IZNF - Zug stoppt ungenau
 

IZNF - Zug stoppt ungenau

Begonnen von Andreas Höhenberger, 22. März 2020, 18:09:31

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Andreas Höhenberger

Werte Mitglieder, so wie wahrscheinlich mehrere von Euch, habe ich in der derzeitgen Situation jetzt viel Zeit. Daher wollte ich meinen Schattenbahnhof insofern verbessern als dass ich IZNF's vorgeshen habe. Noch ein paar Bemerkungen, was ich alles gemacht habe: der Bahnhof ist mit Ausnahme der Weichenstrecken durchgehend überwacht, ich habe alle Loks eingemessen und fahre mit moderaten Geschwindigkeiten. Jetzt stoppt aber der Zug nicht dort, wo er sollte (also beim Signal). Ich habe im Eigenschaftenfenster die Entfernung des Signals mit 10cm vom Gleisende eingegeben, füge aber hinzu, dass ich derzeit nur einen RM in IZNF verwende.
Kann mir vieleicht jemand einen Tipp geben, was ich falsch mache - herzlichen Dank.

PS: ich habe es auch mit 2 RM's versucht, was aber das Ergebnis nur wenig verbessert hat.
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Helmut Kreis

Hallo Hoeh,

hast Du auch im ZNF eingestellt, dass der Zug am Signal anhalten soll? Die Konfiguration des Signals alleine genügt nicht!
Leider gibst Du nicht an, ob der Zug über das Signal fährt oder schon vorher anhält.
Wird das Signal überfahren, dann muß mit der Bremskorrektur in der Lokdatenbank für die einzelnen Loks korrigiert werden.
Problem wird es auch sein, wenn der einzige Kontakt über mehrere Meter lang ist.
Gruß
Helmut
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Sven Spiegelhauer

Hallo Hoeh,

wie wurde eingemessen? 3Punkt oder 15Punkt? Mit was wurde eingemessen? Rollenstand, Lichtschranke oder Gleisstrecke?
Viele Grüße aus dem schönen Land Brandenburg
Sven
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Andreas Höhenberger

Hallo, ich danke für die schnellen Antworten und möchte noch folgende Zusatzinformationen geben:

Einmessen tue ich mit einem Rollenstand normalerweise mit 15 Punkten. Nachdem ich jetzt viel herumprobiert habe und die Loks unterschiedlich stehen bleiben, führe ich das auf Ungenauigkeiten im Geschwindigkeitsprofil zurück. Die Frage ist, wie ich das verbessern kann.

Und natürlich habe ich im Fahrstrasseneditor angegeben, dass der Zug am Signal halten soll.
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michael1957

Hallo aus Niederösterreich,

dürfen wir im Sinne der etwas "näheren" Kommunikation um deinen Vornamen bitten - bitte am besten in der Signatur eintragen dann wird es automatisch in jeden Beitrag eingetragen.

Zu deinem Problem:
ISt bei allen Loks in der Fz-Datenbank der Abstand vom Puffer zur ersten meldenden Achse richtig eingetragen? Hast du evtl. da und dort Haftreifen übersehen bei dieser Messung? Hast du evtl. z.B. Triebwagen, die nur am Triebkopf Haftreifen haben und am Steuerwagen nicht und diesen Unterschied nicht berücksichtigt? Wenn sich daraus keine Erkenntnisse zum Problem ableiten lassen so würde ich jetzt an die Decoder gehen:

Am besten du kontrollierst zuerst einmal die Dekoder der fraglichen Loks hinsichtlich der CV´s 4 und 6 (4 sollte so niedrig wie möglich eingestellt sein, jedoch > 0, meist also auf einen Wert zwischen 1 und 3 eingestellt sein). Und wenn der CV 6 deutlich zu hoch eingestellt ist - sollte etwas die Hälfte von CV 5 haben) dann kann das Bremsverhalten auch beeinträchtigt werden. Nur dann kann das IZNF auch deinen Zug wirklich so steuern wie es das zu tun versucht (ansonsten "pfuscht" der Decoder mit einer eigenständigen Regelung dauernd drein!). Und dann hast du zum Fein-Justieren noch die Bremskorrektur in der Fz-Datenbank (siehe unter "Fahreigenschaften" oder unterhalb der Messkurve der Geschwindigkeitsmessung) zur Verfügung.

Viel Erfolg und beste Grüße aus dem Ötscherland - bleib gesund! Michael
Beste Grüße aus Österreich!

Michael Krammer
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Andreas Höhenberger

Hallo Michael,
ich danke für deine Antwort und möchte kurz über das Ergebnis meiner Versuche berichten noch ein paar Fragen stellen:
1) Abstand Puffer zur ersten "meldenden" Achse - habe ich noch nicht eingetragen, weil ich die Daten aus der Märklin Collection übernehme und ehrlich gesagt noch nie drauf geschaut habe. Ich arbeite mit LSDigital RM's und verstehe jetzt nicht, wie die Haftreifen die Meldung beeinflussen. Ich war der Meinung, wenn zwischen den beiden Schienen ein Massekontakt hergestellt wird, ist es das. Aber im Ergebnis sind das vermutlich nur wenige Zentimeter, also für einen Schattenbahnhof unerheblich.
2) die CV's lassen sich zwar auf dem Programmiergleis auslesen, aber ich kann nicht alle überschreiben. Zumindest bei einer Lok ist es mir gelungen und brachte eine deutliche Verbesserung.

Ich werde mich dann halt mit der Bremskorrektur herumschlagen - Zeit haben wir jetzt ja bis Ostern genug.
beste Grüße aus dem Burgenland
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michael1957

Hallo Andreas  ;),

es freut mich dass du zumindest einen punktuellen Erfolg verbuchen konntest. Was die Haftreifen betrifft so muss ich bezüglich des LS-Digital-Systems leider mangels Erfahrung passen. Aber generell ist es halt so dass die Meldung erst ausgelöst wird (Hinweis: ich bin 2-Leiter-DCC-Fahrer!) wenn die erste Strom aufnehmende Achse den RMK erreicht. Deshalb mein Hinweis auf die Entfernung zur ersten meldenden Achse und auf die Haftreifen. Auf meiner Anlage habe ich halt Dampfloks und Triebwagen im Einsatz (z.B. den ÖBB 5045 und 47) bei denen es hier schon um bis zu 7 cm geht wenn man diese Daten nicht eingetragen hat und dann evtl. noch der TW "verkehrt rum" daherkommt. Dass du die angesprochenen CV´s nicht überschreiben kannst wundert mich jetzt sehr - da muss ich die Märklin-Kollegen "ran" bitten denn das ist mir zu hoch. Ich habe trotz mehr als 80 TFZ noch bei jedem Decoder gerade DIESE CV´s bearbeiten können (andere wohl nicht). Ich denke, da wird dir wohl nix anderes übrig bleiben als das Spiel mit der Bremskorrektur zu "spielen". Viel Erfolg dabei und Gruß aus dem Ötscherland! Michael 
Beste Grüße aus Österreich!

Michael Krammer
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Peter Ploch

Zitat von: Andreas Höhenberger in 22. März 2020, 23:31:03...verstehe jetzt nicht, wie die Haftreifen die Meldung beeinflussen. Ich war der Meinung, wenn zwischen den beiden Schienen ein Massekontakt hergestellt wird, ist es das.

Hallo Andreas,

die Angabe zur ersten meldenden Achse (vor- wie rückwärts) ist sehr wichtig. Ab hier beginnt WDP am entsprechendem RMK an zu berechnen, wann die Lok am angegebenen Punkt, Signal, Bahnsteigmitte etc. stoppen soll. da spielt auch der Haftreifen eine große Rolle.
Viele Grüße aus Neu Isenburg und allzeit HP 1
Peter


Diverses
Homepage von Modelleisenbahnclub Neu Isenburg
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    Märklin CS 3 plus, C- und K-Gleis, S88 und Booster (Mfx) 5A von Gerd Boll, Magnetartikeldecoder von Karlheinz Battermann
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Ralf Krapp

Hallo Andreas,
Du fragst nach der Auswirkung der Haftreifen. Haftreifen können dafür sorgen, das eine Rückmeldung nicht zustande kommt, weil die links und rechts vom Haftreifen noch sichtbaren metallischen Teile des Rades möglicherweise keinen Kontakt zum Schienenprofil haben. Deshalb sind Räder mit Haftreifen unsichere Kandidaten für die Rückmeldung. So sind die Beiträge von Michael und Peter zu verstehen.
Damit wir Dir weiterhelfen können bezüglich des Bremsverhalten, solltest Du mal mitteilen, welche Decoder in den Loks verbaut sind. Ich habe nämlich fast das Gefühl, dass Du Märklin-Loks mit evtl. noch den C80-  oder C90-Dekodern hast. Da lässt sich bezüglich Bremsverhalten am Decoder nur wenig bis garnichts ausrichten. Wie schon in vorstehenden Beiträgen beschrieben, ist etwas Probieren mit der CV 4 angesagt, um die Wirkung des Bremsens zu ermitteln. Ich wünsche Dir viel Erfolg bei den Versuchen.
Grüße aus Obertshausen (Hessen)
Ralf Krapp
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    Spur HO; K-Gleis; Tams MC; 4 Kabasoft-Booster; Viessman-Weichen- und Rückmeldedekoder; Lokdekoder MM und andere
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    Windows 7 Home Premium; Intel Core i3-530 Prozessor 1333 MHz

Andreas Höhenberger

Hallo Ralf, ich muss gestehen, dass ich keine Ahnung habe, welche Dekoder in meinen Loks verbaut sind. Ich habe meine alten Loks vor ca. 15 Jahren auf digital umrüsten lassen. Dann bin ich  seit ca. 6 Jahren  Märklin Insider und habe alle Insider Modelle erworben. Ich gehe also davon aus, dass sich die neueren Loks sehr wohl umprogrammieren lassen. Bei den alten Loks werde ich halt experimentieren müssen. Auf jeden Fall danke für die Anregungen.
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K.Spilker

Hallo Andreas,

was ist mit den Messergebnissen vom Rollenprüfstand. Lassen sich sich gemessenen Werte reproduzieren.
Ich hatte ähnliche Probleme mit meinen Rollenprüfstand und messe nur noch auf der Strecke aus.

VG Klaus

Andreas Höhenberger

Danke, ich werde jetzt einmal versuchen mittels Teststrecke einzumessen und überprüfen, ob ich zu besseren Ergebnissen komme. Das scheint mir aber enorm zeitaufwändig zu sein, aber Zeit habe ich ja jetzt. :)
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André M.

Hallo Andreas,

vielleicht wäre dieses Teil hier eine relativ günstige Alternative. Funktioniert einwandfrei und SCHNELL!!! Wie ich gerade gesehen habe, gibt es mittlerweile sogar eine Lightversion.

https://www.rztec.de/produkt/rztec-speedbox-light/

Freundliche Grüße,

André
Mit freundlichen Grüßen von der Ostsee,

André
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Matthias Schäfer

Hallo Andreas,

lies auf jeden Fall das Kapitel nochmal genau im Handbuch nach, damit die einzelnen Abschnitte der Strecken die angemessene Länge haben.

Bei niedrigen Geschwindigkeiten - was niedrig ist, kannst Du selbst festlegen - kannst Du die kürzere Strecke nehmen, dann geht die Messung schneller.

Ich stehe in der Regel immer nur bei den ersten zwei oder drei Fahrstufen bei der 15-Punkt-Messung daneben, falls mal eine Lok wegen Kontaktproblemen stehen bleibt. Meine Teststrecke hat auch drei Weichen drin in den Beschleunigungs- und Abbremsstrecken.

Danach läuft die Messung ja allein weiter, und zur Not kannst Du ja einzelne Punkte nochmal nachmessen, wenn die Kurve nicht stimmt.

Die CVs im Decoder  für Maximalgeschwindigkeit, Abbremsen und Beschleunigen                   müssen natürlich vor dem Einmessen sinnvoll eingestellt werden. Dazu gibt es hier im Forum gefühlt 1.000 Beiträge.
vielen Dank für Eure Hilfen und herzliche Grüße aus Bonn, Matthias

Alle sagten immer: "Das geht nicht." Bis einer kam, der das nicht wußte.
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    WDP Premium Edition 2021.2.25
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    Märklin K-Gleis, TAMS MC Version 2.2.3, Vierfach-Booster Battermann, CC-Schnitte mit Mobile Station nur zum Programmieren, LDT Rückmeldemodule mit Optokoppler, LDT MA-Decoder mit sep. Spannungsversorgung
  • Rechnerkonfiguration:
    Mini PC, i5-1340P, 32 GB RAM; Win 11 Prof, Samsung Tablet SM-T555, Android 7.1.1

Andreas Höhenberger

Herzlichen Dank, ich habe jetzt einmal 2 Loks neuerer Bauart über eine Teststrecke eingemessen und die Bremsverzögerung ein wenig angepasst. Die Ergebnisse sind sehr vielversprechend, d.h. ich bewege mich im cm- Bereich. Mein Respekt vor den Möglichkeiten dieser Software wächst merklich - ein Lob an die Programmierer und einen großen Dank an die Forumsmitglieder.
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