V200 Märklin 37803
 

V200 Märklin 37803

Begonnen von Volker Wößmann, 20. August 2006, 23:29:03

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Volker Wößmann

Hallo,

ich habe quasi ganz aktuell mit meiner V200 ein Problem. Urplötzlich fährt sie nicht mehr an, sondern stottert nur noch und dies in einem regelmäßigen Takt. Alle anderen Funktion der Lok wie Fahrrichtungsumschaltung, Geräusche, Horn etc. lassen sich aber einwandfrei schalten.
Ich tippe auf einen Dekoderschaden. Hat jemand noch eine andere Idee bzw. einen Tipp bevor ich sie zur Reparatur gebe?

Danke!

Volker Wößmann


 
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    2025.0C, seit 2002 Win-Digipet Nutzer
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    Intel I7, 16GB, 7.1 Sound, Win10Prof, Ipad, Iphone

Christof Z.

Hallo Volker,

hast du schon versucht, den Motor zu reinigen? Falls nicht:

Lok auseinandernehmen
Kohlen ausbauen
Motorschild abschrauben
Motorschild mit Wattestäbchen innen säubern
Anker Ausbauen
Dahinter mit Wattestäbchen reinigen
Kollektor (da wo die Kohlen berühren) reinigen - und hier besonders die Zwischenräume vom vermutlich vorhandenen Kohlenstaub befreien.

Motor zusammenbauen - und hoffentlich funktioniert sie wieder.

Erklärung: Falls diese Massnahme geholfen hat, hat sich ein Kohlenstaub/Ölgemisch Kurzschlüsse verursacht, die den Überlastschutz des Dekoders in Aktion haben treten lassen.

Viel Glück    
Grüsse aus Dänemark

Christof
Zirpel

Anlagenkonfiguration:
WDP 2009.4 Premium, Tams MC (Fahren und Schalten), UB LocoNetInterface 63120 (Rückmelden) 8 Power 3, H0, Märklin K Gleis,  Flüsterantriebe MB-tronic, Rückmeldung: 33 Stck. Uhlenbrock LocoNet 63350/63330
Rechnerkonfiguration:
Laptop mit Intel Core i5, 4 GB RAM, WINDOWS 7 64Bit

Volker Wößmann

Vielen Dank für den Tipp! Werde ich einmal ausprobieren und mich daran begeben den Motor auseinander zu nehmen. Den Punkt hatte ich eigentlich ausgeschlossen, da die Lok erst nach Windigipet 4 Betriebstunden auf dem Zähler stehen hat.

Wegbringen kann ich sie danach ja immernoch  

Volker  
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Jürgen Gräbner

Hallo Volker,

die V200 glänzt durch eine sehr mangelhafte Massestromaufnahme. Die Masse wird von den Achsen auf das Schleiferdrehgestell übertragen Im besten Fall (wenn die Achsen korrekt geölt sind)laufen die Achsen in einem leichten Ölfilm im Drehgestell, es kommt also eigentlich kein Massekontakt zustande. Vom Drehgestell wird die Masse auf den Rahmenübertragen. Auch dies geschieht über keine geeignete elektrische Verbindung. Achte darauf, dass die Lagerpunkte zwischen Rahmen und Drehgestell sauber sind.
Das Antriebsdrehgestell nimmt durch die 4 Haftreifen ohnehin wenig Strom auf.
Ich habe viele meiner Märklindrehgestellloks etwas optimiert:
1. Sofern nicht vorhanden einen gemeinsamen Lötpunkt für die Masse vorsehen.
2. Die Masse des Antriebsdrehgestell mit dem Lötpunkt verbinden
3. Am Schleiferdrehgestell aus dünnen Phophorbronzeblechen Achsschleifer fertigen, die den Strom von der Achse auf das Drehgestell übertragen wird.
4. Am Schleiferdrehgestell einen Draht anlöten und diesen mit dem Masselötpunkt verbinden.

Danach läuft die Lok garantiert.  

Viele Grüße
Jürgen
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Volker Wößmann

Hallo,

vielen Dank für die vielen Tipps. Es lag letztendlich am dreckigen Motor. Hier muß wohl der Dreck einen Kurzschluß verursacht haben, welcher den Dekoder zum Abschalten angeregt hat. Nach einer gründlichen Reinigung läuft wieder alles wie geschmiert  

MfG,

Volker Wößmann  
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Christof Z.

Hallo Volker,

Freut mich, dass der Tipp mit der Motorreinigung geholfen hat.

Es wundert mich aber auch, dass der Motor schon nach so kurzer Zeit so verdreckt ist. Aber ich meine schon vor einigen Jahren mal über Probleme mit einigen Märklin-Ankern gelesen zu haben. Diese Probleme bestanden darin, dass die Kupferfelder scharfe Kanten an den Zwischenräumen hatten. Diese Kanten verursachten einen all zu hohen Kohlenabrieb, der die schnelle Verschmutzung deiner Lok Erklären könnten.

Also: Wenn das Problem innerhalb sagen wir mal 10 Stunden wieder auftritt, würde ich mal den Anker wechseln.

 
Grüsse aus Dänemark

Christof
Zirpel

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Jürgen Gräbner

Hallo zusammen,

es gibt aber auch Kohlen, die einfach zu weich sind und daher einen erhöhten Abrieb haben. Die würde ich in so einem Fall vorgsorglich wechseln.  
Viele Grüße
Jürgen
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xerxes

Hallo Miteinander,

da wir schon einmal dabei sind noch ein paar Dinge die man ausser dem Härtegrad der Kohlen beachten und in Augenschein nehmen sollte.
Die kommutatorenflächen am Kollektor sollten keine scharfen Kanten aufweisen, am besten mit feinstem Schmirgel oder einer kleinen Diamantfeile leicht verrunden. Die Spalte zwischen den Kommutatorflächen mit einem Glashaarradierer richtig ausbürsten, damit auch der letzte Graphitkrümel von den Kohlebürsten entfernt ist. Weiterhin kann mann die Kommutatorflächen auch leicht mit einer Dremel polieren, was letztendlich auch zu weniger Abrieb und somit leitendem Staub führt. Damit die Kohlebürsten nicht so leicht zu Kantenbrüchen neigen empfiehlt sich hier in beiden Anlaufrichtungen eine leichte Fase von ca 15° anzubringen. Das die ganze Motorseite, bis auf ein wenig Fett am Lagerzapfen, ölfrei zu sein hat, sollte sich von selbst verstehen. Inwieweit die von den Herstellern der Lokomotiven als teures Ersatzteil angebotenen Kohlebürsten von gleichbleibender Qualität sind, entzieht sich meiner Beurteilung, ich befürchte aber das es dort Unterschiede gibt. Ich hoffe meine Anregungen können dem einen oder anderen bei der Lösung seiner bestehenden oder auch zukünftigen Probleme helfen.  
Viele Grüße aus dem hohen Norden

Lothar



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Mä 6020,6051, Twin Center, LDT HSI,Celeron 1,8GHz, 256 MB,Xp Home; H0 2-Ltr.Gl.-Länge ca. 450 mtr, 98 Weichen, 16xs88 RM, GBM 2-fach und 4-fach; 2 x 20A Sonderbooster v.Gerd Boll