Hallo allerseits
Betreibe meine Anlage sehr gerne auch im Vollautomatikmodus (mittels Zufallsgenerator in WDP). Nun kommt es - zwar zum Glück nur recht selten, aber doch immer mal wieder - zu dem Effekt, dass eine Lok im Block trotz Stoppbefehl nicht anhält. Das erkennt man dann nicht unbedingt sofort und es kann zum Auffahren auf den Zug im nächsten Block führen.
Wie ich auf meinem Loconet-Monitor am PC beobachten kann, wird der Haltebefehl von WDP (Geschwindigkeit=0) beim Abbremsen nur einmalig ausgegeben.
Meine Frage hierzu: kann man WDP veranlassen, einen Haltebefehl nicht nur einmalig sondern einige Male kurz nacheinander auszugeben. Das würde womöglich die Sicherheit beim Haltevorgang erhöhen.
Hallo Bahnfreund,
Nein das ist nicht möglich. WDP beobachtet aber ob die Meldung vom Loconet-Interface "geocht" zurückkommt binnen Zeit x. Passiert das nicht wiederholt WDP die Meldung bis zu 4 mal und wirft danach eine Fehlermeldung. Und jede Zentrale sendet aufgrund eines Fahrbefehls (für deine weiß ich das sehr sicher) den Gleisbefehl immer mehrfach direkt hintereinander raus und wiederholt den dann zyklisch. Bei vielen Zentralen bewirkt ein erneutes Senden seitens des PCs auch gar nichts (nach dem Motto "Weiß ich eh schon").
Ein weiterer Grund wieso ich das nicht möchte ist, dass die meisten Interfaces (trotz hoher Baudrate) nur x Befehle pro Sekunde erlauben. Die will ich mir nicht noch reduzieren durch Doppelt-Aussendungen.
Grüße
Markus
Hallo Bahnfreund,
Wenn möglich noch einen Kontakt am Haltesignal oder kurz dahinter einfügen. Der dient dann in der Überwachung als z.B " Lok ist am Halt zeigenden Signal vorbei gefahren"
Es fand eine Rot Fahrt statt. Dann kannst Du eine Aktion ausführen. Zwangsstopp oder so.
VG
Christian
Hallo Markus, hallo Christian
Ganz herzlichen Dank für eure raschen, hilfreichen Hinweise.
Ja, dann muss ich mir vielleicht doch eine Lösung mit zusätzlichen Kontakten überlegen. Ist natürlich schon ein gewisser zusätzlicher Aufwand.
Danke und Gruß
Lothar
Hallo bahnfreund
das gleiche Phänomen findet auch auch meiner Anlage statt, WDP sendet Stopp-Befehl, die Zentrale auch, jedoch kommt es vor, das ein Zug dann ganz langsam mit Fahrstufe 1 weiter fährt. Was man meistens gar nicht merkt, bis es eben kracht.
Es ist auch kein Muster erkennbar, z.B. bestimmte Lok, oder Decoder-Typ, oder auch Fahrstraße.
Es gibt also keinen erkennbaren Ansatz um das Problem zu lösen.
Jedoch wurde ich gerne der Ursache auf den Grund gehen, falls da jemand eine Idee hat, was die Ursache sein könnte, wäre ich für eine Info dankbar.
MfG - Harald
Hallo zusammen
Stimmen die Daten des Decoders in WDP und der Zentrale überein? (z.B. DCC128)
wenn das der Fall ist, dann ändert mal die Decodereinstellung von z.B. DCC128 auf DCC 28,
Oder eben andere für Loks die mit Motorolaformat angesprochen werden müssen.
Hier habe ich schon einigemale festgestellt, dass diese Maßnahme hilft.
Hallo Edwin
Vielen Dank für den Tipp, werde ich ausprobieren.
MfG - Harald
Hallo Bahnfreund,
ich glaube nicht, dass ein mehrfacher Stoppbefehl Dein Problem lösen kann. Nachfolgende Anfrage habe ich zu diesem ähnlichen Problem an Märklin geschickt:
Zitat:
"ich bin stolzer Besitzer BR BR 06 001, Artikelnummer 39662, sowie des dazugehörenden Schnellzugwagen-Set ,,Hechtwagen", Art.Nr. 42265.
Ich habe mit den Wagen ein riesiges Problem. Wenn ich das komplette Wagenset (bedeutet mit Waggon mit Schleifer) an die BR 06 001 anhänge und den wunderschönen Zug über die Anlage fahren lasse, dann reagieren die anderen Lokomotiven nicht mehr auf die Fahrbefehle der ESU ECOS oder der Central Station 2. Sämtliche Anhalte-, Brems- oder Beschleunigungs- sowie Soundbefehle werden ignoriert. Wenn ich den Wagen mit dem Schleifer aus dem Zugverband wieder entferne, dann funktioniert alles wieder wie es soll.
Ich bin wirklich ratlos und erbitte dringend Hilfe."
Zitat Ende.
Ich habe den Verdacht, dass die Pufferkondensatoren in dem Wagenset das Digitalsignal stören.
Vielleicht hilft der Denkanstoß uns allen weiter.
Hallo Frank,
da bin ich auch gespannt, was Märklin Dir schreibt.
Bitte halte uns mit der Antowrt auf dem "Laufenden".
Danke!
LG Michael
Hallo Michael,
werde ich machen.
Hallo Harald,
zeig mal aus der Lok-Datenbank die Registerkarte der Fahreigenschaften?
Hallo Frank,
Zitat von: Frank Augner in 24. Februar 2023, 11:57:10
"ich bin stolzer Besitzer BR BR 06 001, Artikelnummer 39662, sowie des dazugehörenden Schnellzugwagen-Set ,,Hechtwagen", Art.Nr. 42265.
da ich die gleiche Zugzusammenstellung besitze, kann ich die Beobachtungen von Dir nicht nachvollziehen.
Mein Zug fährt einwandfrei und stört auch keine anderen Loks.
Hast Du bei dem Wagenzug auch zumindest am ersten Wagen nach der Lok die Kupplung 72000 eingesteckt?
Hallo Karlheinz,
ja, ich habe die Kupplungen so eingesetzt wie in der dem Set beiliegenden Anleitung beschrieben.
Miss doch mal die Zeit der gepufferten Wagen nach, die der Pufferkondensator überbrückt. Das sind mindestens 15 - 20 Sekunden. Finde ich erstaunlich viel. Ich habe fast jede Lok mit ESU-Pufferkondensatoren ausgestattet. Hier liegt die maximale Pufferzeit bei Loksound 4 Dekodern bei etwas über 4 Sekunden und bei Loksound 5 Dekodern bei etwa 8 Sekunden.
Hallo Frank,
die Zeit bei dem Wagenpark beträgt auch bei mir mindestens 20 Sekunden.
Unter welchem Datenformat fährst Du denn die Lok? ich benutze mfx bzw. m3 bei der Tams MC.
Hallo Karlheinz,
ich fahre ausschließlich DCC.
Hallo zusammen,
kurzer Zwischenstand:
nach 2 erfolglosen Fehlersuchen nach Aufforderung durch Märklin wird die Wagengarnitur zum Reparaturservice geschickt.
Melde mich dann wieder.
Liebe Modellbahnkollegen,
vor zwei Tagen habe ich das Wagenset 42265 von Märklin zurückbekommen. Auf dem Reparatur-Lieferschein steht geschrieben: "Laterne wurde ausgetauscht, Kupplungen gerichtet und Wagen-Set überprüft".
Testfahrten auf meiner Anlage von über insgesamt 2 Stunden verliefen ohne Probleme.
Damit schließe ich das Kapitel.