Optimierung Gleisplan Schattenbahnhöfe
 

Optimierung Gleisplan Schattenbahnhöfe

Begonnen von Thorsten Haller, 27. November 2009, 12:37:39

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Thorsten Haller

Hallo,

wenn nichts dazwischenkommt, soll es bei mir diesen Winter nach Jahren der Theorie endlich mal ans Gleise verlegen gehen. Im großen und ganzen steht mein Gleisplan seit Jahren fest. Der Unterbau dazu ist auch schon aufgebaut.
Je mehr man sich mit (s)einem Gleisplan beschäftigt, desto mehr denkt man natürlich auch über lokale Optimierungen nach.
Und genau um eine solche Optimierung geht es bei meiner Frage. Bislang habe ich meine Anlage streng nach dem Prinzip des Hundeknochens mit Rechtsverkehr ausgelegt. Auf dieses Prinzip sind auch die Schattenbahnhöfe abgestimmt.
Nun ist es aber auch reizvoll, dass Züge auch mal andersrum wieder auftauchen oder auf dem "falschen" Gleis fahren. Steuerungstechnisch ist das mit WDP ja alles kein Problem.
Im Anhang findet ihr meine beiden Schattenbahnhöfe. Die Außenmaße der Gleisanlage markieren schon den maximal zur Verfügung stehenden Platz. Daher können Veränderungen nur innerhalb vorgenommen werden.
Nun meine Fragen:
1. Wie handhabt Ihr das auf Euren Anlagen? Strenger Rechtsverkehr und/oder die Möglichkeit den Zug im Schattenbahnhof zu wenden?
2. Wo würdet Ihr in meinem Fall geschickt Veränderungen vornehmen? Ideen habe ich schon. Aber um keine Beeinflussung vorzunehmen, zeige ich die noch nicht ;-).

Danke für Eure Tipps und Hinweise.
Viele Grüße
Thorsten

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juemo

Hallo Thorsten,

auf meiner Anlage fahre ich im Rechtsverkehr und habe mir 3 Bahnhöfe eingerichtet. Meine 2 Schattenbahnhöfe bestehen aus den alten M-Gleisen und sind nur in einer Richtung befahrbar. Es kann jeweils nur 1 Zug pro Gleis abgestellt werden. Um meinen ebenerdigen Aufenthalt so kurz wie möglich zu halten, sind die SBHF-Gleise mit stromlosen Gleisstücken am Ende ausgestattet.  8)  Die alten M-Weichen in den SBHF schalten ohne Problem schon ca. 6 Jahre und somit habe ich auch keine Weichenüberwachung installiert.

Mein Tipp, wenn Du die Gleise verlegt hast, setze Deine Züge ein und teste, ob alles so funktioniert wie es soll. Wenn das Gelände fertig ist, sind Änderungen nur schmerzhaft möglich. Auch der Einsatz von Meldern kann dann noch korrigiert werden. Ich wünsche Dir viel Spaß in der wichtigsten Phase der Moba.
Viele Grüße von der Küste
    Juemo
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Ernst Tischler

Hallo Thorsten,

ich habe meine 2 Schattenbahnhöfe so angeordnet, dass ich entweder Hundeknochen oder Kreis fahren kann. Über den Zähler fährt jeder 3. Zug im Kreis, der Rest den Knochen. Einfahrt in den Schattenbahnhof ist immer nur auf dem Nebengleis möglich auf dem ein Zug steht und auch mit dem Zufallsgenerator und auch für die Weiterfahrt so ausgelöst wird. Ich habe immer mind. 2 Gleise im Schattenbahnhof frei.
Im Bild Mitte sieht man die beiden Schattenbahnhöfe, die abgehenden Gleisstutzen links und rechts sind die Verbindung zur Kreisfahrt.
Ich fahre Rechtsverkehr, im Schattenbahnhof ist Einbahn.
Schöne Grüße aus St. Pantaleon

Ernst Tischler
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Matthias Schäfer

Hallo Thorsten,

wenn Du am Schattenbahnhof A die vorletzte Weiche, die Gleis 1 wieder mit der übrigen Strecke zusammenführt durch eine DKW ersetzt, die eine Verbindung zum "entgegenkommenden" Gleis herstellen würde, hättest Du eine weitere Kehrschleife im Verborgenen mit wenig Umplanungen im Gleisplan und du hättest Linksverkehr.

Ich hoffe, Du kannst nachvollziehen, was ich meine, ansonsten bitte mal Weichen durchnummerieren, dann kann ich Dir besser beschreiben, welche ich meine.
vielen Dank für Eure Hilfen und herzliche Grüße aus Bonn, Matthias

Alle sagten immer: "Das geht nicht." Bis einer kam, der das nicht wußte.
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Matthias Schäfer

Hi, ich noch mal.

Bei Plan B könntest Du doch direkt bei der Einfahrt/Ausfahrt eine Hosenträgerverbindung machen, denn da laufen die Gleise doch parallel und Du könntest in alle Richtungen "kehrschleifen".
vielen Dank für Eure Hilfen und herzliche Grüße aus Bonn, Matthias

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Thorsten Haller

Hallo Matthias,

danke für deine Anregungen. Hab das gleich mal in WinTrack umgesetzt. Meine Überlegungen gingen in eine ähnliche Richtung. An den Hosenträger hatte ich allerdings nicht gedacht. Realisierbar ist alles, wenn man die Toleranzen in der Verlegung ein wenig ausnutzt.
Ich muss jetzt nochmal sehen, wie sich die Sache in natura darstellt, da direkt nach den Ein-/Ausfahrten zu den Schattenbahnhöfen die Gleiswendel folgen. Und da wollte ich noch etwas Abstand zwischen der Steigung und der ersten Weiche lassen.
Viele Grüße
Thorsten

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Detlef Seidel

Hallo Thorsten,

als Gleichstromer kann ich evtl. Deinen Gedankengang nachvollziehen:
Zeichne dochmal in einer Fahrrichtung eine Gleistrasse, aus der sich automatisch ein "Gegenverkehr" ergibt, eine simple Endlosschleife.
Bei der minimalsten Konfiguration ergeben sich 3 Kreuzungspunkte, die optimal in Ebenen aufzuteilen wären oder entsprechende Weichenplanung.
Das Grundgerüst läßt sich dann je nach Platzbegrenzung mit zig Bahnhöfen und Gleisharfen im SBHF ausstatten :)

Bei meiner einfachen H0 hat es funktioniert und nun setzte ich den Gedankengang bei einer N um.
Bei der H0 konnte ich von allen Seiten manuell nachhelfen, falls mal eine Lok, Waggon nicht so wolte, wie er sollte.
Nachdem das geplante U vollkommen "eingemauert" ist, sind Wendel und Trassen zm SHBF von vorn jederzeit zugänglich.

Sonnige Grüße aus Augsburg

Detlef
N-Anlage mit Mintrix und Arnold-Loks im Aufbau

Dr. Michael Bovensiepen

Guten Tag, Herr Haller,

die von Ihnen vorgenommenen Änderungen sind zunächst einleuchtend, bei näherer Betrachtung kamen mir aber doch Zweifel:

Es ist sicher sinnvoll, im SBF eine einzige Fahrtrichung vorzusehen, jedenfalls bei der Belegung der Abstellgleise. Das reduziert den Regelungsaufwand erheblich. Eine andere Regelung würde nur zu mehr Aufwand führen, ohne daß ein nennenswerter Ertrag zu verzeichnen wäre.

Also bleibt die Einfahrtrichtung in den SBF immer gleich. Im Interesse größerer Variationsmöglichkeiten ist es nur von Bedeutung, daß bei der Ausfahrt beide möglichen Verbindungsgleise zur darüber liegenden Ebene verwendet werden können. Also muß man bei der Änderung von Weichen etc. nur darauf achten.

lst dies bei Ihren Änderungen wirklich so beachtet worden?

Mit freundlichen Grüßen!
Michael Bovensiepen

Thorsten Haller

Hallo Herr Dr. Bovensiepen

vielen Dank für Ihre Hinweise. Diese haben mich zum nochmaligen Nachdenken angeregt.

Zitat von: Dr. Michael Bovensiepen in 28. November 2009, 20:11:35
die von Ihnen vorgenommenen Änderungen sind zunächst einleuchtend, bei näherer Betrachtung kamen mir aber doch Zweifel:

Es ist sicher sinnvoll, im SBF eine einzige Fahrtrichung vorzusehen, jedenfalls bei der Belegung der Abstellgleise. Das reduziert den Regelungsaufwand erheblich. Eine andere Regelung würde nur zu mehr Aufwand führen, ohne daß ein nennenswerter Ertrag zu verzeichnen wäre.

Also bleibt die Einfahrtrichtung in den SBF immer gleich. Im Interesse größerer Variationsmöglichkeiten ist es nur von Bedeutung, daß bei der Ausfahrt beide möglichen Verbindungsgleise zur darüber liegenden Ebene verwendet werden können. Also muß man bei der Änderung von Weichen etc. nur darauf achten.

Ich stimme Ihnen zu, dass die Abstellgleise immer nur in einer Richtung befahren werden sollten. Dies war auch immer so geplant gewesen. Alles andere bringt zuviel Chaos in die Steuerung.
Was ich allerdings nicht bedacht habe, ist die Funktion und Länge der Gleiswendel. Diese haben immerhin 6,5 bzw. 3 Umdrehungen. Und dadurch eine nicht zu unterschätzende Länge. Angedacht ist, diese ebenfalls als Speicher für Züge zu nutzen. Dies hat dann aber die Konsequenz, dass Zu- und Abfahrten eine fest definierte Richtung haben sollten.
Anderenfalls ist die Gefahr von Dead-Lock-Situationen einfach zu groß.
Als Konsequenz daraus, werde ich die Schattenbahnhöfe wie geplant im dedizierten Rechtsverkehr betreiben. Wenn überhaupt schaffe ich eine Möglichkeit für den Gleiswechsel kurz vor der Ausfahrt in den sichtbaren Bereich.
Damit sollte dann ein reibungsloses und abwechslungsreicher Betrieb machbar sein.
Viele Grüße
Thorsten

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alka

Hallo Thorsten!
Leider ist schon wieder ein Monat(JAHR)vergangen seit und ich deinen Beitrag zu lesen bekam.Die Abbildung von Deinem Schatten-BHF gefällt mir ganz gut.Habe dazu aber ein paar Fragen?Wie oft und wo genau lötest Du die Kabel für die Fahrstromeinspeisungen und für die Rückmeldungen an die Schienen an.Ich weis schon,daß man die Schienen auf der gegenüberliegenden Seite der stromführenden Schiene anlöten muß,aber exat wo genau?Weiters,wie verlegst Du die RM-Kabel?Ziehst Du die Strippen zum Anlagenrand und sammelst die dort an den Modulen und von dort ein Kabelbündel zum PC oder HSI und dann zum PC?Um eine informative Antwort wäre ich dankbar.LG alka
Besten Dank und liebe Grüße aus Ober-Österreich wünscht Albert KARL.
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Spur-HO,ECos,letztes Update,4xECoboost,25xSwitchpilot (vorerst da Anlage noch nicht fertig),6o21,6o17,K-Gleise,M-Gleise(nur Nebenstr.) ca.3ooMeter  und momentan 6o Weichen verbaut,LTD-RM,HSI-88,Viessman,Lokdec.von Märklin,Roco und ESU,WDP(endlich Vollversion 2o12 Pr.Ed.,aber immer noch blutiger Probierer!?!)
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Thorsten Haller

Hallo,

ich bin dir hier ja noch eine Antwort schuldig. Hab deine Frage erst jetzt gesehen, da ich zum damaligen Zeitpunkt im Urlaub war.

Zitat von: alka in 01. Januar 2010, 15:01:39
Wie oft und wo genau lötest Du die Kabel für die Fahrstromeinspeisungen und für die Rückmeldungen an die Schienen an.Ich weis schon,daß man die Schienen auf der gegenüberliegenden Seite der stromführenden Schiene anlöten muß,aber exat wo genau?Weiters,wie verlegst Du die RM-Kabel?Ziehst Du die Strippen zum Anlagenrand und sammelst die dort an den Modulen und von dort ein Kabelbündel zum PC oder HSI und dann zum PC?

Fahrstrom plane ich ca. alle 1,5-2m einzuspeisen. Den Mittelleiter wollte ich an den Schienenstoßen anlöten und dann dort direkt durch ein Loch unter die Platte führen. Für den Anschluß der Außenschiene gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder löte ich das Kabel an einen Schienenverbinder oder ich verwende ein kleines Metallplättchen, dass ich unter die Schiene klemme. Die selbe Methode verwende ich bei den Rückmeldern. Wo diese innerhalb eines Abschnittes angeschlossen werden, ist völlig egal. Ich versuche das einigermaßen zu optimieren, um den Kabelsalat unter der Anlage überschaubar zu halten.
Die RM-Kabel werden bei mir direkt zu den zentral angeordneten RM-Modulen laufen. D.h. auf direktem Weg zum Anlagenrand und dort in Kabelkanäle.
Viele Grüße
Thorsten

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