: aber darum geht es uns nicht: Sowohl bei der Speedbox als auch die Messung auf der Messstrecke rollt das Fahrzeug mit eigener Motorkraft auf der Schiene. Ich betrachte die Messstrecke bisher als die genaueste Messung. Je länger diese Strecke ist, desto genauer das Resultat.
Guten Abend Zusammen,
jetzt gebe ich meine Erfahrungen auch mal zum Besten!
Habe sowohl Meßstrecke als auch Railspeed (Lichtschranke) probiert.
Bei der Meßstrecke ist es wichtig dass Gleise sauber und Rückmeldung 100% und schnell funktionieren. Brünierte Räder oder Achsen mit Isolation bzw. schlechter Leitung können dabei eine negativen Einfluß haben. Martin schreibt nicht zu Unrecht dass die Länge wichtig ist. Die kompensiert ggf auch die oben beschriebenen Probleme.
Ein optisches System benötig keinen el. Kontakt zum auslösen. Das ist ein Vorteil. Allerdings ist die Strecke zw. den Lichtschranken auch sehr kurz. D.h. da darf keine Fehler passieren. Weder in der Lok die Stromabnahmeprobleme hat und damit schwankende Geschwindigkeiten. (War bei mir der Fall, da ich den Bereich ohne Diodentrick betrieben hatte). Dann hatte ich neulich das Phänomen dass eine neue blaue Märklin BR110 völlig verrückte und ständig wechselnden Werte lieferte. Der Grund war der Lack der anscheinend Reflexionen verursacht hatte. Ein Stück Kreppband und alles war bestens.
Persönlich schwöre ich auch optische Messung weil schnell und zuverlässig wenn die Einflußparameter (s. o.) stimmen. D.h erst mal ein paar Fahrten machen und dann sehen ob die Werte vernünftig und reproduzierbar sind. Dann klappt es.
Grüße
Stefan