Liebe WDP-Freunde,
die angetriebenen Achsen des o.g. Modells befinden sich ja auf dem ersten bzw. letzten Drehgestells der Garnitur.
Alle Räder der angetriebenen Achsen haben Haftreifen.
Liegen Erfahrungen vor, ob die Rückmeldung trotz der Haftreifen ggf. über die Spurkränze ausreichend ist?
Sollte man ggf. eine angetriebene Achse pro Drehgestell mit Achsen ohne Haftreifen umrüsten?
Habt Ihr da schon Traktionserfahrungen?
Ich möchte ja vermeiden, daß der RM-Kontakt erst durch das zweite Drehgestell ausgelöst wird und es im Bahnhof mit dem genauen Anhalten schwierig wird.
Ich bin gespannt auf Eure Erfahrung,
Hallo Matthias,
genau dieses Problem hatte ich auch, vor langer Zeit. Mit Gerd´s Hilfe habe ich das Problem lösen können. Die erste Achse wurde modifiziert. Siehe einmal diesen Beitrag (http://www.windigipet.de/foren/index.php?topic=2097.msg2097#msg2097) vom Mai 2003 von mir. Dort haben wir das genauer beschrieben.
Viel Erfolg beim Umsetzen, Dein VT 11.5 wird danach keine Probleme mehr machen!
Hallo Matthias,
eigentlich ist das doch ganz einfach. Rückmeldestrecke für den VT zusätzlich so anlegen das es der Kontaktlage des Zuges entspricht. Dann eine Fahrstrasse nur für den Zug generieren und das Problem ist behoben.
Gruß vom Bodensee
Hubert
Hallo Hubert,
wenn ich Dich richtig verstehe, dann soll für den VT 11.5 oder ähnliche Fahrzeuge jeweils eine gesonderter Zielkontakt erstellt werden. Das bedeutet, es würde jeder Zielkontakt und die entsprechenden Fahrstraßen doppelt bestehen. Abgesehen von den zusätzlichen RMKs, finde ich das aber einen besonders großen Aufwand. Auch beim Zusammenführen von zwei RMKs, müßte immer ein zusätzlicher Kontakt eingefügt werden.
Hallo Hubert,
die Gedanken, die Peter (s. o.) hatte, sind mir auch gekommen, hinzu kommt, daß die Rückmeldung durch zufälligen Kontakt der Spurkränze weiterhin unzuverlässig ist.
@ Peter: danke für den link, man sollte doch wirklich mal die Suchfunktion bemühen!
Hallo Matthias,
bei entsprechender Anlage und Handhabung der Rückmeldestrecken und Fahrstrassen gibt es keine zufälligen Kontakte durch die Spurkränze.
Hallo Peter,
ich sehe das nicht so kompliziert. Zumal ich vor der Einfahrt bereits abbremse und nochmal nach dem Beginn des Gleises einen weiteren Bremskontakt liegen habe so das die Züge langsam zu ihrem Endpunkt fahren. Auch ist bei entsprechend angesteuerter Geschwindigkeit das Problemlos händelbar. Als Kontaktstrecke reicht dabei eine Gleisstücklänge gut aus, auch zum Anhalten. Den besonders großen Aufwand sehe ich nicht.
Da ich mich auch noch auf den Metallgleisen mit meinen selbstgebauten Kontaktstrecken bewege habe ich dabei doch einige Erfahrung sammeln können und es funktioniert Problemlos. Ebenso habe ich unterschiedliche Haltepunkte für verschieden lange Züge angelegt. Im Schattenbahnhof habe ich bei Kurzzügen auch eine Doppelbelegung vorgesehen.
Man muß bei der Planung eben im Vorfeld schon solche Situationen mit einplanen.
Ein Fahrzeugumbau würde ich deswegen nicht angehen und auch abraten, zumal das bei fehlendem Fachwissen und ungeeignetem Werkzeug eigentlich zu keinem fachgerechten Ergebniss und Schäden führt.
Gruß vom Bodensee
Hubert
Hallo Matthias,
Du hast Deine Anlage soweit, daß Du Fahrbetrieb machen kannst. Klasse.
Ich melde mich hiermit zur Besichtigung an. :D :D
Matthias, ich habe auch den VT 11.5 im Einsatz. Keine Probleme beim Stopp vor dem Signal. Es müssen doch nicht alle Züge exakt 15 mm vor dem Signal zum Stehen kommen.
Matthias, wie ich sehe hast die Versin 2009.5 im Einsatz und fährst nach KM. Dann kannst Du doch das Bremsen (Fahreigenschaften) etwas höher stellen. Wenn die Züge beim Abbremsen mit 50km in den Bahnhof fahren, kommen sie doch bei Stopp kurz vor dem Signal zu Stehen.
Viele Grüße von den Schälsick ;) ;)
Hallo Hubert,
bedingt hast Du natürlich Recht. Aber der Fall, der uns so beschäftigt, liegt ein wenig anders.
Wenn, wie, beim VT 11.5 das vordere Drehgestell bei beiden Achsen mit Haftreifen bestückt ist, dann löst eben die Rückmeldung erst beim zweiten Drehgestell aus. Das reicht dann aus, daß der Zug bereits im nächsten Abschnitt steht, wie z.B. im Schattenbahnhof auf der Ausfahrtsweiche. Der nächste Crash ist dann vorprogrammiert.
Aber Gottseidank gibt es viele Möglichkeiten die zum Ziel führen und jeder ist natürlich mit seiner Lösung glücklich oder sollte glücklich sein, wie es auch Gerd schrieb.
Hallo Peter,
die geschilderte Situation führt doch darauf zurück das man nicht die Fahrtgeschwindigkeit reguliert sondern die Bremsverzögerung des Decoders betreibt. Darin liegt meines erachtens der Fehler. Das Problem habe ich abgestellt in dem ich die Bremsverzögerung im Decoder auf einen kleinen Wert stelle, z.B. 2, und das Abremsen auf Geschwindigkeit mit den Rückmeldern fahre. Somit ist immer ein eigentlich Punktgenaues Halten des Zuges gewährleistet und kein Zug fährt wegen der unterschiedlichen Bremsverzögerung der Decoder/Lokomotiven auf einen nicht regulierbaren Haltepunkt. Dabei hat sich, wie schon vorher bemerkt, gezeigt das eine Gleisstücklänge ausreichen kann. Beim MM-System zeigte sich je nach Konfiguration schon mal ein apruptes Anhalten auch bei geringer Geschwindigkeit. Nach dem ich nun das Ganze in DCC fahre ist auch bei diesem Anhalten noch ein kleiner Auslauf gegeben, das bei geringer Geschwindigkeit immer noch gut aussieht aber zu keinen unkontrollierten Ausläufen führt.
Die Konsquenz war natürlich keine Märklinsteuerung und alle MM-Decoder sind entfernt.
Aber wie schon von Dir bemerkt gilt auch hier der Spruch: "Viele Wege führen nach Rom"
Die Umbauberichte habe ich mir angeschaut. Wenn ich diese lese stehen mir bei einigen Aussagen mit meiner über 40-jährigen Erfahrung meiner Umbau- und Reparaturtätigkeit in allen Spurweiten von Uhrwerk bis Digital die Haare zu Berge, wie man so schön sagt.
Gruß vom Bodensee
Hubert
Hallo Hubert
Ich behaupte mal das Peter und du von 2 verschiedenen Dingen sprecht.
In Peters Aussagen geht es nicht darum, das ein Zug zu weit rutscht weil er zu schnell ist !
Die Belegtanzeige für den Stop-Befehl kommt ja erst wenn der halbe Triebkopf schon drüber ist. Wenn nun die Kontaktstrecke nur sehr kurz ist, was für alle vorherigen Loks ausgereicht hatte, dann passt es halt nicht.
Ich habe auch immer eine 1m lange Bremsstrecke vor dem kurzen Stop-Kontakt, aber was soll ich damit anfangen?
Fakt ist, durch den sehr einfachen Umbau des ersten Radsatzes war der "Käs gegessen" und es wurden weder umfangreiche Umprogrammierungen noch aufwendige Gleisumbauten notwendig.
ZitatWenn, wie, beim VT 11.5 das vordere Drehgestell der beiden Achsen mit Haftreifen bestückt ist,
dann löst eben die Rückmeldung erst beim zweiten Drehgestell aus.
Hallo Hubert,
das ist eben, wie es auch Gerd Boll geschrieben hat, mein (unser) Problem; wir sprechen hier von zwei verschiedenen Dingen. Da helfen keine Einstellungen am Decoder, lange oder kurze Bremswege oder was sonst noch für Einstellungen. Erst das zweite, hintere Drehgestell löst die Rückmeldung aus! Mit dem Umbau wurde das Problem behoben. Dies kann auch mit jeder Lok die zwei Drehgestelle haben passieren, dessen vorderes Drehgestell komplett mit Haftreifen versehen ist, hauptsächlich E- und Dieselloks.
Übrigens, Deine Haare müssen nicht zu Berge stehen. Den Umbau hat Gerd professionell durchgeführt, kein "eiern" der Räder, sie sitzen paßgenau. Bis auf das Auswuchten der Räder ist alle perfekt!!!
Hallo,
ich habe mir vor kurzem ebenfalls dir BR 601 (37607) zugelegt, ihn aber zunächst nur manuell auf der Anlage getestet. Die Ausführungen, wie man das RM Problem beheben kann (da wird es auch bei mir zu Problemen kommen) bereiten mir doch erheblich Kopfzerbrechen... Räder abziehen, Achslöcher aufbohren... Räder warm aufpressen....naja.....für mich als "Otto-Normal-Modellbahner" eigentlich eine Schuhnummer zu groß.
Gruß Axel
Hallo Axel
Ja, mit einer voll ausgestatteten Modellbauwerkstatt war das kein Problem. Am Küchentisch bekommt man das vieleicht nicht so schön hin.
Was mich an diesem hochpreisigen Zug von Anfang an störte waren die gelben LED in der Spitzenbeleuchtung, obwohl es damals schon warmweise gegeben hat.
Das Märklin schonmal sauber gelagerte Achsen verbaut hatte war ein pluspunkt, der mich reitzte. Warum man das führende Drehgestell als Antrieb genommen hat, bleibt dem Modell-Betriebsbahner ein Rätsel. Das wäre auch anders gegangen.
Manchmal denke ich das die Entwickler auch mal selber mit der Modellbahn "spielen" sollten, und nicht nur so "originalgetreu wie möglich" die Modelle für die Vitrienenbahner machen sollen.
Was bringen denn tolle Reisezugwagen, wenn sie an den Weichenlaternen der alten M-Gleise hängen bleiben, oder tolle Dampfloks, die man leider auf der heimigen Anlage nicht unter Fahrdraht laufen lassen kann, weil sie in den Kurven an den Oberleitungsmasten anstoßen.
Ich hätte diese Modelle am liebsten zum Händler zurückgegeben, aber nun fristen sie ein Vitrienendasein.
Hallo Freunde
Das gleiche Problem habe ich mit dem Koploper (37421). Hat schon jemand versucht, die Haftreifen mittels Leitlack leitfähig zu machen? Warum gibt es eigentlich keine Haftreifen aus leitendem Gummi?
Grüsse vom Bodensee
Csaba
Hallo Gerd,
Zitat von: Gerd Boll in 01. August 2011, 16:23:45
Was bringen denn tolle Reisezugwagen, wenn sie an den Weichenlaternen der alten M-Gleise hängen bleiben, oder tolle Dampfloks, die man leider auf der heimigen Anlage nicht unter Fahrdraht laufen lassen kann, weil sie in den Kurven an den Oberleitungsmasten anstoßen.
Ich hätte diese Modelle am liebsten zum Händler zurückgegeben, aber nun fristen sie ein Vitrienendasein.
Im Grunde genommen teile ich mit dir diese Meinung. Ein Modell sollte nicht nur für die Vitrine gebaut sein.
Jedoch kann man aus heutiger Sicht nicht mehr verlangen, dass ein aktuelles Modell (Es sollte ja sooo detailiert sein und wehe, es hat nicht den Längenmassstab 1:87) über die klobigen M-Weichenlaternen fahren können. Diesen Spagat sollten wir wirklich nicht von den Herstellern verlangen. Ich habs schon in den Augen, diesen Text im Forum, wenn ein VT was weiss ich mit tiefer Schürze, dann so gebaut wird, dass das Modell an den Weichenlaternen vorbei kommt. Ich denke, da würde selbst das WDP Forum nicht verschoont mit Kritik der Nietenzählerfraktion.
Hallo Csaba,
Zitat von: Mammut in 16. August 2011, 14:39:10
Hallo Freunde
Das gleiche Problem habe ich mit dem Koploper (37421). Hat schon jemand versucht, die Haftreifen mittels Leitlack leitfähig zu machen?
Würde ich nicht empfehlen. Der Haftreifen ist aus Gummi. Der Lack würde nicht dauerhaft haften. Ausserdem wäre die Haftwirkung dahin. Dann lieber Haftreifen nur auf einer Achse und die andere (führende Achse) Achse gegen Achsen austauschen ohne Haftreifen. Aber ich zweifle, ob das beim VT11.5 geht, wenn man ihn in voller Länge hat, ob er noch genug Kraft hat? Das hängt natürlich auch von der Anlagentopologie ab.
Zum Glück ist der VT11.5 symetrisch. Das heisst vorne und hinten gleich. So kann man immerhin mit WDP Instrumenten (Profile) etwas erreichen.
Hallo Csaba,
kleine Ergänzung zu Martins Aussage.
Der Silberleitlack wird kurz über lang den Haftreifen bzw. den Gummi zum Bröseln bringen.
Würde auch nach Möglichkeit einen Radsatztausch vornehmen.
Hallo MOBA-Freunde,
zur zur Info: ich habe vor ca. 3 Wochen per e-mail bei Märklin angefragt, ob es für den TEE nicht auch Antriebsachsen ohne Haftreifen gibt.
Wie eigentlich zu erwarten, bis heute noch keine Antwort, ich halte Euch aber auf dem Laufenden.
Hallo Matthias,
wie Du weißt sind die Menschen im Ländle bedächtig. :) :)
Matthias, sind im Ländle nicht Sommerferien.
Zitat von: Matthias Schäfer in 19. August 2011, 21:52:04
Hallo MOBA-Freunde,
zur zur Info: ich habe vor ca. 3 Wochen per e-mail bei Märklin angefragt, ob es für den TEE nicht auch Antriebsachsen ohne Haftreifen gibt.
Wie eigentlich zu erwarten, bis heute noch keine Antwort, ich halte Euch aber auf dem Laufenden.
Hallo,
ich habe am vor 3 Tagen das Problem nochmals mit dem "Techniker" meines MOBA Händlers besprochen und recherchiert:
Also, für den ausgelieferten 37607 sind die Antriebdrehgestelle (einzelne Achsen gibt es eh nicht mehr) bereits nicht mehr lieferbar!!!!!, warum auch, der Zug ist ja ausgeliefert und wird nicht mehr nachproduziert, somit braucht man ja auch keine Antriebsdrehgestelle mehr.... ;)
Ersatzteile der älteren VT 11.5 Modelle sind ebenso nicht mehr zu haben, auch das im alten Thread fovorisierte Austauschen mittels antriebslosem Drehgestell der alten V200/V200.1 scheidet aus, da Ersatzteile dafür auch nicht mehr lieferbar sind.
...????? :-\ :-\ :'(
Gruß Axel
Hallo Axel,
Zitat von: troll61 in 20. August 2011, 16:06:33
Hallo,
ich habe am vor 3 Tagen das Problem nochmals mit dem "Techniker" meines MOBA Händlers besprochen und recherchiert:
Also, für den ausgelieferten 37607 sind die Antriebdrehgestelle (einzelne Achsen gibt es eh nicht mehr) bereits nicht mehr lieferbar!!!!!, warum auch, der Zug ist ja ausgeliefert und wird nicht mehr nachproduziert, somit braucht man ja auch keine Antriebsdrehgestelle mehr.... ;)
Ersatzteile der älteren VT 11.5 Modelle sind ebenso nicht mehr zu haben, auch das im alten Thread fovorisierte Austauschen mittels antriebslosem Drehgestell der alten V200/V200.1 scheidet aus, da Ersatzteile dafür auch nicht mehr lieferbar sind.
...????? :-\ :-\ :'(
Gruß Axel
Aufgrund welcher Info ist das so?
Ich habe gerade auf dem Webshop von Märklin nachgeschaut. 306624 - LAUFDREHGESTELL: Ab Werk lieferbar.
Es ist ja so, dass man beim Motordrehgestell sowieso keine haftreifenloses Achse findet. Also muss man Radscheiben abziehen und tauschen, Dazu nimmt man Radscheiben vom antrievbslosen Drehgestell. Und da es keine Einzelachsen gibt (Das scheint von vorne herein gar nicht vorgesehen zu sein) muss man ein ganzes Drehgestell nehmen.
Ansonsten ginge es vielleicht auch vom hinteren Drehgestell einfach entsprechende Radscheiben zu verwenden. Der Haftreifen auf einer antriebslosen Achse stört ja nicht.
Also wie mans auch macht. Radscheiben abziehen muss man so oder so. Dazu ist ein spezielles Abziehwerkzeug von Vorteil.
Hallo Martin,
...aufgrund der Datenbank, die der Händler und ich am Dienstag, 16.08.2011 online eingesehen haben. Die von Dir angegebene Nummer für das Drehgestell scheint auch nicht die Richtige zu sein, die Nummer hatte vorne eine 5........
Ich habe soeben versucht, mir das ET Blatt anzeigen zu lassen, was aber nicht funktioniert, der "Vorgang wurde abgebrochen".
Ob der jeweilige Händler Zugriff auf eine andere ET Datenbank hat, weiss ich allerdings nicht.
Gruss Axel
Hallo Axel
Zitat von: troll61 in 21. August 2011, 20:39:49
Hallo Martin,
...aufgrund der Datenbank, die der Händler und ich am Dienstag, 16.08.2011 online eingesehen haben. Die von Dir angegebene Nummer für das Drehgestell scheint auch nicht die Richtige zu sein, die Nummer hatte vorne eine 5........
Ich habe soeben versucht, mir das ET Blatt anzeigen zu lassen, was aber nicht funktioniert, der "Vorgang wurde abgebrochen".
Ob der jeweilige Händler Zugriff auf eine andere ET Datenbank hat, weiss ich allerdings nicht.
Gruss Axel
Meine Info beruht auf der öffentlich zugänglichen Datenbank auf der Märklin Webseite. Allerdings vom hinteren, nicht angetriebenen Drehgestell des ersten VT11.5 von Märklin. Du willst ja Radscheiben gewinnen, die keine Haftreifen drauf haben und auch keine Rillen. Daher das Laufdrehgestell. Ich gehe davon aus, dass die Radscheiben (man muss sie halt von der Achse abziehen) ausser der Haftreifenrille und dem integrierten Zahnrad, identisch sind mit dem angetriebenen Rad. Wenn dem so ist, kannst du ja auch vom bestehenden Laufdrehgestell Radscheiben tauschen, da brauchst du gar kein Ersatzteil zu kaufen. Wenn am Laufdrehgestell dann Haftreifenräder mitlaufen ist das ja auch kein Problem, oder? Vielleicht passen sogar die von einem Zwischenwagen (Durchmesser usw.) Das würde ja auch nichts machen, wenn im Zugverband mal ein Wagen mit Haftreifen mitlaufen würde. Man muss halt prüfen, ob die Radscheiben identisch sind.
Hallo
so genau kann ich mich nicht mehr an die Tauschaktion erinnern, aber ich meine die Laufgestelle haben dünnere Achsen, als die angetriebenen Drehgestelle, darum auch der vermerk "aufgebohrt" .
Also ist ein 1:1 Tausch am eigenen Zug nicht möglich.
Um Ersatzteile kommt man nicht herum.
Wenn es aber ein Lauf-Drehgestell als Ersatzteil gibt, hat man ja gleich 2 Achsen, also für jeden Triebkopf eine.
Hallo Moba-Freunde,
ich habe heute von Märklin die Aussage erhalten, daß es für den TEE Nr. 37607 keine Antriebsachsen ohne Haftreifen gibt.
Hallo
Diese Aussage hat Peter Ploch im Mai 2003 auch schon erhalten, und gilt scheinbar immernoch. ;D
Hallo Matthias,
Zitat von: Matthias Schäfer in 01. September 2011, 20:45:59
Hallo Moba-Freunde,
ich habe heute von Märklin die Aussage erhalten, daß es für den TEE Nr. 37607 keine Antriebsachsen ohne Haftreifen gibt.
Eigentlich logisch. Was der Originalzug nicht besitzt, wird auch nicht als Erstzteil erhältlich sein.
Hallo Martin,
ja, da hast Du recht, aber die Hoffnung stirbt zuletzt.
In den letzten 10 Jahren ist sicher der Kreis derer, die ihre Moba per Computer steuern gewachsen und damit auch das Problem der Rückmeldung bei haftbereiften führenden Drehgestellen.
Und ich bin sicher, ich war nicht der erste, der sich mit dieser Frage an Märklin gewandt hat, "unser" Problem ist in Göppingen sicher bekannt.
Wenn man schon nicht von einem Hersteller verlangen kann, bei einem Modell wie diesem, die Antriebsachsen auf ein nicht führendes Drehgestell zu verlagern (bei Neukonstruktionen kann man durchaus anders denken), so sollte es doch vergleichsweise einfach möglich sein, auch Antriebsachsen ohne Haftreifen herzustellen. Das Risiko von Antriebsschwächen trägt dann eben der Endverbraucher, der umgebaut hat.
Ich möchte kein Märklin-Bashing betreiben, kann mich aber auf der anderen Seite auch nicht des Eindrucks erwehren, daß bei Märklin die Kundenwünsche nicht immer wahr- oder ernstgenommen werden.
Hallo Matthias,
Du hast Recht: die Hoffnung stirbt zuletzt. Ich bin zwar auch ein optimistischer Mensch. Trotzdem glaube ich hier nicht, dass du erfolgreich sein wirst.
Märklin wird hier wohl kaum reagieren. Viel eher würde ich empfehlen, diesen Zug per WDP passend zu machen. Mittels Profilen sollte das schon gehen. Ich habe den Zug auch und wir haben ihn schon auf der Anlage unter WDP gefahren. Der hier beschriebene Nachteil konnte meiner Meinung nach sehr gut wett gemacht werden. Immerhin ist die Sache ja vorne und hinten gleich. beide Triebköpfe sind genau gleich gebaut und haben das Haftreifendrehgestell jeweils vorne. Somit ist das Fahr- bzw. Anhalteverhalten in beiden Fahrtrichtungen identisch.
Ich werde mein Zug diesbezüglich nicht umbauen. Nicht zuletzt deshalb weil wir starke Steigungen haben und mein Zug etwas mehr Wagen hat (aus zwei Zusatzset ohne zweiten Speisewagen, also total 7 Zwischenwagen)
Hallo Matthias,
Zitat von: Matthias Schäfer in 02. September 2011, 18:33:23
Ich möchte kein Märklin-Bashing betreiben, kann mich aber auf der anderen Seite auch nicht des Eindrucks erwehren, daß bei Märklin die Kundenwünsche nicht immer wahr- oder ernstgenommen werden.
Märklin kann und sollte auch nicht auf jeden Kundenwunsch reagieren. Viel eher wird sie das Gros der Meinungen und Wünsche sammeln und gegebenenfalls reagiern, wenn es um etwas gravierendes handelt oder um etwas, dass sich auch rechnet. Ich bin überzeugt davon, dass Märklin tagtäglich bombardiert wird mit Meinungen, Wünschen und Kritik (negativ und positiv). Die Firma könnte sich voll beschäftigen mit diesen Sachen und käme sonst zu nix mehr.
Hallo,
ich verstehe die Problematik nicht. ::)
Wenn die Kontakte erst mit dem zweiten Drehgestell geschlossen werden, dann programmiert man eben für diesen Zug spezifische Fahrstrassen oder Profile, die diesen Unterschied berücksichtigen. WDP ist doch dabei flexibel genug, oder?
Da lässt man eben den Stopkontakt bei dieser Fahrstrasse weg und steuert das über den Bremsweg des Zuges, den man individuell beinflussen kann.
Ich benutze eh grundsätzlich keine (sofort-)Stopkontakte, denn es ist vorbildwidrig, wenn auch kurze Züge im Bahnhof immer bis zum Signal vorfahren. Züge bleiben immer mittig am Bahnsteig stehen (ausser bei Kopfbahnhöfen). Lange Züge brauchen dafür den gesamten Bahnsteig, kurze Züge eben nur die mittleren Sektoren. Somit ist schon der Gebrauch von nur 1 (sofort-)Stopkontakt unmöglich da vorbildwidrig.
Und auch vor Blocksignale halten die Züge nie immer an der gleichen Stelle. Einige Lokführer lassen mehr Abstand vom Signalmast als andere. Somit kommt die gewisse Streuung der Anhaltepunkte wegen fehlender (sofort-) Stopkontakte der Vorbildtreue nur zugute.
Bei einem Kontakt die Geschwindigkeit 0 vorgeben und den Rest dem eingestellten Bremsweg überlassen.
Sinn und Zweck einer Software ist, dass man diese an die Hardware anpassen kann und soll und nicht umgekehrt.
Gruss
Stephan
Hallo Stephan,
das Hauptproblem sehe ich darin, daß das letzte Drehgestell keinen RM-Kontakt auslöst, dieses Gleisstück also "frei" meldet, obwohl dieses noch belegt ist, mit allen Konsequenzen >:(
Ob die Spitze des Zuges zentimetergenau dort anhält, wi ich es möchte, sehe ich als zweitrangig an.
Hallo Matthias,
Zitat
das Hauptproblem sehe ich darin, daß das letzte Drehgestell keinen RM-Kontakt auslöst, dieses Gleisstück also "frei" meldet, obwohl dieses noch belegt ist, mit allen Konsequenzen
hätte bei mir gar keine Konsequenzen. Meine Anlage ist so konzipiert, dass ich nur die Belegtmeldung der Lok brauche ob die Wagen eine Belegtmeldung auslösen ist bei mir völlig egal... ;)
???
Hallo Jürgen,
jetzt stehe ich ziemlich auf dem Schlauch, sorry.
Wenn ich einen Zug von z. B. 160 cm Länge im Bahnhof stehen habe und nur die Belegtmeldung der ziehenden Lok löst vorne die Belegtmeldung aus und der letzte Wagen bzw. hier das letzte (nicht rückmeldende) Drehgestell steht noch auf der prinzipiell rückmeldefähigen Einfahrtweiche, wie konzipierst Du denn die Anlage, daß es hinten nicht kracht?
Haben wir da ein Mißverständnis?
Hallo Matthias,
das ist doch ganz einfach.
Wenn die Gleise immer so lang sind, dass der längste Zug niemals mit dem Schlusswagen auf einer Weiche zum Stehen kommt, oder auch anders ausgedrückt, Deine Züge sind immer nur so lang, dass sie bequem in jedes Einfahrgleis passen.
In diesen Fällen musst Du Dir keine Gedanken über eine Belegtmeldung von Wagen oder Zugteilen machen.
Hallo Matthias,
meine Züge passen entweder in den Block komplett rein, stehen also bei erreichen des Stoppkontaktes bereits nicht mehr auf einer Weiche, oder sie schalten die vorherige Fahrstraße mittels virtuellem Kontakt auf besetzt (ist aber eher die Ausnahme für den Sbhf).
Beispiel Schattenbahnhof: 2 Blöcke je Gleis, es passen entweder 2 kurze Züge oder ein langer Zug rein. Der lange Zug steht also dann zum Teil auf dem hinteren Block. Dieser wird mittels virtuellem Kontakt blockiert. Die Kontakte werden mittels Folgeschaltung betätigt. Ich brauche also auch keine rückmeldefähigen Weichen. Ich habe zwar welche, aber nur falls mal ein Wagen liegen bleibt....
Hallo Karlheinz, hallo Jürgen,
vielen Dank für Eure Aufklärung, ist plausibel, man muß nur drauf kommen, DANKE