Verschiedene Fragen zu WDP
 

Verschiedene Fragen zu WDP

Begonnen von Snow, 21. April 2014, 14:06:04

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Snow

Hallo ins Forum,
Ich bin neu hier im Forum und gerade auf der Suche nach einer Software zum steuern meiner Modellbahn.

Erst mal zur Anlage:
Ich fahre Spur N mit Schienen von Trix. Rückgemeldet wird über Viessmann 5233 (Altbestand - wenn diese aufgebraucht sind werde ich warscheinlich nach LDT wechseln). Magnetartikeldecoder sind ebenfalls von Viessmann. Digitalzentrale ist die DiCoStation aus dem Hause LDT.

Jetzt zu den Fragen:
Auf dem Markt gibt es Verschiedene Anbieter. Die drei Großen sind Win-Digipet, Railroad und Train Controller.
Train Controller soll aber mit der DiCoStation nicht so richtig klar kommen (Kategorie C -> kann gelöscht werden), bei Railroad hört man immer wieder, dass der Support schlecht ist und das es unendlich viele Bugs gibt.
Aus den oben genannten Gründen habe ich mich gegen die obigen Programme entschieden.
Win-Digipet ist alse perfekt für meine Anlage, besonders nachdem die Weg-Zeit-Funktion vorhanden ist.

1. Frage: Auf meiner Anlage habe ich immer ein Rückmeldekontakt vor z.B. einem Signal. Reicht das aus? Ist das genau genug bei den Intelligenten Zugnummernfeldern? Ein Umbau wäre nämlich sehr umfangreich.

2. Frage: Es gibt verschiedene Möglichkeiten die Loks einzumessen. Welche ist die beste und die genauste?

3. Frage: Lassen sich Zugdecoder einstellen (Adresse und co.)? Dazu habe ich noch nichts gefunden.

4. Frage: Was kann man mit der Demo testen?

Hoffe auf baldige Antwort.

Mit freundlichem Gruß
Steffen
Grüße
Steffen
  • Win-Digipet-Version:
    WIN-DIGIPET 2015.2
  • Anlagenkonfiguration:
    Spur N Anlage, mehrere Module aber noch im Aufbau. Direkt Digital eingestiegen. Rückmeldung (5233) sowie Magnetartikeldecoder (5211) von Viessmann. Digitalzentrale: DiCoStation von LDT mit dem Programm Digital-S-Inside
  • Rechnerkonfiguration:
    Desktop PC mit Intel Core i5

Edwin Schefold

Hallo Steffen

Willkommen im Forum.

zu deinen Fragen:
zu 1.)
Ein Rückmelder geht zwar, ist aber nicht ratsam, es sollte vor dem Signalrückmelder mindestens noch ein Kontakt liegen, den wir als Bremskontakt bezeichnen.
Je mehr Kontakte, um so besser, denn die RMK sind die Augen der Software.

zu 2.)
Ja es gibt verschiedene Messmöglichkeiten. Mit Rollenprüfstand, oder auf der Schiene per Messstrecke.

zu 3.)
Die Decoder lassen sich nicht per WDP einstellen, das wird hier über die Zentrale, oder einen Lokprogrammer durchgeführt.

zu 4.)
mit der Demo, kann man im beschränkten Masse alles testen. Siehe dazu die Einschränkungen in der Beschreibung.

Falls du noch weitere Fragen hast, so wende dich gerne wieder an das Forum.
Und wenn ein Stammtisch in der Nähe sein sollte, so bist du auch da bestimmt herzlich willkommen.



Mit dem Gruß eines freundlichen Modellbahners

Edwin Schefold
  • Win-Digipet-Version:
    2025.x und Beta
  • Anlagenkonfiguration:
    MM/DCC/MFX m. TAMS-MC 2.2.3, 2x Heller Booster 2x7,5A, M/C-Gleise, Car-System, 20x S88 - BMBT, Schalt-/Magnetartikel-/Signaldecoder - Viessmann, LDT und BMBT, UB-u. Kühn-Lokdekoder, Timer - BMBT, ESU-Servodecoder
  • Rechnerkonfiguration:
    PC 1,8GHz/1536MB/XP pro und Laptop i7/1TB SSD /Win11

Helmut Kreis

Hallo Steffen,

da hast Du mit Sicherheit keine schlechte Entscheidung für die Software getroffen. Und das nicht nur, auf das Programm bezogen, sondern auch in Bezug auf den Support. Anderswo sind ja Überlegungen im Gange, letzteres kostenpflichtig zu machen.
Nun zu Deinen Fragen aus meiner Sichtweise:

  • Der eine Rückmeldekontakt (RMK) ist theoretisch möglich, aber nicht zu empfehlen. Eigentlich sind es ja schon 2 RMKs, denn der Zielkontakt der ersten Fahrstraße (FS) ist gleichzeitig auch Startkontakt der folgenden Fahrstraße. Mit dem intelligenten Zugnummernfeld (iZNF) funktioniert die Steuerung der Lok, aber du hast keine Möglichkeit, weitere Ereignisse auf der Strecke zu verwirklichen. Das fängt schon mit Geschwindigkeitsänderungen an und geht über Soundereignisse auf der Strecke hin bis zu weiteren Schaltungen von Magnetartikel (MA). Empfehlung ist hier immer noch mindestens 3 RMKs. Den Start-, Brems- und Zielkontakt. Es wird mit dem iZNF auch keine große oder gewünschte Genauigkeit erreicht werden können, da mit nur einem RMK keine Kontrollmöglichkeit vorhanden wäre. Das wäre einem Blindflug mit dem Auto von der 10m langen Einfahrt in die Garage gleich.
  • Mit den Einmessmöglichkeiten ist es wie mit der Software. Es gibt die Messstrecke auf der Anlage, die Du Dir selbst erstellen kannst, verschiedene Rollenprüfstände von den Geschwistern Zeller und neuerdings auch den Railspeed von µCon (LS-Digital). Alle werden von WDP unterstützt.
  • Die Programmierung von Lokdecodern hat eigentlich nichts mit WDP zu tun. Die stellst Du mit Deiner Zentrale oder einem Programmer oder sonstiger Software ein. Darüber hinaus kannst Du aber in WDP darauf Einfluß nehmen. So kann man z. B. in WDP die Beschleunigung eines Zugen jederzeit (auch automatisch über Profile) ändern.
  • Einschränkungen in der Demo-Version sind in der Beschreibung zu finden.

Und nun viel Spaß beim Testen.
Gruß
Helmut
  • Win-Digipet-Version:
    WDP 2025.x PE
  • Anlagenkonfiguration:
    • Gleis: Spur H0, Piko A-Gleis
    • Steuern: Lenz Digital +, LVZ200, LV102
    • Schalten: Lenz: LS100/110/150, LS-DEC-DB für Lichtsignale, Hoffmann Weichenantriebe MWA02S
    • Melden: GBM16X .. der Fa. Blücher Elektronik, Lenz: LR100, (OpenDCC GBM Boost/GBM16T mit RailCom), RS-Bus + RailCom über LocoNet
  • Rechnerkonfiguration:
    Windows 11, 64 bit

michael1957

Hallo Steffen,

ich will mich eigentlich nur den Aussagen der Vor"Schreiber" nur vollinhaltlich anschließen. Ergänzend will ich noch anmerken, dass ich für die Decoderprogrammierung der Loks Freeware (in meinem Fall von Henning Vossen --> siehe http://www.henningvoosen.de/Site/Downloads/DecoderProgrammer.htm) verwende und sehr zufrieden damit bin.

Zu WDP kann ich nach 2 1/2 Jahren (und davor merh als 4 Jahren mit einem anderen der von Dir erwähnten Produkte) nur sagen, dass ich meinen Umstieg NIE bereut habe und WDP jederzeit wieder zum Einsatz bringen würde! Qualität und Leistung überzeugen ebenso wie der Support und ganz besonders auch DIESES Forum!!

Beste Grüße aus Österreich,
Michael
Beste Grüße aus Österreich!

Michael Krammer
  • Win-Digipet-Version:
    2021.x Beta und 2021.2b Prem. auf WIN 10 mit Lenz-USB-Treiber und stets aktuellste Betaversion(en)
  • Anlagenkonfiguration:
    Modellbahn (Anlage in Bau aber in Betrieb) Zentrale Lenz LZV100 + LI-USB + 6 Booster LV102, H0+H0e - 2-Ltr. ROCO-Gleis, 6,5 x 3,6 m, 4 Scha-BHF, HBF 12-gleisig, ca. 150 m Gleis auf 4 Ebenen, 360 RMK, ca. 240 MA, Melden mit LDT, Schalten mit LDT+ESU, ca. 60 TFZ H0 + ca. 30 TFZ H0e
  • Rechnerkonfiguration:
    HP Notebook, 8 GB, WIN 10/64 Bit seit 1/2016

Snow

Danke schon mal für die schnellen Antworten...

Zu Frage 1:
Was ich dann nicht verstehe: Warum wurde diese Funktion dann eingeführt. Bei anderen Programmen funktioniert das ja auch ohne Probleme. Ich frage nur noch mal weil ein umrüsten dann doch sehr aufwendig ist.

Außerdem interessiert mich jetzt wie Lang die einzelnen RMK sein sollten, also Brems- und Ziel-/Startkontakt?

Zu Frage 2:
Welche Methode ist denn die Beste? Die über die Messstrecke, Rollenprüfstände oder mit Railspeed. Oder sind diese alle gleich zu bewerten?

An michael1957:
Danke für den Tipp. Werde das Programm mal testen.
Grüße
Steffen
  • Win-Digipet-Version:
    WIN-DIGIPET 2015.2
  • Anlagenkonfiguration:
    Spur N Anlage, mehrere Module aber noch im Aufbau. Direkt Digital eingestiegen. Rückmeldung (5233) sowie Magnetartikeldecoder (5211) von Viessmann. Digitalzentrale: DiCoStation von LDT mit dem Programm Digital-S-Inside
  • Rechnerkonfiguration:
    Desktop PC mit Intel Core i5

michael1957

Hallo Steffen,
jetzt melde ich mich doch noch einmal zu diesem Thema zu Wort:
Zu Deiner Frage 1:
Grundsätzlich geht es ja so wie Du es gemeint hast. Aber mit wachsendem Ausbau der Anlage und in Folge wachsenden Ansprüchen an die Steuerung kommt ganz sicher irgendwann der Moment, wo Du gerade DESHALB sehr schnell an Grenzen stößt. Beispiel: Sound on/off nach bzw. vor einem Tunnel oder einer Schattenstrecke, Steuerung eines Bahnüberganges, (An-)Steuerung bewegter Figuren und/oder anderer Bewegungen auf der Anlage - alles das kannst Du umso besser realisieren, wenn WDP immer weiß, WO gerade Züge unterwegs sind. Auch das Geschwindigkeitsverhalten und vor allen Dingen auch das Bremsen ist wesentlich gezielter und dosierter möglich wenn Du wenigstens 3 RMK´s pro Fahrstrasse hast (eigentlich ja ohnedies nur 2 da ja der Zielkontakt der einen FS schon der Startkontakt der nächsten sein kann). Ich selbst habe meistens sogar 5 RMK´s, auf längeren FS bis zu 7, eingebaut. Ich freue mich jedes Mal wieder wenn ich irgendeine Steuerungsaufgabe austüftle und dann feststelle: alles kein Problem, da habe ich ja einen RMK auf den ich setzen kann...

Nochmals beste MOBA-Grüße aus Österreich,
Michael

Beste Grüße aus Österreich!

Michael Krammer
  • Win-Digipet-Version:
    2021.x Beta und 2021.2b Prem. auf WIN 10 mit Lenz-USB-Treiber und stets aktuellste Betaversion(en)
  • Anlagenkonfiguration:
    Modellbahn (Anlage in Bau aber in Betrieb) Zentrale Lenz LZV100 + LI-USB + 6 Booster LV102, H0+H0e - 2-Ltr. ROCO-Gleis, 6,5 x 3,6 m, 4 Scha-BHF, HBF 12-gleisig, ca. 150 m Gleis auf 4 Ebenen, 360 RMK, ca. 240 MA, Melden mit LDT, Schalten mit LDT+ESU, ca. 60 TFZ H0 + ca. 30 TFZ H0e
  • Rechnerkonfiguration:
    HP Notebook, 8 GB, WIN 10/64 Bit seit 1/2016

Edwin Schefold

Hallo Steffen
das iZNF wurde eingeführt um an verschiedenen Stelle anhalten zu können, und um damit die Züge noch schöner und vorbildgerechter anhalten zu können. Das dies auch mit einem RMK geht ist nur ein positiver Nebeneffekt davon.
Aber ich verstehe nicht, was das Problem, beim Einrichten neuer RMK sein soll. Gerade bei Zweileiterfahrern ist es doch einfach. An beliebiger Stelle das Gleis auf der Plusseite trennen und mit etwas Kleber wieder verfüllen. dann Gleiskontur wieder anpassen, und dazwischen einen Draht anlöten und mit einem Gleisbesetztmelder verbinden.
Dann noch die Adresse vergeben, fertig!
Die RMK-Länge bei Spur N dürfte bei der Stoppstelle ca. 15-25cm betragen.
Die Bremsstrecke 30-50cm, und weitere Kontakte je nach belieben.
Mit dem Gruß eines freundlichen Modellbahners

Edwin Schefold
  • Win-Digipet-Version:
    2025.x und Beta
  • Anlagenkonfiguration:
    MM/DCC/MFX m. TAMS-MC 2.2.3, 2x Heller Booster 2x7,5A, M/C-Gleise, Car-System, 20x S88 - BMBT, Schalt-/Magnetartikel-/Signaldecoder - Viessmann, LDT und BMBT, UB-u. Kühn-Lokdekoder, Timer - BMBT, ESU-Servodecoder
  • Rechnerkonfiguration:
    PC 1,8GHz/1536MB/XP pro und Laptop i7/1TB SSD /Win11

Jürgen Gräbner

Hallo,

grundsätzlich geht es mit einem Kontakt. Zumndest wenn der Kontakt nicht nur 20cm lang lang ist, dann kann von sanften Bremsen nicht mehr die Rede sein. Funktionen kann man auch mit Distanzen in den Profilen ausführen wenn kein echter Kontakt da ist. Ob man mit einem Kontakt auskommen will muss man sich selber überlegen. Mit einem Kontakt geht, mit mehr geht es besser...
Viele Grüße
Jürgen
  • Win-Digipet-Version:
    Win-Digipet 2015.x Beta
  • Anlagenkonfiguration:
    H0 3-Leiter WS-Anlage mit Tams Master Control (zum Fahren im DCC-Format und MA schalten); HSI-88-USB und SLX 852 zum Schalten und Melden für Schmalspur (H0e)
  • Rechnerkonfiguration:
    Laptop Dell E6410; Core i5; 4GB RAM; Win 7 (64bit Prof)

Helmut Kreis

Hallo Steffen,

ich habe ja bereits unter Pkt. 2 geschrieben, dass das so ne Sache wie mit der Software ist. Im Grunde eine Glaubensfrage.
Am Anfang hatte ich die beiden Rollenprüfstände von Zeller, wobei der von Marion definitiv der Bessere ist. Aber so ganz saubere Ergebnisse lieferte er mir auch nicht, daher messe ich immer noch über die Messstrecke(n). Dies dauert zwar etwas, aber mit der Option einer kurzen und langen Strecken ist es zu ertragen.
Mit dem Railspeed ist die Messung in der kürzesten Zeit erledigt, da dort nur auf 10 cm hin und her gefahren wird. Auf der Messe hat das wunderbar geklappt. Es gibt auch auf der Website ein Video dazu. Erfahrungen habe ich damit aber noch keine.
Gruß
Helmut
  • Win-Digipet-Version:
    WDP 2025.x PE
  • Anlagenkonfiguration:
    • Gleis: Spur H0, Piko A-Gleis
    • Steuern: Lenz Digital +, LVZ200, LV102
    • Schalten: Lenz: LS100/110/150, LS-DEC-DB für Lichtsignale, Hoffmann Weichenantriebe MWA02S
    • Melden: GBM16X .. der Fa. Blücher Elektronik, Lenz: LR100, (OpenDCC GBM Boost/GBM16T mit RailCom), RS-Bus + RailCom über LocoNet
  • Rechnerkonfiguration:
    Windows 11, 64 bit

Snow

Danke für eure Antworten...
Ich befasse mich jetzt erst mal mit der Demo und teste auf dem schon vorhandenen Anlagenteil.
Grüße
Steffen
  • Win-Digipet-Version:
    WIN-DIGIPET 2015.2
  • Anlagenkonfiguration:
    Spur N Anlage, mehrere Module aber noch im Aufbau. Direkt Digital eingestiegen. Rückmeldung (5233) sowie Magnetartikeldecoder (5211) von Viessmann. Digitalzentrale: DiCoStation von LDT mit dem Programm Digital-S-Inside
  • Rechnerkonfiguration:
    Desktop PC mit Intel Core i5