Einmessen Rückwärts Geschwindigkeit >600km/h
 

Einmessen Rückwärts Geschwindigkeit >600km/h

Begonnen von starwind, 08. Juli 2019, 22:11:54

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starwind

Hallo Moba Kollegen,

Meine Bahn ruhte fast zwei Jahre und bin nun dabei stück für Stück wieder in Betrieb zu nehmen.

Besonderes Augenmerk habe ich hierbei auf die Reinigung meiner Lokomotiven gelegt.
Reinigen, Schmutz weg, Fädchen aus Getriebe entfernen, verharztes Öl/Schmiermittel entfernen,
Räder mit Lok Reinigungsbürste von hartnäckigem Dreck befreien und mehr.

Zum Schluss komen alle Loks auf die Messstrecke zwecks Überprüfung Korrektur meiner Geschwindigkeits-Profile.

Seit heute Abend habe ich nun den Effekt, dass jede Lok beim rückwärts Fahren IRGENDWANN Messpunkt (1, 3,9) mit Fehler abgebrochen wird: Mindestens 1 Wert lieferte unmöglich Ergebnisse >600km/h.

Ich hänge einen Snapshot mal an.

Habe über den RMK Monitor die Kontakte mit einer manuell gesteuerten Lok getestet. Nichts
aussergewöhliches festgestellt.

Vorwärts funktioniert Alles. Hat jemand eine Idee?

Besten Dank,

Winfried
Viele Grüße,

Winfried
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    Digital: Tams MC V2.2.3, Windigipet Pro 2025.0 Premium , 9 x Booster und Booster Netzteile Littfinski, Rückmeldemodule Gerd Boll; Weichendecoder - Littfinski HSI-88-USB, Signale: Viessmann KS Multiplexer 5229 - Ansteuerung über Tams Ausgang Bremsbooster, Collection, ESU LokPro
  • Rechnerkonfiguration:
    Fujitsu Celsius M7010 POWERn 64GB Memory, W11 Prof Workstations Version 24H2 (Build 26100.4946 64Bit 1 x 500GB SSD System, 2 x 500 SSD als RAID1 OS Copy, Backup

Helmut Kreis

Hallo Winfried,

ich vermute, das liegt an der Konfiguration der kurzen Messstrecke, die aus der Mitte geboren wurde.
Konfiguriere die kurze Strecke mal aus den Kontakten 226-229
Gruß
Helmut
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michael1957

Hallo Winfried,
bei deiner Schilderung beschleicht mich das Gefühl, dass du eine Kontaktbrücke zwischen 2 Kontaktstrecken (nämlich der echten Messung und dem Ende der kurzen Strecke auf der Rückwärtsfahrt) deiner Messstrecke hast, welche sofort nach Erreichen des ersten Kontaktes bereits einen Stromschluss zum zweiten Kontakt herstellt. Dadurch würde der 2. Kontakt unmittelbar nach Erreichen des ersten Kontaktes anschlagen und das würde die 0,1 Sekunden für die Messstrecke erklären. Bitte prüfe dazu erst einmal die Trennung der einzelnen Kontaktstrecken - evtl. tritt der Schluss nur unter Belastung, sprich: unter dem Gewicht der Lokomotive, auf. Dies würde auch erklären, warum es bei einer (schwereren) Lok früher und bei einer anderen (leichteren?) Lok später zur Überbrückung kommt. Erklären würde sich das für mich auch aus dem Umstand dass du schreibst, eine 2-jährige MoBa-Pause gehabt zu haben. Da kann schon einmal eine Isolierung kaputt gegangen oder verrutscht sein.
Viel Erfolg und beste Grüße aus Österreich, Michael
Beste Grüße aus Österreich!

Michael Krammer
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    Modellbahn (Anlage in Bau aber in Betrieb) Zentrale Lenz LZV100 + LI-USB + 6 Booster LV102, H0+H0e - 2-Ltr. ROCO-Gleis, 6,5 x 3,6 m, 4 Scha-BHF, HBF 12-gleisig, ca. 150 m Gleis auf 4 Ebenen, 360 RMK, ca. 240 MA, Melden mit LDT, Schalten mit LDT+ESU, ca. 60 TFZ H0 + ca. 30 TFZ H0e
  • Rechnerkonfiguration:
    HP Notebook, 8 GB, WIN 10/64 Bit seit 1/2016

starwind

Hallo Michael,

genauso ist es!

Ich hab's nur im RM übersehen.
Da es vorwärts nicht passiert!

Wie immer sitzt das Problem vor dem Bildschirm!

Besten Dank,

Winfried

Viele Grüße,

Winfried
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michael1957

Hallo Winfried,
freut mich, dass ich "ins Schwarze" getroffen hab. Somit viel Erfolg beim Einmessen und bei der Re-Aktivierung deiner MoBa und weiterhin viel Freude mit unserem tollen Hobby! Nochmals viele Grüße aus Österreich, Michael
Beste Grüße aus Österreich!

Michael Krammer
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starwind

Hallo Michael,

eine Zusatzerklärung bin ich noch schuldig:

nach Reaktivierung meiner Anlage liegt die Messstrecke auf dem Boden auf Fliesen.
Die schwereren Loks schaffen es tatsächlich die Gleise (C-Gleis) so zu verschieben,
dass immer wieder Kontakte entstehen, die gar nicht sein sollten.

Also Messstrecke auf eine Holzplatte/-leiste schrauben wird meine Lösung sein.

Viele Grüße,

Winfried

Viele Grüße,

Winfried
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michael1957

Hallo Winfried, vielen Dank für die Erläuterung. So ungefähr hatte ich mir das vorgestellt. Das kann aber auch bei einer evtl. nicht ganz stabilen und trotzdem vermeintlich fixierten Verlegung ebenso passieren wenn z.B. durch Temperaturunterschiede über 2 Jahre Verwerfungen auftreten.
Schönen Abend noch! Michael
Beste Grüße aus Österreich!

Michael Krammer
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