Umstieg von Märklin H0 auf Spur N
 

Umstieg von Märklin H0 auf Spur N

Begonnen von Rainer Becht, 04. Februar 2005, 12:27:04

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Rainer Becht

Hallo,
habe gerade gemerkt mit meinem vorhandenen Platz komme ich mit H0 nicht weit.
Nun möchte ich umsteigen auf Spur N nun hätte ich ein paar Fragen:
1. Kann ich meine S88 Rückmelder Littfinski 3x RM-DEC-88-G und 1x RM-DEC-88-O-G weiter verwenden ? Wenn ja wie werden die bei Gleichstrom am Gleis angeschlossen ?
2.Ich nehme mal an die Weichendecoder kann ich nicht weiter verwenden da MM-Format ?
3. Was gibt es beim Umstieg von Dreileiter auf Zweileiter sonst wichtiges zu beachten ?
Vielen Dank schonmal im voraus
MfG
Rainer  

B.Michaelsen

Hallo Rainer !

In Antwort auf:
umsteigen auf Spur N



zur Frage 1:
Da die S88-Decoder auf isolierte Gleisstücke in dem Gleissystem von Märklin reagieren, sind sie bei N-Bahnen nicht so einfach einsetzbar. Dort werden Besetztmelder genutzt, die Stromaufnahme auf dem isolierten Gleisstück auswerten.
Es ist also sinnvoll von Littfinski RM-GB-8 einzusetzen. Bei dem wird das isolierte Gleisstück dann mit Fahrstrom bis 3A versorgt. Fliesst hier ein Strom, wird das Gleis als besetzt gemeldet. Dies geschieht über den S88 Bus. Das sieht dann so aus :  http://www.ldt-infocenter.com/grafik/rmgb8_dc_01.gif">
Selbstverständlich gibt es solche Decoder auch für das Loconet, wenn die IB das Steuergerät ist.
Und last but not least liefert einer Betatester ein überzeugendes Produkt für etwas kleineres Geld (   )  http://www.bmbtechnik.de/s88decoder.html" target="_blank">  Anschauen ? Hier klicken !   (und etwas nach untenscrollen !)

Zur Frage 2:
Wenn Du Weichendecoder für das MM-Protokoll hast, kannst Du die bei Verwendung eines Multinorm-Steuergerätes (z.B. IB) weiterverwenden. Ich würde es aber nicht tun. Das Verwenden zweier Normen verlangsamt ganz offensichtlich die Steuerung. Wenn ich an Deiner Stelle wäre, würde ich hier mit S-DEC-4 von Littfinski arbeiten. Die erlauben die Versorgung mit externer Schaltspannung, sodass Dein Fahrstrom nicht belastet wird.

Zur Frage 3:
Da ich ein eingefleischter Verfechter des Märklin-C-Gleises bin, bin ich ein schlechter Berater in dieser Hinsicht. Man muss z.B. dran denken, daß bei der Anlage von Kehrschleifen elektronische Massnahmen ergriffen werden müssen, damit es keinen Kurzschluss gibt. Moderne Booster können das gut miterledigen. Die Power3 von Uhlenbroch haben sowas bereits drin.

viel Spass beim Neubau Deiner Anlage. N ist ja auch ein schöner Massstab, in dem man noch Details erkennen kann....

Bernd Michaelsen  
EC ,IB, HSI, P4 2,4 Ghz, W98, Märklin C-Gleis

Achim Mühlhaus

Hallo,

ich bin auch mal wegen Platzmangel umgestiegen. Erst auf Z, dann wegen mangelndem Fahrverhalten auf N. Da war es auch nicht viel besser. Das kleinste bisschen Ablagerung auf Schienen und Rädern zwang zur ständigen Reinigung, was mir den Spaß am Fahren restlos vergällt hatte. Dabei waren die Bahnen in einem eigenen Zimmer -kein Keller- aufgebaut. In dem Zimmer wurde sonst nichts gemacht, wie z.B. Bügeln, was Staub machen könnte. Jetzt bin ich wieder bei H0 gelandet, die laufen einfach besser. Ich habe jetzt 5 m² zur Verfügung, was für H0 sehr wenig ist. In Spur N würde ich maximal 3 m² bauen, weil man sonst wegen ständiger Putzarbeit nicht zum Fahren kommt.

Gruß Achim  
Dual 2 Core 3,0 GHz,  2 GB RAM, Vista, Tams Easy Control mit Booster B5 von Gerd Boll, 128 s88 RMK (Märklin, Viessmann, Gerd Boll) über HSI bei ca. 75 m C-Gleis, ausschließlich Motorroller-Format und WDP 2009 UP2009-5c
Skype: Eisenbahngeck

Horst Waldheuser

Hallo Zusammen,
Sicherlich ist die H0 eine tolle Sache, vorallem auch wegen einem besseren Funktionsumfang und der Möglichkeiten. Aber man muß auch den Platz haben. Zum Kontaktproblem mit den Schienen kann ich nur empfehlen z. B. von Roco die Schienenreinigungswagen. Ich lasse permanent 2 in verschiedenen Einheiten mit über die Anlage fahren und habe sehr gute Erfahrungen damit gemacht.  
Mit freundlichen Grüßen
Horst  
Freundliche Grüße aus Stuttgart
Horst