LOPI V3 unter reinem Selectrix
 

LOPI V3 unter reinem Selectrix

Begonnen von Gian Bott, 21. August 2006, 21:50:34

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Gian Bott

Hallo,

Nachdem ich mit den alten LOPI1 Decodern alles andere als zufrieden war (DCC/IB), nun mein LOPI V3 Test in einer reinen Selectrix Umgebung (Rautenhaus-Zentrale), nachdem ich heute den 8-poligen Lopi V3 erhalten habe. Weil mir eine umzurüstende, analoge DC-Lok fehlte habe ich gleich auch noch eine Roco BLS Re420 (silber/grün) gekauft. Den Decoder habe ich, ohne an der Lok irgend etwas zu ändern oder zu entfernen (Drosseln/Kondensator, Martin Lutz wird's freuen ), einfach eingesteckt und eine erste Fahrt gemacht. Die Lok fuhr mit den vorgegebenen Einstellungen wie erwartet viel zu schnell, die Verzögerung war auch sehr grosszügig eingestellt, die Fahreigenschaften waren schon beim ersten Durchgang jedoch vielversprechend!

Da der Decoder auch für Selectrix mit CV's programmiert werden muss braucht man dazu entweder eine DCC Zentrale oder die Rautenhauszentrale SLX850 mit angeschlossenem Rautenhaus SLX845 Handregler (letzteres habe ich). Die Programmierung der Werte geht mit dem Handregler sehr komfortabel und einfach, die CV-Programmierung konnte mich schon mit der IB nie begeistern, aber dies ist eine persönliche Ansicht.

So habe ich folgende CV's umprogrammiert (Vorgabewerte in Klammern):

CV 1 = 72 (3)
CV 2 = 1 (3)
CV 3 = 3 (8 )
CV 4 = 3 (6)
CV 5 = 19 (64)
CV 6 = 0 (22)
CV 7 = 104 Softwareversion des Decoders
CV 49 = 3 (19) Fahrstufenerkennung DCC ausgeschaltet
CV 50 = 2 (3) nur DC Analog Modus ein
CV 51 = 0 (3)
CV 113 = 12 (15)
CV 114 = 12 (15)
CV 124 = 6 (6)

Mit CV 124 = 2 konnte ich gegenüber 6 (Vorgabe) beim überfahren eines 10cm langen Papierstreifens mit Fahrstufe 18 (von 31 SX) keinen Unterschied feststellen, auch im normalen Betrieb konnte ich bis jetzt keinen Alzheimer feststellen. Zwischen Lopi 1 und 3 liegen Welten!

Mit obigen CV's sind die Fahreigenschaften unter Selectrix sehr gut, wobei die Regelung im Langsamstfahrbereich (Rangierfahrten) nicht ganz an die originalen SX-Decoder von D&H herankommt. Aber für ca. 2/3 des Preises eines D&H Decoders sind die Eigenschaften trotzdem hervorragend, so dass dieser Decoder in der BLS-Lok drinnen bleibt. Der Langzeittest wird dann hoffentlich den ersten Eindruck bestätigen und dann könnte dieser Decoder eine echte Alternative zu den D&H Decodern werden, nicht nur wegen des günstigeren Preises, sofern der Platz keine Rolle spielt.

Für Selectrixfahrer ist einfach wichtig zu wissen, dass man diesen Decoder nur mit 100% DCC-CV's programmieren kann, wie es z.B. die Rautenhauskombination SLX850/845 ermöglicht!

mit freundlichen Grüssen

Gian  

Kalle

Hi Gian,

wie gross ist das "Platinchen"? Passt diese auch in N-Loks?
Darf nicht groesser als der DHL 160 sein, wenn´s geht, auch nicht dicker.

Man was hab ich heute gekaempft, 2 DHL-Dekoder in 2 Roco-N-V200 einzubauen. Einen Haufen Spaene und dann war er drinne, Haftreifenraeder hab auch gleich rausgeschmissen. Nur LED-Lichtbastelei muss ich irgendwann noch machen.
 
Viele Grüsse
Karl

Kalle

Viele Grüsse
Karl

Kalle

Hi,

und noch eins  

[gelöscht durch Administrator]
Viele Grüsse
Karl

Kalle

Viele Grüsse
Karl

xerxes

Hallo Karl,

das ist ja vom Feinsten!!! Haste sauber hinbekommen. So macht basteln Spass und keine Angst vorm Fräsen. Das lob ich mir.  
Viele Grüße aus dem hohen Norden

Lothar



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Mä 6020,6051, Twin Center, LDT HSI,Celeron 1,8GHz, 256 MB,Xp Home; H0 2-Ltr.Gl.-Länge ca. 450 mtr, 98 Weichen, 16xs88 RM, GBM 2-fach und 4-fach; 2 x 20A Sonderbooster v.Gerd Boll

Kalle

Hi Lothar,

schoen mal wieder von Dir etwas zu lesen. Betreffend des Fraesens - Augen zu und los, mehr als schieflaufen kanns ja nicht.
Bei diesen Loks - alte Ausfuehrung! - ist wirklich kein Kubikmillimeter Platz irgendwo, um einen Dekoder unterzubringen, noch nicht einmal unterm Dach, denn dort sitzt ja die Roco-Platine mit oberem Motor-Kontaktblech und Platz zum Verkabeln, grad mal eine Schraubenkopfhoehe einer M2-Gewindeschraube.
 
Viele Grüsse
Karl

Gian Bott

Hallo Karl,

Deine Fotos erinnern mich an meine N-Spur Zeit, nur von meinen Fräsarbeiten hätte ich keine Fotos machen dürfen (sah eher wie angefressen aus ). Mein letztes "Fräswerk" machte ich letzte Woche beim Trix H0 SBB "Roter Pfeil", um den s&b Maxon-Motor einzubauen. Auch hier keine Fotos da für's Auge weniger geeignet, aber der Umbau hat sich gelohnt und von aussen sieht man es ja nicht.

Der Lopi3 ist etwa so gross wie der 2A Decoder von D&H, aber 5 mm dick. Für N leider eher nicht zu gebrauchen.

mit freundlichen Grüssen

Gian  


(n.B.: Unsere Zürcher-Schimpansen sind letzte Woche gut in Gelsenkirchen angekommen. Vielleicht gehst Du sie einmal besuchen .)  

GWelt

In Antwort auf:

wie gross ist das "Platinchen"? Passt diese auch in N-Loks?
Darf nicht groesser als der DHL 160 sein, wenn´s geht, auch nicht dicker.
 



Hi Karl,

das Fräsen wäre was für mich. Dann blieb von der Lok nicht mehr übrig. Ich brauchte dann noch ein Platz in der Klinik. Nee, das überlasse ich lieber anderen.

Karl, ich glaube ESU hat doch speziel für N-Spur Micro-Decoder.  
Viele Grüße aus dem Siebengebirge
Gerd

Win-Digipet-Version:
WDP 2012.3
Anlagenkonfiguration:
Märklin HO-Anlage im Bau, K-Gleis,  Tams MC V2.2.3 , Booster 6017 + B2, HSI 88, Viessmann WD 5211, Power 5215, RMD 5217, Lok-Decoder Märklin+ESU, DS 6652 mit 7686
Rechnerkonfiguration:
AMD X2 3,0 GHz, 3,75 GB RAM, Win 10 Pro

Gian Bott

Hallo,

In Antwort auf:
Karl, ich glaube ESU hat doch speziel für N-Spur Micro-Decoder.  


Das ist richtig, es ist der http://www.loksound.de/index.php?showId=165" target="_blank">Lokpilot Micro, welcher DCC, Motorola und Selectrix beherrscht. Das wäre ein Testfall für Karl's N-Loks .

mit freundlichen Grüssen

Gian  

Kalle

Hi Gian,

In Antwort auf:
Das ist richtig, es ist der Lokpilot Micro, welcher DCC, Motorola und Selectrix beherrscht. Das wäre ein Testfall für Karl's N-Loks.



hatte zuerst in diesem Beitrag irrtuemlich falsche Angaben auf der ESU-Seite gelesen, passiert auch schon mal, darum habe ich den vorherigen Text geloescht.

Werde mir demnaechst mal den Lokdekoder zulegen und probieren. Mal schauen, wo ich so einen auftreiben kann.  
Viele Grüsse
Karl

GWelt

In Antwort auf:
Mal schauen, wo ich so einen auftreiben kann.    



Hi Karl,

hier eine Anschrift eines ESU-Händlers Manfred Schaumburg,Tomberger Str. 27, 53639 Königswinter, Tel. 02223/9098619 mailto:mschaumburg@t-online.de.">mschaumburg@t-online.de.
Herr Schaumburg hat auch eine kleine Weinstube.
 
Viele Grüße aus dem Siebengebirge
Gerd

Win-Digipet-Version:
WDP 2012.3
Anlagenkonfiguration:
Märklin HO-Anlage im Bau, K-Gleis,  Tams MC V2.2.3 , Booster 6017 + B2, HSI 88, Viessmann WD 5211, Power 5215, RMD 5217, Lok-Decoder Märklin+ESU, DS 6652 mit 7686
Rechnerkonfiguration:
AMD X2 3,0 GHz, 3,75 GB RAM, Win 10 Pro

Kalle

Hi Gerd,

soooo weit weg. Mensch, hier in der Ecke muss doch auch irgendein Haendler geben, der ESU fuehrt. Meinen Heimatort kannste vergessen. Mal schauen, morgen oder uebermorgen mal nach Bochum oder Dortmund fahren.    
Viele Grüsse
Karl