STW Einzellokstopp
 

STW Einzellokstopp

Begonnen von Dr. J. Schmidt, 27. März 2019, 17:46:04

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Dr. J. Schmidt

Hallo liebe Anwender.
Laut Handbuch 11.5.4 soll man bei einer Falschfahrt die Lok stoppen können.
Als Bedingung hab ich nun eine Fahrstraße eingegeben und als UND Belegung eines RMK (z.B 9) auf dem falschen Weg.
Als Lok habe ich nun Stopp der Einzellok bei Kontakt RMK 9 eingegeben.
Die Lok kann jedoch den falschen Weg über den RMK 9 fahren, ohne dass die Lok gestoppt wird.

Was mache ich falsch? Oder geht es so nicht ?
Mit freundlichen Grüßen
J.Schmidt
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Torsten Junge

Hallo Herr Schmidt,

Der Stop aller Lokomotiven funktioniert. aber es werden alle angehalten.

Der Stop einzelner Lokomotiven funktioniert bei mir auch nicht.
Das liegt wohl daran das sich das Feld in ZNF umwandelt, das kann dann meiner Meinung auch nicht funktionieren, da die Lok ja nie dort ankommt! Es müsste hier ein RMK ausgewertet werden!

Aber man kann doch in den FS den/ein Sicherheitskontakt eintragen. Und in den Systemeinstellungen>Fahrstraßen>Sicherheitskontakt generell aktivieren>Nur Lok stoppen.
Da hält auch dann nur die entsprechende Lok. ;)
Grüße aus Hamburg
Torsten Junge


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Helmut Kreis

Hallo Herr Schmidt,

ich würde es eher darauf zurückführen, dass die Bedingung keine UND-Verknüpfung sein dürfte, sondern eine ODER!
Bei UND müsste ja das Ziel UND der falsche Kontakt erfüllt sein. Das wird aber (nie) der Fall sein.
Bei ODER ist es entweder das Ziel ODER der falsche Kontakt ODER beide Kontakte, der/die die Lok stoppt/stoppen.
Gruß
Helmut
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Dr. J. Schmidt

Hallo Herr Junge,
der Sicherheitskontakt war mir bekannt mit Eintragung einer Zeit; aber der Hinweis mit der Umstellung in den Systemeinstellung auf einzelne Lok war mir entfallen.
Ich werde es ausprobieren.
Mit freundlichen Grüßen
J.Schmidt
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Dr. J. Schmidt

Hallo Herr Kreis,
ich werde den STW mal umschreiben und es ausprobieren.
Vielen Dank.
Mit freundlichen Grüßen
J.Schmidt
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Karlheinz Battermann

Guten Morgen zusammen,
der Stw muss als Bedingung mit UND den RMK (hier im Beispiel RMK 5, der eigentlich nicht erreicht werden soll und somit den Stopp der Lok auslösen soll) und die zugehörige FS enthalten.
Bei den Bedingungen zum Einschalten muss der Zielkontakt der FS hier im Beispiel 32 und nicht der RMK 5 eingetragen werden.
Beim Ablauf der ZFA sieht es dann bei falsch gestellter FS und Erreichen des RMK 5 wie im zweiten Bild aus.
Die Lok (hier die Clara) ist gestoppt und die weitere Lok BR 36 fährt munter weiter.
Nach Beseitigung der Falschfahrt kann die Meldung (Clara gestoppt) bestätigt werden und die folgende Meldung mit Ja bestätigt werden und die Fahrt der Lok würde fortgesetzt.
Ich wünsche viel Erfolg bei der Umsetzung.
Herzliche Grüße aus Bad Lauterberg
Karlheinz


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Friedel Weber

#6
Hallo Zusammen

Ich denke, dass sich das Ganze elegant durch ein Lok-/Zugmakro lösen lässt:
Dieses hat genau eine Anweisung - nämlich STOPP

Der Stellwerkswärter testet nun:
Wenn
  - irgendeine Lok auf ZNF (dem richtigen Ziel)
UND
  - ein Kontakt der Fahrstraße dahin ist aktiv
UND
  - RMK 9 ist besetzt
DANN
Löse Lokmakro aus für Lok auf dem ZNF (auch wenn die da gar nicht steht).

Ich hab's nicht ausprobiert, aber das müsste gehen.

Übrigens "leiste ich mir den Luxus", vor jeder sich öffnenden Weiche den Weichen-Schaltbefehl noch einmal per Folgeschaltung zu wiederholen. Für den sehr seltenen Fall, dass es beim ersten Mal nicht geklappt hat!
Das braucht man aber nur bei den Märklin Weichenantrieben. Bei Servos ist das eigentlich überflüssig.
Aber das ist ein anderes Thema.

------------

Karlheinz war schneller.
Den direkten Stopp im STW habe ich noch nie benutzt, aber der ist noch einfacher als ein Lokmakro.
Viele Grüße an alle Modellbahner
Friedel Weber

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Torsten Junge

#7
Hallo Karlheinz,
Zitat von: Karlheinz Battermann in 28. März 2019, 09:18:49
der Stw muss als Bedingung mit UND den RMK (hier im Beispiel RMK 5, der eigentlich nicht erreicht werden soll und somit den Stopp der Lok auslösen soll) und die zugehörige FS enthalten.
Danke, das war der entscheidende Hinweis. :) aber das funktioniert nur in einer FS wo die Lok auch auf dem Ziel-Zugnummernfeld zum stehen kommen soll. Nicht in einer Zugfahrt wo die nächste FS gestellt wird. :(

Wählt man dann Zugfahrten aus: Funktioniert dieses auch nur bedingt, da die Zugfahrten eventuell Ausweichwege haben.
Grüße aus Hamburg
Torsten Junge


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Dr. J. Schmidt

Hallo Herr Battermann,
die Lösung war , dass man das Ziel ZNF eintragen muss.

Die Weiterfahrt nach dem Stopp muss ich mir nochmal überlegen.
Nochmals vielen Dank.
Mit freundlichen Grüßen
J.Schmidt
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Karlheinz Battermann

Hallo Torsten,
Zitat von: Torsten Junge in 28. März 2019, 14:01:02
Danke, das war der entscheidende Hinweis. :) aber das funktioniert nur in einer FS wo die Lok auch auf dem Ziel-Zugnummernfeld zum stehen kommen soll. Nicht in einer Zugfahrt wo die nächste FS gestellt wird. :(

Wählt man dann Zugfahrten aus: Funktioniert dieses auch nur bedingt, da die Zugfahrten eventuell Ausweichwege haben.
leider kann ich erst jetzt antworten.
Werden ZF oder auch Anschlussfahrten in der ZFA benutzt, dann muss man Folgendes beachten, damit es einwandfrei funktioniert.
1. es muss immer das Ziel-ZNF oder iZNF der FS, die über diese Problemweiche führt, eingetragen werden
2. der Prüfkontakt dieser FS muss immer nach der Problemweiche liegen, damit die Zugnummer nicht schon auf das nachfolgende Ziel-ZNF oder iZNF übertragen wird.
Wenn man dies beachtet, wird die Lok immer zuverlässig gestoppt, wenn die Problemweiche dem Zug einen nicht gewollten Fahrweg eingestellt hat.
Herzliche Grüße aus Bad Lauterberg
Karlheinz


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