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iZNF - Anhaltepunkt

Begonnen von Peter Jirka, 29. April 2012, 13:24:23

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Peter Jirka

Hallo Markus,

anbei Zip-Datei "Jirka", allerding mit meinem Testprojekt. Weiters ist die Datei "Test-Install.pdf" enthalten,
die meine Bemerkungen enthält.
Ich hoffe, Du kannst mit meinen Daten etwas anfangen.
Danke schon im Voraus für Deine Bemühungen.
Herzliche Grüsse
Peter
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Jürgen Gräbner

Hallo Peter,

ich habe mir mal einiges angesehen.

Zitat019>190 alle 4 RMKs, 193, 192 191, 190
EinfG 100 kmh BremsBeg 100, AhP 0 + 7 cm
BremsBeg 100, AhP 30 + 3 cm
BremsBeg 200, AhP 20 + 15 cm, abrupter Stop

Zum Beispiel diese Kombination führt dazu, dass die Lok in 50cm von 100 auf Null bremsen soll. Das halte ich für etwas gewagt...
Auch die Werte der Lok 116 im Messpunkt 0 halte ich für ungewöhnlich. Hast du die Anfahrgeschwindigkeit im Decoder hochgestellt?
Viele Grüße
Jürgen
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Peter Jirka

Hallo Jürgen

danke für Deine schnelle Antwort. Ja, ich weiss, das manche Beispiele weit überzogen sind. Das mit der 116
ist mir dann auch aufgefallen, doch derzeit kann ich nichts weiter überprüfen.
Ich melde mich wieder.
Herzliche Grüsse
Peter
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fc_almesberger

Hallo Markus, Hallo Jürgen.

Melde mich nun aus Aigen.
Nach dem Chefgespräch gestern habe ich zwei Loks auf Messstrecke mit 15P eingemessen. Etwas mühsam, da, Jürgen, wir hatten dieses Problem
schon einmal, die einzelnen FS nicht immer richtig an die ECOS2 weitergegeben wurden. Auch eine Deinstallation von 2009 und Neuinstallation
von 2012 hat hier nichts gebracht. Weiters habe ich mir nun den neuen Speedcat von Marion Zeller bestellt.
Diese zwei Loks waren nach meiner alten Dekoderprogrammierung eingestellt, ich wähle immer lineare G-Kurve über die ganze Fläche und stelle
die Höchst-G immer über die Trimm-Werte ein. Brems-und Beschl.Rate immer auf 0.
Das Ergebnis gestern in Kürze: Einfahrgeschwindigkeit 70, Überfahrten im Schnitt 5 cm, EinfahrG 100 Überfahrten im Schnitt 9 cm.

Die eine der beiden Loks (Roco 2016, keine Haftreifen) habe ich nach der 3 Ppunkt-Methode programmiert und 15P-Eingemessen.
Die HöchstG war etwas höher als in der gestrigen Version, Bei den Messpunkten habe ich jeweils
die vorderste, stromführende Achse gemessen.

Neute habe ich mir eine neue Einmess-FS eingerichtet, ohne Profil, nur die Start-G habe ich jeweils verändert.
FS: Insgesamt 7 RMKs.
Von rechts nach links - immer Rückwärtsfahrt - 3 RMK. re iZNF, 1 RMK ohne, 3 RMKs Ziel-iZNF:  Ges.Länge 217, Anh.Punkt 10 cm
von links nach rechts - immer Vorwärtsfahrt - 3 RMKs li iZNF, 1 RMK ohne, 3 RMKs Ziel-iZNF>: Ges.Länge 250, Anh.Punkt 16 cm
Das Ergenis von jeweils 2 Fahrten:
StartG       rechts>links=rw      links>rechts=vw
50 kmh      -1, 0         0, 0
60 kmh      +2, +3         +2, +2
70 kmh      +5, +4         +4, +4
80 kmh      +5, +6         +6, +5
90 kmh      +5, +7         +8, +8
100 kmh      +10, +6         +9, +12
110 kmh      +9, +12         +11, +13
120 kmh      +11, +12      +10, +12

Ich habe diesen Beitrag als Text-Dokument verfasst, da ich im Original-Fenster des Forums über die Höhenbegrenzunmg der
Seite nicht drübergekommen bin. Ev. Fehler im I-Explorer. Der hiesige PC entspricht leider auch nicht mehr meinen
Erwartungen und Ansprüchen. Nur ein Beispiel: die Abarbeitung dieser einzelnen Prüf-FS - sonst nichts aktiv - treibt die
CPU-Auslastung bis 50 % !!!!!!

Noch eine Bemerkung sei mir erlaubt. Diese von mir gefühlte, und nun vom Chef bestätigte Tatsache, dass ich der Einzige bin,
der diese Probleme hat, bereitet mir schlaflose Nächte.

Nun werde ich das letzte 2009-Projekt aktivieren, damit in der Zwischenzeit die Anlage vorgeführt werden kann. Die Lob-DB muss
allerding - das Dekoderänderungen vorgenommen wurden - integriet werden.

Danke vorerst für Eure Hilfe. Bitte informiert mich über ev. neue Tests meinerseits.

Peter (Jirka) aus Aigen
DC, nur DCC, 120 Loks, Roco, Liliput, Fleischmann, Piko, ca. 80 qm, ca. 1400 m Schienen, 220 Weichen, 50 Signale, PC Acer I5-3550 3,3 GHz, 4 GB RAM, 3 Bildschirme, Windows-7Prof-32, ECos-2, 5 EcoBoost, Littfinski GBM, 2x USB-HSI
Bau der Anlage: Peter und Paul Gruber, Unterstützung bei der Steuerung von WDP durch Peter Jirka

Grüsse aus dem Böhmerwald

Tomy

Hallo Peter!

Wie funktioniert der neue "Speed-Cat" von Monika Zeller? Ist er wirklich besser als der Alte? Vor allem bei Roco-Loks hatte ich durch die detailierten Drehgestellblenden Probleme.

Gruß

Thomas
Anlage: Raum 4 x 4m, 1gleisige Strecke, Bf 4gleisig, 2gleisiges Heizhaus , Schattenbf 4gleisig, 1 Kehrschleife, Car-System ca. 50m, soll mit DCCar fahren (noch nicht vorhanden). Weichen Fulgurex mit LDT-Decoder, LDT-Lichtsignaldec.-DB, Fahrstrom über Lenz und PC. WDP 2009.4, HSI-88 seriell von LDT, GBM und RMD von Boll

beate

Hallo zusammen,
zum "SpeedCat" von Marion Zeller kann ich mitteilen, dass er ausgezeichnet arbeitet. Meines Wissens gibt es keinerlei Probleme bei Loks, die durch Vorbau das Antriebsrad des SpeedCats behindert. Es ist außerdem mit einem kleinen Haftreifen versehen, so dass man jedes Rad einer Lok aufsetzen kann. Die Haftung ist ausgezeichnet.
Ein kleiner Haken ist wohl dabei: Dieses Messgerät heiß nicht "SpeedCat", sondern "MAX".
Windigipet erkennt diesen "MAX" sofort, ein Einmessen ist ein Kinderspiel. Bitte ausprobieren!
Schöne Grüße aus dem Westen,
Wolfgang Schwan
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Peter Jirka

Hallo Wolfgang,
danke für Deine sehr positive Rückmeldung.
Hallo Thomy, freue mich, wieder etwas von Dir zu hören. Noch habe ich den MAX nicht, werde Dich aber
sofort nach den ersten Einmessungen informieren.
Herzliche Grüsse
Peter
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Helmut Kreis

Hallo,

ich habe bis jetzt ganz interessiert die ganzen Beiträge um das iZNF gelesen, denn auch ich habe damit ein Problem.
Bisher habe ich meine Gleise im Schattenbahnhof und im Hbf auf iZNF umgestellt.
Leider fuhren meine Loks auch alle über den Anhaltepunkt hinaus.
Bei der Einstellung aus WDP 2009 waren es mindestens 10 cm. Ein Mittig halten im Hbf stimmt auch nicht. Hier halten die Loks ca. 20 cm zu spät.
Derzeit habe ich das Problem so gelöst, dass die Einfahrten nur mit 40 Km/h erfolgen. Das Überfahren der Mitte im Hbf ist dabei aber etwa gleich geblieben.

Im Lokcontrol ist festzustellen, dass der Tacho beim Befahren des iZNF sofort auf 0 geht, aber die Bremsung in viel zu kleinen Schritten erfolgt. Die Bremsverzögerung im Decoder steht auf 1.

Wo könnte bei mir die Lösung zu suchen sein?

MfG
Gruß
Helmut
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Markus Herzog

Hallo Helmut,

Und wieder die üblichen Fragen:
Hast du den Messpunkt 0 auch gemessen? Den gab es ja in 2009 noch nicht. Aber bei vielen Loks ist der zum präzisen Anhalten sehr wichtig, denn der gibt Wdp ja bekannt wie schnell WDP bei kleinster Fahrstufe fährt. Und da macht es gewaltige Unterschiede ob die Lok da 1 oder 6 km/h fährt.
Wenn du das gemacht hast und solltet du bis dato mit 2 Punkten eingemessenen haben, dann ist bei Loks mit nicht linearer Geschwindigkeitskennlinie mal mit 15 Punkten zu messen.
Und der letzte Punkt ist es, es dann mit der Bremskorrektur zu justieren.

Alles weitere siehe auch iZNF-Workshop von Jürgen Gräbner.

Grüße
Markus
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Helmut Kreis

Hallo Markus,

zunächst danke für Deine Antwort.

Zuerst hatte ich alle Loks nur mit der 3-Punkt-Methode eingemessen. Aufgrund des falschen Anhaltens habe ich dann die "Versuchsloks" mit 15 Punkten vermessen.
Bis auf eine Lok fahren alle im Punkt 0 v= 2 Km/h. Die andere fährt nur 1 Km/h. Aber alle haben gleiches Anhalteverhalten.
Mit der Vorversion hatte ich Bremsstrecken von mindestens 42,5 cm bis 96 cm. Die Einfahrgeschwindigkeit lag bei 60 Km/h. Die Bremsverzögerung im Decoder war so eingestellt, dass die Lok aus 30 Km/h am Stoppkontakt ungefähr nach 30-35 cm stehen blieb. Wollte ich diesen Punkt etwas hinauszögern, so veränderte ich einfach die Geschwindigkeit am Stoppkontakt nach oben.
Mit dem iZNF habe ich nun Strecken- oder Bahnhofslängen von 90 cm bis 1,90 m und die Lok kommt nicht am Anhaltepunkt zum stehen.
Wenn ich es recht in Erinnerung habe, bremst WDP 2012 nun aber lange Zeit nur in 5 Km/h-Schritten ab. Auch dann noch, wenn schon längst ersichlich sein sollte, dass damit der Anhaltepunkt nicht mehr eingehalten werden kann.
Wenn ich am Wochenende wieder an die Anlage komme, werde ich dies mal genauer beobachten.

MfG
Gruß
Helmut
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Helmut Kreis

Hallo Markus,

mein iZNF funktioniert immer noch nicht zufriedenstellend.
Ich habe mich bei meinen Versuchen nun auf zwei Loks beschränkt und verschiedene Varianten versucht.
Egal ob ich das Abbremsen auf "schnell" oder "langsam" stellte, es blieben immer um die 7 cm, die die Lok bzw. der Zug zu weit fuhren. Dabei ist es auch egal, ob ich am Bahnsteiganfang, -Ende oder -Mitte anhalten wollte.
Durch die Änderung der Fahrstufen von 128 auf 28 (ohne erneutes Einmessen) konnte die Differenz auf ca. 3 cm verkürzt werden.
Die Einfahrgeschwindigkeit  beträgt 60 km/h. Die iZNF von links und rechts haben eine Länge von 189 cm. Die Bahnsteiglänge beträgt 165 cm und beginnt 2cm von links und 22 cm von rechts.
Eingemessen sind die Loks mit Speedcat 15 Punkten.

Fragen:
1. Hat die Fahrstufeneinstellung tatsächlich etwas mit dem Anhalten zu tun?
2. Können oder müssen die früheren Streckenkontakte für das Bremsen in der Fahrstraßeneinstellung gelöscht werden? Bei meinen Tests war es egal ob die roten Felder gelöscht wurden oder erhalten blieben.

MfG
Gruß
Helmut
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Jürgen Gräbner

Hallo Helmut,

die fest einstellbare Bremrate in der Fz-Daten ist beim Halten auf dem iZnf unwirksam. Die Rampe wird individuell fuer jedes Anhalten berechnet. Faehrt eine Lok zu weit kann die Bremskorrektur im Messfenster genutzt werden. Je mehr Fahrstufen, umso genauer kann die Lok gesteuert werden.
Viele Grüße
Jürgen
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