Autor Thema: Geschwindgikeitsänderungen in Fahrstraßen Unterschied 2015 und 2018???  (Gelesen 1720 mal)

Offline MarkA Raum Stuttgart

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Hallo,

ich will gerade den Weihnachtsbetrieb mit Windigipet 2018 starten und stoße auf folgendes Problem. Meine Blocks sind ungefähr 5 Meter lang. Selbst Züge die 100km / h fahren wurden bisher immer rechtzeitig abgebremst. In der Fahrstraße habe ich ein Profil hinterlegt das jeden Zug zunächst langsam bremst, ca. 70 cm vorm Signal schneller bremst, und dann kommt der Zug zum stehen. Das langsame Anbremsen am ersten Kontakt der Fahrstraße ist jetzt gefühlt schwächer, einige Züge halten an mehreren Fahrstraßen nicht mehr rechtzeitig an.
Bin ich der einzige der diese Beobachtung gemacht hat? Ich müsste in jeder Fahrstraße im Profil härteres bremsen eingeben wenn diese Beobachtung stimmt.
Gibt es jemand mit ähnlichen Erfahrungen nach dem Wechsel von 2015 auf 2018 Premium Edition?

MfG
Mark
Windigipet 2018 mit CS 2 - S 88 Optos mit Littfinski HSI-88-USB. Ipod mit Windigipet App

Offline Matthias Schäfer

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Re: Geschwindgikeitsänderungen in Fahrstraßen Unterschied 2015 und 2018???
« Antwort #1 am: 23. Dezember 2018, 18:52:53 »
Hallo Mark,

mir ist das Problem nicht bekannt.

Sind die Loks korrekt eingemessen?
Sind die Zuglängen in der Fahrzeugdatenbank korrekt?
Arbeitest Du mit iZNF?
Profile zum Abbremsen brauchst Du beim iZNF nicht.

Du kannst in der 2018-Version die Bremsrampe ja wählen in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit des Zuges:
Ein ICE mit 120 km/h bremst früher ab, der Güterzug mit 60 km/h beginnt erst später mit der Bremsrampe.
In beiden fällen erfolgt das Abbremsen linear bis zum gewählten Haltepunkt. (Konfiguration des iZNF, steht alles verständlich geschrieben im HB).

Viel Erfolg
vielen Dank und herzliche Grüße aus Bonn, Matthias
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Offline MarkA Raum Stuttgart

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Re: Geschwindgikeitsänderungen in Fahrstraßen Unterschied 2015 und 2018???
« Antwort #2 am: 24. Dezember 2018, 13:04:02 »
Hallo,

nein, ich fahre nicht mit iZNF.
Aber der Hinweis mit der Bremsrampe ist für mich wichtig, wenn ich es überarbeite sollte ich dass ausprobieren.

MfG

Mark
Windigipet 2018 mit CS 2 - S 88 Optos mit Littfinski HSI-88-USB. Ipod mit Windigipet App

Offline Matthias Schäfer

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Re: Geschwindgikeitsänderungen in Fahrstraßen Unterschied 2015 und 2018???
« Antwort #3 am: 24. Dezember 2018, 15:35:06 »
Hallo Mark,

Bremsrampe wie beschrieben geht nur mit iZNF.
vielen Dank und herzliche Grüße aus Bonn, Matthias
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Offline MarkA Raum Stuttgart

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Re: Geschwindgikeitsänderungen in Fahrstraßen Unterschied 2015 und 2018???
« Antwort #4 am: 26. Dezember 2018, 21:20:07 »
Hallo,

ich habe jetzt Testfahrstraßen mit klassischem Start - Brems und Zielkontakt zum Testen erstellt.
Dann Profile mit denen ein langsameres Abbremsen am Bremskontakt erreicht wird. Alles hat mit der Testlok funktioniert. Der einzige Unterschied zu den Zügen die nicht rechtzeitig bremsen liegt daran,  dass an der Lok vor den Zügen beim Fahrzeug eine langsamere Verzögerung eingestellt ist. Stellt man die Verzögerung der Beschleunigung auf Null bremst die Lok rechtzeitig.

Das sieht für mich aus wie ein Softwarebug. Wenn ich die Beschleunigung beim Fahrzeug auf Null stelle, bremst die Lok bei Profilen wieder rechtzeitig. Meine Züge würde ich aber trotzdem wieder wie vorher langsam beschleunigen. Wer hat ähnliche Beobachtungen gemacht?

MfG

Mark
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Offline Matthias Schäfer

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Re: Geschwindgikeitsänderungen in Fahrstraßen Unterschied 2015 und 2018???
« Antwort #5 am: 26. Dezember 2018, 21:57:35 »
Hallo Mark,

welchen Wert hast Du an den Decodern für Beschleunigung und Abbremsen programmiert? Diese Werte sollten klein sein, z. B. 1 oder 2.

Ist die CV für die V max. halbwegs vorbildgerecht eingestellt?
Sind die Loks eingemessen, vielleicht sogar mit der 15-Punkt-Methode?
Sind iZNFs eingerichtet bzw. was spricht aus Deiner Sicht gegen iZNF?
Aus wievielen RMK besteht ggf. das iZNF und wie lang ist es insgesamt?

Wenn alle diese Dinge sinnvoll eingerichtet sind, kannst Du in der Regel zum Anhalten auf einem iZNF völlig auf ein Profil verzichten.

Bitte ggf. noch Dein Profil vervollständigen und mal eine Datensicherung mit Angabe der entsprechenden Fahrstrasse und Lok/Zug einstellen, nachdem die in der Fehlerprüfung ggf. aufgetretenen Fehler beseitigt sind.

Kann es sein, daß Du im übertragenden Sinne ein Haus bauen willst, die Wände im 1. OG sollen gesetzt werden, aber die Kellerdecke ist noch nicht fertig? Das wäre ein richtiger bug.
vielen Dank und herzliche Grüße aus Bonn, Matthias
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Offline Beschwa

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Re: Geschwindgikeitsänderungen in Fahrstraßen Unterschied 2015 und 2018???
« Antwort #6 am: 26. Dezember 2018, 22:48:57 »
Hallo Mark,
so ganz verstehe ich deine Ausführungen nicht.
Aber wenn du langsames Beschleunigen bzw. Abbremsen in der
Lok einstellst weiß das die Software nicht!

Das muss wie von Matthias geschrieben in den Fahreigenschaften im Lokprofil (nicht Decoder)
eingestellt werden.
Du gehst im Lokfenster auf das WDP Fenster - Fahrzeug bearbeiten - Fahreigenschaften - Dynamisches Verhalten
und an den Reglern kannst du einstellen. Profile braucht es für so etwas eher nicht.
Das Bremsen im Decoder sollte wie Matthias geschrieben hat auf kleinstem Wert gehalten werden.
Grüßle
Bernd
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Offline MarkA Raum Stuttgart

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Re: Geschwindgikeitsänderungen in Fahrstraßen Unterschied 2015 und 2018???
« Antwort #7 am: 27. Dezember 2018, 00:59:53 »
Hallo,

meine Eisenbahn ist seit Jahren in Betrieb und alles hat bisher funktioniert.
Die CV der Lok sind vorbildgerecht eingestellt, die Loks sind eingemessen und mit Märklin Messwagen wurde die Geschwindigkeit zusätzlich kontrolliert. iZNF nutzte ich nicht und will ich auch nicht nutzen.
Den Fehler kann ich mittlerweile beheben. Es wird wieder bei allen Loks normal gebremst.

Aber eben nur zu dem Preis das z. B. bei einem schwerer Güterzug keine zusätzliche Verzögerung bei der Beschleunigung über die Fahreigenschaften bei der Lok mehr einstellbar ist. Wenn ich der Lok sage sie soll langsamer Beschleunigen, kann es doch nicht sein, dass sie dann nicht mehr schnell genug abbremst.
Die ABV über CV in der Lok, als auch die ABV Software der CS 2 spielen hierbei keine Rolle, das ist alles überprüft.

MfG

Mark
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Offline Helmut Kreis

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Re: Geschwindgikeitsänderungen in Fahrstraßen Unterschied 2015 und 2018???
« Antwort #8 am: 27. Dezember 2018, 06:13:20 »
Hallo Mark,

Zitat
iZNF nutzte ich nicht und will ich auch nicht nutzen

Darf ich fragen, welche Version Du vor 2018 hattest und warum die kein iZNF nutzen willst?
Damit wäre ein wesentlich realistischeres Bremsverhalten zu erzielen als mit Profilen.
Gruß
Helmut
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Offline MarkA Raum Stuttgart

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Re: Geschwindgikeitsänderungen in Fahrstraßen Unterschied 2015 und 2018???
« Antwort #9 am: 27. Dezember 2018, 11:27:01 »
Hallo Helmut,

ich hatte vor 2018 die 2015er Version und davor die 2012er und das hat alles funktioniert.
Das iZNF will ich nicht nutzen, da ich knapp 256 Rückmeldekontakte habe mit völlig unterschiedlichen längen. Auf der Anlage verkehren 25 Züge, ich will mir den Aufwand sparen alle Wägen zu erfassen und dann die Züge zusammen stellen.
Mein Hauptproblem ist aber mein alter S88 Bus. Der funktioniert einwandfrei, aber der eine Kontakt braucht eben 50 Millisekunden zur Flackerunterdrückung, der andere eben 200 Millisekunden. Das alles neu aufzubauen oder einzustellen ist mir zu viel Aufwand. Meine Züge zeigen mit meinem bisherigen System ein sehr schönes Anfahr und Bremsverhalten.


MfG Mark
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Offline Helmut Kreis

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Re: Geschwindgikeitsänderungen in Fahrstraßen Unterschied 2015 und 2018???
« Antwort #10 am: 27. Dezember 2018, 13:56:05 »
Hallo Mark,

das brauchst Du ja auch nicht dafür und hättest trotzdem den riesen Vorteil eines iZNF!
In der Lok-DB solltest Du aber die Längen der Loks und der Abstand der meldenden Achsen vorne und hinten eintragen. Das sollte auch die Voraussetzung für das Fahren mit Deinen Profilen sein.

Wenn Du nun keine Züge durch einzelne Wagen zusammenstellen willst, gibt es auch wieder 3 Möglichkeiten.
  • Du stellst Deinen Zug mit den Wagen zusammen und misst die Gesamtlänge. Diesen Zug könntest Du dann entweder als einzelnen Wagen erfassen und entsprechend als Zug benennen.
  • Du addierst die Länge des wie vorher ermittelten Zuges zu der Loklänge und gibst die hintere meldende Achse als Abstand vom letzten Puffer bis zur Lokachse an
  • Du kannst auch mehrere gleichartige Wagen als eine Einheit in der Wagen-DB abspeichern und dann mit der Zugzusammenstellung nutzen.
Diese Änderungen hast Du bestimmt schneller gemacht, als laufend Deine Profile zu korrigieren und hättest in den Fahrstraßen mit IZNF gleich ohne Mehraufwand 4 bzw. sogar 6 Anhaltepunkte!
Gruß
Helmut
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Offline MarkA Raum Stuttgart

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Re: Geschwindgikeitsänderungen in Fahrstraßen Unterschied 2015 und 2018???
« Antwort #11 am: 28. Dezember 2018, 12:43:50 »
Hallo Helmut,

nachdem es per Mail nicht ging versuche ich hier meine Datensicherung zu Dir zu bringen.

MfG

Mark
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Offline MarkA Raum Stuttgart

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Hallo,
ich muss das Thema noch einmal nach vorne holen – Eine Lösung oder eine Erklärung habe ich bis jetzt nicht bekommen.
Um das Problem zu verdeutlichen habe ich eine Worddatei mit Screenshots und den jeweiligen Einstellungen angehängt.

Loks in denen in der Lokdatenbank ein langsameres Beschleunigen eingestellt ist, bremsen seit Installation der Version 2018 bei fahren / bremsen mit Profilen viel zu langsam ab.

Bitte keine Hinweise mehr zum intelligenten Zugnummernfeld – das löst nicht mein Problem, und erst recht nicht kurzfristig.
MfG
Mark
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Offline Helmut Kreis

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Hallo Mark,

nun musst Du mir noch erklären, was in Deiner Dokumentation das langsam/schnelle Beschleunigen mit dem Abbremsen zu tun haben soll!
Die abgebildete Lok ist "nur" mit der 3-Punkt-Methode eingemessen. Ziel sollte eigentlich eine 15-Punkt-Messung sein, denn die Stufen dazwischen sind bei 3P reine Spekulation und müssen nicht die Realität widergeben.
Ein Blick in die Hilfe durch F1 bei Auswahl des abgebildeten Fensters, würde auch darauf hinweisen, dass bei "Sofort-Stopp" bei Freigabe die eingestellte Bremsverzögerung ignoriert wird!!!

Deine ZF, ID46 weist Fehler auf. So ist keine korrekte Fortführung in Zeile 10 festzustellen da dort der Zug auf 110 stehen bleibt, aber in Zeile 11 bei 89 weiterlaufen soll.
In Zeile 20 wäre erst die korrekte Fortführung. Warum auch in der Zugfahrt mehrmals die Zugfahrt von 110>110 (ob nun fehlerhaft oder nicht)?
Je nach Fahrstraßen wird am Ende der ZF die Fahrstraße ID72 oder die ID289 ausgeführt. Beide sind im Bremsverhalten aber sehr unterschiedlich!
Nur für die FS ID 289 existiert auch ein Profil und in dem sind andere Verzögerungen angegeben, die die Einstellungen in der Fzg-DB ignorieren!!!!

Die ZF, ID47 ist ja schon eher überschaubar. Auch wenn der Titel dazu auch irreführend ist, da es offensichtlich KEINE Rundfahrt ist. Ende dieser scheinbaren Rundfahrt ist nämlich wieder die Fahrstraße 105>110 wie in der ZF, ID46. Auch hier gilt deshalb das vorstehende.

Weitere Auffälligkeiten:
Die von mir überprüften Rückmeldekontakte haben alle E/A-Verzögerungszeiten von nicht unerheblichen Werten und dann auch noch nicht einheitlich. Warum wurde das so eingerichtet?
« Letzte Änderung: 12. Januar 2019, 21:45:06 von Helmut Kreis »
Gruß
Helmut
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Offline MarkA Raum Stuttgart

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Hallo Helmut,
ich schreibe meine Antwort blau unter Deine Fragen.

Hallo Mark,

nun musst Du mir noch erklären, was in Deiner Dokumentation das langsam/schnelle Beschleunigen mit dem Abbremsen zu tun haben soll!

Das ist das Problem um das es mir geht. Da sollte eben kein Zusammenhang sein. Wenn in der Lokdatenbank langsameres Beschleunigen eingestellt ist, bremst die Lok beim Bremsen mit Profilen viel langsamer als wenn da Null eingestellt ist. In den Versionen vor 2018 hat sich nur die Bremsverzögerung addiert. Also in der Lokdatenbank langsameres Bremsen einbestellt, dann bremste die Lok bei Profilen zusätzlich langsamer.
In der Version 2018 verzögert auch langsameres Beschleunigen das Bremsen. Und das sollte so nicht sein.


Die abgebildete Lok ist "nur" mit der 3-Punkt-Methode eingemessen. Ziel sollte eigentlich eine 15-Punkt-Messung sein, denn die Stufen dazwischen sind bei 3P reine Spekulation und müssen nicht die Realität widergeben.

Das ist reiner Zufall. Fast alle meine Loks sind mit der 15 Punkt Methode eingemessen. Zusätzlich mit dem Märklin Geschwindigkeitsmesswagen geprüft.
Spielt auch keine Rolle – es sind alle Loks in vielen Profilen betroffen.


Ein Blick in die Hilfe durch F1 bei Auswahl des abgebildeten Fensters, würde auch darauf hinweisen, dass bei "Sofort-Stopp" bei Freigabe die eingestellte Bremsverzögerung ignoriert wird!!!

Deine ZF, ID46 weist Fehler auf. So ist keine korrekte Fortführung in Zeile 10 festzustellen da dort der Zug auf 110 stehen bleibt, aber in Zeile 11 bei 89 weiterlaufen soll.
In Zeile 20 wäre erst die korrekte Fortführung. Warum auch in der Zugfahrt mehrmals die Zugfahrt von 110>110 (ob nun fehlerhaft oder nicht)?
Je nach Fahrstraßen wird am Ende der ZF die Fahrstraße ID72 oder die ID289 ausgeführt. Beide sind im Bremsverhalten aber sehr unterschiedlich!
Nur für die FS ID 289 existiert auch ein Profil und in dem sind andere Verzögerungen angegeben, die die Einstellungen in der Fzg-DB ignorieren!!!!

Die ZF, ID47 ist ja schon eher überschaubar. Auch wenn der Titel dazu auch irreführend ist, da es offensichtlich KEINE Rundfahrt ist. Ende dieser scheinbaren Rundfahrt ist nämlich wieder die Fahrstraße 105>110 wie in der ZF, ID46. Auch hier gilt deshalb das vorstehende.

Ich habe hier in der Tat nicht gerade schulmäßig eingerichtet.
Bisher hat für meine Zwecke alles getan.


Weitere Auffälligkeiten:
Die von mir überprüften Rückmeldekontakte haben alle E/A-Verzögerungszeiten von nicht unerheblichen Werten und dann auch noch nicht einheitlich. Warum wurde das so eingerichtet?

Eingerichtet habe ich das ganze 2008 – 2009. Denn S88 Bus flackerfrei zu kriegen war eine echte Herausforderung. Mit der Zeit hat sich diese Art der entwickelt und sich bewährt. Da am Ende der Fahrtstraße bei mir 2 Kontakte belegt sein müssen, hat der zweite Kontakt eine etwas höhere Ausschaltzeit als der erste Einschaltzeit.


Ich glaube auch das das Problem nichts mit meinen Daten oder Einstellungen zu tun hat.
Heute habe ich folgende Versuche gemacht.
1.   Ich habe eine zwei Jahre alte Datensicherung geladen die damals funktionierte. Der Fehler mit dem zu langsamen Bremsen trat auch hier auf.
2.   Es wurde eine Datensicherung ohne Fahrstraßen, Zugfahrten und Profile erstellt und dann eingelesen. Dann wurden 3 Fahrstraßen mit Profilen eingerichtet. Daraus wurde eine Zugfahrt erstellt. Ergebnis: Auch hier wurde, wenn langsameres Beschleunigen eingestellt wurde zu langsam gebremst.

Entweder wurde hier etwas geändert, es gibt einen Softwarebug oder da mein Rechner auch 10 Jahre alt ist, da sind ein paar Bits verrutscht. Dann würde ich Windigipet deinstallieren und neu installieren.
Ich hoffe, dass ich mich jetzt so ausgedrückt habe das mein Problem verstanden wurde.


Ist der Fehler nachvollziehbar? Kann ich ihn beheben? Tritt er auch bei anderen auf?

MfG

Mark
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