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Win-Digipet - deutsche Foren => Win-Digipet allgemein => Thema gestartet von: txmmodellbahn in 30. September 2023, 15:49:40

Titel: Ist-Geschwindigkeit wird zur Soll-Geschwindigkeit
Beitrag von: txmmodellbahn in 30. September 2023, 15:49:40
Servus liebe WDP-Kollegen!

Da ich trotz Bedienungsanleitung nicht mehr weiter weiß, folgt die Frage nun hier im Forum:

Bei meinem Weg vom Schattenbahnhof auf die Oberfläche durchfahren die Züge rund acht iFAZ mit je zwei Rückmeldern. Durch den Zugverkehr kommt es öfters zu Staus.

Angenommen ein Zug steht auf iFAZ A und ein vorrausfahrender Zug auf iFAZ B. Fährt Zug von B nun auf den nächsten und gibt iFAZ B somit frei, möchte der Zug A natürlich zum iFAZ B aufrücken. Fährt dieser los beschleunigt er schön langsam. Doch sobald der erste Rückmelder aus iFAZ B erreicht wird setzt er seine Soll-Geschwindigkeit auf die derzeitige Ist-Geschwindigkeit (noch während der Beschleunigungsphase).
Somit kommt es dazu dass Züge teilweise die gesamte Länge des iFAZ teilweise mit nur wenigen kmh befahren.

Wie kann ich bewirken dass der Zug trotzdem auf seine "eigentliche Geschwindigkeit" beschleunigt?

Ich hab versucht mich mit Start-/Brems-/Zielkontakten usw. in der Fahrstraße zu spielen doch hab nichts bewirken können...

Würde mich sehr über Hilfe freuen :)

Grüße aus Salzburg,
Tom
Titel: Re: Ist-Geschwindigkeit wird zur Soll-Geschwindigkeit
Beitrag von: Willi Emmers in 30. September 2023, 18:16:31
Hallo Tom,

um dir wirklich helfen zu können, solltest du zum einen dein Profil ausfüllen (alles Wissenswerte über deine Anlage, du kannst gerne mein Profil als Anhaltspunkt nehmen) und zum anderen einen Datensicherung hier einstellen.
Nur so können wir sehen, wo das Problem liegt.
Titel: Re: Ist-Geschwindigkeit wird zur Soll-Geschwindigkeit
Beitrag von: Sven Spiegelhauer in 30. September 2023, 19:12:53
Hallo Willi,

ich glaube Tom hat das Problem schon recht gut beschrieben. Es ist einfach so, das das Ziel-FAZ direkt nach dem Ausfahrtssignal beginnt. Somit wird der Zug nie seine Endgeschwindigkeit erreichen.



Hallo Tom,

das Problem kannst Du nur auf 3 Arten lösen.

1. Die Zugdichte so verringern, das immer ein Zwischenblock zwischen 2 Zügen bleibt.
2. Du kannst versuchen, nur einen RM pro iFAZ zu nutzen. Somit hast Du einen Streckenkontakt zwischen 2 iFAZ und der Zug hat mehr Zeit/Weg zum beschleunigen.
3. Haben die RM sehr ungünstige Längen, dann kann noch eine Hardwareseitige Änderung erfolgen. Ist die Anlage noch im Bau, würde ich das als Lösung vorziehen.
Titel: Re: Ist-Geschwindigkeit wird zur Soll-Geschwindigkeit
Beitrag von: Eckhard in 30. September 2023, 19:33:13
Hallo Sven,

könnte man da nicht im IFaZ mit der Bremsrampe arbeiten? Ich habe es so gelöst, das ich die Bremsrampe bei einem sechs Meter langen IFaZ (mit drei RMK) den Anfang der Bremsung auf vier Meter (also zwei Meter Anfang des Bremsweges) nach oben gesetzt habe.
Titel: Re: Ist-Geschwindigkeit wird zur Soll-Geschwindigkeit
Beitrag von: Sven Spiegelhauer in 30. September 2023, 19:57:59
Hallo Eckhard,

das wird nichts nutzen. Sobald der Zug auf dem ersten Kontakt des iFAZ ankommt, wird nicht mehr beschleunigt.
Titel: Re: Ist-Geschwindigkeit wird zur Soll-Geschwindigkeit
Beitrag von: Willi Emmers in 30. September 2023, 19:59:25
Hallo Sven,

ich habe bei Tom gelesen, dass er 8 iFAZ mit je 2 Rückmeldern benutzt.
Jetzt wissen wir nicht, wie lang die einzelnen Rückmelder und welcher Art die Rückmelder sind? Stromfühler, Reedkontakte oder Rückmeldekontakte nach dem Überbrückungsprinzip.

Benutzt er Folge- oder Anschlußfahrstraßen?

Aus der Beschreibung sehe ich da nur Kaffeesatzlesen. In meinen Augen hilft da nur eine Datensicherung, zumal er vermutlich ein Newbie ist.
Titel: Re: Ist-Geschwindigkeit wird zur Soll-Geschwindigkeit
Beitrag von: txmmodellbahn in 30. September 2023, 22:06:00
Guten Abend

Danke für eure Antworten! Bezüglich der Länge der Rückmelderkontakte: Der erste Kontakt ist meistens ca. vier Meter lang, und der zweite irgendwas um die 50-60cm damit die Züge entsprechend präzise am Ende vom iFAZ stehen bleiben.

Bezüglich Eckhard seiner Antwort: Die Bremsrampe hab ich ausprobiert. Wie Sven allerdings geschrieben hat, hat diese keinen Einfluss. (Schade, würde ja eigentlich Sinn ergeben)

Bezüglich Willi seiner Antwort: Anschlussfahrstraßen.

Den ersten RMK aus dem iFAZ rausstreichen kann ich morgen testen, allerdings denke ich dass der Platz für den Bremsweg dann doch relativ kurz wäre. Wobei dieser (C-Gleis sei dank) theoretisch noch (wenn auch mit etwas Aufwand  :-X) geändert werden könnte. Eine Softwareseitige Lösung wäre mir natürlich lieber, aber naja..

Gruß,
Tom
Titel: Re: Ist-Geschwindigkeit wird zur Soll-Geschwindigkeit
Beitrag von: N-Train in 02. Oktober 2023, 10:51:31
Moin Tom.

das hatte ich auch mal bei kurzen Fahrstraßen.
Bei mir war die Lösung, den Prüfkontakt für die nächste Fahrstraße auf den Startkontakt zu legen. Dann Prüft WDP schon beim Losfahren ob die nächste FS frei ist und der Zug beschleunigt weiter.
Zumindest hat es bei mir geklappt, ist also enen Versuch wert.

Gruß
HAns
Titel: Re: Ist-Geschwindigkeit wird zur Soll-Geschwindigkeit
Beitrag von: Sven Spiegelhauer in 02. Oktober 2023, 12:33:22
Hallo Hans,

das ist aber nicht Tom sein Problem. Das Problem ist, das sehr viele Züge im Blockbetrieb hintereinander fahren und das Ziel-FAZ direkt nach dem Startkontakt beginnt. Der Startkontakt beschleunigt die Lok, nur um kurz darauf wieder mit dem Bremsen zu beginnen, weil der Folgeblock nicht frei ist. Da hilft auch kein zeitiges Prüfen. Man könnte den Bremsbeginn etwas hochsetzen, aber weiter beschleunigen wird der Zug nicht.

Ich sehe hier eigentlich nur eine Hardwarelösung als Sinnvoll. Den ersten Kontakt von 4m Länge aufteilen. Entweder in 2 Kontakte oder in 1 Kontakt und einen nicht überwachten Bereich. Das ist nun einmal so. WDP kann eine Menge, aber zaubern gehört (noch) nicht dazu.
Titel: Re: Ist-Geschwindigkeit wird zur Soll-Geschwindigkeit
Beitrag von: N-Train in 02. Oktober 2023, 13:18:35
Moin Sven,

ups, da habe ich wohl nicht genau genug gelesen. Da hilft das natürlich nicht.

Gruß
Hans