Autor Thema: Loks einmessen  (Gelesen 1768 mal)

Offline Kalle Kollege

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Loks einmessen
« am: 28. November 2018, 20:19:29 »
Hallo Forumsmitglieder :
Ich habe Zugfahrten-Automatiken erstellt. Jetzt möchte ich meine Loks einmessen. Ich habe darüber gelesen,habe dazu aber noch einige Fragen. Ich möchte die Meßstrecke auf einer provisorischen Trasse neben der Modellbahn anlegen.
Frage:::::Fahrstrom für die Meßstrecke kann ich von der bestehenden Anlage abnehmen ?  Muss ich die Meßstrecke auch ins Gleisbild einzeichnen . ?  Brauche ich in der Meßstrecke zwischen den Punkten A ,B , C , D und e  4 Trennstellen?  Und wieviel Rückmeldekontakte ? Das Rückmeldemodul verbinde ich mit dem LOCo-NET der vorhandenen Anlage ?

Ich hoffe die Fragen sind nicht allzu dumm.

Ich hoffe auf Ratschläge und wünsche einen schönen Abend
Viele Grüße,
Karl
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Online michael1957

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Re: Loks einmessen
« Antwort #1 am: 28. November 2018, 20:48:28 »
Hallo Karl,

ich habe dieselbe Konstellation wie von dir geplant: provisorische Trasse neben der Anlage mit ca. 4,5 m eingerichtet mit den Kontakten A bis E. Diese nehme ich (mit Umschalter) auch als Programmiergleis und zum Einfahren von neuen oder frisch gewarteten Loks. Fahrstrom kommt von der bestehenden Anlage, ich habe einfach ein RM-Modul dafür verwendet (habe mir gleich daneben auch noch die Messstrecke für H0e angelegt).
Die einzelnen Abschnitte sind voneinander getrennt damit sie einwandfrei rückmelden. Habe grundsätzlich einen RMK pro Abschnitt (also für A,B,C,D,E), Ausnahme bildet nur "B". Dieser ist in 2 RMK´s geteilt weil ich da drauf auch das Programmiergleis zum Umschalten hab. Das RM-Modul ist ganz normal in die bestehende Anlage integriert. Ins Gleisbild MUSST du die Strecke meiner Ansicht nach NICHT einzeichnen - ich habe es aber dennoch getan weil ich einerseits sehe wenn wo eine Lok draufsteht (weil ich sie z.B. nach dem Einfahren vergessen habe) oder auch kontrollieren kann wenn beim Einfahren (speziell mit niedrigen GEschwindigkeiten) einmal wo ein Kontaktproblem auftritt.
Ich hoffe, du kannst mit diesen Antworten und Erfahrungen etwas anfangen. ZUr Illustration hänge ich noch einen Screenshot mit den Daten meiner H0-Messstrecke an, wie sie beim Einmessen einer Lok dann von WDP angezeigt werden.
Viel Spaß und Erfolg beim Einmessen und beste Grüße aus Österreich, Michael

Edit 28.11./21.24: : Entschuldige bitte - ich habe beim Anfügen der WORD-Datei mit dem Sreenshot einen Fehler gemacht - hier die richtige Datei jetzt im Anhang!
« Letzte Änderung: 28. November 2018, 21:24:34 von michael1957 »
Beste Grüße aus Österreich!

Michael Krammer
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Offline Kalle Kollege

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Re: Loks einmessen
« Antwort #2 am: 28. November 2018, 21:48:57 »
Hallo Michael.
Herzlichen Dank für deine Hilfe. 
Daran kann ich mich sehr gut orientieren.
Wenn du mir noch die Maße der einzelnen Abschnitte durchgeben würdest wäre ich dir sehr dankbar. Vielleicht brauche ich ja keine 4,50 meter

Ich wünsche noch einen schönen Abend ins schöne Österreich. :D
Viele Grüße,
Karl
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Online michael1957

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Re: Loks einmessen
« Antwort #3 am: 28. November 2018, 22:18:16 »
Hallo Karl,
bitte gern! Ich habe nunmehr auch einen Vorschlag aufgegriffen zur besseren Lesbarkeit den Screenshot mit dem Snipping-Tool zu erstellen. Im angehängten WORD-Dokument findest du nochmals den Screenshot von vorhin und darunter eine Tabelle mit den Messstreckenlängen (linke Spalte die Originalmaße bei mir auf der Anlage und in der 2. Spalte jene Werte, die meiner Erfahrung nach für H0 als sinnvoll anzusehen sind. Ich habe mich dabei an den Empfehlungen der Kollegenschaft hier im Forum orientiert. Wichtig ist, dass deine Loks in beide Richtungen VOR der eigentlichen Messstrecke (das ist für Normalgeschwindigkeit der Abschntit "C") jeweils die Höchstgeschwindigkeit erreichen können sonst funktioniert die Messung im oberen Bereich niemals richtig. Empfehlen würde ich dir auch die Einrichtung einer verkürzten Messstrecke für niedrige Geschwindigkeiten. Damit ersparst du dir eine Unmenge an Zeit beim Einmessen in den niedrigen Fahrstufen. Rest siehe bitte Anhang, bei weiteren Fragen einfach melden! Nochmals beste Grüße, Michael

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Beste Grüße aus Österreich!

Michael Krammer
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Offline Kalle Kollege

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Re: Loks einmessen
« Antwort #4 am: 28. November 2018, 23:31:41 »
Danke, Danke  Michaell
Viele Grüße,
Karl
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Offline SPIKE1320

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Re: Loks einmessen
« Antwort #5 am: 29. November 2018, 07:05:36 »
Hallo Michael und Kalle,
Michael ist viel erfahrener als ich, aber ich dachte an meine Idee, etwas auf der Messstrecke zu sparen.

Wenn ich meine Lokomotiven kalibriere, setze ich die Beschleunigung (# CV3) auf den Wert 1. Auf diese Weise beschleunigt die Lokomotive in sehr kurzer Entfernung auf die hohen Geschwindigkeiten.

Bisher hatte ich keine Probleme mit dieser Methode, aber ich lerne immer, und vielleicht korrigieren mich die erfahrenen Benutzer?

Ich würde gerne wissen, ob dies keine gute Praxis ist.

Grüße aus Australien,
IAN
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Offline Peter Ploch

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Re: Loks einmessen
« Antwort #6 am: 29. November 2018, 09:16:16 »
setze ich die Beschleunigung (# CV3) auf den Wert 1.

Hallo IAN,

das hast Du richtig gemacht. Man sollte grundsätzlich die Anfahr- und Bremsverzögerung auf 1 setzen. Denn WDP übernimmt ja diese Aufgabe perfekt.
Viele Grüße aus Neu Isenburg und allzeit HP 1
Peter


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Offline Helmut Kreis

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Re: Loks einmessen
« Antwort #7 am: 29. November 2018, 11:04:03 »
Hallo Ian,

wie Peter schon geschrieben hat, sollte Generell die CV3 und CV4 auf einen geringen Wert gesetzt werden. Aber nicht nur für das Einmessen, sondern generell. Die Verzögerung lässt sich dann zu jeder Zeit in WDP einstellen. Sogar bei einem Lok- oder Zugwechsel ganz nach Belieben und über Profil.
Gruß
Helmut
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Offline Karlheinz Battermann

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Re: Loks einmessen
« Antwort #8 am: 29. November 2018, 11:15:53 »
Hallo zusammen,
Man sollte grundsätzlich die Anfahr- und Bremsverzögerung auf 1 setzen.
diese Aussage trifft aber nur auch Loks zu, die ohne Sound gefahren werden.
Soll eine Lok mit Sound gefahren werden, dann sind Werte von 4 (Märklin) oder 8 (ESU) zu empfehlen, wenn man auch das Bremsenquietschen beim Anhalten der Lok noch hören will. Hier muss man die Werte eventuell auch selbst mal ausprobieren.
Herzliche Grüße aus Bad Lauterberg
Karlheinz


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Offline Edwin Schefold

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Re: Loks einmessen
« Antwort #9 am: 29. November 2018, 19:48:43 »
Hallo zusammen
jetzt setze ich noch einen oben drauf.  ;)
Die Anfahrverzögerung setze ich bei allen Loks meist auf 10-15, das entspricht so etwa 3-5 Sekunden. Diese wirkt sich ja nicht so negativ auf den Betrieb aus.
Zum Einmessen schalte ich dann die (F4) an (Anfahr/Bremsverzögerung aus). Damit muß ich im Decoder dann erstmal nichts mehr ändern. Diese Funktion habe fast alle Decoder.
Mit dem Gruß eines freundlichen Modellbahners

Edwin Schefold
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Offline SPIKE1320

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Re: Loks einmessen
« Antwort #10 am: 30. November 2018, 00:06:52 »
Hallo zusammen,
Danke für die Rückmeldung.

Ich hatte auch die Idee, bei der Kalibrierung den Befehl F4 (Beschleunigung / Verzögerung aus) zu verwenden. WDP stellte den F4-Befehl vor jeder Fahrt der Lokomotive mit der 15-Punkt-Messkurve auf AUS?

Gibt es eine Möglichkeit, dies zu verhindern?

Grüße aus Australien,
IAN
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Offline Helmut Kreis

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Re: Loks einmessen
« Antwort #11 am: 30. November 2018, 05:29:07 »
Hallo Ian,

WDP schaltet den Befehl F4 nicht! Das macht Edwin selbst.
Gruß
Helmut
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Offline SPIKE1320

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Re: Loks einmessen
« Antwort #12 am: 30. November 2018, 06:36:34 »

Hallo Helmut,

Danke für die Erklärung. Ich habe missverstanden, was Edwin erklärt hat.  :P

Grüße,
IAN
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Offline Christian_S.

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Re: Loks einmessen
« Antwort #13 am: 30. November 2018, 09:38:03 »
Hallo,

ich hänge mich einfach mal an diesen Thread dran, da ich auch gerade dabei bin, meine Loks einzumessen. Ich mache dies mit dem RailSpeed von LSdigital, was auch recht gut funktioniert.

Jedoch bin ich über eine für mich grundsätzliche Überlegung "gestolpert":
Viele meiner Loks haben eine Vmax um die 200 km/h. Diese ist so im Decoder abgespeichert. Meine Anlage lässt sich aber nur mit bis zu (umgerechneten) 120 km/h, in vielen Bereichen nur mit 80-100 km/h befahren.
Das würde ja bedeuten, dass die Fahrgeräusche (Motoren etc.) "über" diesem Geschwindigkeitsrahmen nicht hörbar werden.

Wie macht ihr das? Sollte ich dann die Vmax entsprechend anpassen und einfach "niedriger" einstellen, also auf die höchste Streckengeschwindigkeit?

... oder habe ich da einen Denkfehler in meinen Überlegungen?

Viele Grüße
Christian
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Offline Edwin Schefold

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Re: Loks einmessen
« Antwort #14 am: 30. November 2018, 10:51:45 »
Hallo Christian
Ich persönlich stelle alle Loks auf ihre reelle VMax-Geschwindigkeit ein. Damit gehen mir dann zwar auf einer kleinen Anlage, einge Fahrstufen verloren, aber das ist in meinen Augen nicht so tragisch.

Es ist ja wie in der Realität auch, der Zug kann 250 km/h fahren, aber die Strecke ist eben nur auf 120 km/h begrenzt.
Wenn du aber auf deiner Anlage alle Fahrstufen voll nutzen willst, dann kannst du selbstverständlich deine Loks auf deine Anlagen VMax begrenzen.
Mit dem Gruß eines freundlichen Modellbahners

Edwin Schefold
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