Was ist der günstigste Schaltdecoder? - Seite 2
 

Was ist der günstigste Schaltdecoder?

Begonnen von Thies Frahm, 15. März 2013, 14:52:37

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Thies Frahm

Hallo,

ja Gerd, ich finde das Ergebnis dieser Forums Diskussion auch gut!

Allerdings können beim ESU Switchpilot nur bis zu 128 Adressen verwendet werden (und ich bin schon bei 170), und der WD10 von Kuehn kann leider KEINEN Bahnstrom schalten!!

Das war leider gerade aber mein Einsatzzweck (ich wollte mit einem Schaltdecoder Abschnitte stromlos schalten). Ich zitiere die Anleitung des WD10 auf Seite 7: "... kein Bahnstrom schaltbar, dazu externe Relais benutzen." Bei "Vergleichbar zu:" steht noch:" Märklin k84 Andere Beschaltung!" ---> Game over.

Möchte zusätzliche Bauteile vermeiden (es soll wie beim LDT SA-DEC-4 alles auf einer Platine drauf sein), womit der Kuehn WD10 für den gewollten Einsaztzzweck leider NICHT geht!

Bitte um Kommentare!!

Gruß

Thies
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Jürgen Gräbner

#16
Hallo Thies,

ZitatAllerdings können beim ESU Switchpilot nur bis zu 128 Adressen verwendet werden

wo hast du denn das her? Der Decoder kann bis zu verschiedene 2040 Weichennummern schalten...
Viele Grüße
Jürgen
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Helmut Kreis

Hallo Thies,

Du kannst unter Motorola nur 127 Module adressieren! Da aber jedes Modul 4 Weichen schalten kann, kommst Du auf 508 Doppelspulenantriebe die Du stellen kannst. Oder 1016 einzelne Magnetartikel.
Im DCC-Format kannst Du 511 Module adressieren. Das entspricht dann noch 4 Weichen mehr wie Jürgen angegeben hat. Nämlich 2044 Weichen oder 4088 Einzelantriebe.
Gruß
Helmut
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surfin

Zitat von: Helmut Kreis in 22. März 2013, 12:14:34
Du kannst unter Motorola nur 127 Module adressieren! Da aber jedes Modul 4 Weichen schalten kann, kommst Du auf 508 Doppelspulenantriebe die Du stellen kannst.

Hallo Helmut,
bist Du Dir mit den Modulen sicher? Auf der HP von ESU  steht: "Im Betrieb unter Motorola® sind die Adressen 01 – 127 möglich" http://www.esu.eu/produkte/switchpilot/switchpilot/
Viele Grüße / Sincerely / Cordialement

Christian
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Jürgen Gräbner

Hallo noch mal,
...Helumut hat doch ebenfalls von 127 Adressen geschrieben...Das wären dann 508 Weichen.
In der Anleitung selber steht was von 256 Weichen unter Motorola. Aber warum sote ich mich mit den Beschränkungen unter Motorola befassen, wenn ich DCC haben kann....
Viele Grüße
Jürgen
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Thies Frahm

Hallo,

in der Anleitung zum Switchpilot stehen tatsächlich 256 Weichenadressen, und 2040 bei DCC.
Bleiben wir mal bei Motorola; es könnte ein Kommunikationsthema bei ESU sein, wieviele Weichenadressen nun tatsächlich angesteuert werden können (128 oder 256).

Jeder Switchpilot kann 4 Weichenadressen und zusätzlich 2 Servos parallel schalten.

Nach Suchen in den FAQ bei ESU konnte ich allerdings erkennen, dass ich zum Stromlos-Schalten auch hier NICHT mit dem Switchpilot auskomme (das war ja meine Eingangsfrage im Forum), denn es heisst: "Blockstrecken kann man nur mithilfe eines Extension Moduls stromlos schalten". Zwar sind dann die Transitorausgänge weiter parallel nutzbar, aber das macht nur im Einzelfall Sinn (Bahnübergangsschranken runterfahren und parallel Andreuzkreuz blinken lassen o.ä.).

Ein Extension Modul kostet nochmals 26 EUR, mit dem Switchpilot zusammen wieder 52 EUR und damit nochmals 10 EUR teurer als der LDT SA-DEC-4 (siehe Ausgangsfrage, was der billigste Schaltdecoder ist?).

Zwar kann man beim Switchpilot inkl. Extension dann immer noch zusätzlich zur LDT SA-DEC-4 zwei weitere Servos ansteuern, aber billiger wird es damit nicht.

So können wir uns nach Klärung dieser Sachverhalte nochmals der Eingangsfrage zuwenden: was ist der billigste Schaltdecoder im Vergleich zum LDT SA-DEC-4 mit 4x 1A zum Stromlosschalten von Streckenabschnitten?

Gruß

Thies
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Helmut Kreis

Hallo Thies,

Du verwechselst Weichenadresse mit der Adresse für den Switchpilot.
Der Switch mit der Adresse 1 schaltet die Weichen 1-4, der Switch mit Adresse 2 schaltet Weichen 5-8....
Da laut Bedienungsanleitung der Switch adressiert werden kann von 01-127 sind das nach Adam Riese und Schürmanns Rechenbuch: 127 Module mal je 4 Weichen= 508 Weichen. Das gilt aber nur für Motorola-Format!!!
Im DCC-Format hast Du mehr Adressen für die Module zur Verfügung.
Nun scheint die Beschreibung von ESU in der Tat etwas widersprüchlich zu sein!
In den Technischen Daten des SwitchPilot steht, dass er bis 127 adressiert werden kann. Das würden  wie oben errechnet 508 Weichen ergeben.
In der Bedienungsanleitung steht dann aber in Kap 8, dass bei Motorola die Weichenadresse bis 256 begrenzt ist.
Für DCC geht die Weichenadresse dann bis 2040. Für Deine Stromabschaltung könntest Du ja aber alle 8 Ausgänge des Switchpilots mit Dauerschaltung nutzen. damit kämst Du dann ja mindestens auf die doppelte Zahl der Weichen.
In Kap. 8 ist auch der Zusammenhang zwischen Moduladresse und Weichenadresse erklärt und eine Tabelle dazu abgebildet.

Welches Protokoll fährst Du denn überhaupt?
Gruß
Helmut
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Thies Frahm

Hallo,

ich fahre Motorola und bin hinsichtlich etwaiger Vorteile des DCC (die ich nicht bestreite) absoluter Laie.
Aber schütten wir das Motorola (Kind) vielleicht nicht mit dem DCC (Bad) aus.

Und gehen wir noch einmal von der Address-Thematik weg und wenden uns wieder der thematisierten Kostenfrage zu.

Ich habe es so herausgelesen, dass man den ESU Switchpilot eben NICHT alleine zum stromlos Schalten einsetzen kann, sondern unbedingt die Extension braucht, was das Thema verteuert, dass es nicht günstiger wird wie der LDT SA-DEC-4.

Wer setzt den ESU Switchpilot zum Stromlos-Schalten OHNE die Extension ein?

Gruß
Thies
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Joachim Frederick

Hallo Thies,

wenn es keinen gibt, warum setzt du den SA-DEC nicht ein?
Man gibt teilweise 200 und mehr Euro für eine Lok aus, dann verstehe ich nicht warum an einem Schaltdecoder gespart werden soll.  ;D
Gruß
Joachim



Wer etwas will findet Wege, wer etwas nicht will findet Gründe
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Diverses

Thies Frahm

Hallo,

Ich habe nicht unbeschränkt Budget für die Moba. Ich fasse die Forumsdiskussion bis jetzt so zusammen, dass der Vorschlag mit dem Schaltdecoder von iek eine Ersparnis von immerhin ca. 25% gegenüber dem LDT SA-DEC-4 bringen würde.

Weitere Ideen sind Willkommen.

Gruß
Thies
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Dirk Streuber

Hallo Thies,

beachte aber auch, je nach Verwendungszweck, den maximalen Schaltstrom der auf den Decodern verwendeten Relais. Ein günstiger Decoder nützt nichts, wenn sich nach einiger Zeit die Kontakte der Relais verabschieden ...  ;)
Mit freundlichen Grüßen
Dirk
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Friedel Weber

Hallo Dirk

Ich hatte ja ganz am Anfang den IEK-Schaltdecoder empfohlen, der tatsächlich nur eine Nenn-Schaltleistung von 1 A hat.

Nun probiere ich immer gern alles aus und verwende 3 dieser Decoder für die 12 Segmentabschaltungen meiner Anlage, über die ich vielfach berichtet habe. Obendrein verwende ich nur zwei Booster von je 5 A Leistung, und wenn es einen Kurzschluss gibt, muss der Decoder also 5 A abschalten.

Was soll ich sagen:
Seit etwa vier Jahren habe ich dieses System, und noch nie ist ein Decoder kaputt gegangen.

Praxis schlägt Theorie - nicht immer, aber manchmal eben schon!

Viele Grüße vom Steinhuder Meer
Friedel Weber

http://www.moba-tipps.de/steuerung.html#Kurzschluss
Viele Grüße an alle Modellbahner
Friedel Weber

www.moba-tipps.de
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Peter BR44

Zitat von: Friedel Weber in 23. März 2013, 13:48:57
..Ich hatte ja ganz am Anfang den IEK-Schaltdecoder empfohlen, der tatsächlich nur eine Nenn-Schaltleistung von 1 A hat......
Hallo Friedel,

Der Schaltdecoder schaltet 2A.

Zitat von: Friedel Weber in 23. März 2013, 13:48:57............
Seit etwa vier Jahren habe ich dieses System, und noch nie ist ein Decoder kaputt gegangen.....

Habe die Teile seit fünf Jahren auf meiner Herz und Nieren Anlage laufen und dass
weder mit Problemen, noch Ausfälle gibt es zu melden.
Viele Grüße Peter
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Gerd Boll

Hallo
1. Ja, mit dem ESU Switchpilot alleine kann man die Gleisspannung nicht schalten, da er keine Relaiskontakte hat. Erst mit dem Extension Board, das macht die Sache teurer.  :-[

2. Zu den Angaben was ein Relais schalten kann: Die Relaishersteller wissen nicht was wir Modellbahner damit schalten wollen. In den Normen geht es um Gleichstrom (DC) oder um Wechselstrom (50Hz AC). Keines von Beiden trifft auf die digitale Gleisspannung einer Modellbahn zu. Es ist ja auch nicht schlimm wie viel Strom über einen Relaiskontakt fließt sondern wie stark der Abreißfunken beim öffnen des Kontaktes ist. Klar kann man über ein 1A Relaiskontakt nicht dauerhaft 10A leiten, dann wird er zu heiß, aber über 1A , 2A oder 3A brauchen wir uns keine Sorgen machen.

Fazit: Die Spannung von maximal 25V und die Stromform von 10KHz Rechteck-Wechselspannung machen es dem Relaiskontakt leicht beim Schaltvorgang.  ;)
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