Conrad Weichenantrieb und Decoder dazu - Seite 2
 

Conrad Weichenantrieb und Decoder dazu

Begonnen von Friedel Weber, 09. Mai 2006, 17:42:05

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Arno

Hallo Urs

Wir wollen niemand umstimmen! Jeder sol auf die Technik setzen die er für gut hält. Gerne geben wir aber unsere Erfahrung weiter.

Das Netz, die Kabellänge und die menge der zu schaltenden Magnetartikel beeinflussen die Spannung. Ebenso ist es eine Tatsache das auch nicht jeder Antrieb mit der genau gleichen Spannung sauber läuft. Einer braucht ein bischen mehr einer etwas weniger. Normale herstellerdifferenzen.
Bei Win Digipet kann man die Pausenzeit natürlich verlängern, aber wenn aus irgend einem Grund, der Motor etwas mehr wiederstand hat, wird der Zweite Motor bereits schalten, die Spannung fällt und der dritte kommt dazu! Folge........

Die Spannung muss demnach so hoch reguliert werden bis der "schwächste" Antrieb noch zum Ziel kommt
Bei uns, und wir konnten die Spannung Stufenlos regulieren hatte dies zur Folge das der "Stärkste" Antrieb somit bereits übersteuert wurde. (ich meine in erinnerung zu haben das dies bei ca 9 Volt ist).

Mein Tipp: Kauf lieber den Mercedes, dafür aber über eine Längere Anschaffungszeit. Die Freude daran wird es Dir danken.

Finanziell: Wenn Du wegen einem Weichenantrieb Crash mit den Schönen teuren Fahrzeugen hast, haste ebenfals nicht gespart.

Dies sind nun meine letzten Worte über dieses Thema. Bitte nehme Dir den obersten Satz zu Herzen, den ich möchte niemand umstimmen, und schon gar nicht auf die Füsse treten. In diesem Thema trennen sich jedoch unsere Überzeugungen um weites. Es würde mich freuen Dich am nächsten Besuchstag bei uns begrüssen zu dürfen.



 
Gruss Arno

[http://www.churer-modellbahner.ch]

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    PC 4.5GHz 32GB Ram, AMD Ryzen 7 7700X, 1TB SSD, Windows 11 Home Home, 64Bit

Martin Lutz

Hallo Urs,

Wir haben die Antriebe nach der Empfehlung der Hersteller angeschlossen.

Leider hat sich im Nachhinein herausgestellt, dass diese Empfehlung falsch ist. Es ist so, dass der Littfinski Motorweichendecoder jeweils eine umgepolte Spannung abgibt, die aber durch einen auf dem Decoder sitzenden Brückengleichtrichter gleichgerichtet wird. Wie bereits richtig bemerkt, werden im Analogbetrieb die zwei Dioden als Einweggleichrichter betrieben.

Doch hatten wir von Anfang an die Speisung von einem normalen Fahrtrafo entnommen und die Spannung so tief wie möglich eingestellt. Also gerade so, dass auch wirklich alle Weichen schalten. Und trotzdem rätschten die Zahnräder so an der Zahnstange, dass die Zähne regelrecht weggeschliffen wurden. An zahlreichen Antrieben hatten wir sogar mal die Zahnräder ausgetauscht, doch auch das half nicht.

Neben diesem mechanischen Problem hatten wir noch weitere. Einerseits, dass der Endschalter einfach nie zuverlässig funktionierte. Ausserdem ist das eine billigst-Lösung, wenn man einfach Kontaktflächen nutzt von Leiterplatten. Die sind in Nullkommanix weggebrannt!!

Nächstes Problem: mangelhafte Motorentstörung führte dann zum Versagen des Decoders, der dann nur noch über eine komplette Stromabschaltung der Anlage wieder in Gang zu bringen war.

Dieses dauernde Versagen der Weichenantriebe führte dazu, dass wir kein Vertrauen haben können zu diesen Antrieben. Wohlverstanden: wir hatten diese Probleme ab dem ersten Betriebstag an. Wenn ich denke, dass wir unsere Anlage für mehrere Jahrzehnte im Betrieb haben wollen, fiel uns die Entscheidung wirklich nicht schwer.

Versteh mich und Arno bitte richtig, Wir wollen dir nur einen guten Rat geben und dich keinesfalls davon abhalten irgend etwas zu tun.

Gruss  
Gruss
Martin
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Kalle

Hi,

In Antwort auf:
 .....wenn man einfach Kontaktflächen nutzt von Leiterplatten.



Habe auch noch einen Schwung von den BIG-C.-Antrieben. Bei mir sind keine Leiterbahnen drin, sondern gebogenes Kupferblech oder eine aehnliche Legierung. Waren mit den Kontakten problematisch beim langsamen Bewegen des Antriebes. Mit hoeherer Geschwindigkeit funktionierten diese, na ja, halbwegs vernuenftig. Irgendwie hatten meine Antriebe gelegentlich eine Hemmung drin und schalteten nicht richtig um. Dann Spannung nochmals erhoeht und es wurde fuer eine Zeitlang wieder etwas besser.
Nehme auch an, dass die Qualitaetsunterschiede sehr gross sind.
Liegen in der Bastelkiste und  wenn ich mal viel Zeit und Lust habe, werde ich diese dem Entsorgungsunternehmen via Muelltonne uebergeben - Sondermuell ???  
   
Viele Grüsse
Karl

Michael Helbig

Hallo Friedel,

man muss das ganz klar formulieren - die Antrieb gehören in die Tonne! Ich habe zwei Antrieb ca. 250 Mal hin und her schalten lassen. Dabei haben die Dinger sich fast zerlegt und die Leiterbahnen sahen auch nicht gerade frisch aus. Ich sage Finger weg!
Gruss
Michael  
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