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Win-Digipet - deutsche Foren => Win-Digipet Forum Deutsch => Thema gestartet von: Schubisurf am 17. November 2020, 14:21:01

Titel: Physikalische Länge der Rückmeldekontakte im SBHF
Beitrag von: Schubisurf am 17. November 2020, 14:21:01
Hallo an die Experten,

ich habe mal eine Frage, zu der physikalischen Längen der Rückmelder im Schattenbahnhof, dazu habe ich per Suche nicht viel gefunden.

Meine Idee, die Gleise wie folgt aufzuteilen:
1.) Start/Bremsabschnitt: 2 Gleise, Länge zwischen 320 bis 360mm
2.) Streckenabschnitt: ergibt sich automatisch zwischen den beiden Positionen 1 und 3, Länge zwischen 1900 bis 3500mm
3.) Stoppabschnitt: 2,5 Gleise, Länge zwischen 400 bis 460mm

Diese drei Abschnitte würde ich pro Gleis einbinden, also drei Rückmelder pro Gleis.

Die Abschnitte zwischen den Gleisen die nur als Umfahrung oder Verbindung gelten, würde ich aufteilen 50/50 und dann jeweils 2 Rückmeldekontakte einbauen.

Die Stumpfgleise würde ich pro Abschnitt mit 2 Kontakten versehen.

Dann möchte ich den SBF mit IZNF fahren, weil ich keine stromlosen Abschnitte einbauen möchte. Im kleinen habe ich das mal mit den 3 Abschnitten ausprobiert, dass hat ganz gut funktioniert, jetzt die Frage ob das so auch hier in dem geplanten SBHF funktioniert, oder ob ich da etwas ändern müsste.

Damit man sich das besser vorstellen kann, habe ich den Plan angehängt, da sind die Abschnitte pro Gleis dargestellt. Ich hoffe man kann das gut erkennen, freue mich über eine Antwort und ggf. ein Tipp, denn noch kann ich es ändern :-). Aber wenn die Verdrahtungsmaschine einmal loslegt sollte die Planung stehen.

Danke und Beste Grüße
Thomas


 
Titel: Re: Physikalische Länge der Rückmeldekontakte im SBHF
Beitrag von: michael1957 am 17. November 2020, 15:04:18
Hallo Thomas,
also ich kann dir grundsätzlich empfehlen bzw. deinen Plan bestätigen im SBH generell IZNF zu verwenden. ICh selbst habe in den SBH´s so lange Gleise wie von dir beschrieben in VIER oder sogar fünf Abschnitte unterteilt und dann eben zu einem oder auch zu zwei IZNF zusammengefasst. Dazu darf ich dir die Wirkungsweise des IZNF in Erinnerung rufen: Das IZNF verwendet jeden Wechsel von einem RMK zum nächsten u.a. auch dazu, den Bremsvorgang zu justieren. Daher der vierte RMK bzw. der dritte "Wechsel" was sehr gut funktioniert. Überdies hättest du - je nachdem, mit welchen Zuglängen du dann fahren willst, bei diesen Gleislängen (wenn ich richtig rechne, bis zu 4,5 m) auch die Möglichkeit, durch Nutzung des FDL SBH auch mal 2 kürzere Züge hintereinander in ein SBH-Gleis zu stellen. Ich habe für meinen H0e-SBH Gleislängen von 2,8 bis 3,8 m die ich sogar in 6 RMK-Abschnitte aufgeteilt habe. Somit bringe ich in jedes Gleis mindestens 2, in die meisten sogar 3 Züge mit einer Länge zwischen 1,0 und 1,2 m hintereinander rein. Und der FDL-SBH von WDP steuert das für mich perfekt. Wenn du das nämlich JETZT gleich berücksichtigst ersparst du dir später einen ärgerlichen Umbau. Ich wünsche dir viel Erfolg und viel Spaß beim Bau deiner Anlage! Beste Grüße aus Österreich, Michael
Titel: Re: Physikalische Länge der Rückmeldekontakte im SBHF
Beitrag von: Burghard am 17. November 2020, 15:12:38
Hallo Thomas,

so wie du es geplant hast habe ich es auch gemacht. Am Anfang/Ende des Block 30-40,x cm Melder und einen (je nach Länge des Bereiches auch mal mehr) Melder. Da habe ich immer nur ein IZNF.

In sehr kurzen Stumpfgleisen habe ich teilweise nur eine Rückmelder.
Wenn die Loks gut eingemessen sind reicht, mir, das so.

In Abschnitten um die 3,50m könnte man noch einen zusätzlichen Melder einbauen. Dann kann WDP noch besser die Position berechnen und evtl. korregieren.

Wenn man Aktionen (Pfiffe....) ausführen möchte, kann ma mit Profilen (per cm Abstand) die Position angeben. So muss man an diesen Stellen keine extra Melder setzen. Denn wer weiß schon genau wo man später was schalten möchte  :)

Das ich meine Meinung und beruht aus den Erfahrungen nicht nur mit WDP.
Titel: Re: Physikalische Länge der Rückmeldekontakte im SBHF
Beitrag von: Schubisurf am 17. November 2020, 15:43:26
Hallo Michael,

danke für Deine Hinweise, genau das
Zitat
Wenn du das nämlich JETZT gleich berücksichtigst ersparst du dir später einen ärgerlichen Umbau
möchte ich verhindern.

Vielleicht ist es Sinnvoll bei den normal langen Gleisen, die Strecke noch einmal zu trennen und damit dann vier Rückmelder zu haben. Und nur die extrem langen Gleise, dass sind nur 4 Stück zweimal zu trennen. Da denke ich nochmal drüber nach.
Das sind dann zwar nochmal weitere 40 Rückmelde Kontakte, aber lieber jetzt als hinterher das da reinzufummeln.

Meine Personenzüge und ICE etc. sind so zwischen 2 bis max. 2,30m lang (ca. sieben Hänger im Durchschnitt). Die Güterzüge würde ich auch auf die Länge von 2,30m ausrichten, bis auf 2 Züge die würden knapp 4 Meter haben, dafür sind extra zwei lange Abstellgleise eingeplant, wo die beiden Züge stehen können.
Bin mir da nicht sicher ob ich da mit kürzeren Zügen reinfahre und die hintereinander zu stellen, würde die beiden lange Gleise eh fest reservieren, denn wo sollen die langen Züge sonnst hin .-).

Wenn ich 4 RM pro Gleis habe, kann ich doch auch zwei Züge hintereinander stellen, denke da an Triebwagen die so um die 1.2m sind? Oder benötigt man dann schon 5 Kontakte?

@Burkhard, danke für die Bestätigung der Längen angaben für Start/Ende Gleis, dann werde ich das so umsetzen wie ich es eingeplant habe.

Danke und Grüße Thomas
 
Titel: Re: Physikalische Länge der Rückmeldekontakte im SBHF
Beitrag von: HerbertHoberg am 17. November 2020, 17:43:02
Hallo Thomas,
wie Michael geschrieben habe ich das auch, nur habe ich die Gesamlänge ca halbiert wie das gerade passte.
Also 4 RMK. Für jedes IZNF 2 RMK. Für deine 2  langen Züge brauchst du keine "extra langen Gleise" zu   reservieren. Die langen Züge passen auch in die Gleise mit den zwei IZNF.  Das regelt der FDL-SBF automatisch.
Das zweite IZNF zeigt dann bei der Besetzung Wagensymbole an. Somit kann kein Zug mehr in das Gleis reinfahren. Es wäre schade wenn du die langen Gleise nur für die Langen Züge reservierst. Wenn die langen Züge unterwegs sind, sind diese Gleise nicht befahrbar.   
Titel: Re: Physikalische Länge der Rückmeldekontakte im SBHF
Beitrag von: limagolf10 am 17. November 2020, 22:02:18
Hallo Thomas,

bei uns im Verein haben wir es so gemacht wie Herbert schreibt. Da wir aber sehr unterschiedlich lange Züge fahren, wurden die Gleise (zwischen 3,20m und 4,20m) in vier gleiche Abschnitte geteilt. In jedem Abschnitt befinden sich dann zwei RMKs, einer als Stopkontakt (ca. 20cm aus historischen Gründen) und einer für die "Reststrecke". Somit haben wir in jedem Gleis 8 RMKs. Wir haben keine Gleise reserviert und überlassen die Arbeit komplett WDP. Die FDL SBS regeln den Betrieb hervorragend. Die SBs werden optimal ausgenutzt.
Zwei Bedingungen sollten aber erfüllt sein:
- in den SBs keine "Rennen" fahren, sondern spätestens ab den Eingangsweichen eine moderate Geschwindigkeit wählen (bei uns haben sich 50-60kmh bewährt) und
- alle Loks gut einmessen.

Der FDL SBS ist schon ein tolles Feature, und so einfach anzuwenden ..., wenn man denn die Regeln, Tips und Ratschläge der guten Anleitung beherzigt  :D
Titel: Re: Physikalische Länge der Rückmeldekontakte im SBHF
Beitrag von: Schubisurf am 18. November 2020, 00:16:19
Hallo Lothar,

ja Du kommst aus dem noch höheren Norden :-).

Also ich habe Herbert so verstanden, dass ich das was ich als Streckenabschnitt bezeichnet habe einfach teile und dann auf 4 Rückmelder komme pro Gleis komme.

Was ich dann noch nicht ganz verstanden habe wie ich da zwei IZNF einrichten muss? Dachte immer ich brauche da drei Abschnitte zu habe aber ja nur 4: Start/Bremsabschnitt //Streckenabschnitt 1/ Streckenabschnitt 2/ und  Stoppabschnitt.

Dabei die Längen wie beschreiben nur die Streckenabschnitte aufgeteilt, wie richte ich denn da 2 IZNFs ein mit welchen Rückmeldern ein? 
Vielleicht müssten wir das mal ausreichen, dann ist es eindeutig?

Zitat
In jedem Abschnitt befinden sich dann zwei RMKs, einer als Stopkontakt (ca. 20cm aus historischen Gründen) und einer für die "Reststrecke". Somit haben wir in jedem Gleis 8 RMKs.
Wie kommst Du da auf 8 Rückmelder pro Gleis? Oder verstehe ich das falsch?

Danke für Eure Antworten, bin glaube auf dem richtigen Weg, muss das jetzt nur noch mit den 2 IZNFs verstehen. Aber werde da wohl meine Streckenabschnitte teilen, dann habe ich da vier Rückmelder und bei den beiden langen Gleisen werde ich wohl die Strecke durch drei teilen.

Grüße Thomas




Titel: Re: Physikalische Länge der Rückmeldekontakte im SBHF
Beitrag von: limagolf10 am 18. November 2020, 12:31:57
Hallo Thomas,

da Bilder meistens mehr als tausend Worte sagen, habe ich mal ein Beispiel angehängt. So in der Art sind die Abstellgleise bei unseren SBs in WDP aufgebaut. Die Teilung der Abschnitte könnte natürlich auch anders erfolgen, z.B. 30cm und 70cm. Bei uns ergab sich das halt so.
WDP kommt mit diesen kurzen Gleis-Abschnitten, bei moderater Eingangsgeschwindigkeit (ca. 50-60kmh) und der Nutzung von iZNFs prima mit zwei RMKs zurecht. Theoretisch ginge auch einer, aber das kann dann zum "Glücksspiel" ausarten  ;).
Noch Anmerkungen zur Konfiguration der iZNFs:
In beide Felder "Bahnsteigende" und "Signalposition" den gleichen Wert eintragen.  Das ergibt den Sicherheitsabstand zum Beginn des nächsten Gleisabschnittes. Nur so kann der FDL SBS die max. erlaubte Zuglänge richtig berechnen. Und nicht vergessen die "feste Zielmatrix" anzuhaken!
Steht aber auch alles gut verständlich beschrieben in dem FDL-Handbuch von Sven Spiegelhauer (Download-Seite von WDP).

Viel Spaß beim Umsetzen der Tips und beim Ausprobieren
Titel: Re: Physikalische Länge der Rückmeldekontakte im SBHF
Beitrag von: Schubisurf am 18. November 2020, 15:47:41
Hallo Lothar,

danke für das Bild, dass ist eindeutig, dass probiere ich bei den langen Gleisen aus. Da würde der Aufwand mit den ganzen Rückmeldern lohnen.
Ob ich dann die ganzen Standardgleise so um die drei Meter auch so auflöse, weis ich noch nicht.

Danke für die Darstellung mit dem Strecken-RMK und Stop-RMK und den längen Angaben, wenn das so funktioniert, muss ich vielleicht doch noch mal alles umstellen auf Strecken-RMK und Stop-RMK und das jeweils 2 mal pro Gleis.
Dann hätte ich Strecke/Stop/Strecke/Stop pro Gleis und nicht Brems/Strecke/Stop.

Der Hinweis mit den Längen regt noch einmal zum Nachdenken an, vielen Dank dafür,

Grüße
Thomas   
Titel: Re: Physikalische Länge der Rückmeldekontakte im SBHF
Beitrag von: limagolf10 am 18. November 2020, 16:56:54
Hallo Thomas,
freut mich, dass Du mit meiner Darstellung etwas anfangen kannst.
In der Auflistung der Züge habe ich noch eine Möglichkeit vergessen:
  1 Zug mit max 190cm und 2 Züge mit max 90cm

Wir haben halt die Abstellgleise in 4 Abschnitte geteilt um flexibel zu sein und die SBs optimal füllen zu können. Es geht ja auch weniger, insbesondere wenn man keine kurzen Züge fährt bzw. die Abstellgleise deutlich kürzer sind.
Titel: Re: Physikalische Länge der Rückmeldekontakte im SBHF
Beitrag von: Schubisurf am 18. November 2020, 18:24:24
Hallo Lothar,

Ja Dein Bild hat mich noch mal zum Nachdenken angeregt und habe auch noch mal das Kapitel im Handbuch gelesen, irgendwie hatte ich den Abschnitt mit der Bremsangabe auf der Strecke im IZNF überlesen. Jetzt ist es klar wie es funktioniert.
Werde meine Gleise alle darauf hin anpassen, werde die erste Strecke so um die 140cm einrichten, Stop-Abschnitte so um die 360mm werde ich es lassen, dann errechnet sich ja die 2 Strecke.
Bei den 4 Meter-Gleisen überlege ich ob ich dann auf 6 Kontakte gehe, da schaue ich mir mal die Längen an, ob es Sinn macht. Die 140 cm kommende her, weil ich einige Züge habe, die da gut passen.

Toll das es dieses Forum gibt und so kompetent geantwortet wird, dass spart viel Arbeit :-).

Grüße
Thomas
Titel: Re: Physikalische Länge der Rückmeldekontakte im SBHF
Beitrag von: limagolf10 am 18. November 2020, 18:31:50
Hallo Thomas,

ich schiebe mal die WDP-Darstellung von einem unserer recht optimal gefüllten SBs als Ergänzung nach. (Nicht wundern, dass da weniger Gleissymbole hinter den iZNFs sind, als in meinem Beispiel, aber die Darstellung ist auf minimalen Platzbedarf "geschrumpft" worden.)
Das hilft vielleicht noch ein bißchen mehr, das Ganze zu planen/umzusetzen.

Noch ein paar Erklärungen zum besseren Verständnis:
Die Zahlen der Zug-Namen geben die Länge der Züge in cm an (52_7 => 52,7cm).
Gleis 6 ist das Umfahr-Gleis.
Die Go-Schalter für die Stopstellen sind nur für unsere "Handfahrer" gedacht. Damit wird ein Gleisabschnitt von ca. 60cm über Relaydecoder stromlos geschaltet, damit der Zug am Ende des Abstellgleises selbsttätig anhält (ich weiß, brutale Methode, aber es wird so von einigen wenigen Vereinsmitgliedern noch gewünscht). Sind die FDL SBS mit zugehöriger ZFA aktiv, dann bleiben die Schalter natürlich immer grün.
Die "Strom off-RMKs" melden, wenn ein realer Kippschalter betätigt wurde, um das gesamte Abstellgleis stromlos zu schalten. So kann man bei durch Entgleisung verursachten Kurzschluß andere Züge noch aus dem SB fahren um den "Übeltäter" besser wieder auf die Schienen stellen zu können. Ist auch zum "Parken" von Loks geeignet, wenn mal Gastloks mit schon auf der Anlage vorhanden Adressen ihre Runden drehen wollen. Die Gleise sind dann für WDP gesperrt.
Die Pfeilschalter sind auch "nur" für unsere "Handfahrer" gedacht, als Start- und Zieltasten für die Weichenstraßen, wenn keine ZFA aktiv ist.

... und nun "frohes Grübeln"  ;) ...
Titel: Re: Physikalische Länge der Rückmeldekontakte im SBHF
Beitrag von: Mammut am 20. November 2020, 17:39:18
Hallo Thomas

Noch eine Kleinigkeit: Wenn deine Weichen nicht rückmeldefähig sind (Besetztmelder, nicht Stellung), empfehle ich dir am Ende der Gleise ein kurzes Stück (18 cm genügt) als eigenen Rückmelder für die Auflösung der Fahrstrasse in das Abstellgleis. Wenn die Fahrstrasse aufgelöst werde soll, muss dieser Abschnitt FREI sein.
Bevor ich meine Weichen rückmeldefähig umgebaut habe, hatte ich das Problem, dass ein Zug in seltenen Fällen etwas zu wenig weit gefahren ist und noch in die Weichenstrasse ragte. Dann kam der nächste Zug. Und genau dieser kurze Kontakt hatte den Crash verhindert.

Bodenseegrüsse in den hohen Norden
Csaba
Titel: Re: Physikalische Länge der Rückmeldekontakte im SBHF
Beitrag von: Matthias Schäfer am 20. November 2020, 18:12:56
Hallo Thomas,

wobei zu bedenken ist, daß der Abstand der "inneren" Achsen eines Personenwagens vielleicht länger als 18 cm sein kann.

Das heißt: das erste Drehgestell ist über den Kontakt gefahren und dann meldet der RMK kurz frei, was zur Auflösung der FS führen kann, und das letzte Drehgestell steht noch auf der Weiche.

Ist mir so ergangen in meinem Hbf lange vor dem iZNF, weil ich dort genau anhalten wollte.
Titel: Re: Physikalische Länge der Rückmeldekontakte im SBHF
Beitrag von: Mammut am 20. November 2020, 18:57:19
Hallo Matthias

Du hast völlig Recht. Bei mir verkehren dort nur Güterzüge und ohne lange Wagen am Zugschluss. Andernfalls ist der Abschnitt unbedingt etwas zu verlängern.

Güsse
Csaba
Titel: Re: Physikalische Länge der Rückmeldekontakte im SBHF
Beitrag von: Schubisurf am 21. November 2020, 12:48:58
Hallo an alle die sich hier an der Lösungsfindung beteiligt haben,

erstmal vielen Dank dafür. Daran sieht man einfach auch die vielen Möglichkeiten von WDP und die Erfahrung der Nutzer.

@Lothar, danke für Dein Gleisbild mit den Zuglängen, da gibt es genügend Ideen, es Umzusetzen, in der Form werde ich es auf meine Züge anpassen.

@Csaba,
Zitat
empfehle ich dir am Ende der Gleise ein kurzes Stück (18 cm genügt) als eigenen Rückmelder für die Auflösung der Fahrstrasse in das Abstellgleis
, da hatte ich auch schon dran gedacht, weil ich es bei einem Freund gesehen habe, der hatte bei einigen Gleisen auch ein Überwachungskontakt eingebaut, um festzustellen ob der Zug noch über die Weichen rausragt. Da bin ich aber wieder von abgekommen, weil ich jetzt schon 160 Rückmeldekontakte im Schattenbahnhof habe.

@Matthias, ja mit der Länge des Überwachungsgleis müsste das mindestens 25cm sein, da die langen Personenwagen ja 27cm lang sind.

Danke für Eure Tipps,
mit den Überwachungsgleisen überlege ich mir das nochmal.

Grüße
Thomas
Titel: Re: Physikalische Länge der Rückmeldekontakte im SBHF
Beitrag von: limagolf10 am 21. November 2020, 14:27:02
Hallo Thomas,

prima, dass wir Dir helfen konnten.
Und noch ein Tip, wenn Du Dich für die „Sicherheitskontakte“ entscheiden solltest:
Schließe alle Gleisstücke eines SB an einen RMK-Eingang an. So ist der materielle Aufwand recht gering. Im Fall der Fälle muß man eh per Hand eingreifen und sieht, was passiert ist. Und dann aber sofort die Ursache für das falsche Stehenbleiben beseitigen ...  ;)
Titel: Re: Physikalische Länge der Rückmeldekontakte im SBHF
Beitrag von: Matthias Schäfer am 21. November 2020, 15:20:46
Hallo Thomas,

Die Länge der Personenwagen ist nicht relevant,  vielmehr der Abstand der inneren Achsen. Aber von denen kann ja auch einmal eine verschmutzt sein und nicht korrekt rückmelden.
Somit würden wahrscheinlich auch 22 cm reichen, einfach mal messen.
Schönes Wochenende allen.
Titel: Re: Physikalische Länge der Rückmeldekontakte im SBHF
Beitrag von: Eckhard am 21. November 2020, 16:33:44
Hallo Thomas,

heute habe ich mir mal Dein Problem mit dem SBH's betrachtet. Du hast ja, wenn ich den WinTrack richtig lese, zwei SBH's (oder gar drei?). Um welchen SBH geht es bei diesem? Wie hast Du es geschafft, dort 160 !!! Rmk's einzubauen?

Ich hänge mal ein Bild von meinem (jetzt grad neu bebauten) Sbh dran, da sind mal grade 77 (mit Gleiswendel) Rmk's drin bei 20 Haltepunkten (Gleisen) mit Längen von 233 cm bis zum Durchfahrtgleis von 433 cm.

Man könnte jetzt die langen Gleise noch so aufteilen, das sie zwei Züge aufnehmen könnten, aber das wären mal grad noch zusätzliche 20 RMK's, also bei guter Planung ein Decoder maximal.

Vielleicht sollte man grundsätzlich erst mal klären: Wie lang sind Deine Züge? Über drei Meter?

Wieviel kurze Züge hast Du? Wieviel lange Züge? Wieviel mitellange Züge?

Schaffen die auf die Zuglänge oder evtl. noch länger den Gleiswendel überhaupt hinauf? Welcher Höhenunterschied besteht da von "Unten" nach "Oben"?

Willst Du alle Züge in den (oder die) SBH stellen, oder bleiben einige sichtbar?

Pro Gleis sind drei RMK's völlig ausreichend, egal wie lang das Gleis ist, denn Du fährst da unten ja keine Rennen. Ich habe die Abfahrt in die untere Etage bis zum Einfahrt IZNF auf 60 begrenzt (weil sonst die Waggons die Lok schieben mit ihrem Gewicht und das hört sich nicht gut an, wenn die Lok versucht die Geschwindigkeit zu halten, aber die Waggons mit ihrem Geweicht schieben), ab da ist in jeder Fahrstrasse die Geschwindigkeit auf 50 begrenzt. Wenn die anfahren, und sich in die Gleise einsortieren, kommen die eh nicht auf die 50.

Ich habe die drei RMK's in jedem Gleis so aufgeteilt, das das STOP-RMK immer eine Länge von mindesten 46 cm hat. Die Züge schleichen eh mit max. 50 km/h rum. Die IZNF habe ich mit dem Bremspunkt so eingestellt, das sie erst einen Meter vor dem Signal anfangen, zu bremsen, reicht völlig, so das sie 10 cm vor der Weiche zu Stehen kommen.

Sicherheits-RMK' sind ja automatisch eingebaut, da braucht man keine zusätzlichen, es sind ja schon welche da. In jedem Gleis ist ja am Anfang eins, das in dem FahrstrassenEditor eingetragen werden kann für andere Fahrstrassen. Und bei langen Zügen, die vllt. über die Weich noch raus stehen, ist ja das RMK von dem vorherigen Gleis da. Ist das Rot, passiert eh nix.

Hast Du schon ein Projekt in WDP angelegt? Kannst Du das mal einstellen?
Und am Besten die WinTrack Datei auch (damit man die verschiedenen Ebenen sehen kann).

Jede unserer Anlagen ist verschieden mit ihren eigenen Ansprüchen und Größenverhältnissen, so das sich eigentlich keine pauschalen Längenangaben treffen lassen.

Titel: Re: Physikalische Länge der Rückmeldekontakte im SBHF
Beitrag von: Schubisurf am 21. November 2020, 20:07:30
@Hallo Matthias,

Du hast recht, 22cm reichen völlig aus, bei den 27,4 cm langen Wagen aus, dann sind die beiden äusseren Achsen drauf. Andere Wagen mit längeren Achsenabständen habe ich glaube nicht, ausser den Trafo-Tragschnabelwagen, denn werde ich aber im sichtbaren Bereich irgendwo parken :-)

Also wenn ich mit einem Sicherheitskontakt plane reichen die 22cm, schaue ich mir morgen einmal an.

@Hallo Lothar,
ja das ist auch eine Idee, vielleicht mache ich das pro Gleisharfe (getrennt nach Ein- und Ausfahrt) mit einem Sicherheitskontakt, denn wenn ein Zug über die Weichen steht ist es eher ein unvorhergesehenes Ereignis, ausser ich fahre mit meinen beiden 4 Meter langen Zügen. Wieder eine gute Idee, die den Aufwand in Grenzen hält aber die Sicherheit nach oben treibt. :-)

@Hallo Eckhardt,
danke für Deine lange Ausführung, ich würde das nicht als Problem bezeichnen, sondern ich wollte einfach mein Konzept verifiziert haben, um ggf. jetzt in der Planungsphase Verbesserungen noch einzuplanen und einfacher umzusetzen. Denn normal ist es ja, dass man in den neuen Version von WDP 3 RM pro Gleis oder Block einplant.

Zitat
WinTrack richtig lese, zwei SBH's (oder gar drei?)
Es ist die Schattenbahnhofsebene mit dem Schattenbahnhof 2 der über eine Gleiswendel bedient wird. Und der Schattenbahnhof 1a und 1b der auch über eine Wendel bedient wird. Wobei hier die Besonderheit besteht, man kann den SBHF 1a nutzen durch eine Umfahrung oder aber die Züge in SBHF1b zwischenspeichen.
Der SBFH1a geht dann über die Wendel und eine lange Rampe in zwei 4 fleißige Zugspeicher die direkt hinter dem Tunnel platziert sind, damit die schnell in den sichtbaren Bereich fahren können.

Zitat
Wie hast Du es geschafft, dort 160 !!! Rmk's einzubauen?
, ganz einfach 37 Gleise mal 3 RM plus 11 Blockabschnitte mal 2 RM und plus Stumpfgleise und jeweils noch ein RM pro Gleis damit 2 IZNFs verwendet werden kommen, dann kommt da locker 160 RMs raus.

Wie hast Du denn Deine Aufteilung, dass Du mit weniger auskommst?

Zitat
Man könnte jetzt die langen Gleise noch so aufteilen, das sie zwei Züge aufnehmen könnten,
,
ja das habe ich gemacht, nach den Guten Vorschlägen hier im Forum, der Plan ist gerade in Überarbeitung.

Zitat
Vielleicht sollte man grundsätzlich erst mal klären: Wie lang sind Deine Züge? Über drei Meter?
,
Meine Züge sind im Schnitt 7-8 Personenwagen und Triebwagen 7-8 heilig, da kommt so im Schnitt 210 bis 230cm raus. De Güterzüge richte ich dann auf die Länge auch ein, ausser 2-3 Güterzüge, die bekommen eine Länge von 4 Metern.

Zitat
Wieviel kurze Züge hast Du? Wieviel lange Züge? Wieviel mitellange Züge?
ich will mal sagen genug, kann das Variieren, aber so 40 Einheiten bekomme ich zusammen.

Zitat
Schaffen die auf die Zuglänge oder evtl. noch länger den Gleiswendel überhaupt hinauf? Welcher Höhenunterschied besteht da von "Unten" nach "Oben"?
Willst Du alle Züge in den (oder die) SBH stellen, oder bleiben einige sichtbar?

Prinzip habe ich oben beschrieben, es gibt vor dem sichtbaren Bereich direkt ein Zugspeicher, damit ich schnell die Züge bereit stellen kann, ich werde mal die Gesamtanlage aufbereiten und einstellen, nur aktuell will ich den Schattenbahnhof anfangen zu bauen.

Zitat
Hast Du schon ein Projekt in WDP angelegt? Kannst Du das mal einstellen?
,
das habe ich noch nicht fertig, da ich hier erst die  Erfahrungen mit den längen und Anzahl der RMK fixiert haben wollte, dann erstelle ich den Gleisplan.

Also Lothar, Herbert, Michel und Matthias, haben da mit Ihren Antworten schon sehr zu beigetragen, dass ich jetzt weis wie ich das mit 2 IZNFs pro Gleis aufteilen kann. Da kam jetzt noch mal der Punkt durch Csaba und Matthias hinzu, ob und wie ein Sicherheitsgleis eingebaut werden soll, dass hat sich auch geklärt, habe ich hier im Eingang dieses Posts geschrieben. Die Längen der einzelnen RMKs hatte ich auch schon beschrieben wie ich es nach den Idee hier umsetzen werde.

Danke an alle die mit Ihren Hinweisen und Erfahrungen zu einer betriebssicheren Anlage beitragen. Jetzt werde ich auf DMAX erstmal die Reportage über das Wunderland schauen.

Grüße
Thomas