Wagenbeleuchtung auf Abstellgleisen abschalten
 

Wagenbeleuchtung auf Abstellgleisen abschalten

Begonnen von Thomas Wilcke, 27. Dezember 2006, 11:42:37

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Thomas Wilcke

Hallo zusammen.

Wie könnte man denn die Wagenbeleuchtung auf Abstellgleisen abschalten. In die Wagen (Spur N) kann/will ich nichts einbauen. Auch im Schattenbahnhof?

Danke für Hilfe
Thomas
BiDiB GBM Master, 10qm Anlage Spur-N im Aufbau (PECO 55 Gleise), WIN 7, Selbstbau Servodecoder, Schaltdecoder, LED-Decoder, GBM16T Rückmelder, Roco Multimaus, Railcom Zugerkennung (Adr, Speed, CV im Test ...), Faller Car System N, Eigenbau Drehscheibe+Decoder.
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Edwin Schefold

Hallo Thomas

Ich würde die Schienen in Abschnitte unterteilen und diese dann mit einen Schaltdecoder einzeln abschaltbar machen.
Diese kannst du dann manuell oder per Automatik abschalten.  
Mit dem Gruß eines freundlichen Modellbahners

Edwin Schefold
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Thomas Wilcke

Hallo Edwin

Hm, dann könnte ich ja gleich die ganze Masseseite von so einem Abstellgleis  nehmen und völlig abschalten. Parallel dazu jedoch einen kleinen Widerstand schalten, der die Gleisbesetztabfrage gerde noch ermöglicht?

Gruß
Thoams
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B.Michaelsen

In Antwort auf:

Hm, dann könnte ich ja gleich die ganze Masseseite von so einem Abstellgleis  nehmen und völlig abschalten. Parallel dazu jedoch einen kleinen Widerstand schalten, der die Gleisbesetztabfrage gerde noch ermöglicht?



Moin Thomas !

Das würde ich nicht empfehlen, weil die Gleisbesetztabfrage damit dann nicht mehr zuverlässig arbeitet. Wenn möglich solltest Du zwei Gleisteile haben, einen den Du auf Besetztzustand abfragst und einen, der abgeschaltet wird.

Wie auch immer, es ist der falsche Weg ! Wenn Du einen Zug beleuchtest und das Licht soll abschaltbar sein, dann bau einen Funktionsdecoder ein, der mit einer eigenen Adresse den Zug ein- und ausschalten kann.

Wenn ich richtig geschaut habe, fährst Du Spur N, ich denke aber dass man auch recht kleine FDs bekommen kann.

dickfingerige Grüße

Bernd Michaelsen
 
EC ,IB, HSI, P4 2,4 Ghz, W98, Märklin C-Gleis

Thomas Wilcke

Hallo Bernd

Wie geht denn sowas?
Wie kann EIN Funktionsdecoder mehrere unabhängige Wagen ein und ausschalten?

Bei mir funkltioniert diese Methode mit dem Widerstand an einem stromlosen Abschnitt hinter einer Weiche bislang problemlos.

Gruß Thomas
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B.Michaelsen

In Antwort auf:


Wie geht denn sowas?
Wie kann EIN Funktionsdecoder mehrere unabhängige Wagen ein und ausschalten?




Hallo Thomas !

Da rächt sich wieder, dass ich sowenig Ahnung von Spur N und auch vom Gleichstrombahnerdasein habe !

Beim AC-Bahner geht das so: Ein Schleifer greift Digitalspannung ab, die geht an einen Funktionsdecoder, der häufig auch unter der Lokadresse mitläuft. Nun kann die Lok aufgerufen werden und ein Funktionskey  (F1 - F4) schaltet die Innenbeleuchtung des Zuges ein. Die geschaltete Spannung wird über stromführede Kupplungen im Zugverband weitergereicht. Punktum. Ich mache das meistens so, den FD im letzten Waggon einzubauen, damit auch die roten Schlusslichter eingeschaltet werden, wenn das Fahrlicht der Lok mit F0 (function) eingeschaltet wird.


In Antwort auf:
Bei mir funkltioniert diese Methode mit dem Widerstand an einem stromlosen Abschnitt hinter einer Weiche bislang problemlos.



Prima, dann ist das doch eine sehr gute Methode. Ich habe wie gesagt mit der Besetztmeldung über Stromfühler keine Erfahrung. Da muss ja immer Strom fliessen, damit Besetzt gemeldet wird.
Der AC-Bahner (wie ich) verwendet ja den S88-Besetztmelder. Der prüft, ob eine AC-Achse auf dem überwachten Gleis steht und die beiden Schienen miteinander verbindet. Dies hat den Vorteil, dass auch völlig passive Fahrzeuge erkannt werden. Und zwar ohne, dass dazu wertvoller Digitalstrom verbraucht wird.

Na gut, jedes System hat so seine Vor- und Nachteile. Viel Spass mit Deinem!

Herzlichen Gruß

Bernd Michaelsen


     
EC ,IB, HSI, P4 2,4 Ghz, W98, Märklin C-Gleis

Thomas Wilcke

Das ist ja toll mit den Schaltmöglichkeiten.
Sowas hab ich bei N bislang noch nicht gesehen.
Schon gar keine stromführenden Kupplungen zwischen den Wagen, damit wär es auch  bei mir möglich, nur einen Wagen mit einem Decoder auszustatten und den Strom dann weiterzuleiten an alle folgenden Wagen.

Spur N = viel Platz für den Zug
Spur H0 = viel Platz in dem Zug

hat beides Vor und Nachteile

Gruß
Thomas
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Gian Bott

Hallo Thomas,

In Antwort auf:
Bei mir funkltioniert diese Methode mit dem Widerstand an einem stromlosen Abschnitt hinter einer Weiche bislang problemlos.


Die Sache mit dem Widerstand ist eine altbekannte Möglichkeit bei 2-L Digitalbahnen. Der Widerstand dient dazu, dass der Lokdecoder trotz "stromlosem" Gleis seine Infos bekommt, aber der Lokmotor oder andere Strombezüger nicht ansprechen. Mit GBM habe ich das aber noch nie ausprobiert, weil ich heute keine stromlose Abschnitte habe (auch keine beleuchteten Wagen da ich eingefleischter "Tagbahner" bin ). Seinerzeit bei meiner digitalen N-Bahn hatte ich aber stromlose Abschnitte mit Widerstand, aber noch ohne GBM und PC-Steuerung.

mit freundlichen Grüssen

Gian  

Dörthe

Hallo Thomas,

wir verwenden auch die Widerstandsmethode im Schattenbahnhof und hatten bisher keinerlei Probleme damit.
In unserem Fall (auch N-Spur) verwenden wir pro Halteabschnitt (also Streckenkontakt + Stopkontakt) ein Relais (2x, bistabil!), das einen 10kOhm Widerstand zwischen Gleis und Belegtmelder schaltet. Das funktioniert absolut zuverlässig!
Ob für Deine Belegtmelder der resultierende Strom für eine Belegtanzeige ausreicht, kannst Du ja relativ einfach ausprobieren:
einfach verschiedene Widerstände zwischen Gleis mit Lok und Belegtmelder schalten, und schauen, wann noch ein Belegtsignal "durchkommt".
Das Programm schaltet bei Erreichen des Stopkontakts einfach per Schaltdekoder das Relais um...

Ein weiterer, nicht zu unterschätzender Vorteil dieser Methode ist, dass die Länge des Stopkontakts deutlich kürzer ausfallen kann als ohne, Du also längere Züge in den leider immer zu kurzen Schattenbahnhof bekommst, da die Lok ohne Strom immer sofort stehen bleibt .

Wenn wir diese Methode nicht anwenden würden, bräuchten wir alleine für den Schattenbahnhof schon einen eigenen Booster (12 Gleise à 2m also bis zu 24 Züge Fassungsvermögen, also 24 Relais + Weichendekoderkanäle...). Die Lösung mit Funktionsdekodern würde deutlich massiver ins Geld gehen (und wohin mit den Teilen bei den kleinen N-Waggons... ).

Wenn Du Fragen zur Realisierung hast, melde Dich einfach.

Grüße aus dem nebligen Regensburg
Dörthe      
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    WDP 2015
  • Anlagenkonfiguration:
    Tams EC, 4xPower3, 1xTams B3, DCC, SpurN, Roco/Fleischmann Gleis, 27 Boll GBM sensibel, 3 LDT GBM
  • Rechnerkonfiguration:
    Windows10

Frank Mondorf

Hallo zusammen,

hatte mal folgendes für die Vereinsanlage folgendes überlegt:

Doppelspulige Relais mit 2 Umschaltern von WDP via Schaltdekoder aus Ein- und Ausfahrt-FSen angesteuert zu jedem Abstellgleis. Der eine trennt die Fahrstromzuleitung zu allen RMK des jew. Gleises, der andere leitet 3 mA (4,7 kOhm) des Fahrstrom zum Belegtmelder mindestens des Startkontaktes.

Wir (PFE) haben das aber nicht wirklich projektiert, und schauen zur Zeit in Rtg. Profil-ID 0 und Funktionsdekoderwagen mit Speicher-Kondensator und elektrischen weiter leitenden Kupplungen. Was noch fehlt ist eine el. Kupplung bei der man den Wagen trotzdem nach oben entnehmen kann?

Grüße
Frank