Autor Thema: Probleme mit der Lok-Decoder-Programmierung  (Gelesen 801 mal)

Offline UGwiasda

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Probleme mit der Lok-Decoder-Programmierung
« am: 13. April 2019, 11:14:25 »
Probleme mit der Lok-Decoder-Programmierung
Ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit WDP und komme mit dem Programm ganz gut zurecht. Ich habe zunächst einen kleinen Testaufbau mit zwei Kreisen und 8 Weichen gemacht. Ich verwende die Tams Redbox und arbeite mit BiDiB- Komponenten. Vor dem Einmessen der Loks sollte man ja die Höchstgeschwindigkeit in den CVs anpassen. Ich finde es gut, dass WDP so ein Tool integriert hat, so dass man nicht noch eine zusätzliche Software benötigt.
Leider weiß ich nicht welcher Decoder in meiner mfx Märklin BR187.0 Märklin-Nr.: 36631 eingebaut ist. Der Versuch über die Funktion »Decoder Hersteller ermitteln« schlug fehl; Hersteller nicht erkannt.
Der Tipp vom Edwin mit »Decodereinstellung "NMRA-Minimal"« zu versuchen hat zwar grundsätzlich funktioniert, jedoch wurde beim Auslesen auf dem Programmiergleis direkt die CV1 auf 121 geändert. Das hat mich schon etwas gewundert. Ebenso konnte man nicht die Höchstgeschwindigkeit einstellen. Also Vorgang abgebrochen.

Kann mir eventuelle jemand sagen, welche Vorlage man für diese Lok benutzen kann?

Dank für Eure Hilfe.

Viele Grüße aus Köln
Udo Gwiasda
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Offline Thomas Hirsch

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Re: Probleme mit der Lok-Decoder-Programmierung
« Antwort #1 am: 13. April 2019, 11:56:17 »
Hallo Uwe ,

Märklin Serien MFX Decoder können erst seit ca 2 Jahren Im DCC Format programmiert werden!

Aber auch nur dann, wenn kein MFX (bei Tams m3) oder MM2 Protokoll ( Signal ) am Gleis liegt!

Solange dies nicht gewährleistet ist, werden diese Decoder nicht auf das DCC Protokoll reagieren!

Mit der Tams können diese Decoder unter den oben genannten Einschränkungen dann entweder mit der Vorlage Märklin MLD/MSD Serie unter MM oder Märklin Serien MLD/MSD unter DCC eingestellt werden.

eine Programmierung unter MFX ist mit der Tams nicht möglich, da die Tams nicht das volle MFX Protokoll nutzen kann!
Mit freundlichen Grüßen

  Thomas Hirsch

________________________

System :Märklin Motorola + Mfx / Centrale Fahren: Tams Mastercontrol  über RS 232 / Booster 6017 /  /CC-Schnitte für MFX Programmierung und  Magnetartikel / HSI mit 28 S88/  Intel DUAL Core 2x2500 Mhz , 2048 MB Ram  XP-prof SP III / Gleis: Märklin M- , und K-Gleis / Decoder : 6090x und MFX ,Mld,Msd &  Lopi4 / Uhlenbrock freie Zone / WD Premium Ed 2018
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Offline RainerB

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Re: Probleme mit der Lok-Decoder-Programmierung
« Antwort #2 am: 13. April 2019, 20:27:10 »
Hallo Udo,
siehe hier Übersicht Programmierformate Win-Digipet 2018
https://www.windigipet.de/foren/index.php?page=menu_de_0701_01_00_page_downloads2018
Thomas hat schon alles beschrieben, ich kann nur sagen, schalte das m3 ab und versuche es unter DCC.
CV8 auslesen, da wird wohl 131 drin stehen. Steht für Trix, ist aber bei Märklindecodern so üblich.
Vorausgesetzt, Dein Decoder kann DCC.
Versuch macht klug.
Rainer
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Offline UGwiasda

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Re: Probleme mit der Lok-Decoder-Programmierung
« Antwort #3 am: 14. April 2019, 15:19:24 »
Zunächst einmal Danke für eure Infos.
Dass die Tams kein mfx kann war mir bekannt. Laut den Lok-Unterlagen kann die Lok auch DCC. Im CV50 müsste man dazu den Wert auf »4« (nur DCC oder MM) einstellen. Genau das möchte ich auch tun. Leider funktioniert das Auslesen entweder gar nicht oder es werden irgendwelche definitiv falsche Werte angezeigt.
Ich habe das Auslesen mal ohne Vorlage probiert (2.8 im Lok-Programmer-Handbuch).
Für die CV1 wird mir der Wert »44« ausgelesen. Dies kann eigentlich nicht sein, weil die Lok einwandfrei unter Adresse 24 fährt.
Für die CV50 wird der Wert »22« gelesen. Auch das kann nicht sein, weil der maximale Wert laut Lok-Unterlagen die »15« ist.
Interessant ist auch, wenn man den Vorgang wiederholt CV1 lesen | CV50 lesen erhält man ganz andere Werte.
Ich habe mal das Protokoll angehängt.
Wie ist das zu erklären?

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Viele Grüße aus Köln
Udo Gwiasda
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Offline RainerB

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Re: Probleme mit der Lok-Decoder-Programmierung
« Antwort #4 am: 15. April 2019, 22:03:27 »
Hallo Udo,
ich komme bei Deinem Vorgehen nicht ganz mit,
mag ja sein, dass viele Wege zum Erfolg führen,
ich würde in CV50 eine 0 schreiben, und das direkt von der Zentrale aus.
Vorausgesetzt, der Decoder kann das. Nicht jede BA sagt hier die Wahrheit.
Wenn ich den WDP Programmer nutzen und die Vorlage mLD DCC auswählen würde,
sähe so aus.
Gruß
Rainer

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« Letzte Änderung: 15. April 2019, 22:42:14 von RainerB »
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Offline UGwiasda

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Re: Probleme mit der Lok-Decoder-Programmierung
« Antwort #5 am: 19. April 2019, 18:42:51 »
Danke für Eure Hilfe.
Nachdem in der CV 50 der richtige Wert eingetragen wurde und am Programmiergleis ein kleiner 2 K Widerstand parallel eingelötet wurde, funktioniert nun alles richtig.
Das Thema kann also geschlossen werden.
Viele Grüße aus Köln
Udo Gwiasda
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