Autor Thema: Einmessen einer Lok mit mehreren Durchgängen  (Gelesen 2390 mal)

Online Thomas Hirsch

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Re: Einmessen einer Lok mit mehreren Durchgängen
« Antwort #15 am: 13. März 2019, 22:35:20 »
Hallo Stephan,

du schriebst im Eingangspost unter anderem auch von  Delta Loks.

Auch wenn es sich hierbei um eine "Werkskombination" handelt wirst du mit Delta oder C80 Loks mit Allstrommotor niemals wiederholbare Messungen innerhalb einer tolerablen Messabweichung erhalten!

Geschwindigkeitsunterschiede von mehr als 40km/h zwischen kalten und warmen Motor sind hier völlig normal!
Mit freundlichen Grüßen

  Thomas Hirsch

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Offline eggi

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Re: Einmessen einer Lok mit mehreren Durchgängen
« Antwort #16 am: 14. März 2019, 00:04:32 »
Hallo Thomas,

die Geschwindigkeitsunterschiede tauchen nicht nur zwischen warmer und kalter Lok auf, sondern auch bei ausgiebig warm gefahrenen Loks. Das ist auch gar kein so großes Problem, wenn man sich bei der Einmessung einen Mittelwert aus mehreren Durchläufen ermittelt.
Genau deshalb warte ich auf die Funktionalität einer Mittelwertberechnung aus mehreren Messdurchgängen auch für den Railspeed. Bislang geht das nur bei den anderen Messverfahren und die sind entweder recht langsam (Streckenmessung) oder unzuverlässig (Rollenprüfstände). Getestet habe ich sämtliche Möglichkeiten ausgiebig und so fehlt für die Nutzung der besten Variante (egal ob Railspeed oder Speedbox) nur die Bestimmung der Mittelwerte aus mehreren Messungen.

Grüße
Stephan
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Online Thomas Hirsch

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Re: Einmessen einer Lok mit mehreren Durchgängen
« Antwort #17 am: 14. März 2019, 09:57:30 »
Hallo Stephan,

ich kann das Problem so nicht nachvollziehen, mit Ausnahme der genannten Delta und C80 Fahrzeuge, welche meines Erachtens nach für eine präzise PC Steuerung völlig ungeeignet sind, und daher auch nicht auf meine ahn kommen, halten alle bislang eingemessenen Fahrzeuge, die gemessenen Werte, auch bei mehrfacher Messung ziemlich genau ein!

Selbst der vorab einmal gemessene V-Max Wert (zur Einstellung des Decoders), wird dann auch, nach der danach erfolgten 15-Punkte Messung, (-also deutlich wärmer als zu Anfang-), wieder bis auf eine Abweichung von 2 bis 4 km/h wieder erreicht!

Ich verwende allerdings ausschließlich die Messstrecke!
Da jede Lok ja meist nur einmal eingemessen wird, hält sich der Aufwand dafür in Grenzen !

Mit freundlichen Grüßen

  Thomas Hirsch

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Offline michael1957

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Re: Einmessen einer Lok mit mehreren Durchgängen
« Antwort #18 am: 14. März 2019, 12:04:16 »
Hallo Stephan,
also ich kann die Ausführungen von Thomas vollinhaltlich bestätigen. Ich habe extra gestern abends noch 11 Loks (H0e, aber extrem sensibel zu steuern) auf meine Messstrecke geschickt zum Nachmessen. Das waren auch Loks mit unterschiedlichen Antrieben (Faulhaber, Mabuchi, Roco). Bei keiner Lok trat gegenüber den bisherigen Messergebnissen (alles Durchschnittswerte aus mehreren Durchgängen, gemessen auf meiner Messtrecke) eine größere Abweichung auf als 3 km/h. Anmerken möchte ich dazu, dass ich die Loks zuvor einmal warm gefahren hatte (je 3 Durchgänge auf der Messtrecke mit den Stufen 7, 11 und 14) ehe ich die wirkliche Messung dann gestartet habe. Bevor du also Geld investierst würde es vielleicht Sinn machen, die Messstrecke bzw. die Messgrundlagen nochmals zu überprüfen (Reinigung, Kontakte, Verläßlichkeit der Rückmeldung, Räder der Loks die große Abweichungen produzieren..?). Ich wünsche dir viel Erfolg und sende beste Grüße aus Österreich! Michael
Beste Grüße aus Österreich!

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