Problem FS Freigabe bei iZNF
 

Problem FS Freigabe bei iZNF

Begonnen von supermoee, 02. Januar 2019, 21:12:30

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supermoee

Hallo,

es geht bei mir um die Fahrstrasse ID 191. Diese endet mit einem iZNF der 3 Kontakte enthält, in Fahrtrichtung 114 -143 - 115. Als Freigabekontakt ist in der FS Kontakt 115 eingetragen. Für diese Fahrstrasse ist das Profi 491 zuständig.

Jetzt passiert, dass wenn ein Schienenbus die FS befährt, dieser wie eingestellt in Bahnsteigmitte anhält. Dabei belegt er aber nur den Kontakt 143. Wenn es so ist, wird die Fahrstrasse nicht freigegeben und der Verkehr kommt zum erliegen. Auf einer Seite eigentlich logisch, denn der Freigabekontakt die Nr. 115 ist, aber auf der anderen war ich der Meinung in der BDA gelesen zu haben, dass im Fall eines iZNF einfach einer der Kontakte des iZNFs bei Fahrtende belegt sein muss, damit die Fahrstrasse freigegeben wird. Das klingt auch logisch, dass je nach dem ob der Zug am Bahnsteiganfang oder Ende anhält, können Kontakte nicht erreicht werden.

Jetzt meine Frage, wieso wird die Fahrstrasse nicht freigegeben? Bei allen anderen iZNF auf der Anlage habe ich keine Probleme, nur bei dieser Fahrstrasse hier.  Der einzige Unterschied hier ist, dass das iZNF in diesem Fall in zwei Richtungen definiert ist. Habe ich hier irgendwas übersehen?

Der einzige Ausweg hier ist in der FS auch noch den Kontakt 143 als Freigabe mit einer oder Verknüpfung eintragen. Beim Schienenbus ist das kein Problem, aber bei längeren Zügen kann das ein Problem werden, wenn die Fahrstrasse zu früh freigegeben und die Einfahrweiche unterm Zug geschaltet wird.

Die Datei befindet sich im Anhang. Ich bin für jeden Hinweis dankbar.

Gruss

Stephan
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Matthias Schäfer

Hallo Stephan,

Du wählst als Freigabekontakt den Kontakt, den du dem ZNF Symbol zugeordnet hast im  Gleisbildeditor
Wo der Zug genau anhalten soll, legst du mit dem Anhaltspunkt fest
vielen Dank für Eure Hilfen und herzliche Grüße aus Bonn, Matthias

Alle sagten immer: "Das geht nicht." Bis einer kam, der das nicht wußte.
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supermoee

Hallo Matthias,

besten Dank für deine Antwort.

Das ZNF konnte ich leider nicht schön mittig platzieren. Wenn ich als Freigabekontakt die Kontaktnummer 114 gebe passiert es noch schlimmer als beim Kontakt 143. Da wird die FS freigegeben, wenn sogar ein kurzer Zug noch auf der Weiche steht und es kann zur Entgleisung kommen, wenn eine andere FS geschaltet wird.

Früher hatte ich am Gleis 2 ZNF, eins pro Richtung. Ich wollte das jetzt eigentlich elegant und platzsparend lösen da ja WDP die Möglichkeit bietet, eine iZNF in zwei Richtungen zu definieren. Die Lösung ist anscheinend doch nicht optimal.

Gruss

Stephan
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Matthias Schäfer

Hallo Stephan,

Mach mal einen screenshot im Gleisbildeditor mit den RMK. Auch wenn das iZNF nicht mittig liegt, sollte es klappen.
vielen Dank für Eure Hilfen und herzliche Grüße aus Bonn, Matthias

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supermoee

Hallo Matthias,

danke für deine Bereitschaft.

Anbei den Screenshot.

wenn der Zug von unten kommt ist alles kein Problem, weil der ZNF auf dem letzten Kontakt 114 platziert ist. Das Problem ist, wenn der Zug von oben kommt. Da sollte ja logischerweise der Freigabekontakt der letzte in Fahrtrichtung sein, also 115.

Gruss

Stephan
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Matthias Schäfer

#5
Hallo Stephan,

im Gleis 1 hast Du ja nur einen RMK, nämlich Nr. 113. Ich würde versuchen, dem Gleis noch einen mindestens weiteren RMK zu spendieren und die RMK dann zu einem iZNF zusammenzufassen, damit kannst Du punktgenauer anhalten. Das ist aber nur der Nebenkriegsschauplatz.

Im daneben liegenden Gleis 2 hast Du insgesamt 3 RMK, das ist eine gute Anzahl zum noch besseren Anhalten. Der Zugnummernanzeige (das Symbol mit der Lok im Gleisbildeditor) hast Du den RMK 114 zugeordnet.

Der Optik halber würde ich beide iZNF in die Mitte der Gleise legen, das ist aber nur Design. Betrifft ebenso Gleis 3 und 4.

In Gleis zwei faßt Du dann alle 3 RMK zu einem  iZNF zusammen. Daß die einzelnen RMK-Strecken zentimetergenau gemessen sein müssen, versteht sich von delbst.

Die Zugnummernanzeige kann ruhig die 114 behalten, du solltest nur darauf achten, daß oben und unten von der Zugnummernanzeige die benachbarten Gleissymbole die gleiche RMK-Nummer erhalten, in Deinem Fall solltes Du unten noch eine 114 planen bzw. die 143 durch 114 ersetzen.

Dann bei der Konfiguration des iZNF alle Maße genau! eintragen (Signalabstand, Bahnsteiglänge....) und das iZNF für beide Richtungen konfigurieren und auf die richtige Reihenfolge der RMK achten

Wo Du dann genau anhalten willst, legst Du bei der zu stellenden FS mit dem kleinen nach unten zeigenden Pfeil fest (Bahnsteiganfang, -mitte, -ende, Signal....). Diese Anhalteposition kannst Du dann auch in der ZFA festlegen.

Ich habe es so gemacht, daß ich in der FS-Aufzeichnung immer Stop am Kontakt gewählt habe und erst in den höheren Ebenen (ZFA) für die konkrete Situation den Anhaltepunkt festgelegt habe.

Zum punktgenaue Anhalten müssen natürlich noch die Loks eingemessen sein und die Länge der Loks oder der Züge in der Zugzusammenstellung eingetragen werden.

Viel Erfolg

Noch ein Nachtrag: Bei der automatischen Fahrstrassenaufzeichnung mußt Du Dich eigentlich nicht um den Freigabekontakt kümmern. Das macht WDP, macht zumindest einen in der Regel zu übernehmenden Vorschlag.
vielen Dank für Eure Hilfen und herzliche Grüße aus Bonn, Matthias

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Karlheinz Battermann

Hallo Stephan,
Zitat von: supermoee in 03. Januar 2019, 12:11:01
wenn der Zug von unten kommt ist alles kein Problem, weil der ZNF auf dem letzten Kontakt 114 platziert ist. Das Problem ist, wenn der Zug von oben kommt. Da sollte ja logischerweise der Freigabekontakt der letzte in Fahrtrichtung sein, also 115.
und genau das ist Dein Fehler, denn der Freigabekontakt ist immer der RMK des iZNF und das ist in Deinem Fall der RMK 114.
Deine Definition des iZNF 114 solltest Du noch einmal ändern, denn je nach Zuglänge (hier 100 cm) werden in beiden Richtungen die Signale überfahren, da Du jeweils 0 eingegeben hast.
Herzliche Grüße aus Bad Lauterberg
Karlheinz


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Matthias Schäfer

Hallo Stephan,

ich hatte nur ein tablet zur Verfügung und konnte Dein Projekt nicht runterladen.

Karlheinz hat aber erwartungsgemäß die Ursache gefunden und konkret beschrieben.
vielen Dank für Eure Hilfen und herzliche Grüße aus Bonn, Matthias

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supermoee

Hallo ihr beiden,

besten Dank. Werde ich ausprobieren. Wird dann die Fahrstrasse nicht zu früh aufgelöst oder wird sie erst aufgelöst, wenn der Zug zum Stillstand gekommen ist?

Hallo Karlheinz,

die Gegebenheiten sind wirklich so. Gleis 2 teilt sich den Bahnsteig mit dem wesentlich längeren Gleis 3. Daher fängt der Bahnsteig tatsächlich sofort nach den Weichen an, während die Signale unter Beachtung der Durchrutschwege und Mindestabstand von den Weichen weiter innen liegen. Klar, mit diesen Einstellungen kann ich keine Züge am Bahnsteigende oder -anfang halten lassen, sondern nur am Signal oder Bahnsteigmitte. 100cm lange Züge können aufgrund der Matrix nicht das Gleis befahren. Eleganter wäre wahrscheinlich die Abstände des Bahnsteig den Signalen gleichzusetzen-

Gruss

Stephan 
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Karlheinz Battermann

Hallo Stephan,
Zitat von: supermoee in 04. Januar 2019, 01:42:28
Gleis 2 teilt sich den Bahnsteig mit dem wesentlich längeren Gleis 3. Daher fängt der Bahnsteig tatsächlich sofort nach den Weichen an, während die Signale unter Beachtung der Durchrutschwege und Mindestabstand von den Weichen weiter innen liegen.
diese Definition des Bahnsteigs finden ich immer wieder in den User-Projekten.
Die Definition des Bahnsteigs sollte aber nicht nach den tatsächlichen Maßen des Bahnsteigs auf der Anlage vorgenommen werden, denn dabei kommt dann das heraus, was Du gemacht hast.
Ich nehme die Einstellungen für die Bahnsteigangaben immer wie folgt vor.
1. ich stelle den längsten Personenzug (z. B. wie bei Dir auf Gleis 2) so hin, wie er bei mir halten soll
2. jetzt messe ich den Abstand von Puffer der Lok bis zum Ende des RMK (bei Dir 115) und trage diesen Wert im iZNF 114 im unteren Feld neben dem Signal (mit Deinem Wert 16) ein. Dieser Wert sollte also 16 oder etwas mehr sein
3. jetzt messe ich den Abstand vom Puffer des letzten Wagens bis zum Anfang des RMK (bei Dir 114) und trage den Wert im oberen Feld neben dem Signal (mit dem Wert 7 bei Dir) ein. Dieser Wert sollte also 7 oder größer sein.
Mit dieser Vorgehensweise erreiche ich, dass die Züge immer mit Bahnsteigmitte so halten, wie ich es wünsche und nicht, wie es die tatsächlichen Bahnsteigmaße ergeben würden.
Auch die Halte mit Bahnsteiganfang und Anhaltepunkt sind dann immer richtig.
Ich wünsche viel Erfolg.
Herzliche Grüße aus Bad Lauterberg
Karlheinz


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