Immer wieder Frust mit Märklin
 

Immer wieder Frust mit Märklin

Begonnen von Arno Schwarz, 06. Januar 2004, 21:21:15

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Arno Schwarz

Hallo liebe Eisenbahner,
im Moment habe ich wieder mal richtig Frust.Nicht wegen Win-Digipet,welches optimal läuft,sondern wegen dem rollenden Material von Märklin.Da investiert man tausende von Euro für Loks und Wagen,und was ist das Ende vom Lied?Irgend eine Weiche schaltet nicht,rumms und schon wieder Flurschaden.Das Weichenproblem ist bekannt,ich weiss,trotzdem ärgerlich.Nun habe ich einen grossen Berg in meiner Anlage eigebaut.All meine Züge mit Anhänger bewältigen diese Steigung seit Jahren,wenn da nicht ab und an diese Kupplungen wären.Ohne ersichtlichen Grund lösen sich die Anhänger,rasen den Berg hinab und landen irgendwann auf dem Parkett.Schaden ca 300 Euro.Toll.Ist mir in den letzten  Wochen mit 2 Zügen nebst Anhänger passiert.Viele Grüsse,Arno
P.S:Muss nun unter die Platte zum zusammenkehren meines einst stolzen Zuges nebst Anhänger  

Harry Lorenz

Hallo Arno
Ich kann mir vorstellen, wie "ätzend" das ist.
Das hatte ich vor längerer Zeit auch, daß immer an der gleichen Stelle der gleiche Zug abgehängt hat. Nach sorgfälter Überprüfung dieser Stelle, habe ich festgestellt, daß der Übergang nach der Talfahrt in die Ebene zu abruppt war
(übertrieben ausgedrückt-ein Knick). Nachdem ich diese Stelle durch Unterlegen der Gleise sauber ausgerundet hatte, gab es diesen Mißstand nicht mehr. Vielleicht ist es bei dir ähnlich.
Überprüfe doch auch mal die Höheneinstellungen der Kupplungen.

Was das Nichtschalten von Märklinweichen für das K-Gleis betrifft. Auch dazu gibt es eine Lösung. Da die Schaltzeit dieser Weichen von WDP vorgegeben ist, braucht man die Endabschaltung nicht mehr unbedingt. Darum hilft eine kleine Lötbrücke innerhalb dieses Antriebes.

Dazu kann man ein Foto   http://members.tripod.com/~Bardioc/Seite11/index-11.html" target="_blank">hier betrachten. Ich habe alle meine Weichenantriebe dieses Typs so umgebaut - seither keine Probleme mehr mit dem Schalten.    
Allzeit gute Fahrt mit Win Digipet

Mit herzlichen Grüßen  

Harry
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Volker Wößmann

Hallo Herr Schwarz,

das mit dem Zug, bitte entschuldigt den Ausdurck, ist wirklich Schei...Mist! Mit den Kupplungen habe ich bisher keine Probleme, bisher sind aber noch nicht alle vorgesehenen Steigungen auf der Anlage realisiert. Für unter die Anlage denke ich daran an kritischen Stellen Leisten anzubringen, damit der Zug nicht runter fällt. Auch habe ich die Idee quasi Netze (alte Gardinen) an gefährdeten Stellen unter die Platte zu hängen.
Ich habe da aber eine Idee, wie wäre es für feste Zugverbände die stromführenden Kupplungen zu verwenden? Diese bieten den Vorteil, daß es eine wirklich fest einrastende Verbindung ist!
Das Problem mit den Weichen habe ich allerdings auch, besonder ärgerlich ist, daß es sich dabei immer um die selben (meist kritischen) Weichen handelt. Ich habe bisher immernoch nicht ausmachen können woran es liegt.

Benutze die Antriebe "unter Flur" mit angesteckten Weichenlaternen. Bin mir manchmal nicht sicher ob die Mechanik klemmt oder aus irgend einem anderem Grund die Spule nicht anzieht (elektrische Probleme). Komisch ist, daß dieses Verhalten nach einiger Zeit auftritt, obwohl vorher alles 1A lief. Nach ein paar mal manuell schalten am Antrieb gehts dann wieder.
Hat jemand eine Idee was das sein könnte?
Hat jemand Erfahrung mit dem ölen/fett/schmieren der Unterflur-Mechanik? Oder besser lassen?
Momentan spiele ich mit dem Gedanken den Trafo, welcher meine Magnetartikel versorgt (extra Stromkreis 16V/70VA), gegen einen mit eine höheren Spannung (18V) auszutauschen. Hat jemand mit sowas Erfahrung? Meiner Meinung nach, müßten die Antriebe diese kurzzeitige Überlast aushalten.

MfG,

Volker Wößmann  
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Gian Bott

Hallo Arno,

Dass Wagen verloren gehen können ist nicht nur ein Märklin-Problem. Auch bei Roco, Fleischmann, Bemo usw. kommt das vor. Meistens liegt das Problem im Gleisbau. Hier ist grösste Sorgfalt nötig. Eine wirklich sichere und bezahlbare Universalkupplung für den Normschacht müsste von der Industrie noch erfunden werden.

Bei H0 verwende ich ausschliesslich die Kurzkupplungen von Fleischmann. Mit diesen Kupplungen habe ich am wenigsten Probleme, auch lassen sich einzelne Wagen einfach aus dem Zug entnehmen, ohne Bügelgefummel. Auch bei Märklinwagen mit NEM Normschacht können diese Kupplungen verwendet werden.  

Marcus Spannagel

Hallo Arno,
hast Du mal darüber nachgedacht die gefährdeten Strecken mit einem Streifen Plexiglas abzusichern ?

Gibt es im örtlichen Baumarkt für´n Appel und ein Ei.

Grüße
Marcus
 
Viele Grüße vom Niederrhein
Marcus

1. Et is, wie et is,
2. et kütt, wie et kütt und
3. et hät noch immer jot jejange.


Olivier De Bastiani

Hallo Herr Wößmann,

die stromführenden Kupplungen sind leider auch nicht das gelbe vom Ei. Ich setze diese (von Märklin) ein und trotz (hörbarem) Einrasten, haben sich schon Waggons selbstständig gemacht.

@ Arno:
Falls dein Parkettboden gelitten haben soltte, kenne ich da eine Adresse für dich  
 
Mit freundlichen Grüßen
Olivier (De Bastiani)

Norbert Burkert

Hallo Herr Schwarz,
um die teueren Stücke zu schützen, habe ich mir ein Vogelschutznetz für Beete unter die Anlage montiert.

Dies kostet auch nur ein paar Euro plus ein paar Schraubhaken.

Wenn die Verdrahtung unter der Anlage weites gehend fertig ist stört es auch nicht. Beim Störungsfall wird es einfach an der betreffenden Stelle ausgehakt, und schon komme ich wieder überall heran.

Denn ich konnte nicht mehr, die Leitplankenmethode ohne enormen Aufwand, nachrüsten.

Als Kupplung kann ich die Roco Universalkupplung empfehlen, die kuppelt Butterweich und hat sich bei mir noch nie gelöst! Wenn ich Probleme mit Kupplungen hatte waren das meistens die alten Märklin Relexkupplungen in Verbindung mit der aktuellen Märklinkupplung.


Und für die Weichenproblematik würde ich einfach solange testen bis eine akzeptable Lösung gefunden ist. Dafür gibt es ja mehrere Möglichkeiten:

1. Spannung erhöhen oder Power-Modul einsetzen
2. Motorische Weichenantriebe
3. Auf C-Gleis Weichen umrüsten    
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Uwe Meybom

Hallo Norbert,
Deinen Optimismus mit den C-Gleisen kann ich nicht teilen.
Aber vielleicht hast Du bisher mehr Glück mit dem C-Gleis gehabt.  
Gruß
Uwe  
IBM T42, 2GB RAM, XP-Professional, Märklin CS 2,  Titan 100VA, I S-88,
WDP 9.2, WDP Small Edition 2009, Märklin C-Gleis,
Mischbetrieb Digital DCC + Motorola.

Martin Lutz

Hallo miteinander,

Quizfrage: Wie schafft man es, zwei Züge nebeneinander auf einem Gleis zu parkieren, so, dass trotz 12cm schmalen Trasse ohne Landschaft, kein einziges fahrzeug am Boden zerschellt??

Grübel und studier!.....hmm.... ist doch gar nicht möglich? Oder doch?

Nein, eigentlich ist es nicht möglich, dennoch haben wir es einmal geschafft.

Es ware zwei Eurocitys komplett von Märklin. Der eine mit stinknormalen Märklin Kupplungen ausgestattet, der andere mit den stromführenden Kupplung von Märklin ausgestattet. Nun gut, der eine Zug mit der Iris aus dem Schattenbahnhof gesteuert und durch die Weichenstrasse in die einspurige Nebenbahn. Nun, leider bemerkten wir nicht, dass der zweite Zug aus noch nicht geklärten Gründen auf das selbe Gleis fuhr. Rummmms! Und schon standen beide Züge nebeneinander auf dem selben Gleis. Die Lok des einen Zuges fuhr fröhlich weiter, während die andere gefährlich kippte. Zum Glück stützte sie ein Spannt, so dass sie nicht zu Boden fiel (Wäre nicht das erste Mal gewesen).

Die Stellung der Wagen bot uns ein um so erstaunlicheres Bild. Während der Zug mit den stromführenden Kupplungen einfach mehr oder weniger neben dem Gleis stand, so hingen die Wagen mit der normalen Kupplungen weit gefährlicher in der Gegend. Einer hing noch an der Kupplungeines anderen senkrecht in Richtung Boden. Etwa 6 bis 8 Wagen waren an diesem Unfall beteiligt. Um Haaresbreite ging kein Fahrzeug zu Boden. Alle schwebten oder hängten irgendwie im ungesicherten Trassebrett. Auch erstaunlich: Es gab soweit keinen Schaden. Nur die eine Lok (eine Re460 von Märklin) hatte einen klweinen Schaden. Der Puffer brach weg. Aber das kann man verzeihen, denn genau dieser Puffer fiel der Lok schon mal zum Opfer als sie wirklich zu Boden donnerte.

Schade, dass wir keine Digitalkamera zur Hand hatten.


Ja, wir hatten in der letzten Tage eine Menge Fahrspass mit Windigipet, Intellibox und IRIS.  

Wie es zu diesem Unfall gekommen ist, ist uns zwar immer noch ein Rätsel. Ziemlich sicher ist aber nicht WIndigipet schuld sondern, so vermuten wir, irgend eine unbemerkte Fehlmanipulation an der IRIS.

Jetzt aber mal zum Thema:
Ich staune halt schon noch wie stabil Märklin Modelle tatsächlich sind. Zumindest die modernenren Elektroloks die nicht so wahnsinnig viel filigranes Zugemüse dran haben. Dass eine Märklin Re460er sogar fliegen kann, das haben wir gesehen.

EIne zu starre Kupplung iast vielleichjt nicht unbedingt die optimale Lösung. Denn eine starre Verbindung kann beim Unfall nicht die Wagen trennen. Unweigerlich ziet der unfallverursachende Wagen die anderen mit ins Unheil.

Leitplanken sind vielleicht für die allermeisten Unfälle sicher genug (Keine Angst auch wir haben so was eingeplant). Aber das beste wird wohl das Fangnetz sein. Gute Idee!!

Unfallfreie Modellbahnfahrt ins 2004 wünscht  
Gruss
Martin
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    2 mal Tams EasyControl (USB) / Philips Hue / Booster: Uhlenbrock Power 3 / H0: MM, M3, DCC, K-Gleis, H0m: DCC, Peco-Gleis / Weichenantriebe: Servo MB-Tronik / Signale: Microscale und QDecoder / RM System: s88: keine HSI mehr
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    PC 4.5GHz 32GB Ram, AMD Ryzen 7 7700X, 1TB SSD, Windows 11 Home Home, 64Bit

Karlheinz Battermann

Hallo zusammen,
auf meiner Anlage haben sich noch niemals Wagen selbstständig abgehangen. Ich verwende alle Kupplungen von Roco und Märklin, sowohl alte als auch neue Ausführungen. Allerdings habe ich bei der Gleisverlegung sehr viel Sorgfallt walten lassen. Ganz besonders die Übergange zu Steigung und Gefälle sind sehr genau zu verlegen. Hier habe ich die Gleise (sowohl K- als auch C-Gleise) entsprechend vorgebogen, sodass der Übergang fließend ist und keinen Knick ergibt. Auch mit den Weichen habe ich noch nie Probleme gehabt. Auch sie wurden immer sehr genau verlegt und vor der Befestigung mehrfach ausprobiert.

Die Gleisverlegung ist mit das A und O eines störungsfreien Modellbahnbetriebes. In diesem Sinne viel Spaß mit der Moba.  
Herzliche Grüße aus Bad Lauterberg
Karlheinz


Diverses:
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  • Anlagenkonfiguration:
    Märklin C-Gleis, Märklin CS2, Tams MC Vers. 2.2.3, IB (ohne Resets)
  • Rechnerkonfiguration:
    Intel Core i5 14. Gen. 10 Kerne, 32 GB RAM, Windows 11 (64bit Prof)

Rolf Kollatsch

Hallo Arno, ich habe meine Unterflurzurüstsätze alle wieder ausgebaut und über meinen Fachhändler an Märklin geschickt, nachdem mir ein Mitarbeiter aus der Hotline verraten hat, dass die Unterflurzurüstsätze bei einer Plattenstärke inkl. Dämmung größer 10 mm nicht mehr funktionieren. Toll!!! Hast Du mal gelesen, was im Katalog steht? Bis 28 mmm !!!...
Ich habe jetzt alle Weichen im sichtbaren Bereich so umgebaut, dass die Stellschwelle von unten frei zugäglich ist. Dann habe ich ein 0,5 mm-Loch durch die Stellschwelle gebohrt und den Stelldraht eines motorischen Antriebes, z.B. von Hoffmann MWA 03 Hoffmann-Antriebe.de  durchgeschoben.  Der Antrieb lässt sich sehr einfach einbauen und justieren und funktioniert sahnemäßig gut. Er lässt sich mit k-83 oder vergleichbaren Decodern betreiben und kostet ca 15.- Euro. Wenn Du Bilder von meinem Weichenumbau haben möchtest, bitte kurze Mail an mich. Das ist wirklich ganz einfach und dauert pro Weiche ca 2 Minuten.
Grüße aus Hamburg
Rolf Kollatsch    
Pentium I3, Windows 11, IB II zum Fahren + Schalten, HSI seriell für S88, Weichendecoder von ESU(für Servos) und Littfinski, S88-Module  Littfinski, Booster Littfinski zum Fahren, alle Signale von Viessmann, K-Gleis,
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