Hoffmann-Weichenantrieb
 

Hoffmann-Weichenantrieb

Begonnen von Georg Gundhardt, 05. Juni 2007, 20:51:31

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Georg Gundhardt

Hallo Forum
Habe mir einen Hoffmann-Weichenantrieb MW02-S gekauft.
Höchte ihn für meine Pecco-Weichen HO verwenden.
Meine Frage? wie begrenzt man den Stellweg,der Stellweg ist ca.8mm.   Gruß  Schorsch  
Viele freundlichen Grüßen
Georg Gundhardt

Anlagenkonfiguration:HO 2-Leiter Gleissystem Roco Peco-Weichen mit mot./Servo-Antrieb von ESU   Digitalzentrale Tams mc2  Booster B-6 + Power-Splitter  GBM16TS von Fichtelbahn BiDiB  Einmessen mit Railspeed und Speedbox 2 von RZTec
Lokdecoder  ESU / Zimo
Microsoft Windos 11 Home Premium 64 Bit
HP proDesk 600 G4 MT, Core i7-8700, 8GB, 256GB
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    WIN-Digipet Version Premium2025.0c Premium Edition
  • Rechnerkonfiguration:
    HP proDesk 600 G4 MT , Win11

Kalle

Hi Schorsch,

erstmal herzlich Willkommen hier im Forum.

In Antwort auf:
Meine Frage? wie begrenzt man den Stellweg,der Stellweg ist ca.8mm.



normalerweise reicht die Verwendung eines der beiden beigefuegten Stelldraehte aus, der duennere Feder-Stelldraht duerfte reichen. Der ueberschuessige Stellweg wird durch "Biegung des Stelldrahtes" abgefangen. Es muss sichergestellt sein, dass der Antrieb soweit in den Endlagen laeuft, dass die jeweiligen Endabschaltungen wirksam werden.

Ansonsten findest viele Hinweise, da der Antrieb den Antrieben vom "grossen C", (Elektronik-Versender), aehnelt, auf der MoBa-Hobby-Homepage http://www.moba-tipps.de" target="_blank">www.moba-tipps.de  
 
Viele Grüsse
Karl

Ralf Krapp

Hallo Schorsch,
Hoffmann gibt zu seinem Antrieb keinen Hinweis, wie ggf. der Stellweg auf weniger als 8 mm eingestellt werden kann. Da der Weg des Stellhebels keine Kurve, sondern eine Gerade beschreibt, ist auch mit einem Einbau näher an der Stellschwelle der Weiche nichts zu erreichen.
Meine Erfahrung hat aber bisher gezeigt, dass durch diesen "langen" Stellweg die Weichenzungen absolut kontaktsicher anliegen und eine Entgleisung wegen geringem Anpressdruck des Stellhebels und damit Luftspalt zwischen Weichenzunge und Schiene so gut wie ausgeschlossen ist. Nachteilig wirkt sich das natürlich dann aus, wenn die Weiche aufgeschnitten werden soll. Hier verhindert die Andruckkraft bei leichten Fahrzeugen das Aufschneiden und es kann zum Auflaufen und Entgleisen führen. Aber eigentlich sollte man die Weichen ja immer so stellen, dass nichts aufgeschnitten wird. Die Originalbahn macht das ja auch so. Lediglich bei Straßenbahnen wird schon mal aufgeschnitten.
Ich denke mal, die 8mm Stellweg sind kein Problem, auch nicht für Peco-Weichen, deren Stellweg ca. 4 mm beträgt. Ansonsten könnte nur helfen, den Anpressdruck dadurch zu lindern, wenn Du den Antrieb mit größerem Abstand - also mit einem Distanzklötzchen - unter der Weiche befestigst und einen längeren, realtiv weichen Stelldraht verwendest. Viel Erfolg beim Versuch.    
Grüße aus Obertshausen (Hessen)
Ralf Krapp
  • Win-Digipet-Version:
    WDP 2025
  • Anlagenkonfiguration:
    Spur HO; K-Gleis; Tams MC; 4 Kabasoft-Booster; Viessman-Weichen- und Rückmeldedekoder; Lokdekoder MM und andere
  • Rechnerkonfiguration:
    Windows 7 Home Premium; Intel Core i3-530 Prozessor 1333 MHz

xerxes

In Antwort auf:
unter der Weiche befestigst und einen längeren, realtiv weichen Stelldraht verwendest. Viel Erfolg beim Versuch.    



Hallo Ralf,

ein weicherer Draht ist keine Lösung, denn der ist nicht formstabil. Richtiger wäre einen dünneren Stahldraht zu verwenden oder aber den beiliegenden Draht Mäanderförmig zu biegen um eine größere Drahtlänge zu erlangen, die einen weitaus geringeren Widerstand hat und bei der die von der Weichenzunge aufzufangenden Umformkräfte weitaus geringer sind und sogar ein Aufschneiden der Weiche gestatten würden. Die Lösung lautet entweder den Draht dünner wählen oder aber durch geschickte Formgebung auf engstem Raum eine größere Drahtlänge unterzubringen.  
Viele Grüße aus dem hohen Norden

Lothar



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Mä 6020,6051, Twin Center, LDT HSI,Celeron 1,8GHz, 256 MB,Xp Home; H0 2-Ltr.Gl.-Länge ca. 450 mtr, 98 Weichen, 16xs88 RM, GBM 2-fach und 4-fach; 2 x 20A Sonderbooster v.Gerd Boll

Gian Bott

Hallo,

Bei den Peco-Weichen ist zu beachten, dass diese eine "Haltefeder" eingebaut haben. So sind alle Antriebe mit weichem Stelldraht nur geeignet, wenn diese Feder sorgfältig entfernt wird. Besser geeignet für Peco-Weichen sind die Original Peco-Antriebe (Vorteil: Leicht einzubauen, Robust; Nachteil: Laut, Normalmodell braucht mind. 2-3A für das schalten, Modell mit grün umwickelten Spulen für Digital geeignet) aber speziell gut sind die Servoantriebe geeignet! Damit kann man die Weiche im Originalzustand belassen.

mit freundlichen Grüssen

Gian  

Kalle

Hi Gian,

In Antwort auf:
....aber speziell gut sind die Servoantriebe geeignet! Damit kann man die Weiche im Originalzustand belassen.



wenn schon Servoantriebe, dann auch raus mit der Feder, ist ja kein Problem diese zu entfernen. Sieht besser aus, wenn die Zungen etwas langsamer ohne Sprung umgelegt werden.
Zuverlaessiger, wie kaum ein anderer Antrieb, sind Servantriebe nebenbei auch noch.  
Viele Grüsse
Karl

Ralf Krapp

Hallo Lothar,
mit "weich" habe ich natürlich nicht an Blumendraht oder ähnliches gedacht, sondern im Vergleich zu "federhart" halt etwas weniger steif, eben formstabil mit etwas Elastizität. Aber ich denke, wir liegen da auf gleicher Linie.
Hallo Gian und Karl,
das hätte ich natürlich noch erwähnen sollen, dass man bei den Peco-Weichen den eingebauten Federmechanismus entfernen sollte, wenn man andere als Original-Peco-Antriebe benutzt. Ich habe mal versucht, Peco-Weichen mit Roco-Stellantrieben zu betreiben. Hat auch funktioniert, nur im Digitalbetrieb haben die alten Roco-Dinger so viel Strom gezogen, dass der Dekoder nicht mitgespielt hat. Selbst eine Schaltverstärkung (Kondensator und andere Bauteile) hat nicht geholfen. Inzwischen habe ich die Peco-Weichen nicht mehr in Betrieb, weil ich im sichtbaren Bereich doch auf ein einheitliches Gleisbild jetzt mehr Wert lege als im Anfangsstadium des Aufbaus. Sieht schon blöd aus, wenn man als "Pickelfahrer" plötzlich andere "Pusteln" (Kontakte von Erbert) als Mittelleiter verwendet.    
Grüße aus Obertshausen (Hessen)
Ralf Krapp
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Rainer Renisch

Hallo Georg,

eine andere Möglichkeit,den Stellweg anzupassen, ist folgende:

Du bildest in der Anlagenplatte einen Festpunkt, der die Bewegungsrichtung umkehrt, wie im Bild dargestellt. Dabei verhalten sich A:B wie X:Y. Durch Veränderung des Festpunktes kannst Du den Stellweg exakt anpassen. Aber auch hierbei wähle ich lieber einen harten Draht.

MfG
Rainer    
Freundliche Grüße
Rainer
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    TT Tillig, WDP 2021, Lenz DCC 3.6 (LI101F, LZV100,LV102), GBM von Lenz, Blücher u. LDT, RS-Bus
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    Windows 7, Intel i3, 3,3 GHz, 4 GB RAM, 1,5 TB HDD