Autor Thema: Problem mit Tams Redbox  (Gelesen 1006 mal)

Offline Esel

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Problem mit Tams Redbox
« am: 28. Mai 2019, 16:58:00 »
Hallo Kollegen,

ich habe mir eine Redbox gekauft. Die Treiberinstallation ist erfolgreich verlaufen. Der Silicon Labs CP.... ist auf COM 10 und ohne Ausrufungszeichen. In WinDigipet habe ich die neue Zentrale eingetragen Als Tams Redbox mit 57600 baut. Beim Start vom WinDigipet wird versucht eine Verbindung mit der Redbox herzustellen. Das wird abgebrochen und es erscheint eine Fehlermeldung "Die Schnittstelle ist ungültig oder wird nicht unterstützt (2)."
Wenn ich nach dem Start auf das Symbol für die Redbox klicke und im Fenster Systemstaus auf "Reset System" klicke verbindet sich WinDigipet mit der Redbox und alles funktioniert bis zum nächten Start von WinDigipet.
Kann mir jemand helfen? Laufen da unterschiedliche Initialisierungsroutienen ab? Auf Dauer ist das ziehmlich nervig.
Viele Grüße Frank
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Offline Markus Herzog

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Re: Problem mit Tams Redbox
« Antwort #1 am: 28. Mai 2019, 23:57:06 »
Hallo Esel....,

Nein, da laufen keine unterschiedlichen Initialisierungsroutinen ab. Ist immer die gleiche.

Bitte erstmal 2018.1c installieren und dann mal als Test probieren was passiert wenn du nach dem PC-Start einmal den USB-Stecker ausziehst und wieder einsteckst oder wenn du mal einen anderen USB-Port nutzt.

Ich habe ein ganz anderes Gerät mit dem gleichen Chip und das geht nur (mit einem anderen Programm als WDP) an einem PC nur wenn ich es nach dem PC Start einmal ein und wiederausstecke. Aber auch nur an einem PC gibt es das Problem.

Grüße
Markus
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Offline Esel

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Re: Problem mit Tams Redbox
« Antwort #2 am: 01. Juni 2019, 21:16:50 »
Hallo Markus,

vielen Dank für deine Antwort. V2018.1c war schon installiert. Deine Tipps haben nichts gebracht. Ich bin anscheinend der einzige mit diesem Problem. Deshalb habe das getan, was ich sonst selten mache. Windows neu aussetzen. Dank VMWare kein großes Problem. Auf Grundlage der selben Windowsinstallation hat alles sofort funktioniert. Auf der VMWare lief und läuft jetzt wieder nur WDP und der ESU Lokprogrammer. Trotzdem hat sich irgendwas "verhakt".

Vielen Dank für die Hilfe.
Viele Grüße Frank
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Offline Guy Goerres

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Re: Problem mit Tams Redbox
« Antwort #3 am: 03. Juni 2019, 19:38:14 »
Hallo.

Habe ich das richtig gelesen? Dein Windows 10 inkl WDP läuft auf einem PC als virtueller PC ?

Mfg, Guy
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Offline Esel

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Re: Problem mit Tams Redbox
« Antwort #4 am: 05. Juni 2019, 09:47:42 »
Ja,

es gibt überhaupt keine Probleme. Ich arbeite beruflich viel mit virtuellen Maschinen. Das hat sich gut bewehrt. Deshalb habe ich es zu Hause auch übernommen. Vor dem Kauf von WDP habe bei Herrn Peterlin nachgefragt, ob das geht. Der Support war sehr schnell und gut. Herr Peterlin hat "grünes Licht" gegeben.
Die gleiche Anfrage habe ich an Herrn Freiwald von TrainController gestellt. Erst nach langem nachhaken habe ich überhaupt eine Antwort bekommen. Zitat: "Ich rate ihnen ab unsere Software zu benutzen."
Beim Support scheiden sich die Geister. Ich kann hier immer wieder WDP loben. Bei allen Fragen bekommt man von Markus oder Herrn Peterlin immer sehr schnell eine kompetente Antwort.
Für die allermeisten Modellbahner ist VMware keine Option. Ich mache sehr viele unterschiedliche Sachen mit den gleiche PC. Da ist eine "Kapselung" nicht schlecht.
Viele Grüße Frank
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Offline Guy Goerres

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Re: Problem mit Tams Redbox
« Antwort #5 am: 11. Juni 2019, 22:14:36 »
Hallo.

Man sollte allerdings trotzdem mit den virtuellen Maschinen, die auf PC's laufen aufpassen.
Man darf nicht die ESXi Server mit dem heimischen PC vergleichen. Server sind wesentlich robuster für die Virtualisierung als PCs.
Die Technik ist da schon etwas anders. Die USB Unterstützung ist schon etwas anders, da die Treiber des PC's genau so wie die Treiber der VM und die Treiber von der Virtualisierungsplattform sich einmischen, und auch von der Virtualisierungsconsole abhängig sind.
In der Moba-Welt wird noch immer oft mit USB->Serielle Schnittstellenadaper gearbeitet, die nicht unbedingt gut in einer VM laufen.
Desweiteren wirst du eine Latenz einbauen, die du nicht kontrollieren kannst.
Mein Tipp ist generell, ein PC rein für die Moba vorsehen.
Die VM kannst du mal benutzen, um Tests in der Büroversion von WDP zu machen.

Falls du dich mit Vmware ESXi auskennst, müsstest du wissen, dass es eine Compatilibity-Liste gibt, in der Server verifiziert wurden. Es gibt viele Server, wo neuere ESXi nicht laufen. Du versuchst das ganze auf einem PC mit Windows und verschiedenen USB-Treiber, wo Vmware das nicht komplett von A bis Z durchgetestet hat.

Mit freundlichen Grüssen
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Offline Esel

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Re: Problem mit Tams Redbox
« Antwort #6 am: 13. Juni 2019, 21:15:23 »
Hallo Guy,

das kann ich so nicht im Raum stehen lassen. Ich wollte hier eingendlich keinen Beitrag über Betriebssysteme auslösen, aber vieleicht interessiert meine Erfahrung doch den einen oder anderen.

Seit 10 Jahren mache ich Modellbau. Ich baue meine eigene Hardware und schreibe auch selbst Windows-Programme. Ungefähr vor 6 Jahren war VMware die erste Firma die USB unterstützt hat. Deshalb haben wir uns für VMWare entschieden. Im Hostsystem (WIndows 10) ist nur VMware und ein Vierenscanner installiert. In den einzelnen virtuellen Maschinen (Windows 7 oder Windows 10) laufen nur die Programme, die man für die jeweilige Anwendung braucht. Im Vergleich mit einem PC wo alles zusammen läuft, ist die virtuelle Maschine gefühlt schneller. Wenn man mal ein Programm installiert hat das man doch nicht will, einfach rücksichern.
USB zu Seriel Adapter machen öfter mal Probleme. Nach meiner Erfahrung lag es immer am Zusammenspiel zwischen Adapter und der Hardware an der serielen Seite. Die eine Harware geht mit diesem Adaper und die andere mit einem anderen Adapter. Mit diversen Diagnosetools habe das umfangreich untersucht und die tollsten Sachen erlebt. Einen Adapter der immer funktioniert gibt es leider nicht. Ich habe hier Adapter von allen namhaften Chip-Herstellern, viele sind es ja nicht. Sie funktionieren alle in der VMware ohne Probleme.
Latenzzeiten zwischen VMware und Host gibt es wohl. Diese sind aber bei den Datenraten an der seriellen absolut vernachlässigbar. Die Latenz zwischen einem GBM und der Zentrale ist weitaus höher.
Das einzige Problem, das ich schon mehrfach hatte, war das ein Kopierschutzdougle nicht erkannt wurde. Das ist aber von den Herstellern so gewollt. Bei WDP gibt es da keine Probleme. Mein eigendlcihes Problem mit der RedBox war auch nicht durch die virtuele Maschine verursacht.
Wie schon gesagt, ist das für die allermeisten Modellbahner uninteressant. Die 6-jährige Erfahrung gibt mir aber Recht. Es gibt immer mal Probleme, diese lagen aber nie an der VMware. Ich kann VMware nur sehr empfehlen.
Man sollte nicht gleich etwas schlecht reden, was mach garnicht getestet hat und nur vermutet das es nicht gut ist.
An weiteren Diskusionen über dieses Thema in diesen Thread werde ich mich nicht mehr beteiligen.

Viele Grüße
Viele Grüße Frank
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