Hallo zusammen, ich bin der Lemmi und momentan noch mit der Fertigstellung meines Gleisbildes für WdP 2021 zugange. Die Anlage soll dann später mit der CS 2 und WdP gesteuert werden.
Da ich momentan ein ganz dickes Brett vor meinem Kopf habe :P, wende ich mich an euch:
Ist es richtig, dass es sich im Sbf eingezeichnete Signale um sogenannte virtuellen Signale handelt, die eine Codierung außerhalb meines Decoderbereiches erhalten? Darüber hinaus befinden sich im Sbf auch noch sogenannte aufschneidene Weichen, die nicht gestellt werden sollen. Handelt es sich hierbei ebenfalls um virtuelle Weichen, die ebenfalls eine Codierung erhalten? Im Handbuch las ich hierzu, dass diese wohl so eingetragen werden sollen, damit eine Verriegelung von Fahrstraßen erfolgen kann.
Im voraus schon mal besten Dank
Hallo Pink?
Willkommen in Forum!
Ja, beide aussagen von dir stimmen.
Jegliche Magnetartikel, die nicht auf der Anlage vorhanden sind, oder die keinen reellen Antrieb besitzen, werden mit einer virtuellen Adresse versehen. Denn auch diese dienen zum Verriegeln von Fahrstraßen.
Hallo Lemmi,
das mit den aufzuschneidenen Weichen solltest du ggf. noch mal überdenken.
das funktioniert zwar bei Märklin, bei den meisten 2-Leiter Systemen würde es da eh einen Kurzschluss geben, aber wenn du mal in Schattenbahnhof zurücksetzen, oder anderweitig rangieren musst, wäre eine Weiche mit Antrieb die deutlich bessere Lösung!
Insbesondere wo im Vergleich zu den Gesamtkosten diese Antriebe dann auch nicht mehr so ins Gewicht fallen.
Hallo Thomas,
einen Kurzschluß bekommst Du aber nicht bei ALLEN 2-Leitersystemen! Nur, wenn due Herzstückpolarisierung nutzt/brauchst.
hallo Helmut,
danke für den Einwand.
Hallo Edwin und Thomas, besten Dank für eure Antworten. Da war mein Brett vor'm Kopf doch nicht so dick gewesen und ich lag richtig :)
@ Thomas: Da ich auf Grund meines Gleisplanes im Sbf nicht rangieren muss, kann ich bei einigen Weichen auf die Antriebe verzichten. Ach ja, ich gehöre zu den Puko küssern ;D
Gruß Lemmi -Jürgen-
Hallo Jürgen
Ja, man kann darauf verzichten um damit auch Geld zu sparen, aber ich kann dir aus Erfahrung sagen, dass dir das irgend wann auf die Füße fällt, und du dich ärgerst es nicht gemacht zu haben.
Alleine wenn ein Zug ein wenig zu weit gefahren ist, und über die Weiche weg gefahren ist, gibt es kein automatisches Zurück mehr. Da ist entgleisen und ein Kurzschluß schon vorprogrammiert.
Auch wäre es schön wenn du dein Profil ausfüllen würdest. Damit jeder Gleich sieht mit welchem System er es zu tun hat, und man dann entsprechende Antworten geben kann. z.B. Gleissystem, Zentrale, Rückmeldesystem, WDP Version usw.
Hallo Jürgen,
ich kann Thomas und Edwin nur zustimmen bezüglich des Antriebs von Weichen im Schattenbahnhof. Ich hatte
zunächst auch nur aufzuschneidende Weichen bei der Ausfahrtseite vorgesehen. Die Einfahrtseite war schon von Anfang an mit Stellantrieben ausgestattet. Aber wie schon geschrieben wurde, man müsste vielleicht doch mal den Zug zurücksetzen und dann ist ein Stellantrieb in der Weiche schon von Vorteil. Bedenke, dass gewöhnlich ein Schattenbahnhof nicht so frei zugänglich ist, sondern schon einige Verrenkungen erforderlich sind, um z.B. einen entgleisten Zug wieder aufs Gleis zu setzen. Ich habe jedenfalls die nachträgliche Ausstattung mit Stellantrieben bislang nicht bereut.
Grüße euch Edwin und Ralf, vielen Dank für eure Antworten.
@ Edwin: habe das Profil ergänzend und hoffe, dass ich nur up to date ;) bin.
Bezüglich der Problematik im Untergrund habt ihr natürlich recht. Ich werde mich damit noch einmal auseinandersetzen.
Noch einen schönen Sonntag,
Jürgen
Hallo Jürgen
In meinem Abstellbahnhof habe ich ganze Weichenzeilen (aber C-Gleis!) von aufschneidbaren auf PASSIVE Weichen umgebaut: Einfach die Weichenfeder entfernt.
Die Rückwärtsfahrten haben alle einwandfrei funktioniert, auch über mehrere passive Weichen hinweg. Nie ist ein Wagen oder eine Lok entgleist oder falsch gefahren.
Ob dies auch mit K-Weichen geht, wäre zu probieren.
Grüsse vom Bodensee
Csaba
Hallo Csaba,
bei den K-Weichen ist es vielleicht noch einfacher als beim C-Gleis. Man muss nur den Weichenmotor bzw. den Handumstellhebel abziehen und an der Stellschwelle den federnden Arm abtrennen. Dann hat aber die Weichenzunge in den jeweiligen Endstellungen (gerade bzw. abbiegen) keinerlei Anpressdruck an die Seitenschiene. Bei einer eventuellen Rückwärtsfahrt könnte die kleinste Erschütterung die Lage der Weichenzunge verändern und schon hast Du eine Entgleisung.
Schlussfolgerung: Nicht unbedingt zu empfehlen.