Liebe Mitglieder
Ich habe eine Zugfahrt erstellt, die ich auf einem beliebigen freien Gleis im Bahnhof beenden möchte. Dazu habe ich in der letzten Zeile des ZF Editors sämtliche möglichen Bahnhofsgleise angegeben. Dies scheint so jedoch nicht zu funktionieren, denn der Zug will immer nur aufs erstgenannte Gleis einfahren. Wenn dieses belegt ist, dann bleibt der Zug vor dem Bahnhof stehen.
Wie kann ich erreichen, dass eine Zugfahrt auf einem beliebigen freien Gleis endet? Ich möchte dadurch erreichen, dass sich die Züge auf der Anlage etwas durchmischen und ein interessanterer Ablauf entsteht.
Besten Dank für Eure Unterstützung.
Viele Grüsse
Markus
Hallo in Schweiz,
das können Sie mit dem Zugfahrten-Editor nicht erreichen. Die Automatik hilft Ihnen dabei !
Eine Zugfahrt sollte VOR der Bahnhofseinfahrt enden. In der Zugfahrten-Automatik (ZFA) tragen Sie diese Zugfahrt ein und weiterhin alle Bahnhofsgleise als Folgefahrt f dieser Zugfahrt. Die Einstellung "Zufall" sorgt dafür , dass freie Gleise zufällig ausgewählt werden.
Weiterhin wird eine Lok nicht vor der Einfahrt gestoppt, sondern ein freies Gleis wird ohne Verzögerung befahren.
Weiter Infos dazu bitte im Handbuch nachlesen.
Hallo Markus,
vielleicht noch als Ergänzung zu Herr Peterlins Beitrag: eine Zugfahrt muss immer einen Anfangs- und einen Zielpunkt haben. Deshalb geht das, was du machen wolltest, nicht, denn du hast ja dann viele verschiedene Endpunkte.
Schau mal, wie vorgeschlagen, im Handbuch nach, oder drück mal auf F1 (Hilfetaste), wenn du im Zugfahrteneditor bist bzw. in der Zugfahrtenautomatik bist.
P. S.: Willkommen im Forum!
Hallo Markus,
und wenn Du in der Zugfahrten-Automatik die Folgefahrstraßen einträgst, dann verwende doch auch noch die Option 'Zufall'. Dann wird es nicht so vorhersehbar. ;)
Vielen Dank für die Hilfe,
... leider ergibt sich gleich eine Folgefrage: Mein Bahnhof hat zwei Zufahrtsgleise. Somit kann auch hier kein eindeutiges Ende ersten Zugfahrt vor dem Bahnhof festgelegt werden.
Oder einfacher gefragt: Ich habe eine Doppelspur im Kreis mit einem Bahnhof. Wenn der Zug vom Bahnhof aus startet, so wählt entweder das innere oder äussere Gleis, welches gerade frei ist. Somit stellt sich das Problem am Ende des Kreises vor der Einfahrt in den Bahnhof. Entweder steht er auf dem inneren oder äusseren Gleis. Gemäss des obigen Lösungsvorschlags sollte die Zugfahrt an diese Stelle enden. Das kann es bei mir aber nicht, da es wiederum kein eindeutiges Ende gibt.
... oder liege ich irgenwie ganz daneben????
Ich bitte nochmals um einen Tipp.
Vielen Dank und Grüsse
Markus
Hallo Markus,
dann trage in der ZFA doch 2 Zugfahrten ein. Einmal innerer und einmal äußerer Kreis ein. Je nachdem e
das Gleis besetzt ist läuft es weiter mit den Folgefahrten
... das geht leider nicht, da ich ja nicht weiss, welches der beiden Gleise der Zug nehmen wird. Er wählt ja selbständig das eine oder das andere, je nachdem, welches frei ist. Zudem kann er auf dem Weg zur gegenüberliegenden Bahnhofseinfahrt noch mindestens einmal das Gleis wechsel. Es ist also nicht möglich bei der Ausfahrt zu bestimmen, auf welchem Gleis er anschliessend zurückkommen wird.
Ich habe also eine ZF, die über Ausweichfahrstrassen immer ein freies Gleis sucht, bis und mit zur gegenüberliegenden Bahnhofseinfahrt. Somit wäre ich also wieder beim ursprünglichen Problem, dass eine Zugfahrt auf verschiedenen Gleisen endet sollte, was ja nicht geht. Warum eigentlich nicht? Die Zugfahrt sollte doch einfach nur abgearbeitet werden, bis es nicht mehr weitergeht. Wäre doch so einfach, oder nicht?
Also ich habe wohl etwas grundlegendes nicht verstanden. Ich möchte folgendes erreicht:
- Der Zug verlässt den Bahnhof
- Er sucht sich auf der Strecke immer den nächsten freien Blockabschnitt (fährt also im Extremfall einige Male Zick-Zack)
- Er kommt auf einem nicht vorhersehbaren Einfahrgleis zurück zum Bahnhof und fährt in ein freies Gleis
Wie habt ihr denn das gelöst?
Besten Dank und viele Grüsse
Markus
Hallo Markus,
stell doch mal, als Screenshot, dein Gleisbild ins Forum. Damit wir alle das sehen was du siehst. Ich glaube so können wir dir am schnellsten helfen.
Hallo Marcus,
Zitat von: qsi69 in 23. November 2008, 16:54:45
... das geht leider nicht,
Das gibt es eigentlich nicht bei WDP. ;). Das Problem ist immer zwischen Stuhl und Tastatur. ;D.
Zitat von: qsi69 in 23. November 2008, 16:54:45
Wie habt ihr denn das gelöst?
Du kannst auch eine entsprechende Zugfahrt als folgefahrt in die ZFA eintragen (nicht nur eine FS), von dem einen oder anderen Gleis.
Grüße aus Hamburg
Torsten Junge (http://www.alice-dsl.net/torstenjunge/images/smi/13.gif)
(http://www.alice-dsl.net/torstenjunge/bilder/TAMS_klein.jpg) (http://www.alice-dsl.net/torstenjunge/bilder/IB_klein.jpg) (http://www.alice-dsl.net/torstenjunge/bilder/HSI1_klein.jpg) (http://www.alice-dsl.net/torstenjunge/bilder/CS_klein.jpg) (http://www.alice-dsl.net/torstenjunge/bilder/6017_klein.jpg)
... also hier der Gleisplan und die Zugfahrt.
Es geht z.B. um den Zug 01 der unten links zum Bahnhof auf G23 rausfährt. Im dazugehörigen Zugfahrteneditor (erste Zeile) seht ihr, dass der Zug, je nach Gleisbelegung bereits bei der Abfahrt drei Fahrstrassen zur Auswahl hat. Der Zug fährt dann zwei Runden, wählt dabei immer ein passendes freies Gleis bis er entweder auf N oder P steht, was auch immer gerade frei ist. Bis jetzt fährt er immer wieder ins gleiche Gleis ein (im Beispiel das Startgleis)
Neu möchte ich aber, dass der Zug in ein beliebiges freies Bahnhofsgleise (rot umrandet) einfährt (je nach Matrixprüfung, Güterzug/Personenzug/kurz/lang).
Und wieder stelle ich die Frage: wie mache ich denn das???
Tausend Dank und viele Grüsse
Markus
Hallo Markus
erstelle 2 ZF. 1. von G23 nach N. Und die 2. von G23 nach P. Diese trägst du in der ZFA beide unter einander ein. Dann wird auch nur die gestellt, die der Zug fahren kann. Von da an fährt dieser dann unter den Folge FS (ZF) dann weiter.
Probiere es aus. Wie Torsten schon schrieb, geht nicht gibt es bei diesem Ding nicht !!!
Hoi Joachim
Leider kann ich keine ZF von G23 nach N oder G23 nach P. Denn ob der Zug nach N oder P fährt entscheidet sich nicht bei der Abfahrt sondern erst unterwegs. Der Zug kann z.B. von G23 zur obern linken Signal fahren und dann je nach freiem Gleis nach N oder P fahren. Ich habe auf der ganzen Strecke keine Punkt, an dem klar ist, auf welchem Gleis der Zug ankommt.
Es sind von G23 (Zug 01) folgende Fahrstrassen nach N oder P möglich:
G23 --> O --> N (direkter Weg aussen rum über zwei Fahrstrassen, wenn N frei ist))
G23 --> O --> P (direkter Weg aussen rum über zwei Fahrstrassen, wenn N besetzt ist, )
G23 --> N via Q (wen die Ecke O besetzt ist, N aber frei ist, eine Fahrstrasse)
G23 --> P via Q (wenn die Ecke O und N besetzt sind, eine Fahrstrasse)
Der Zug kann also von G23 nach O fahren und dann entscheiden, ob er die Fahrt nach N oder P durchführt.
Bitte bitte nochmals ganz langsam und ausführlich erklären, dann probiere ich es umgehend aus.
Besten Dank und viele Grüsse
Markus
Hallo Markus,
wie schon richtig von Joachim erklärt legst diese beiden ZF an. Im ZFA-Editor kannst du unter Bedingungen wählen das die ZF nur gestellt wird wenn der Zielkontakt frei ist.
Lieber Uwe, lieber Joachim
Also, was ihr vorschlagt ist:
ich mache z.B. vier Zugfahrten von G23 aus:
ZF1: G23 --> O --> N
ZF2: G23 --> O --> P
ZF3: G23 --> N (via Q)
ZF4: G23 --> (P via Q)
Im ZFA-Editor lege ich jetzt alle vier Zugfahrten fest. Jetzt muss ich dort für alle vier Zugfahrten die Bedingungen angeben:
ZF1: Wenn O frei und N frei
ZF2: Wenn O frei und P frei
ZF3: Wenn O besetzt und N frei
ZF4: Wenn O besetzt und P frei
Jetzt starte ich den ZFA. O ist frei und N ist frei. D.h. der Zug fährt jetzt genau die Strecke ZF1 nach N über O. In diesem Moment kommt von der anderen Seite ein anderer Zug und fährt über N. Jetzt steht die ganze ZF1, obwohl der Zug über P fahren könnte, was aber zu dem Zeitpunkt nicht mehr möglich ist, da er ja nach ZF1 fährt.
Oder was ist, wenn weder N noch P frei ist. In jedem Fall könnte der Zug bis O fahren. Das heisst, ich brächte noch zusätzliche Zugfahrten:
ZF4 von G23 nach O und dann weiter
ZF5 von O nach N
ZF6 von O nach P
Sorry, ich sehe es wirklich nicht, wie das gehen soll. Die ZF ist einfach und genial. Die Züge fahren und bleiben nicht stehen. Beim ZFA verlangsamt der Zug jedesmal wenn er von einem Anforderungskontakt zum nächsten kommt bis er wieder beschleunigt.
Was genau habe ich nicht begriffen? Ich begreife nicht, wie ich eine Zugfahrt von G23 nach N und eine nach P machen kann. Zum Zeitpunkt der Abfahrt in G23 ist nicht klar, ob der Zug jemals bei N ankommt. Ich verstehe wirklich nicht, was ihr meint.
Zurück zur Ursprungsfrage:
Ich schicke einen Zug mit einer Zugfahrt mehrere Runden lang auf die Strecke, der Weg ist völlig unbestimmt und hängt immer vom gerade freien Gleise ab. Nach einiger Zeit kommt der Zug zurück zum Bahnhof, auf einem mir nicht bekannten Einfahrgleis (N oder P). Alles was ich möchte ist, dass der Zug dann in ein beliebiges freies Bahnhofgleis fährt (nach Matrixlogik natürlich, wie schon die ganze Zugfahrt nach Matrixlogik gesteuert wird).
Geht das und wenn ja, wie?
Zusätzlich zu bedenken ist, dass natürlich viele Züge gleichzeitig unterwegs sind. So dass alle sich irgendwie ihren Weg bahnen müssen auf ihrer Zugfahrt.
Viele liebe Grüsse
Markus
Hallo Markus,
Fährst du überhaupt schon mit der Zugfahrtautomatik ?
Als aller erstes setzt du deine Einfahrtssignale bis vor die Weichen. Übersichtlicher !
Dann erstellst du in der ZFA folgendes:
1. ZF von G23 nach N -> unter Folgefahrten dann die einzelnen FS zu den ganzen BF-Gleise ( also alle 9 FS wenn der Zug diese alle anfahren darf )
2. ZF von G23 nach P -> Folgefahrten das gleiche ( siehe Bild nur in den Folgefahrten deine Angaben nehmen )
Hallo Joachim
Wir reden aneinander vorbei.
Zuerst zu deiner Frage: Nein ich habe nie was mit der ZFA gemacht, bis heute.
Und ich bin mit dem Gleisbild sehr zufrieden, das hat nichts mit dem Problem zu tun.
Also ich habe alles gemacht was du gesagt hast. Ich habe eine Zugfahrt von G23 nach N und eine von G23 nach P gemacht, diese im ZFA eingetragen und als Folgefahrt alle Bahnhofseinfahrten (siehe Bild).
Wenn ich die ZFA starte so fährt der Zug von G23 nach N und dann zufällig in eines der freien Gleise, soweit so gut.
Wenn N aber belegt ist, dann fährt der Zug bis O und beibt stehen, weil in der ZF von G23>N keine Ausweichen über P vorkommt.
Gut, jetzt müsste ich also beim Starten der ZFA sagen, dass G23>N nur dann geschaltet werden darf wenn N frei ist. Dann wählt der ZFA logischerweise den Weg über P und von dort aus über Folgefahrt in eines der freien Bahnhofsgleise.
Bis hierher hat alles funktioniert, wunderbar. ABER:
Beim Losfahren von G23 kann ich doch nicht prüfen ob N oder P frei sind. Denn dann entscheidet sicher der Zug bereits bei der Wegfahrt für eine der beiden Zugfahrten und wenn in der Zwischenzeit dann der Zielkontakt (N ode rP)belegt wird so wartet der Zug bei O wiederum auf die Weiterfahrt und fährt nicht über dasjenige Gleis, das zu dem Zeitpunkt frei wäre (hab ich getestet, es ist so!).
Zudem würde diese Lösung ja bedeuten, dass ich alle meine Zugfahrten, die in N oder P in den Bahnhof einmünden jeweils verdoppeln müsse, sodass sie eindeutig in N oder P enden und mich bereits bei der Wegfahrt für eine Option entscheiden müsste, in welches Einfahrgleis der Zug nach drei Runden fahren soll. Das kann es ja auch nicht sein.
Die Zugfahrten funktionieren wunderbar und alle meine über 40 Zugfahrten führen die Züge wunderbar durch die Anlage. Ich kann sie starten wie ich will und sie fahren ohne anzuhalten aneinander vorbei, immer auf der Suche nach einem freien Gleis.
Einziger Wehrmutstropen, sie kommen immer am gleichen Bahnhofsgleis wieder an und wenn dieses Gleis dann zufälligerweise belegt ist bleiben sie auf einem der Einfahrtsgleise stehen.
Ich kann also meine Frage nur wiederholen: Gib es eine Lösung, wie ich am Schluss einer Zugfahrt ein beliebiges Bahnhofsgleis anfahren kann?
Vielen Dank und liebe Grüsse
Markus
Hallo Markus,
zu dem Gegenverkehr, du fügst zwischen O und N einen Erlaubnispfeil ein. In der FS aufzeichnen und in der FS zu O auch mit aufzeichnen als Magnetartikel. Somit kann kein Zug aus der anderen Richtung kommen, da der Pfeil ja in der ganzen ZF aktiv ist. Das ganze kannst du auch aus der anderen Seite machen. Den Prüfkontakt auf die nächste FS solltest du vor den Bremskontakt legen damit der Zug nicht erst abbremst und dann wieder beschleunigt.
Hallo Markus
1. ZF
im ZF-Editor trägst du unter 1 senkrecht 1 waagerecht ein: G23 >O
2 senkrecht 1 waagerecht O>P (weiter unter 2 waagerecht) O>N
2. ZF
wie 1 senkrecht
2 senkrecht tauschen O>N dann O>P
aber nur wenn du es beeinflussen willst ob der Zug von P oder N weiter fahren soll
HAST EINE PN
Hallo Joachim, hallo Uwe
Was du vorschlägst ist:
1. ZF
Spalte 1 Spalte 2
Zeile 1: G23>O
Zeile 2: O>P O>N
Was ja bekanntlich nicht geht, da eine ZF genau ein Zielkontakt haben muss. Wenn das ja gehen würde, dann hätte ich das ganze Problem nicht. Denn ich hatte von Anfang an als letzte Zeile der ZF einfach alle Bahnhofsgleise eingetragen, aber die ZF weigert sich an diesem Punkt.
Uwe: Dein Vorschlag läuft darauf hinaus, dass ich die Fahrstrasse bis N blockiere, das kann ich auch einfacher haben, indem ich gleiche eine Fahrstrasse von G23 nach N definiere. Nur dann geht die ganze schöne Ausweichroute dahin.
Alle Lösungen laufen darauf hinaus, dass ich mich an irgendeinem Punkt festlegen muss, ob ich nach N oder P fahren will. Und genau das soll nicht geschehen. Der Zug soll zum letzt möglichen Moment das freie Gleis wählen können.
Ihr geht auch immer davon aus, dass ich von G23 nach N oder P fahren will. Das stimmt nicht. Ich fahre von G23 aus eine beliebig lange Strecke, die irgendwann in N oder in P mündet. Und von dort aus soll die Einfahrt in ein beliebig freies Bahnhofgleis erfolgen.
Viele Grüsse
Markus
Hallo Markus
stimmt, die Lösung wäre sonst vor der Weiche zum BF 2 weitere Kontakte mit Signal und Zugnummernfeld setzen.
Bsp. T und S. dann könntest du in der ZF von O>N oder O>P fahren und weiter nach T oder S. Von da aus mit Folgefahrten in den BF-Gleisen weiter.
Oder trage deine FS alle unter einander ein, die der Zug fahren kann. Lege den Prüfkontakt vor dem Bremskontakt. In der letzten FS dann die Folgefahrten eintragen
Hallo Markus.
Mit einem Trick mit virtuellen RM kannst dein Vorhaben realisieren.
Du kannst dann die ZF an jede Stelle beenden
Trage in die ZF als letztes eine virtuelle Fahrstrasse ein.
Die virtuelle FS gibt dann den Zielkontakt für die ZF an.
Baue es nach dem beigefügtem Bild auf.
In eine ZFA Zeile Funktioniert es garantiert.
Gruß
Herbert
Hallo zusammen,
der Trick von Herbert kann nur dann eingesetzt werden, wenn die Züge die freien Gleise nicht zufallsgesteuert befahren sollen. In der Zugfahrt werden die Ausweichwege sequenziell (von links nach rechts im Editor) geprüft.
Im Automatikbetrieb sind in der ZFA für einen derartigen Zweck (zufällige Auswahl des Gleises) die Folgefahrten gedacht. Im Handbetrieb kann man statt dem Trick mit der virtuellen FS auch einfach eine Zugfahrt erstellen, die hinter dem Bahnhof endet. Diese kann dann mit dem Zugfahrtennavigator gestartet werden. Wobei hier natürlich das Zielgleis manuell beim stellen der ZF fastgelegt werden muss.
Hallo Herbert,
Besten Dank, die virtuellen Fahrstrasse hatte ich bereits mal ausprobiert, hat dann aber nicht geklappt. Ich hatte genau wie du es vorschlägst eine "Dummy" Fahrstrasse erstellt, die ich am Ende der Zugfahrt eingesetzt hatte. Leider konnte ich die Zugfahrt dann gar nicht starten, weil die Meldung kam: "Die Zugfahrt kann aufgrund der Matrixprüfung nicht gestartet werden" (sinngemäss), obwohl natürlich die Dummy-Fahrstrasse alles zugelassen hätte. Ich werde es jetzt nochmals so ausprobieren, wie du es vorschlägst.
Ich hatte das Programm schon mal so weit:
Z1: G23 --> irgendwo
Zn: (..) viele viele Fahrstrassen
Z7: irgendwo-->N | irgendwo-->P (das ist der Knackpunkt, dass der Zug am Ende ja auf zwei Gleis daher kommt)
Z8: N-->G21 | N-->G22 | N-->G24 | N-->G25 N-->G23 | P-->G21 | P-->G22 | P-->G24 | P-->G25 | P-->G23
Z9: N-->G23 | P--> G23
Ich hätte jetzt wirklich erwartet, dass die Fahrstrasse "zeilenweise" abgearbeitet wird. Somit würde er irgendwann auf Zeile 7 an N oder P ankommen. Anschliessend auf Zeile 8 von N bzw. P aus auf ein freies Bahnhofgleis fahren. Die letzte Zeile 9 ist nur um das Programm mit einem eindeutigen Ende zufrieden zu stellen, könnte so natürlich nie ausgeführt werden.
Leider lässt sich WDP so nicht überlisten. Entweder fällt die Sache bei der Matrixprüfung durch, oder er merkt, dass Zeile 8 nicht zum Ziel führt und wählt IMMER G23. Könnte man es nicht so einrichten, dass WPD hier etwas weniger streng ist???
Ich werde die Dummy-Fahrstrasse aber gerne nochmals ausprobieren.
Viele Grüsse
Markus
Hallo Jürgen
Genau, du bringst es auf den Punkt. Es ist alles richtig was ich geschrieben habe und was ihr geschrieben habt. Mein einziges Problem ist, dass eine ZF zum Schluss an einem bestimmten Punkt enden muss. Und genau dies sollte nicht geschehen.
Irgendwie verflixt.
Viele Grüsse
Markus
Hallo Markus,
leider fehlt mir die Zeit mich genauer mit dem Problem zu beschäftigen. Im Prinzip müsste der Trick von Herbert funktionieren, aber mit dem Nachteil, dass immer nur das nächste freie Gleis gefunden wird. Ich habe mir das aber auch nicht näher angesehen.
Wenn die Fehlermeldung kommt, die ZF kann aufgrund der Matrixprüfung nicht befahren werden, so muss das nicht zwingend mit der Matrix zusammen hängen. Vor dem Starten der Zugfahrt wird eine Matrixprüfung durchgeführt. Wenn diese Prüfung einen Fehler findet, dann kommt die genannte Fehlermeldung. Ein Fehler ist aber auch, wenn das angegebene Ziel nicht erreicht werden kann, weil in der Abfolge lücken vorhanden sind. Also quasi fehlende Fahrstrassen.
Noch als Tipp: Als Folgefahrten in der ZFA können auch Zugfahrten verwendet werden. Vielleicht hilft das ja weiter...
Hallo Markus.
Jürgen hat Recht. Es geht nur bei sequenzielle Abarbeitung.
Es werden auch nur die nächsten freien Gleise angefahren.
Man kann aber Prioritäten setzen mit der Reihenfolge der Ausweichwege.
Da aber Züge mal von links,mal von rechts kommen, kommt es zu eine schöne Durchmischung und
zu einem lebhaftem Betrieb.
Gruss
Herbert
Hallo Markus,
wie wäre es, wenn die Zugfahrt bereits bei O oder Q endet, und für die Folgefahrt einzelne Zugfahrten über P oder N in den den Bahnhof erstellt werden. Hier müsste aber in der 1. Fahrstraße (von O oder Q nach P oder N) eine Prüfung des Bahnhofsgleises erfolgen, damit dieses auch frei ist, sonnst bleibt dieser Zug bei P oder N stehen. Gegebenenfalls könnte das BF-Gleis beim Stellen einer Folgefahrt mit einen virtuellen Schalter für andere Züge gesperrt werden. Für die in der in Folgezugfahrt benutzten Fahrstraßen würde ich dann neue Fahrstraßen, welche speziell nur für diese in der Folgefahrt genutzten Zugfahrt verwendet werden.
Hallo Dirk
Ja, das kann ich alles machen, nur das generelle, ursprüngliche Problem der Zugfahrt bleibt. An einer Stelle MUSS ich mich entscheide, ob der Zug über O oder Q, N oder P etc. fährt. Eine Zugfahrt braucht am Schluss einen eindeutigen Haltepunkt. Ich kann diesen Schluss irgendwo hin legen und ab dort mit der Folgefahrt in die Bahnhofgleise weiterfahren. Es ändert am generellen Problem nichts, ich muss mich am Anfang der Zugfahrt für ein Gleis entscheiden und dort kommt es dann zum Stau.
Was ich möchte ist "einfach" nur folgendes
G23
/\
/\ /\
/ /\\ \
\ /
N P
/\ /\ /\ /\ /\ /\ /\ /\ /\
G21 G22 G23 G24 G25 G26 G27 G28 G29
Also eine Zugfahrt, die Startet, eine beliebige freie Strecke fährt, zum Bahnhof zurückkehrt auf einem der möglichen Einfahrgleise (je nach dem welches frei ist, im Beispiel N oder P) und dann in ein freies Bahnhofgleis einfährt (muss nicht einmal zufällig sein, es ergibt sich ja durch die Belegung und die Matrix schon eine Durchmischung).
Wer hat eine Idee?
Viele Grüsse
Markus
Hallo Markus,
als alleinige Zugfahrt ist das nur mit dem Zugfahrten-Navigator möglich. Mit der ZFA ist es noch mit einer, (ich bezeichne es einmal als) "Trickilösung" möglich. Die Zugfahrt endet bei P mit Ausweichweg N! In der ZFA trägst Du alle gewünschten Fahrstraßen von P und N ein. Die Zugfahrt hat dann zwar ein eindeutiges Ziel mit dem RM von P und würde bei N, wenn es keine Folgefahrten gibt, und der RM von P nicht besetzt ist, hängen bleiben! Der Haken "Mehrfach" sollte im ZZF-Editor bei dieser ZF dann auch nicht gesetzt sein! Aber durch die eingetragenen Folgefahrten endet diese Zugfahrt erst im entsprechenden Bahnhofsgleis. Ob es so einwandfrei funktioniert, kann ich keine Garantie übernehmen, da ich es nur kurz (kein Dauertest) an der Anlage getestet habe. :-[
Hallo Dirk
Genau in deinem Satz "Die Zugfahrt endet bei P mit Ausweichweg N!" verbirgt sich das Problem. Wenn das nämlich funktionieren würde, dann könnten wir uns diese ganze Diskussion sparen. Dann würde das folgende funktionieren:
G23-->Irgendwo
(viele Fahrstrasse)
irgendwo-->N | irgendwo --> P
N--> G23 | P-->G23 |N--> G24 | P-->G24 |N--> G25 | P-->G25 |etc.
D.h. Die Zugfahrt startet in G23, fährt eine beliebige Strecke und käme über N oder P zurück zum Gleis G23, aber wenn das belegt ist, dann können auch alle anderen angegebenen Gleise verwendet werden. Und genau das funktioniert nicht! Die ZF wählt immer das Zielgleis G23 und niemals die anderen Ausweichgleise.
Wie hast du es denn bei dir hingekriegt, dass die Zugfahrt sowohl in N als auch in P enden kann?
Viele Grüsse
Markus
Hallo Markus,
Zitat von: qsi69 in 24. November 2008, 13:06:11
Wie hast du es denn bei dir hingekriegt, dass die Zugfahrt sowohl in N als auch in P enden kann?
das funktioniert nur im Zusammenhang mit der Folgefahrt in der ZFA. In meinen Beispiel endet die Zugfahrt bei
B und
BB ist der Ausweichweg, in der Folgefahrt sind alle Fahrstraßen von
B sowie die Fahrstraßen von
BB in die Bahnhofsgleise eingetragen. Wie schon erwähnt sollte der Haken in der ZF bei mehrfach nicht gesetzt sein, und in der Folgefahrt sollte "Zufällig" aktiviert sein.
Hallo Markus,
es geht bestimmt:
Ich kann mich an der det. Diskussion nicht konkret beteiligen, dazu bräuchte ich ein Zeichnung mit benamsten Signalen.
Also, sieh die Zugfahrt samt Folgestrassen einfach , als mögliche Zusammenfassung aller Fahrwege mittels Fahrstrassen von A über E nach Z1 bis Zn an.
Üblicherweise ist dabei E das Einfahrtsignal eines Bahnhofs, muss aber nicht .
Die Bedingungen zur Zugfahrt (ZFA) sagen nur wann diese gestartet wird, zu dem Zeitpunkt steht aber noch lange nicht fest, über welche FSen sie ausgeführt wird, da sich die entscheidenden Bedingungen während der Zugfahrt laufend ändern.
Diese laufenden Änderungen müssen nun irgendwie in virtuelle RMK s einfliessen, da man diese prima in die Stellbedingungen der FSen aufnehmen kann. Im Verein bevorzugen wie dazu bei bidirektionalen Teilstrecken die "Erlaubnispfeile" (< oder >), jeweils 2 in entgegengesetzter Richtung, die dann jeweils einen RMK schalten.
=<=>= Strecke beliebig; =<=<= Stecke nur nach Westen; =>=>= Strecke nur nach Osten; =>=<= Strecke gesperrt.
Man muss jetzt nur noch alle Situation die eine Deadlock herbeiführen könnten, rechtzeitig (durch FS-Schaltungen oder zur Not Stellwerkswärter)in die Stellung der Pfeile einbringen.
Viele Grüße
Frank
Hallo Dirk,
Zu schade, dass ich jetzt im Büro bin und nicht zu Hause bei der Modelleisenbahn. Aber ich versuche nochmals zu wiederholen, was du gerade geschrieben hast, es klingt einfach unglaublich.
Ich mache eine ZF mit mehreren Ausweichrouten am Schluss (was ja eigentlich nicht geht). So wie in deinem Beispiel
-->B und -->BB
Über die normale Zugfahrt würde der Zug ja niemals nach BB kommen, weil das nicht der vorgesehene Endpunkt ist. Er wird immer nach B fahren wollen (wenn das gehen würde würden wir ja gar nicht diskutieren :-))
Aber wenn ich die ZF in die ZFA eintrage und noch Folgefahrten definiere, dann findet die ZF plötzlich auch über BB statt und stellt eine Folgefahrt??? Ich bin sprachlos!!!
Ich werde es selbstverständlich demnächst ausprobieren, bitte verzeih mir, wenn ich im Moment äusserst skeptisch bin. Denn dann stellt sich die grosse Frage, warum diese Funktion nicht direkt in der ZF implementiert ist, denn schliesslich fährt ja die ZF bis nach BB und nicht der ZFA.
Also genug der Hypothesen, ich werde es ausprobieren und mein Ergebnis hier präsentieren.
Viele Grüsse
Markus
Hallo Markus,
Zitat von: qsi69 in 24. November 2008, 14:47:28
Ich mache eine ZF mit mehreren Ausweichrouten am Schluss (was ja eigentlich nicht geht). So wie in deinem Beispiel
-->B und -->BB
klar, da ist so nicht vom Programm vorgesehen und es funktioniert nur unter ganz bestimmten Bedingungen. Daher wird es so auch nicht Dokumentiert werden. Das mit den Folgefahrten ist "Tricki", was auch nur funktioniert, wenn nur ein Zug in dieser Zugfahrt unterwegs ist. ::)
Hallo Markus.
Anmerkung zu meinem Vorschlag.
Die ZF funktioniert nicht in Direktaufruf. Dann kommt immer die Matrixmeldung. :(
In der Prüfroutine zwischen Direktaufruf und in eine ZFA Zeile ist bestimmt ein kleiner Unterschied.
WDP merkt hier den Schwindel. ;D
Darum muss die ZF immer in eine ZFA_TEST .ZFA Zeile eingetragen sein.
Dann die Simulation Büroversion einschalten und ZFA_TEST.ZFA starten.
Jetzt kannst regelrechte Hindernisse (RM auf besetzt /frei stellen) einbauen und Ausweichwege
sollten immer gefunden werden.
Es ist zwar ,wie Dirk sagt ,eine Trickilösung, aber es führt zum gewünschten Ziel.
Folgefahrten würde ich auch nicht einsetzen,das verkompliziert das ganze.
Zufall würde ich auch weglassen,weil wenn Du eine Drehscheibe hast dann dürfen die Folgefahrten nicht von Zufall abhängen.
Loktausch würde dann mal funktionieren ,mal nicht.
Wenn was Unvorhergesehenes eintritt ,dann will ich in der ZF bestimmen was geschehen soll.
Suche dir Dein Weg. ;)
Gruß
Herbert
Hallo Markus,
zu dem von Dir geschilderten Problem habe ich auch schon vieles ausprobiert und am Ende die Zugfahrt, die ja nicht auf verschiedenen Einfahrtsgleisen enden kann, in mehrere Zugfahrten aufgeteilt. In Deinem Fall führt die erste ZF bis zu einem angenommenen Punkt S, wo die Entscheidung zwischen P und N zu fällen ist, von da aus geht's mit je 2 Zugfahrten zu P und N weiter, welche dann auch separate Folgefahrten bekommen. Der Nachteil ist dabei, dass am Punkt S der Zug abbremst oder auch zum Halten kommen kann. Wenn S im verdeckten Bereich liegt, ist das vertretbar. Die Zugfahrten S>P und S>N habe ich im ZFA-Editor mehrmals eingetragen, damit sie in der Prüfroutine schneller gefunden werden. Das ist sicherlich nicht die trickreichste Lösung, funktioniert bei mir aber problemlos.
Viele Grüße aus Sachsen
Thomas
Hallo an alle die auch grübeln :-)
Dirks Lösung funktioniert!!! ich habe ein Test Projekt gemacht, jeder kann es selbst testen.
Wie gesagt wenn man die ZF manuell ausführen will, muß man beide erstellen, wobei immer zuerst das echte Ende und dann der Ausweg eingegeben werden muß.
In der ZFA ist dann egal welche der beiden von den FS identen ZF man einfügt (nicht ident bezüglich der Reihenfolge).
@ Herbert: Auf die Folgefarhten kann man nicht verzichten, (ich denke du meinst, du fügst die Bahnhofsgleise gleich dazu ein) , das geht deshalb nicht, weil wenn du nicht auf dem Endgleis sondern auf einem Ausweggleis endest, die ZF nicht beendet wird.
Was ich nicht verstehe ist warum "mehrfach" weggeklickt werden muß. (ich hab mehrfach immer weg)
mir ist auch aufgefallen, daß ab und zu ein Zug bei der Einfahrt in den BHF stehen bleibt.
Hallo Konrad,
Zitat von: Konrad Schwarzjirg in 24. November 2008, 18:14:40
Was ich nicht verstehe ist warum "mehrfach" weggeklickt werden muß. (ich hab mehrfach immer weg)
mir ist auch aufgefallen, daß ab und zu ein Zug bei der Einfahrt in den BHF stehen bleibt.
Edit:das passiert, wenn ein Zug am Ausweichweg der ZF ankommt, wenn gleichzeitig der Zielkontakt der ZF besetzt ist, sind aber in der ZFA die Anschlussfahrstraßen auch noch eingetragen, fällt das kaum ins auf. :-\
Hallo Dirk!
Wollte grad schrieben, man kann ja die beiden Fs als RettungsFs einfügen, dann passiert nix :-)
und ich kann dann auch Mehrfach angeklickt haben
mfg Konrad
Hallo Dirk
Ich habe deinen Ratschlag befolgt und... es klappt nicht, es klappt, es klappt nicht...
Aber nochmals was ich gemacht hat:
Ziel: Ich möchte eine Zugfahrt vom Bahnhofgleis G23 --> über N oder P --> in ein beliebiges freies Bahnhofgleis.
Also gemäss deiner Vorgabe habe ich jetzt ein Zugfahrt, die von G23 losfährt und am Schluss auf N endet mit einer möglichen Ausweichvariante in P (siehe Bild).
Dann habe ich im ZFA einen Eintrag für die ZF gemacht und bei Folgefahrten alle möglichen Bahnhofseinfahrten eingegeben, die der Zug nehmen kann (siehe Bild).
Wenn ich die ZFA jetzt starte, dann fährt der Zug regulär über N und erhält aufgrund der Folgefahrt ein freies Bahnhofgleis zugewiesen, soweit so gut.
Wenn das reguläre Gleis besetzt ist, dann findet die Zugfahrt (zu meiner Überraschung) tatsächlich über P statt (was ja mit der ZF so nicht möglich wäre). LEIDER stoppt der Zug auf P, die Zugfahrt wird beendet und es findet KEINE Folgefahrt statt.
Hmmm... ich habe dann alles nochmals überprüft, nochmals gestartet und... es hat geklappt. Der Zug hat von P aus ein freies Gleis gewählt.
Nochmals was rumprobiert... es geht nicht mehr.
Nochmals was rumprobiert... es geht wieder.
Irgendwie läuft diese Lösung bei mir nicht sehr stabil :-))
Ich würde gerne einen Vorschlag machen:
Wäre es nicht möglich in WPD Zugfahrten zuzulassen, die mehrere mögliche Zielpunkte aufweisen? Damit wären alle diese Probleme aus der Welt geschafft und es bräuchte keine versteckten Tricks mehr.
Viele Grüsse
Markus
Hallo Markus,
Zitat von: qsi69 in 24. November 2008, 21:56:49
Also gemäss deiner Vorgabe habe ich jetzt ein Zugfahrt, die von G23 losfährt und am Schluss auf N endet mit einer möglichen Ausweichvariante in P (siehe Bild).
Dann habe ich im ZFA einen Eintrag für die ZF gemacht und bei Folgefahrten alle möglichen Bahnhofseinfahrten eingegeben, die der Zug nehmen kann (siehe Bild).
ich hatte doch oben schon geschrieben, dass der Zug am Ausweichweg (P) stehen bleibt, wenn der Zielkontakt der Zugfahrt (N) besetzt ist. Hier wird dann nicht die Folgefahrt ausgeführt. Trage hier einfach die Fahrstraßen aus der Folgefahrt (von P) direkt in der ZFA ein. In diesem Fall hält der Zug zwar kurz an, fährt dann aber in ein Bahnhofsgleis.
Das ist ein Nachteil von der Tricki-Geschichte und auch der Grund, weshalb eine Zugfahrt normal nur ein Ziel haben sollte. ::)
Sorry Dirk,
Ja, du hast es geschrieben, ich konnte es nicht gleich Verstehen und in den richtigen Zusammenhang bringen. Aber jetzt habe ich es verstanden und es stimmt auch mit meiner Beobachtung überein. Somit ist die Lösung für einen Anlagebetrieb natürlich nicht geeignet, denn der Ausweichkontakt P wird ja genau aus dem Grund gewählt, weil N belegt ist.
Somit bleibt das ganze also "unlösbar" :-))
(jedenfalls mit den einfachen Mittel, die ich für meine Anlage in Betracht ziehe)
Besten Dank an alle für die rege Beteilung an diesem Thema!
Ich gebe die Hoffnung natürlich nicht auf, dass sich irgendwo noch eine für mich praktikable Lösung finden lasst.
Viele liebe Grüsse aus der Schweiz
Markus
Hallo qsi69!
Ich habe ein Testprojekt geschrieben, und es mit der Simulation getestet, und es bleibt ja nur jeweils der eine Zug kurz stehen, das ist eine 50 50 chance denn wenn die Ausweiche besetzt ist merkst du nix nur umgekehrt.
Aber wenn wirklich beide Kontakte besetzt sind, dann fährt der eine Zug (am Endgleis) in den BHF und vielleicht kreuzt er ja bei der Einfahrt den Zug am Ausweichgleis sprich einer muß warten.
Also ich finde die Lösung ausreichend, dafür daß es keine offizielle 100%ige Lösung gibt und wir dir quais eine 97%ige Lösung gezeigt haben:)
Hallo Markus,
Zitat von: qsi69 in 25. November 2008, 08:08:32
Somit bleibt das ganze also "unlösbar" :-))
(jedenfalls mit den einfachen Mittel, die ich für meine Anlage in Betracht ziehe)
"unlösbar" würde ich nicht direkt sagen. Das Hauptproblem war, wenn ein Ausweichweg am Ende einer Zugfahrt, wie hier, eingetragen war und der Zielkontakt der Zugfahrt
nicht besetzt war, die Zugfahrt nicht aufgelöst wurde und der Zug mit grüner Zugnummer stehengeblieben ist. In diesem Fall wird die Zugfahrt immer aufgelöst, das heißt, die Zugnummer wird schwarz! Somit kann die ZFA an dieser Stelle den Zug wieder übernehmen, wenn die erforderlichen Fahrstraßen aus der Folgefahrt auch in der ZFA eingetragen sind. ::) Im ZFA-Betrieb merkt man dies kaum, es ist halt ein Aquariumeffekt = der Ablauf auf der Anlage ist jedesmal anders. ;)
Hallo,
ich habe noch eine Idee, welche ich aber nicht ausprobiert habe.
Der Knackpunkt ist ja, der Schluss der ZF, da diese ein definiertes Ziel haben muss.
Meine Idee ist sowohl bei P als auch N die gleiche RMK-Nummer Dummy (400) einzutragen., das bedeutet, dass die ZF richtig aufgelöst wird.
T(Weiche) 1---2---3---4 (400) P
5---6---7---8 (400) N
Fahrstrassenbedingungen:
T > P: 1/2/3/400 frei eintragen
T > N: 5/6/7/400 frei eintragen
Stellwerkwärter:
Steht ein Zug auf 1/2/3/4 wird die Weiche auf T>N gestellt und der RMK(P) mit einem K 84 auf 4 , sowie der RMK (N) auf Dummy 400 gestellt; Zugfahrt nach N.
Steht ein Zug auf 5/6/7/8 wird die Weiche auf T>P gestellt und der RMK(N) mit einem K 84 auf 4 , sowie der RMK (P)auf Dummy 400 gestellt; Zugfahrt nach P.
Sind beide Gleise frei, dann muss ein Dummy mit richtiger Weichenstellung eingestellt werden; dorthin fährt der Zug.
Sind beide Gleise besetzt, dann muss bei freiwerden des Gleises der Ziel RMK auf 400 mit richtiger Weichenstellung gesetzt werden; Zugfahrt dorthin.
Ich hoffe ich habe richtig gedacht.
Viele Grüße
Dr.J.Schmidt
Hallo Dirk, hallo Konrad,
Offensichtlich mache ich etwas falsch, jetzt brauche ich wirklich eure Hilfe.
Also ich habe vier Bahnhofgleise: G21, G22, G23, G24, eine beliebige Strecke und zwei Einfahrgleise N und P.
Ich hatte ursprünglich folgende Zugfahrt:
ZF G23>G23
1. G23>irgendwo
2. rigendwo> N | irgendwo>P
3. N>G23 | P>G23
Somit fährt der Zug immer auf einen beliebigen freien über N oder P zurück nach G23. Das ist schön aber mit der Zeit langweilig und wenn G23 belegt ist, dann steht der Zug bei der Einfahrt.
Aufgrund der Meldung von Dirk habe ich dann folgendes ausprobiert:
ZF G23>Gxx
1. G23>irgendwo
2. rigendwo> N | irgendwo>P
Somit habe ich eine ZF mit zwei Endpunkten.
Im ZFA habe ich dann die ZF G23>Gxx eingetragen und mit allen möglichen Folgefahrten belegt: N>G21, N>G22, N>G23, N>G24, P>G21, P>G22, P>G23, P>G24.
Damit habe ich erreicht, dass der Zug am Ende nach N oder P gelangt. Bei N setzt er die Fahrt in ein freies Gleis fort, bei P bleibt er stehen. wenn der Zielkontakt N belegt ist und die Zugfahrt wird beendet. Das ist so natürlich nicht die Lösung (ausser wenn ich aber das Zugnummernfeld mit einem X markiere, dann klappt es über P bis in den Bahnhof).
Ich habe mir dann überlegt, die weiteren Bahnhofsgleise von P in die ZF aufzunehmen und habe folgendes gemacht:
ZF G23>Gxx
1. G23>irgendwo
2. rigendwo> N | irgendwo>P
3. rigendwo> N | P>G21 | P>G22 | P>G23 | P>G24
Im ZFA habe ich dann die ZF G23>Gxx eingetragen und mit allen möglichen Folgefahrten nur noch ab N belegt: N>G21, N>G22, N>G23, N>G24. Die Folgefahrten ab P sind ja in der ZF enthalten.
Das funktioniert sogar, nur wird die Zugfahrt nicht beendet! Die Lok steht auf dem Bahnhofsgleis, die Nummer ist grün und die ZF ist immer noch aktiv.
Das ist also auch nicht gut.
Wo mache ich den Fehler????
Viele liebe Grüsse
Markus
Hallo Markus
Bitte lad dir mal mein test Projekt runter (Beitrag gestern am Abend) starte die Simulation und die ZFA Test.zfa
dann kannst du es dir anschauen, hab nur den Linksbetrieb gemacht
4 Gleise Einfahrt von N oder P
das entspricht genau deinem Problem
Liebe Teilnehmer,
HEUREKA!!! Ich habe eine funktionierende, für mich praktikable Lösung gefunden.
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* Vielen vielen Dank für alle eure Hinweisen und Vorschläge und Bemühungen. *
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Also ich habe ich es jetzt wie folgt gelöst:
Alles über die Zugfahrt!!! (Das war mir wichtig, denn ich möchte so viel wie möglich an einem Ort definieren)
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Dirk hat mich auf die Idee gebracht, dass die ZFA Zugfahrten mit mehrere Endpunkte zulässt, aber der eingentliche Zielkontakt unbedingt besetzt werden muss, da sonst die Zugfahrt nicht aufgelöst wird. Die Lösung: eine DUMMY Fahrstrasse auf einen immer besetzen Kontakt definieren und diese als Ziel in der Zugfahrt einzutragen. Jetzt sieht die Zugfahrt wie folgt aus:
Vorgabe: Zugfahrt ab Bahnhof Gleis G23 über irgendwelche Gleise über die Anlage, zurück zu den Einfahrgleisen N und P und dann auf ein freies Bahnhofgleis.
1. G23>irgendwo
2. irgendwo>N | irgendwo>P
3. Dummyfahrstrasse | N>G21 | N>G22 | N>G23 | N>G24 | P>G21 | P>G22 | P>G23 | P>G24
Das ganze im ZFA Einzutragen und es braucht KEINE Folgefahrten. Starten und... es klappt!!! Dadurch dass die Dummyfahrstrasse IMMER belegt ist (Voraussetzung, sonst klappt die Auflösung der ZF nicht) steuert die ZFA den Zug von N oder P aus in das erste freie Bahnhofgleis und löst die Zugfahrt auf, da ja der Zielkontakt Dummy immer belegt ist. Voila!!!
Es gibt sich zwar dadurch keine Zufallseinfahrt wie es evt. mit Folgefahrten im ZFA möglich wäre, aber durch die Matrixprüfung und dadurch, dass ich ja pro Zugfahrt verschiedene Reihenfolgen definieren kann und von allen Seiten Züge in den Bahnhof einfahren ergibt sich doch eine gute Durchmischung.
Ich denke, das unter allen euren Antworten diese Lösung wohl schon enthalten war, ich bitte um Entschuldigung, wenn ich diese wohl nicht sofort erkannt habe. Manchmal dauert es eben etwas länger.
Ich möchte gerne nochmals in die Runde fragen, ob diese Lösung einer seriösen Überprüfung standhält.
Besten Dank für Eure Feedback und eure Unterstützung.
Viele liebe Grüsse
Markus
Hallo Markus!
kannst du dein Projekt vl online stellen oder mir zeigen wie du die DummyFs gezeichnet, erstellt, aufgezeichnet hast.
mfg Konrad
Hallo Markus.
Glückwunsch zu Deinem Erfolg!
Ich habe noch ein wenig getestet und wenn Dich das noch interessiert dann schaue Dir das
beigefügte Bild an.
Ich habe es an der Anlage getestet und WDP erledigt alles ohne Protest.
Mann muss allerdings ganz genau Planen.
Die erforderliche Lücken müssen wirklich sein!
Gruß
Herbert
Zitat von: Herbert Mak in 26. November 2008, 12:54:54
Hallo Markus.
Mann muss allerdings ganz genau Planen.
Die erforderliche Lücken müssen wirklich sein!
Gruß
Herbert
Hallo Herbert und Andern,
Mit besonderes Interesse habe ich Erfolg.
Herbert,
Konnen Sie bitte mit Vorbild der ZFA genau Deine Vorschlag bearbeiten, zumbeispiel, ohne oder mit, Folgefahrten.
Und auch Wie man mit FS Ihre Vorschlag einrichten.
Wie hasst Sie dass gemacht.?
Herzlichen Dank.
Hallo Konrad,
Die Dummyfahrstrasse ist einfach nur eine gerade Strecke neben der Anlage mit zwei Signalen [ooo] und zwei Zugnummernfelder [X] und zwei RM-Kontakten <<>>:
---[X]---[ooo]---[X]---[ooo]
<<<<991>>>><<<<992>>>>>
Der Kontakt 992 habe ich wirklich an einem Belegtmelder "kurzgeschlossen" sodass er ständig belegt signalisiert :-))
Die Fahrstrasse geht also vom ersten Abschnitt 991 zum zweiten, immer belegten Abschnitt 992. Die FS kann natürlich von keiner echten Fahrstasse aus erreicht werden, sie ist wirklich nur "Dummy". Aber es reicht um die ZFA zu überlisten.
Ich versuche heute Abend das Projekt online zu stellen (habs noch nie gemacht, weiss also nicht wirklich, welche Dateien benötigt werden).
Viele Grüsse
Markus
Hallo Markus,
ist das so zu verstehen, dass du für Kontakt 992 einen Anschluss am Belegtmelder gebraucht hast? Dann könntest du dir den auch sparen, indem du einen virtuellen Kontakt benutzt.
Hoi Stefan,
Das habe ich mir auch gedacht, dass es sowas gibt aber in der "Eile" habe ich dieses Feature nicht gefunden :-))
Also habe ich einen physischen RM-Kontakt "missbraucht".
Wie du siehst bin ich noch nicht so tief in die WDP Welt eingetaucht, aber das wird sich wohl über die langen Wintertage noch ändern.
Viele Grüsse
Markus
Hallo Markus,
gut, dann findest du hier ein bisschen Lektüre für die Winterabende: Link entfernt, s. Dirks Anmerkung unten. Aber prima, dass deine Lösung funktioniert. Ich merke sie mir, falls ich so etwas auch mal brauche...
Hallo Stefan,
die "Lektüre für die Winterabende" trifft aber ab dem Update Pro X.2 nicht mehr zu. Ein virtueller RM kann
ab der Pro X.2 mit einen beliebigen zweibegriffigen Magnetartikel geschaltet werden. Er darf aber jedoch nicht von einem Digitalsystem verwendet bzw. zugewiesen sein. ::)
Hallo Jan.
Ich werde dann ein paar PDF-Seiten ,oder JPG ,anfertigen und Dir zuschicken.
Gruß
Herbert
Deine E-Mail Adresse ist versteckt.
Schicke dann Du mir eine E-Mail..
Alles klar. Habe E-Mail abgeschickt !
Zitat von: Herbert Mak in 26. November 2008, 17:17:57
Hallo Jan.
Ich werde dann ein paar PDF-Seiten ,oder JPG ,anfertigen und Dir zuschicken.
Gruß
Herbert
Deine E-Mail Adresse ist versteckt.
Schicke dann Du mir eine E-Mail..
Hallo Herbert,
Vielen Dank!.
Ich sollte meine E-mail adresse via PB an Sie zu schicken.
Herbert, Super!!
Hallo Dirk,
Zitat von: Dirk Streuber in 26. November 2008, 16:59:59
Ein virtueller RM kann
ab der Pro X.2 mit einen beliebigen zweibegriffigen Magnetartikel geschaltet werden.
Oh, falscher Link! :o Da habe ich in der Schnelle nicht aufgepasst und nur die Überschrift gelesen. (Ich schmeiße oben den Link wieder raus.)
Markus, mach's so, wie Dirk beschrieben hat. Dann wird's wohl damit nichts mit Winterlektüre. ;)
Zitat von: qsi69 in 26. November 2008, 13:32:31
Hallo Konrad,
Die Dummyfahrstrasse ist einfach nur eine gerade Strecke neben der Anlage mit zwei Signalen [ooo] und zwei Zugnummernfelder [X] und zwei RM-Kontakten <<>>:
---[X]---[ooo]---[X]---[ooo]
<<<<991>>>><<<<992>>>>>
Der Kontakt 992 habe ich wirklich an einem Belegtmelder "kurzgeschlossen" sodass er ständig belegt signalisiert :-))
Die Fahrstrasse geht also vom ersten Abschnitt 991 zum zweiten, immer belegten Abschnitt 992. Die FS kann natürlich von keiner echten Fahrstasse aus erreicht werden, sie ist wirklich nur "Dummy". Aber es reicht um die ZFA zu überlisten.
Ich versuche heute Abend das Projekt online zu stellen (habs noch nie gemacht, weiss also nicht wirklich, welche Dateien benötigt werden).
Viele Grüsse
Markus
Hallo Markus!
Wenn du deine ZF überprüfst mit dem Rufzeichen bekommst du irgendwelche Fehler oder Warnhinweise?.
Denn wenn ich Dirks Lösung nehme als ohne Dummy nur mit allen möglichen Folgefahrten, dann zweigt mir die Prüfroutine einen Fehler an (ist eh klar, weil Folgefahrt nixm mit dem Ziel zu tun hat)