Speed Cat plus von KPF Zeller mit WDP: klasse!
 

Speed Cat plus von KPF Zeller mit WDP: klasse!

Begonnen von Lothar Becker, 24. Januar 2018, 22:18:21

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Lothar Becker

Hallo zusammen,

ich möchte kurz ein erfreuliches Erfolgserlebnis teilen: Heute kam das ,,XXL Paket"
von KPF Zeller an, das u.a. einen großen Rollenprüfstand und den ,,Speed Cat plus" enthielt.

Die Inbetriebnahme inkl. Anschluss an WDP ging ratz-fatz, die erste Lok ist eingemessen. Das macht Spaß!

Eine komplette 15-Punkt-Messung vor/zurück in ca. 6 Minuten, das ist einfach genial.

Viele Grüße
Lothar Becker
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Jan Pohl

Vielen Dank Lothar,

für dein Feedback. Ich habe den Max Speed von Marion Zeller, der leider nicht das gewünscht Ergebnis gebracht hat. Daher überlege ich, ob ich auch beim XXL Paket zugreife.  :-\
Hast du Vergleichsmöglichkeiten zur Messstrecke?

Danke Jan
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supermoee

#2
Hallo,

Ich habe den KPF speed cat im Elektronikmüll entsorgt. Da ist er gut aufgehoben. Zu mehr ist er nicht zu gebrauchen. Bis über 300% Abweichung zur realen Geschwindigkeit. Das Ding ist sowas von ungenau zusammengebastelt, da kann nichts gescheites rauskommen.

So sehen die Präzisionsdrehgeber nach der Meinung von KPF Zeller aus:



Nach Reklamation bekam ich einen zweiten als Ersatz.  Jegliche Kommentare sind glaube ich überflüssig.  ::)

Gruss

Stephan
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Lothar Becker

Hallo Jan, hallo Stephan,

zu Euren Fragen bzw. Anmerkungen:

Mit einer Messstrecke kann ich nur bedingt vergleichen. Vor einigen Jahren hatte ich eine mit einer früheren WDP-Version. Das hatte damals schon gut funktioniert, dauerte aber quälend lange. Aktuell kann ich keine Messstrecke ohne großen Aufwand einrichten, da ich keine direkt aufeinanderfolgenden RM-Abschnitte eingebaut habe.

Ich sehe im Speed Cat eine brauchbare Einrichtung, in der Anlage z.B. ein Messergebnis.

Wichtig ist, dass die Laufrolle am Speed Cat guten Kontakt zum angetriebenen Rad der Lok hat. Ich habe festgestellt, dass auch bei Verwendung der mitgelieferten Unterlagen, die den Rollenprüfstand um 8 Grad neigen, in den meisten Fällen kein zuverlässiger Kontakt erreicht wird. Das sieht man, wenn sich der Mitnehmer bei langsamen Fahrtstufen nicht oder unregelmäßig dreht. Eine mögliche Abhilfe seht Ihr in der zweiten Anlage: Eine praktische Methode, die für mehr Anpressdruck sorgt. Ihr könnt auch leicht auf die Lok drücken, das erhöht den Anpressdruck auch.

Klare Grenzen hat der Speed Cat bei Loks mit 2 Motoren, ich habe da einige US-Loks vom Typ F7 und PA1. Die laufen nicht synchron, manchmal sind erschreckende Geschwindigkeitsunterschiede der beiden Antriebseinheiten feststellbar. Nun misst Speed Cat nur an einer angetriebenen Achse. Das daraus resultierende Messergebnis führt entweder zu überhöhten oder zu geringen Geschwindigkeiten auf der Anlage. Ich helfe mir in diesen Fällen mit manuellem Anpassen der Geschwindigkeit. Das kann eine Messstrecke besser!

Viele Grüße
Lothar

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supermoee

#4
Zitat von: Lothar Becker in 26. Januar 2018, 08:56:37
Hallo Jan, hallo Stephan,

Ich sehe im Speed Cat eine brauchbare Einrichtung, in der Anlage z.B. ein Messergebnis.

Wichtig ist, dass die Laufrolle am Speed Cat guten Kontakt zum angetriebenen Rad der Lok hat. Ich habe festgestellt, dass auch bei Verwendung der mitgelieferten Unterlagen, die den Rollenprüfstand um 8 Grad neigen, in den meisten Fällen kein zuverlässiger Kontakt erreicht wird. Das sieht man, wenn sich der Mitnehmer bei langsamen Fahrtstufen nicht oder unregelmäßig dreht.

Hallo Lothar,

das verstehe ich jetzt nicht. Im ersten Beitrag lobst du den Speed Cat in den Himmel und im letzten schreibst du fast das Gegenteil.  :o

Eine Messeinrichtung, die einfach irgendetwas misst, ist für mich nicht brauchbar.

Kein Wunder, dass bei dir der Mitnehmer nicht immer dreht. Schau dir mal in meinem Bild, wie die Bohrung aussermittig ist. Das Ding eiert so vor sich hin, da kann das Rad nicht immer Kontakt dazu haben. Das ist unmöglich. Mit der schwachen Auflösung des Gerätes hat das grosse Auswirkungen auf das Messresultat.

Tu dir ein Gefallen und benutze das Rückgaberecht und gib den Schrott zurück. Als Rollenprüfstand mag das Ding noch etwas taugen, wenn es dir gerade nicht die Lok runterschmeisst weil die Rollen so eiern, aber zum Messen der Geschwindigkeit ist das nichts. Da kannst du dir die Geschwindigkeitstabelle manuell willkürlich ausfüllen. Das läuft auf das Gleiche hinaus

Gruss

Stephan

P.S. wozu Flaschenöffner alles gut sein können ;D Der Messung hilft es aber nur bedingt.
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Jan Pohl

@ Danke Lothar für deine Ausführungen...

die Idee der Geschwindigkeitsmessung mit diesen Modulen gefällt mir. Ich habe ja auch den Marion Zeller Max.
Leider ist das Messergebnis auch bei mir nicht konform zur Geschwindigkeitsmessung mit Gleiskontakten. Aber auch die Messung mit Kontakten ist bei mir nur auf der Anlage aus Platzmangel möglich. Und hier sind Bögen und Rampen vorhanden die das Messergebnis auch beeinflussen. Aber dieser "Fehlereinfluss" ist dann gleichmäßig für alle Loks. Für eine externe Messstrecke habe ich leider keinen Platz.

Daher habe ich vom M. Zeller Max Abstand genommen.
Hast du mal die Geschwindigkeit auf deiner Anlage in einem Abschnitt verglichen? Wäre mal interessant.

@Danke Stephan...
du hast natürlich recht, wenn das Gerät das nicht bringt was man von ihm erwartet sollte man vom Kauf Abstand nehmen. Ich möchte mich jetzt nicht über die Verarbeitung äußern, weil ich das Gerät noch nie gesehen habe. Mein Max und der Prüfstand sind "gut" verarbeitet.
Klar ist aber auch, ein Präzisionsmessgerät bekommt man nicht für 75€. Das ist schon klar. Ich denke da landet man so bei 1000€ aufwärts. (Präzisionslager, stabile Rahmen, Leistungsfähige Hard und Software u.s.w)
Aber sag mal eine Alternative.

Vom µCon Railspeed habe ich schon gelesen, gehört und auch schon mal was gesehen.

Jan
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Bernd Sorgenfrei

Hallo Jan,

Zitat von: Jan Pohl in 26. Januar 2018, 11:33:11
Klar ist aber auch, ein Präzisionsmessgerät bekommt man nicht für 75€. Das ist schon klar. Ich denke da landet man so bei 1000€ aufwärts.
......
Vom µCon Railspeed habe ich schon gelesen, gehört und auch schon mal was gesehen.

na ja, 1000 € muss man nicht ausgeben. Railspeed arbeitet ja mit einem anderen Prinzip. Dort sind zwei Lichtschranken mit einem definierten Anstand. Gemessen wird die Zeit. das Ergebnis ist - theoretisch jedenfalls - sehr genau. Aber das ist eigentlich gar nicht so wichtig. Entscheidend ist, dass das Messergebnis reprodozierbar ist und nicht "zufällig".
Herzliche Grüße
Bernd Sorgenfrei
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Jan Pohl

Bernd den Nagel genau auf den Kopf getroffen...
der Preis war mehr auf das Rollenprüfstandsystem bezogen.
Jan
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supermoee

Hallo Jan,

1000 Euro sind zu viel. Ich habe den CAN Tachomesser für 250 Euro. 200 Messungen pro Umdrehung, was ungefähr 1 Messpunkt alle 0.1mm Fahrweg entspricht. Dagegen sind die 4 Messpunkte pro Umdrehung vom Speedcat ein Witz.

Anstatt 75 Euro so aus dem Fenster zu schmeissen, ist das anlegen einer Messstrecke die bessere und günstigere Wahl. Die Einmessung dauert etwas länger, die Ergebnisse sind aber brauchbar.

Gruss

Stephan
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