Moin liebe Gemeinde,
ich habe den Plan von Carlo gesehen, wie er Straßen dargestellt hat und nun ins Bauen geht.
Ich habe im neuen Jahr vor, einen Bauabschnitt "Busbahnhof" zu bauen und alles mit WDP zu steuern. Basis ist der Viessmann Busbahnhof Art.Nr. 39000. Den Busbahnhof habe ich schon, desgleichen einen Viessmann 1:1 Plan der 6 Haltestellen und des Kiosk-Bereichs. Durch das "Quersegel", das alle einzelnen Haltestellen verbindet, um die Kabel zu den LEDs der Haltestellen zu führen, ist dieses Layout absolut starr und fest vorgegeben.
Ich habe diesen 1:1-Plan unter ein gutes Dutzend zusammengeklebte DIN-A3 Blätter gelegt und "durchgepaust" (nennt man das so?). Damit waren die ersten Fahrspuren schon mal auf dem "Bauabschnitt"(-Papier). Eben Einfahrten und Ausfahrtwege der Busse. Drum herum gibt es aber noch Umgebungsstraßen (=äußere Ringstrasse), die der Zuführung der Busse zu einer "inneren" (Bus-)Ringstrasse dienen. Auf der äußeren Ringstrasse fahren dann auch andere Autos.
Dieser ganze Bauabschnitt hat ein Maß von ca. 2,20 x 1,00 Meter.
Auf der äußere und inneren Ringstrasse und den Verbindungswegen (alles eng zusammen) habe ich dann Fallerdraht für die Fahrspuren provisorisch aufgeklebt und intensiv Testfahrten mit Bussen und anderen Autos unternommen. Zum Schluß fuhren alle Busse + Autos perfekt, sodass das Layout der Strassen und des später einzufräsenden Magnetbandes dann feststanden.
Die Dokumentation dieser Strassen und des Drahts(des Magnetbandes) habe ich immer wieder mit einem weichen 6B-Bleistift auf dem Dutzend zusammen geklebten A3-Blättern durchgeführt und laufend korrigiert. Die Positionen der vermutlichen RMKs sind fast alle vorgezeichnet, aber das würde ich später noch ins Forum stellen.
Nun möchte ich natürlich noch weitere Dinge wie Position von Komponenten usw. einzeichnen, aber das unprofessionelle Radieren neigt sich dem Ende.
Hat jemand eine Idee, wie ich diese - getestete - Straßen-Situation in ein CAD-Programm zur weiteren Bearbeitung bekommen könnte?
Ich arbeite für die Gleisplanung seit Jahren gerne und erfolgreich mit WinTrack, aber Straßen (nach-)zeichnen, das scheint mir mit Wintrack eher nach Frustration zu riechen?
Ist so etwas wie Reverse Engineering.
Wer hat Ideen?
Schöne Weihnachten?
Thies
Hallo Thies,
ich hätte einen Scanner, der bis zu 1,12 m Breite und annähernd beliebige Längen scannen kann. Das Ergebnis ist wahlweise eine pdf-Datei oder auch ein Pixelformat (jpg. o.ä.).
Wenn wir im Büro soetwas machen, legen wir den Scan unter eine dwg-Datei zeichnen dann wahlweise direkt weiter oder übertragen die gescannten Linien in das CAD Programm.
Wenn Du Deine Daten soweit hast, hätte ich noch eine weitergehende Idee. Das besprechen wir aber dann ggfs. mal in kleiner Runde.
Gruß aus dem Norden (von Dir aus: aus dem Süden!)
Gunnar
Hallo Thies,
eben erst gelesen, darum die späte Reaktion.
Dein Problem kenne ich ... mein Weg war eben Fusion 360 in der Freeware-Version. Aus der Konstruktion kann man dann auch eine Zeichnung generieren. Damit habe ich halt auch gleich den G-Code für die CNC-Fräse.
Für das Erlernen von Fusion gibt es viele Hilfen ... kostet halt etliche Stunden Lernen. Macht allerdings auch Riesenspaß.
Du könntest dann allerdings auch den Plan an einen Schreiner geben, der dir die Straßenprofile z. B. auf 3mm Sperrholz fräsen kann.
Wenn du allerdings von Hand arbeiten möchtest, wäre Gunnars freundliches Angebot einfacher.
Solltest du zu Fusion Fragen haben, einfach melden.
Guten Rutsch