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Win-Digipet - deutsche Foren => Win-Digipet Anfänger-Bereich => Thema gestartet von: Heinz Weinmann in 30. März 2025, 15:18:39

Titel: Selbstblockstrecke im Gleiswechselbetrieb
Beitrag von: Heinz Weinmann in 30. März 2025, 15:18:39
Hallo Zusammen,
ich versuche eine Selbstblockstrecke einzurichten, leider ohne Erfolg.

Es handelt sich um eine zweigleisige Strecke im Gleiswechselbetrieb, also schaltungstechnisch zwei eingleisige Strecken. Die Grundstellung der Blocksignale ist rot.

Die notwendigen Informationen sind:
Besetztzustand des Startblocks
aktuelle Fahrtrichtung im Startblock
Besetztzustand des Zielblocks
Fahrstraße vom Startblock zum Zielblock

Die Fahrtenautomatik kann diese Informationen verarbeiten und war deshalb meine Wahl.
Obwohl ich meine, nach dem Handbuch gearbeitet zu haben, funktioniert überhaupt nichts. Es wird keine Fahrstraße geschaltet.

Ich habe verschiedene Varianten probiert, siehe Bilder 1 bis 4 im Anhang. Ich habe auch IFAZ, anstelle von RMK probiert (davon habe ich keine Bilder gemacht). Auch das hat nicht geholfen.

Was mache ich falsch?
Gibt es eine bessere Lösungsmethode?

Gruß
Titel: Re: Selbstblockstrecke im Gleiswechselbetrieb
Beitrag von: Sven Spiegelhauer in 30. März 2025, 16:31:14
Hallo Heinz,

ich würde Dir den FDL eingleisige Strecke empfehlen. Davon benötigst Du 2 Stück.
Titel: Re: Selbstblockstrecke im Gleiswechselbetrieb
Beitrag von: Dieter Wolf in 30. März 2025, 19:08:50
Hallo Heinz,ich habe das bei mir so gemacht:als erstes habe ich am Ende des letzten Blocks einen virtuellen Schalter gesetzt der über den Stellwärter bedient wird .Dieser Kontakt wird erst grün geschaltet wenn der letze Bock besetzt ist um sicher zu stellen das erst ausgefahren wird wenn alle Blockstellen besetzt sind.Nun zu den nötigen Fahrstraßen immer vom Ausgangspunkt von wo das Wendel erreichbar ist.1. Fahrstraße bis Block 1,2.Fahrstraße bis Block 2,3.Fahrstraße bis Block3 und dann noch eine Fahrstraße zwischen Block 2 und 1 und eine zwischen Block 3 und 2 damit die Züge automatisch nachrücken.
Stellwärter UND Verknüpfung Block 1,2,3 besetzt dann virtueller Kontakt auf grün.Der Kontakt ist mit der nächsten Fahrstraße verknüpft die das Wendel leeren soll.
Titel: Re: Selbstblockstrecke im Gleiswechselbetrieb
Beitrag von: Heinz Weinmann in 31. März 2025, 15:05:53
Hallo Sven,

der FDL eingleisige Strecke kommt später sowieso noch zum Einsatz. Er verhindert, dass Züge aufeiander zufahren und sich dann blockeren.
Gemäß Handbuch stellt er keine Fahrstraßen. Ich habe es trotzdem probiert. Er macht es wirklich nicht. Damit komme ich zum Thema Selbstblocksteuerung nicht weiter.

Gruß
Heinz 
Titel: Re: Selbstblockstrecke im Gleiswechselbetrieb
Beitrag von: Heinz Weinmann in 31. März 2025, 15:21:52
Hallo Dieter,

ich gebe zu, so ganz habe ich Deine Ausführungen nicht verstanden.

Es scheint so, dass erst alle Blöcke vollgefahren werden, bis wieder ausgefahren wird.

Ich habe es mir anders vorgestellt. Der Betrieb soll so laufen, wie beim Vorbild. Wenn die Strecke frei ist, soll ein Zug durchfahren. Nur wenn ein Block besetzt ist, muss der nachfolgende Zug halten und soll nachrücken, sobald wieder frei ist. Und das soll in beiden Fahrtrichtungen funktionieren.

Laut Beschreibung im Handbuch scheint die Lösung bei der Fahrten-Automatik zu liegen. In der Beschreibung klingt alles ganz plausibel. Aber die Automatik reagiert nicht. Irgendwo muss da noch eine Blockade sein.
Genau so verhält es sich mit der Schattenbahnhofsteuerung. Dazu öffne ich ein neues Thema, um nicht alles durcheinander zu werfen.

Gruß
Heinz
Titel: Re: Selbstblockstrecke im Gleiswechselbetrieb
Beitrag von: Dieter Wolf in 31. März 2025, 15:31:14
Hallo Heinz,
wenn du den virtuellen Kontakt wegläßt dann sollte es funktionieren dann kann ja der Zug durchfahren.
Natürlich müssen alle Fahrstraßen in einer Automatik zusammengefasst werden.
Titel: Re: Selbstblockstrecke im Gleiswechselbetrieb
Beitrag von: Heinz Weinmann in 31. März 2025, 17:12:15
Hallo Dieter,

das werde ich noch ausprobieren. Inzwischen habe ich herausgefunden, wie die Fahrten-Automatik aktiviert wird. Jetzt bewegt sich wenigstens etwas. So langsam komme ich dem Ziel näher. Es braucht furchtbar viel Zeit die Geheimnisse in WINDIGIPET zu ergründen, leider zu viel.

Erst mal Danke und Gruß

Heinz 
Titel: Re: Selbstblockstrecke im Gleiswechselbetrieb
Beitrag von: Dieter Wolf in 31. März 2025, 17:33:26
Hallo Heinz,
du kennst doch den Spruch, es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen,in diesem Sinne viel Spaß mit deiner Modellbahn.
Titel: Re: Selbstblockstrecke im Gleiswechselbetrieb
Beitrag von: Heinz Weinmann in 03. April 2025, 19:30:37
Hallo Zusammen,

das Thema Blockstrecke kann ich absolut noch nicht als gelöst betrachten. Ja, es können sich mit der Fahrten-Automatik Züge über die Strecke fortbewegen, aber nur mit Stopp in jedem Block. Erst wenn der Zug steht, schaltet sich die nächste Fahrstraße ein, dann ruckelt der Zug weiter zum nächsten Block und steht wieder. So steht es auch im Handbuch im Kapitel Fahrten-Automatik. Um diese Stopps zu vermeiden sollte man eine Fahrstraßensequenz über die Gesamtstrecke anlegen, aber funktioniert dann der Blockbetrieb?

Bei der Einrichtung der Fahrten-Automatik habe ich mich strickt an das Handbuch gehalten und in der Automatik eingegeben, dass bei Belegtmeldung die Fahrstraße zum nächsten Block angefordert wird. Das ist noch vor dem Bremskontakt. So könnte ich mir vorstellen, dass ein Zug ohne Geschwindigkeitseinbruch über die Strecke kommt. Klingt plausibel, funktioniert aber nicht.

Die Beschreibung von Dieter habe ich auch probiert, dann ist gar nichts mehr gefahren. Vielleicht habe ich es falsch interpretiert.

Ich vermute, oder hoffe schon, dass es eine einfache Lösung gibt.
Das Handbuch schweigt dazu. Wer kann mir diese Lösung verraten?

Im Anhang könnt Ihr die Strecke auf dem Gleisplan sehen und das Projekt habe ich auch noch angehängt.

Gruß
Heinz

Titel: Re: Selbstblockstrecke im Gleiswechselbetrieb
Beitrag von: Sven Spiegelhauer in 03. April 2025, 20:11:48
Hallo Heinz,

ich kann nicht erkennen, was Du mit den ganzen Abfragen machst. Lass doch bitte mal das ganze Gedöns weg. Entweder eine FSS erstellen und in der Automatik eintragen oder die einzelnen FS und dann mit Anschlußfahrten  arbeiten. Mehr braucht es nicht.

Der Hinweis vom mir mit dem FDL-EGS war deswegen, weil Deine Strecken von beiden Seiten befahrbar sind. Damit aber nicht 2 Züge von beiden Seiten gleichzeitig einfahren und sich dann blockieren, ist der FDL gedacht.
Titel: Re: Selbstblockstrecke im Gleiswechselbetrieb
Beitrag von: Heinz Weinmann in 03. April 2025, 21:31:09
Hallo Sven,

Danke für Deine Hinweise. Ihr seid wahrscheinlich alle Experten und steckt tief in der WDP-Materie drin. Für Anfänger, wie mich ist das nicht so ganz einfach. Ich bin erst etwa zwei Monate dabei. Viele WDP-Fachbegriffe sind da noch nicht geläufig.

Ich habe das ganze Gedöns ganz einfach aus der Eisenbahn-betrieblichen Anforderung aufgebaut. Was möchte ich, was habe ich und was brauche ich noch zur Lösung.
Und mit dem ,,was brauche ich noch zur Lösung" kommt die Software ins Spiel. In diesem Fall ist es nun mal WDP. WDP soll angeblich vieles, oder fasst alles können, was es für die Modellbahn braucht.

Genau hier beginnen die Schwierigkeiten. Es gibt ein wahnsinnig dickes Handbuch. Es steht viel drin, nur wie findet man das, was man sucht. Einige Themen kann man leicht finden. So hatte ich mit der Fahrzeugdatenbank keine Probleme. Andere Themen sind tief versteckt und es fehlen die Schlagworte, zum Beispiel ,,Selbstblockstrecke" und einer Erklärung wie man das machen kann.

Entschuldige den langen Text, aber das musste mal raus.

Du hast zwei Lösungen angedeutet:
1.   FSS und Automatik
2.   FS und Anschlußfahrten
Welche Lösung die besser geeignete ist kann ich noch nicht beurteilen. Was ist eine FFS und wie trägt man diese in die Automatik (in welche?) ein? Allein die Fahrten-Automatik erstreckte sich auf über 74 Seiten. Auch die Fahrstraßen und Folgefahrten kenne ich noch nicht. Aber jetzt weiß ich, wo ich im Handbuch suchen muss.
Den FDL-EGS (zufällig kann ich diese Abkürzung aus dem Text hervorleiten) habe ich schon gelesen. Den werde ich später auch noch brauchen, aber erst soll mal die Blockstrecke funktionieren.

Danke und Gruß
Heinz
Titel: Re: Selbstblockstrecke im Gleiswechselbetrieb
Beitrag von: Edwin Schefold in 03. April 2025, 22:55:12
Hallo Heinz

Versuche doch mal beides.  Eine Strecke mit Anschlußfahrten, wobei du mit den Prüfkontakten die Abfrage und damit die anschließende Fahrstraßenfreigabe beeinflussen kannst.
Und die andere Richtung mit einer Fahrstraßensequenz.

Ich persönlich bevorzuge die erste Variante.
Titel: Re: Selbstblockstrecke im Gleiswechselbetrieb
Beitrag von: Helmut Kreis in 03. April 2025, 23:50:01
Hallo Heinz,

ZitatIch habe das ganze Gedöns ganz einfach aus der Eisenbahn-betrieblichen Anforderung aufgebaut.
Zitat... zum Beispiel ,,Selbstblockstrecke" und einer Erklärung wie man das machen kann.

Die Begriffe aus Fachbüchern der Eisenbahntechnik kannst Du nicht in WDP voraussetzen.
Z. B. ist der WDP-Begriff "Fahrstraße" wohl Dein Verständnis eines Blocks. Eine Fahrstraße nach Deinem Denken wird die Fahrstraßensequenz in WDP sein.

Mit Deinem Vorgehen packst Du schon "Expertenwissen" an, und vernachlässigst die Grundlagen des Programms.

Wer das erste Mal mit einem Textprogramm arbeitet, wird auch nicht nach 2 Monaten eine perfekte Doktorarbeit damit verfassen können.
Du hast ein sehr gutes Gleisbild entworfen, aber viele nicht besonders geeignete Symbole darin verwendet, die Dich veranlassen 69 Sprungmarken zu erstellen. Entkupplungstaster z. B. gehören nicht in eine Fahrstraße! Dafür gibt es das Entkupplungsgleis, das auch mit Mausklick im Gleisbild bedient werden kann. Spart aber jede Menge Sprungmarken. Es gibt auch Gleisnummern, die rückmeldefähig sind und keine Sprungmarken benötigen. Sehen vielleicht nicht so elgant aus, wie ein schlanker Text, ist aber sinnvoller.
Ab Fahrstraßen-ID 85 häufen sich die Fehler in Deinen Fahrstraßen. Ab dort werden auch Fahrstraßensequenzen (FSS) als Fahrstraße angelegt.
In WDP gibt es auch eine hervorragende Hilfe, die man zu fast jedem aktiven Fenster mit F1 aufrufen kann.
Ich gebe zu, dass das Handbuch sehr umfangreich ist. Wird man aber nicht schlanker bekommen, wenn man WDP kompett beschreiben will. Da ist die Hilfe eine sehr gute Alternative.
Titel: Re: Selbstblockstrecke im Gleiswechselbetrieb
Beitrag von: Heinz Weinmann in 04. April 2025, 12:40:12
Hallo Helmut,

eine Fahrstraße sehe ich genauso wie WDP. Das ist der Fahrweg von einem Start-Signal über eine Weichenstraße (Weichen müssen nicht unbedingt vorhanden sein) zu einem Ziel-Signal. Ein Block ist keine Fahrstraße. Ich würde eher sagen eine Fahrstraße verbindet zwei Blöcke.

Ja, Du hast recht. Ich gebe zu, etwas ungeduldig zu sein und ich auf der Suche nach Ersatz für meine alten Funktionen gleich in den Expertenmodus eingetaucht bin. Ich möchte meine Anlage nach dem Systemwechsel so bald als möglich wieder in Betrieb nehmen. Und zwar mit den Funktionen, die ich schon hatte.  Es war ja schon alles da, Blockstrecken, Fahrstraßen, Schattenbahnhofsteuerung, automatische Fahr-Routen, inkl. Wenden, Doppeltraktion, Wendezüge, Schiebelokbetrieb, usw. Ich musste das alte, funktionierende System aufgeben, weil sich die Ausfälle der elektronischen Bauteile häuften und der Ersatz immer aufwändiger wurde. Es war das System ,,Modellahnsteuerung per Computer", kurz MpC aus den 80ziger Jahren.

Das Gleisbild ist keine Neuentwicklung, es gibt nur den Inhalt meines alten externen Gleisbildstellpultes (etwa 1,2 m Länge) wieder. Es liegt immer noch in der Ecke.

Danke für den Tipp mit den Enkupplungsgleisen. Ich habe es schon geändert.

Die rückmeldefähigen Gleisnummern wollte ich nehmen, aber der Editor hat sich geweigert zweistellige Nummern zu verarbeiten. So habe ich nach einer anderen Lösung gesucht. Die vielen Sprungmarken nerven mich auch, aber was kann ich sonst noch machen?
Brauchen Tunnelportale eigentlich Sprungmarken? Das Handbuch sagt dazu nichts.

Was soll an den Fahrstraßen ab Nr. 85 falsch sein? Die 85 führt vom Einfahrsignal Esig A in das Gleis 2 zum Signal N2. Lediglich der IFAZ 019/020 mit dem RMK 019+020 macht noch Probleme. Der IFAZ auf Gleis 2 beinhaltet RMK059, 060 und 061. Die drei RMK im Bahnhofsgleis brauche ich für die Messtrecke. Die Weichen für die Einmessfahrten schalte ich mit Fahrstr. 145.

Lediglich die Rangierstraßen vom IFAZ 049 in die Bahnhofsgleise führen über den IFAZ 050. Dafür wollte ich wegen der Übersichtlichkeit keine extra FSS anlegen. Aber es funktioniert einwandfrei.

Wie gesagt, die Selbstblockstrecke bekomme ich Dank Eurer Hilfe hin. Da bin ich jetzt zuversichtlich. Lediglich die beiden IFAZ 019/020 und 026/027 an den Einfahrsignalen machen noch Probleme. Vielleicht komme ich dazu noch mal auf Euch zu. Jetzt baue ich erst mal die Steuerung für die Selbstblockstrecken zusammen.

Dank für die Hinweise und Gruß
Heinz
Titel: Re: Selbstblockstrecke im Gleiswechselbetrieb
Beitrag von: Sven Spiegelhauer in 04. April 2025, 18:59:23
Hallo Heinz,

mir ist schon klar, das man WDP nicht mal so erlernt. Das ist wie mit jeder anderen großen Software auch. Aber noch einmal zum Verständnis.

Fahrstraßen gehen von Signal zu Signal (Block). Wenn Du diese erstellst, dann sollte zuvor das Gleisbild in Ordnung sein (Thema Prüfroutine). Dann diese Fahrstraßen testen. Wenn dann eine Durchfahrt erfolgen soll, kann eine Fahrstraßen-Sequenz erstellt werden. Diese FS-Sequenz kann man dann genauso wie Fahrstraßen, in die Automatik packen. FS-Sequenzen haben den Vorteil, das sie auch ohne Automatik verwendet werden können. Die zweite Möglichkeit ist, nur die FS in die Automatik zu packen. Die von Dir zuvor eingetragen Bedingungen zum Prüfen der Kontakte brauchst Du nicht. Damit der Zug aber nicht nach jeder FS anhält, musst Du mit Anschluß-Fahrten arbeiten. Das hat dann den gleichen Effekt, wie eine FS-Sequenz. Beide Varianten haben ihre Vorteile. Welche Du am Ende verwendest ist Dir natürlich frei gestellt.
Titel: Re: Selbstblockstrecke im Gleiswechselbetrieb
Beitrag von: Heinz Weinmann in 04. April 2025, 23:04:15
Hallo Zusammen,

Dank Eurer geduldigen Unterstützung läuft es jetzt auf der Blockstrecke. Ich habe mich für die Lösung mit FSS entschieden. Herzlichen Dank für Eure Hilfe.
Lediglich am Anfang und Ende gibt noch zwei Schönheitsfehler.

1.   Züge, die in den Schattenbahnhof einfahren (Einfahrt erfolgt über Gleis L1 von links nach rechts) halten am Signal. Erst wenn der Zug steht, schaltet die Schattenbahnhof-Automatik die Einfahrt.

Ich habe mich an dieser Stelle nicht getraut, eine Folgefahrt anzugeben, um die Schattenbahnhofsteuerung nicht zu irritieren.

Die Züge sollten hier nicht halten, wenn frei ist. Wie kann das elegant gelöst werden?


2.   Bei der Ausfahrt aus Bahnhof HAM am unteren Bildrand befindet sich ein IFAZ der über die beiden RKM 027 und 026 reicht. Ich habe diesen IFAZ zweimal dargestellt und damit sollten beide Kästchen gleichzeitig die Fahrzeugnummer zeigen. Das tun sie aber nicht. Beim einfahrenden Zug mit Lok 1116 001 ist es gut zu sehen. Ich habe es auch schon mit nur einem Kästchen probiert, aber die Belegtmeldung kommt immer getrennt.

Das ist insofern unschön, weil ein ausfahrender Zug erst dann die Blockstrecke aktiviert, wenn er sich schon auf RMK 026 befindet und bereits bremst. Die Blockstrecke sollte bereits durch RMK 027 aktiviert werden, so dass der Zug langsam Fahrt aufnehmen kann.

Aber wenn ich den Start auf den RMK 27 lege, kommt eine Fehlermeldung.

Die Rückmeldekontakte dienen der Geschwindigkeitsabstufung.
RMK 027 - 100 km/h; RMK 026 – 120 km/h; RMK 25 – 160 km/h


Würde ich nur einen RMK nutzen, hätte ich das Problem wahrscheinlich nicht.

Wie kann man so etwas lösen?

Im Anhang Bild und Projekt

Gruß
Heinz
Titel: Aw: Selbstblockstrecke im Gleiswechselbetrieb
Beitrag von: Heinz Weinmann in 16. April 2025, 18:49:13
Hallo Zusammen,

leider muß ich mich nochmal melden. Ich habe aufgräumt und erst mal zwei Selbstblockstrecken mit FSS eingerichet und mich dabei streng an das Handbuch gehalten. Jetzt fahren auf der Srecke überhaupt keine Züge mehr. Etwas stimmt noch nicht, aber was ist es? Es sollte so funktionieren, wie es im Handbuch auf auf Seite 513 steht (Anhang, Bild 01)

Beispiel:

- Die Strecke vom NORD nach HAM geht über IFAZ 15 - 16 - 17 - 18 - 20. (Anhang, Bild 02)

- Ausfahrt einer Lok 247 034 vom Gleis 1 (NORD) zum IFAZ 15, dem ersten IFAZ der FSS (Anhang, Bild 03)

- Lok 247 034 bleibt auf IFAZ 15 stehen, obwohl die folgende Fahrstraße frei wäre. (Anhang, Bild 04)
  Einer Weiterfahrt bis zum Ende dee FSS würde nichts im Wege stehen.
  Gemäß Handbuch müsste die Lok mit voller Geschwindigkeit durchfahren, aber sie bleibt stehen.

- Die FSS habe ich NICHT in die FAM eingetragen. (Angang, Bild 05)
  Gemäß Handbuch sollte es auch ohne FAM funktionieren.

- Die Prüfkontakte sind ebenfalls eingetragen. (Anhang, WDP_DATENSICHERUNG_111NORD04a2_2025_04_16_18_04)


Muss ich die FSS bereits im Schattenbahnhof beginnen lassen, so wie im Beispiel auf Seite 524 im Handbuch?


Mit dem Handbuch und der Hilfe komme ich nicht weiter.
Was fehlt hier noch???

Ich würde mich sehr freuen, einen Hinweis für eine gute Lösung zu erhalten.

Gruß
Heinz
   

Titel: Aw: Selbstblockstrecke im Gleiswechselbetrieb
Beitrag von: Sven Spiegelhauer in 16. April 2025, 19:35:10
Hallo Heinz,

Du mußt die FSS natürlich auch in die Automatik eintragen. Wie soll WDP sonst Wissen was Du erreichen willst.
Titel: Aw: Selbstblockstrecke im Gleiswechselbetrieb
Beitrag von: Heinz Weinmann in 18. April 2025, 23:04:42
Hallo Sven,

danke für den Hinweis. Ich habe die FFS in die Automatik eingetragen. Das Handbuch war für mich an dieser Stelle nicht klar.
Es geht wieder was auf der Blockstrecke, aber noch lange nicht befriedigend. Zwei Dinge stören noch gewaltig.

Es geht um die Strecke NORD-HAM mit den IFAZ 15 bis 20 und IFAZ 22 bis 27.

1.   Zug bleibt im ersten Block stehen.

IST: Wenn ein Zug per handgeschalteter Fahrstraße aus dem Bahnhof, oder Schattenbahnhof in die Blockstrecke einfährt, bleibt er am Signal im ersten Block stehen. Erst jetzt schaltet das Signal auf grün und der Zug fährt wieder an. Dies gilt für alle ersten Blöcke der Selbstblockstrecke.

Erstaunlicherweise passiert das nicht, wenn ein Zug automatisch gesteuert aus dem Schattenbahnhof in die Blockstrecke einfährt.

SOLL: Wenn der Folgeblock frei ist, sollte das Signal auf grün schalten, sobald der Zug den Prüfkontakt im Block 1 passiert. Der Zug sollte nicht abbremsen.

2.   Zug beschleunigt innerhalb der Selbstblockstrecke nur zögerlich auf die maximale Geschwindigkeit. Der Zug beschleunigt nur im aktuellen Block, aber nicht im Folgeblock.

IST: Der Zug fährt bei grün im Block 1 an und beschleunigt. Aber nur solange, bis der erste Radsatz den Folgeblock erreicht. Dann ist Schluss mit der Beschleunigung, auch wenn nur 40 km/h erreicht wurden und die Strecke bis zum Bremseinsatzpunkt noch über 5m lang ist. Das Signal im Folgeblock wird zwar auf grün geschaltet, aber der Zug schleicht mit 40 km/h weiter auf das grüne Signal zu. (Wie soll man denn so den Fahrplan einhalten?) Beim Wechsel auf den übernächsten Block werden dann vielleicht 80 km/h erreicht. Um endlich auf 160 km/h zu kommen braucht man bis zu 5 Blöcke.

SOLL: Der Zug sollte gleichmäßig auf die Höchstgeschwindigkeit, z. B. 160 km/h beschleunigen, solange der nächste Block frei ist, bzw. bei besetztem Folgeblock der Bremseinsatzpunkt erreicht ist.

Wenn das noch gelöst werden könnte, dann könnte die Blockstrecke in Betrieb gehen.

Gruß Heinz