Hallo WDP-ler,
zur Zeit bin ich dabei, 2 Bereiche meiner Anlage umzubauen und habe im Bereich des Schattenbahnhofs eine Kehrschleife eingerichtet. Der Zug überfährt ein Signal in Gegenrichtung, kehrt zum Signal zurück und soll dann vor dem Signal halten. Wenn ich dort ein Zugnummernfeld plaziere und mit einem RMK versehe, wird er die Schleife nicht durchfahren, sondern da stehen bleiben. Eine Lösung wäre ein richtungsabhängiger Schaltkontakt, aber da dieser mechanische Kontakt nicht unbedingt zuverlässig ist und später sehr schlecht zugänglich sein wird, meine Frage an Euch nach einer anderen Lösung.
Hallo Jürgen,
wenn ich dich richtige vertsehe (was ich noch nicht glaube) ist das aber eine sehr aussergewöhnlich Kehrschleifenkonstellation.
Wieso bleibt der Zug nicht innerhalb der Kehrschleife stehen?
Fährst Du über die Eingangsweiche der Schleife zweimal hinweg?
Könntest Du evtl. mal einen Screenshot machen und den Gleisausschnitt als Anhang mitsenden?
Siehe mal im Anhang, ob dies keine Lösung ist?
Hallo Norbert,
meine Frage bezieht sich auf das Gleis oberhalb der 4 Schattenbahnhofsgleise. Der Zug soll von links über die Weiche, das Signal in Gegenrichtung, hinter dem rechten Signal nach rechts durch die Schleife zurück zum linken Signal fahren und da warten. Dieses Gleis ist sichtbar, befindet sich in einer guten Position und bietet sich an, einen Zug einmal zu präsentieren. Aus diesem Grund habe ich das Signal nicht hinter der rechten Weiche vorgesehen, denn dann stände der Zug im verdeckten Bereich. Vor dem rechten Signal warten die Züge auf die Einfahrt in den Schattenbahnhof. Zwischen beiden Signalen habe ich zunächst einen Schaltkontakt vorgesehen, aber vielleicht gibt es ja eine andere Lösung.
Hallo Jürgen
Hoffe ich verstehe was du meinst. Ich nehm an, du denkst an Schaltkontakte, weil die Züge bei deiner Konstellation beim linken Zugnummernfeld auf diesem 4. Gleis einmal nach rechts, beim befahren dieser kehrschleife nachher nach links losfahren, d.h. im AK Betrieb anfordern sollen. Ist das richtig? Vorab nur mal soviel, Schaltkontakte brauchst du keine. Du musst aber sehr wahrscheinlich virtuelle Schalter im Gleisbild platzieren um die Fahrstrassen in Abhängigkeit von ihnen zu stellen/anzufordern. Ich erklär gerne mehr wie ich mir das vorstelle, gib aber kurz Bescheid ob ich die Problemstellung richtig erkannt habe.
Hallo Herr Burkert,
Ist das ein neues Feature des Forums, dass der Anhang gleich im Text angezeigt wird. Dann wäre der "Knopf" Anhang ja überflüssig (zum Test ein Bild von "meinem" Zug nach Zürich, nach dem Seminar 2003 in Hürth).
Hallo Herr Bott,
Sie haben recht der Anhang wird nun direkt angezeigt!
Ist ja scharf, da braucht man nicht immer erst öffnen.
Man kann sogar viel besser dinge erklären wenn man es direkt unters Bild schreiben kann.
Prima Sache!!
Hallo Jürgen,
das wird ohne Kunstkniffe bzw. zusätzlicher Hardware nicht funktionieren.
Ist die ganze Strecke einsehbar oder nur die Wendeschleife?
Hallo Jürgen,
wie lang ist denn der Zug, der so fahren soll. Besetzt er beim Halt vor dem rechten Signal auch den RMK am linken Signal im oberen Gleis des SBF's?
Hallo Jürgen,
schon mal folgende Möglichkeit durchdacht:
Den RMK am Signal per k84 abschalten und erst in der Kehrschleife (mit Hilfe einer Folgeschaltung und einem dort platzierten RMK) scharf machen.
Folge:
Zug fährt bei der Einfahrt über den abgeschalteten RMK (=Zielkontakt noch frei). In der Kehrschleife wird der Kontakt aufgeschaltet und der Zug hält am besetzten RMK (=Zielkontakt ist besetzt)
Hallo Andi,
zunächst habe ich noch nicht an einen AK-Betrieb gedacht, sondern erst einmal an eine Fahrstraße. Der Zug kommt von links, überfährt das linke Signal und hält dann vor dem rechten Signal und wartet auf die Einfahrt in den Schattenbahnhof 2. Diese Fahrstraße kann ich problemlos anlegen, aber jetzt kommt das Problem.
Der Zug kommt von links, überfährt das Signal, durchfährt die Kehrschleife und soll vor dem linken Signal auf die Weiterfahrt warten. Er überfährt also den eigentlichen Zielkontakt vorher schon! Deshalb kam mir die Idee mit dem Schaltkontakt, der ja Fahrtrichtungsabhängig schaltet. Doch leider geht es ja auch nicht, denn wenn ich in das Zugnummernfeld den Kontakt eintrage, wird die Fahrstraße freigegeben, aber auch der Kontakt ist nach einer gewissen Zeit nicht mehr belegt und somit fehlt der Startkontakt für die nächste Fahrstraße!
Eine Lösung könnte der Vorschlag von Oliver sein? Zunächst vielen Dank für Deine Mühe und vielleicht hast Du ja noch eine andere Idee?
Hallo Norbert,
die Kehrschleife ist verdeckt, nur das ca. 2 Meter lange Gleis zwischen den Signalen und die Signale sind sichtbar!
Wahrscheinlich ist der Vorschlag von Oliver die Lösung für mein Problem, auch wenn sie zusätzliche Hardware erfordert.
Hallo Karlheinz,
für dieses Gleis habe ich Besetztmelder nach dem Stromfühlerprinzip vorgesehen. Hat der Zug das linke Signal überfahren, wird das Gleis, in diesem Fal ja rechts vom Signal, als "Belegt" gemeldet. Vor dem rechten Signal wird dieses Gleis wieder freigegeben und das Gleis vor dem rechten Signal als "Belegt" gemeldet! Da ich mich noch in der Umbauphase befinde, sind Änderungen noch problemlos möglich!
Hallo Oliver,
wahrscheinlich ist Dein Vorschlag die Lösung? Ich habe in den Workshops schon einiges über virtuelle Kontakte gelesen, allerdings sehr

oberflächlich. Könnte ich es damit realisieren?
Wenn ja, wäre ich für eine kleine Hilfe dankbar, auch wenn eine Hardwarelösung ohne weiteres möglich ist, wobei ich an meine z. Zt. gut gefüllte Bastelkiste denke.
Hallo Jürgen,
ich glaube gerade verwechselt du etwas: virtuelle Kontakte können (noch) nicht mit WDP hergestellt werden.
Im Moment fallen uns nur wenig Beispiele (wie das berühmte Drehscheiben-STOPP-Problem) für einen "Kontakt-Editor", mit dem man virtuelle Kontakte als Verknüpfung von mehreren RMKs definieren kann, ein.
Zu deinem Problem:
Die Sache funktioniert im Prinzip ganz einfach:
Der RMK am Signal (als Beispiel RMK 19) wird per FS-Aufzeichnung über einen realen k84-Schalter (als Beispiel ADR 001) ausgeschaltet.
Bei der Einfahrt der Lok ist die Kontaktstelle zwar besetzt aber die Verbindung zum s88-Modul durch den k84-Schalter unterbrochen -> kein besetzter RMK 19.
In der Folgeschaltung der FS gibts du an einem RMK in der Kehrschleife an: "RMK XX = besetzt -> k84 mit ADR 001 einschalten).
Sobald die Lok nach Durchfahren der Kehrschleife denn RMK 19 befährt, hast du dann einen besetzten Zielkontakt, da die Verbindung Kontaktstelle zu s88-Modul durch den k84-Schalter geschlossen ist.
Dieser Trick läßt sich auch für andere Anwendungen benutzen ...
Hallo Oliver,
danke für den Hinweis! Da ich in diesem Bereich stromlose Abschnitte und RMK nach dem Stromfühlerprinzip vorgesehen habe, kann ich auch den K84 sparen. Die Gegendurchfahrt der Signale soll durch ein Relais (einstellbare Verzögerung) gesteuert werden. Ich werde also nicht nur das stromlose Gleis, sondern auch das für die Besetzmeldung vorgesehene Gleis über einen 2. Kontakt mit der Fahrspannung versorgen.
Ich bedanke mich für die Anregungen, die meine Gehirnzellen aktiviert haben und wünsche ein schönes Wochenende!