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Zähler

Begonnen von maerkburklin, 14. Juni 2009, 15:53:34

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Dieter Rodermann

Hallo Sven,

vielen Dank für Dein Angebot, Fragen telefonisch zu besprechen. Davon werde ich demnächst gerne mal Gebrauch machen. Dank Deiner Hilfe bin ich ein gutes Stück weiter gekommen und kann nun mit virtuellen RMK arbeiten. Der Reinigungszug befährt jedes Gleis jetzt wie gewünscht nur einmal. Der Stellwerkswärter setzt alle RMK wieder auf frei, nachdem alle belegt waren. Heute hatte ich kurz Zeit, das Ganze auf der Anlage zu testen und natürlich gabe es dann neue Fragen. Der Reinigungszug erledigt in der ZFA während des normalen Bahnbetriebs seine Aufgabe solange, bis eine Situation entsteht, in der noch zu reinigende Gleise belegt sind und die bereits gereinigten Gleise zwar unbelegt, aber schon gesperrt sind. Das Dilemma ist, dass der Reinigungszug trotzdem sein Stammgleis verlässt und bis zu der Stelle fährt, an der die 7 Folgefahrten beginnen. Hier bleibt er dann stehen mit der Meldung, dass die Stellbedingungen nicht erfüllt sind, was ganz logisch ist. Aber er hindert damit die anderen Züge daran, ihre Position zu verlassen und ein anderes Gleis zu befahren. Besser wäre, wenn erst gar nicht sein Gleis verlässen würde, wenn er eh nicht weiter fahren kann. Ich grübele nun darüber nach, wie ich geeignete Bedingen formulieren kann. dass er nur dann ausrückt, wenn er die Fahrt auch fortsetzen kann.
Schöne Grüße
Dieter
Dieter Rodermann
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Reinhold Hiersch

Hallo Dieter,
das kannst Du doch mit den Bedingungen in der ZFA machen.
Der Reinigungszug darf nur losfahren wenn der Stw z.B. auf grün ist und ein Zähler oder sonst etwas z.B. auf rot.
Du kannst auch einen  zusätzlichen Schalter überprüfen der auf grün sein muss. Es gibt viele verschiedene möglichkeiten. ;D ;D ;D
Herzliche Grüße aus Künzell bei Fulda
Reinhold
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Dieter Rodermann

Hallo Reinhold,
in diese Richtung geht meine Überlegung auch. Derzeit weiß ich aber noch nicht, wie ich den STW abfragen lasse, ob der Reinigungszug losfahren darf. Es muss wohl eine "oder" Verknüpfung aller 7 Gleise sein, ob bestimmte RMK in den Fahrstraßen frei sind. Zusätzlich muss er in einer "und"-Verknüpfung abfragen, ob der virtuelle RMK, der festhält, was schon sauber ist, noch frei ist. Wenn diese Bedingungen zutreffen, muss irgend etwas auf rot bzw. grün geschaltet werden. Nur was? Und die ZFA fragt diesen Zustand ab und schaltet oder schaltet nicht. Habe  ich Dich so richtig verstanden?
Schöne Grüße
Dieter
Dieter Rodermann
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Sven Spiegelhauer

Hallo Dieter,

heute habe ich keine Zeit mehr. Aber ich mache mal Gedanken darüber.
Viele Grüße aus dem schönen Land Brandenburg
Sven
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Dieter Rodermann

Danke Sven und schönen Abend noch. Es soll aber nicht in Arbeit ausarten. Durch fleißiges Stöbern im Handbuch und im Forum lerne ich eine Menge und werde von Woche zu Woche besser in WDP. Also keine Eile.
Schöne Grüße
Dieter
Dieter Rodermann
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Reinhold Hiersch

Hallo Dieter,
so ist das richtig. Im Anhang ist ein Bild von einem Kopfbahnhof. Darunter sind 3 Schalter die grün oder rot sein können.
Der untere Schalter ist Gleis 1 der mittlere Gleis 2 und der obere fasst die beiden zusammen. Wenn Gleis 1 oder 2 belegt ist hat der obere Schalter grün und wenn beide Gleise belegt sind ist der obere Schalter rot. Man kann auch noch mehrere Gleise einfügen.
In der ZFA nach Berg wird also eingetragen dass nur eine FS gestellt wird wenn der Hauptschalter grün anzeigt. Die Fahrstrassen in und aus dem Bahnhof regeln die Schalterstellung. Das kann also sehr häufig genutzt werden. :D :D :D
Herzliche Grüße aus Künzell bei Fulda
Reinhold
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Dieter Rodermann

Es ist geschafft!! :)
Nach ausgiebigem Studium der hilfreichen Beiträge von Reinhold Hiersch und Sven Spiegelbauer ist letztlich der Cent (früher hätte man Groschen gesagt) gefallen. Nachdem ich endlich kapiert habe, wie virtuelle Kontakte und Schalter angewendet werden, war es gar nicht mehr schwierig. Eine neue Erfahrung ist zudem, dass der STW verschachtelte Bedingungen akzeptiert. Das macht das Eisenbahnerleben sehr einfach.

Ich habe in das Stammgleis des Reinigungszuges einen virtuellen Schalter aus der Bahnschrankensteuerung (Symbol 314) gesetzt und ihm eine MA-Artikeladresse (610) außerhalb des realen Bereichs zugewiesen. Er schaltet einen viruellen RMK (asdresse 310), den ich in die erste Fahrstraße gezeichnet habe, nämlich die, die von der ZFA aufgerufen wird, bevor in die Folgefahrten verzweigt wird.
Im STW habe ich für jedes der 7 Gleise, die zu reinigen sind, die Bedingung formuliert, dass alle Zugnummernfelder und der jeweilige virtuelle RMK innerhalb des Gleises frei sein müssen. Diese 7 Bedingungen habe ich mit "oder" verknüpft. Wenn also eines der sieben Gleise entweder keinen Zug enthält oder noch nicht geputzt ist, verlässt der Reinigungszug seinen Standplatz. Und genau das soll er.

An dieser Stelle möchte ich Sven und Reinhold besonders für ihre Hilfe danken. Alle Einsteiger darf ich ermutigen, ihre Fragen zu stellen. Es macht einfach Spaß, mit dieser wahnsinnigen Unterstützung zu lernen und Erfolgserlebnisse zu haben.
Das Gleiche gilt natürlich für lokale Anwendertreffen. Ich besuche, wenn immer es terminlich passt, das Treffen in Stockheim bei Düren. Auch hier habe ich schon sehr viel gelernt und hole mir dort neue Motivationsschübe, wenn es mal klemmt.

Schöne Grüße aus Frauwüllesheim

Dieter Rodermann
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Sven Spiegelhauer

Hallo Dieter,

schön das Du eine Lösung selbst gefunden hast. Das motiviert und man lernt dazu. Ich weis, das für viele der STW noch nbekanntes Land ist, aber völig zu Unrecht finde ich. Dieser Programmteil ist einfach genial. Und was ist schon die richtige Bahn ohne einen STW?  ;)
Viele Grüße aus dem schönen Land Brandenburg
Sven
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