Löten am K-Gleis
 

Löten am K-Gleis

Begonnen von Dr. Michael Bovensiepen, 12. Juli 2008, 19:19:54

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Dr. Michael Bovensiepen

Liebe MoBa-Bastler,

bekanntlich kann man am K-Gleis seine Masse- bzw. RM-Kabel mit einem Speziallot anlöten, was meines Erachtens nicht so einfach, aber machbar ist.

Nun habe ich in einer Zeitschrift gesehen, daß der Autor auch die Mittelleiterversorgung direkt unten an das Gleis lötet. Ich habe das vergeblich versucht. Daher meine Fragen:

1. Ist es möglich das Fahrstromkabel direkt unter das Gleis an die Metallfläche, die mit dem Mittelleiter in Verbindung steht, anzulöten - entweder mit Normallot und mit Normaltemperatur oder aber mit einem Speziallot?

2. Ich habe das Gefühl, daß mein Normallot nicht hinreichend fließfreudig ist. Welches Lot empfehlen die Fachleute für die üblichen Lötarbeiten, auch zum Bestücken von Leiterplatten?


Herzlichen Dank für Hinweise und freundliche Grüße!
Michael Bovensiepen

Sönke

Masse haben wir an den Zungen die die gleise miteinander verbinden angelötet. Dazu haben wir einen dünnen Draht genommen, damit man es nicht so sieht.

zu 1.
ja es ist möglich unten am Gleis denn "Mittelleiterstrom" anzulöten. Normales Lot bei dem Flussmittel schon mit drinne ist reicht.

zu 2. kann ich leider nicht viel sagen, einfach normales Lot mit Flussmittel. Normale Temperatur reicht, so um die 350°C.
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Dirk Streuber

Hallo Herr Dr. Bovensiepen,

ich kenne mich zwar mit dem K-Gleis nicht aus, aber zum Löten am K-Gleis gibt es einen Thread "K-Gleis - RMK anlöten" . Vielleicht hilft dieser weiter?
Mit freundlichen Grüßen
Dirk
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Matthias Schäfer

Hallo Herr Bovensiepen,

das Fahrstromkabel kann man mit ganz normalem Lot unter dem Gleis anlöten, vorher rauhe ich aber mit dem Dremel und einem feinen Schleifstein die zu lötende Fläche an, damit sie blank ist.

Die Masse kann man gut am Schienenverbinder anlöten, wenn man beim Flexgleis aber dazwischen Rückmelder anbringen will, trage ich mit einer Zahnstocherspitze einen winzigen Tropfen nur an der zu lötenden Stelle, (es ist eher ein leichtes Befeuchten) von Fohrmann-Löt-Öl auf ( http://81.169.175.242/fohrmann/de/artikeldetail.php?aid=648 ) WIRKLICH NUR EINEN WINZIGSTEN TROPFEN und benutze dann folgendes Lot: S-Sn60 Pb38 Cu2

Die Benutzung von Löt-Öl wurde im Forum schon mehrfach kontrovers diskutiert, ich denke, wenn man sehr pingelig (will sagen sorgfältig und sauber) arbeitet, kann man es schon benutzen.
vielen Dank für Eure Hilfen und herzliche Grüße aus Bonn, Matthias

Alle sagten immer: "Das geht nicht." Bis einer kam, der das nicht wußte.
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Dr. Michael Bovensiepen

Guten Tag, alle miteinander,

die Hinweise haben mir sehr weitergeholfen und Wege aufgezeigt, wie ich weiter experimentieren kann.

Herzlichen Dank und viele Grüße!
Michael Bovensiepen

Dr. Jürgen Martin

Hallo miteinander,
noch ein Tip für die Stellen, an die man nach dem Anlagenaufbau zum Löten nicht mehr richtig hinkommt. Ich benutze hier die bei Märklin erhältlichen Masseanschlüsse aus Kupfer. Wegen der auf längere Sicht doch zu erwartenden Korrosion habe ich mir für 1 € das Stück diese bei einem Goldschmied vergolden lassen. Ich habe damit (seit Jahren) keinerlei Probleme. Wenn man diese Anschlüsse vergolden läßt, sollten diese aber neu sein, damit sie noch schön metallisch blank sind.
MfG aus Neustadt a.d.Weinstraße
Jürgen Martin
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