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gebündelte Rückmeldekabel

Begonnen von Jacques FONTAINE, 25. Februar 2010, 18:24:26

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Peter BR44

Hallo zusammen,

bei mir auf der Testanlage ist ähnlich wie bei Matthias.
Allerdings laufen die RM-Kabel bis zu 6 Metern, parallel zu
den Versorgungsleitungen für Gleisversorgung und Weichendecoder.
Die RM-Kabel haben einen Querschnitt von 0,25 mm².
Die IEK-RM-Opto-Decoder sind alle Zentral angebracht.
Da jedes Gleis ein Rückmeldekabel besitzt, ist es für mich einfacher,
dann mal was schnell Umklemmen zu können ohne die Kabel zu Verlängern oder ähnliches.
Alles funktioniert bis Dato ohne Probleme.

Gruß

Peter
Viele Grüße Peter
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Friedel Weber

Hallo Zusammen

Es ist schon mehrfach beschrieben worden und eigentlich ganz einfach:

1. Die Rückmeldekabel sind unkritisch. Da gibt es keine Übersprechungen, und damit können sie kreuz und quer verlegt werden, auch gern parallel zu Schienen und Fahrleitungen. Da braucht man überhaupt keinen Aufwand zu betreiben.

2. Kritisch KÖNNEN die Busleitungen sein, die 6-polige Verbindungsleitungen zwischen den verschiedenen Decodern:

2a. Soweit man hier abgeschirmtes Kabel verwendet (CAT3 o.ä.) ist das Problem auch im Griff. In jedem Fall sollte man zu Digitalleitungen beim Verlegen mindestens 3 cm Platz lassen.

2b. Wenn man alle Decoder zusammen in der Nähe der Zentrale anordnet, kann man als Verkabelung nehmen, was man gerade hat. Das ist auch unkritisch.

2c. Wenn man dagegen die Decoder über die ganze Anlage verteilt und das unselige Flachbandkabel verwendet, das immer noch von manchen Herstellern angeboten wird, dann - aber auch nur dann! - gibt es Probleme mit Übersprechungen.

Nach meinen Erfahrungen kommen alle Probleme mit dem S-88 System durch unsaubere Verkabelung, sprich: kalte Lötstellen oder abgebrochene Verbindungen.  Wenn man abgeschirmte Buskabel mit den Stecksystemen der Hersteller verwendet, ist das S-88 ein einfaches und problemloses Rückmeldesystem.

Viele Grüße

Friedel Weber
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Viele Grüße an alle Modellbahner
Friedel Weber

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Jacques FONTAINE

Hallo zusammen,
Ich habe in der Zwischenzeit einige Experimente gemacht um eine Ursache des Problems zu finden:
1) Meine gebündelten Kabel sind verseilt: jeweils zwei Adern sind also verdrillt und haben dadurch einen innigen Kontakt zueinander. Wenn ich anstatt der gebündelten Kabel einzelne Adern verwende (in der gleichen Konfiguration), funktionniert alles bestens.
2) Ich habe als gemeinsamen Eingang zu den Rückmeldern den digitalen Bahnstrom genommen (wie in der Beschreibung von LDT vorgesehen). Dieser überträgt meines Ermessens stärker weil er ja eine höhere Frequenz hat. Nehme ich anstatt diesem den normalen 16 Volt Strom 50 Hz aus dem Trafo, findet die Übertragung nicht mehr statt, d.h. die Rückmelder funktionnieren einwandfrei.
Gibt es eine Ursache weshalb man dies nicht so anschliessen dürfte?
Warte gespannt auf Antwort der Spezialisten!
Schönen Sonntag
Jacques
freundliche Grüsse aus Luxemburg
Jacques
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WernerM

Hallo Jacques,
bei mir wird das HSI-88-USB und die RM-88-N-O von LDT von einem separaten Trafo versorgt. Hierfür verwende ich einen alten Märklin Trafo 6631 mit 16 V~ Ausgangsspannung, lediglich die Masse ist mit der restlichen Anlage und den Boostern verbunden. Diese Konfiguration funktioniert einwandfrei ohne jegliche Störung.

m.f.G Werner
mit freundlichem Gruß
Werner

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Jürgen Gräbner

Hallo Jacques,

ZitatGibt es eine Ursache weshalb man dies nicht so anschliessen dürfte?

klar, die Ursache hast Du eben selber genannt. Wenn Du die Digitalspannung als Referenz am Decoder verwendest müssen deine Kabel mit höheren Frequenzen klar kommen. Zwei parallel geführte Kabel sind stellen elektrisch gesehen einen Kondensator dar, der je höher die Frequenz ist umso mehr leitet.
Dass die Verdrillung nur bei "artgerechter" Verwendung als Telefonkabel mit Hin- und Rückrichtung funktioniert hatte ich ja oben schon erwähnt. Dass sie aber sogar kontraproduktiv sein kann, ist sehr interessant.
Ich rate eigentlich immer dazu die Optodecoder mit mit normalem AC-Trafo zu versorgen.

Hallo Friedel,

Zitat1. Die Rückmeldekabel sind unkritisch. Da gibt es keine Übersprechungen, und damit können sie kreuz und quer verlegt werden, auch gern parallel zu Schienen und Fahrleitungen. Da braucht man überhaupt keinen Aufwand zu betreiben.

Dass dies nicht stimmt, sollte ja inzwischen klar sein ;) Zum Glück hat Jacques hier einen Beweis erbracht, sodass ich nicht tiefer in die Physik einsteigen muss, die auch für Modellbahnverkabelungen gilt ;)
Viele Grüße
Jürgen
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Jacques FONTAINE

Vielen Dank,
Dann bin ich jetzt mächtig froh dass ich meine gesamte Leitungsführung (hat mich eine Woche Arbeit gekostet) nicht wieder abreissen muß. :D
Tschüß bis zum nächsten Problem  ;)
Jacques
freundliche Grüsse aus Luxemburg
Jacques
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Gerd Boll

Hallo
Warum versorgt man die Rückmelder nicht mit Gleichspannung, so wie es die normalen, ohne Optokoppler, auch machen?

Hier gibt es kein Übersprechen durch hohe frequenzen, weil (im Normalfall) keine vorhanden sind.

Sorry, aber das mit den "Opto" habe ich noch nie verstanden. >:(
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