Durchrutschweg bei Fahrstraßen
 

Durchrutschweg bei Fahrstraßen

Begonnen von Sönke, 30. November 2010, 20:10:17

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Sönke

Hallo alle zusammen,

Wie würdet ihr das Thema Durchrutschweg bei Bahnhöfen realisieren? Mit einem Virtuellen Butten der die Einfahrt aus der gegengesetzten Richtung verbietet und als Folgeschaltung beim erreichen des Halts als Folgeschaltung zurück gestellt wird?

Und noch eine weitere Frage, ist es möglich die Funktion "Lokomotive manuelle fahren" zu erweitern? Ich vermiss wie im Vorbild so eine Funktion die eine Zwangsbremsung einleitet beim überfahren eines roten Signales.

Hier eine Erklärung zum D-Weg
http://home.arcor.de/jan.keckstein/sig_bg2_f.htm (letztes Beispiel)

Schönen Abend noch
Sönke
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Reinhold Hiersch

Hallo Sönke,
wenn Du manuell fährst wird vom Programm keine Zwangsbremsung kommen. Beim manuellen Fahren bist nur Du allein für alle Sachen verantwortlich.
Das Durchrutschen kann eigentlich nur stattfinden wenn die Lok nicht richtig eingestellt ist.
Auf meiner Anlage habe ich ein bis 2 Gleise als "Durchrutschweg" eingeplant aber nur wenn eine Lok nicht richtig eingestellt war ist Sie über die Haltestelle gefahren. ;D ;D ;D ;D
Herzliche Grüße aus Künzell bei Fulda
Reinhold
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Joachim Frederick

Hallo Sönke,

da du ja die 9er version hast, und deine Lok über den Stoppkontakt fährt, solltest du ein Profil für die Fahrt in den Bahnhof anlegen. Du kannst dann den 1. Kontakt nach dem Startkontakt schon als 1. bremse nutzen und den Bremskontakt als weitere Bremse, so dass die Lok sauber rechtzeitig zum stehen kommt. Auch der FS kannst du rechts neben der Anfangsgeschwindigkeit noch Rückmelder mit Geschwindigkeiten eintragen.
Probieren und wieder probieren, dann läuft es auch wie du es haben möchtest.
Gruß
Joachim



Wer etwas will findet Wege, wer etwas nicht will findet Gründe
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Sönke

Danke Joachim und Reinhold,

mir geht es nicht im das rechtzeitige Anhalten der Lok, sondern um die Optik und die Realitätsnähe zum Vorbild. Ich möchte  mit einem schnellen Zug A von Block A1 in Block C1 fahre, Zug B darf dabei aber nicht von D1 zu B2 einfahren darf, sonder der Zug soll an D1 solange wartet, bis Zug A sicher steht. (aus optischen Gründen, nicht weil der zu zu weit fährt!)

Ist Zug A nun aber eine langsamere Bahn (S-Bahn, Rangierfahrt...) soll die Einfaht von D1 zu B2 zugelassen sein.
Meine frage, wie löse ich das am besten?

WDP 9.2
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Dirk Streuber

Hallo Sönke,

nimm die Weichen hinter dem Zielsignal mit in die Fahrstraße auf. Dann ist auch der Durchrutschweg mit verriegelt und wird erst freigegeben, wenn die Fahrstraße aufgelöst wird.  ::) 
Mit freundlichen Grüßen
Dirk
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Edwin Schefold

Hallo Sönke

Nun dazu gibt es bestimmt wieder mehrere Wege, dass Problem zu lösen.  ;)

Ein Weg wäre:

Dazu würdest du einen virtuellen Schalter brauchen.
Du erstellst zwei Fahrtstrasse von A1 nach C1.
Die erste Fahrstrasse ist in der Matrix nur für z.B. ICE's vorgesehen und schaltet den virtuellen Schalter auf Rot. Ist der Zug auf dem Stoppkontakt angekommen, so wird der Schaltet wieder auf Grün geschaltet.

Dieser Schalter dient, in Stellung Grün, als Freigabebedingung für die Fahrstrasse
von D1 nach B2.
Somit kann der Zug erst fahren, wenn der ICE steht.

Die zweite Fahrstrasse von A1 nach C1 wird in der Matrix dann für die anderen Züge freigegeben.
Hier könntest du zur Sicherheit den Schalter noch mal auf Grün setzen. Ist aber nicht unbedient erforderlich.
Somit kann der Zug dann von D1 nach B2 fahren, weil die Stellbedingung ja erfüllt ist.

Wie gesagt, das ist nur ein Weg zur Lösung deines Problems.  ;)
Mit dem Gruß eines freundlichen Modellbahners

Edwin Schefold
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