Für jeden Rückmeldekontakt eine Schiene durchtrennen? Kontaktprobleme?
 

Für jeden Rückmeldekontakt eine Schiene durchtrennen? Kontaktprobleme?

Begonnen von Thomas Wilcke, 27. November 2006, 15:45:02

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Thomas Wilcke

und weiter...

Je mehr Rückmeldekontakte, desto besser, ok.
Ich arbeite viel mit Flexgleisen (Roco, Arnold SpurN)

Für jeden RMK muß ich nun die Schienen durchtrennen und das leidige Kabel zum Gleisbesetztmelder anbringen. Löten kann man an den Schienen nicht. Wie macht IHR das?
Außerdem verziehen sich die Schienen bzw. die Richtungsstabilität geht verloren z.B. in Kurven, wenn man ein Flexgleis durchtrennt. Wie kann man das lösen?

Danke für Hilfe
Thomas
BiDiB GBM Master, 10qm Anlage Spur-N im Aufbau (PECO 55 Gleise), WIN 7, Selbstbau Servodecoder, Schaltdecoder, LED-Decoder, GBM16T Rückmelder, Roco Multimaus, Railcom Zugerkennung (Adr, Speed, CV im Test ...), Faller Car System N, Eigenbau Drehscheibe+Decoder.
  • Win-Digipet-Version:
    2012.3

GWelt

In Antwort auf:
 Löten kann man an den Schienen nicht. Wie macht IHR das? Wie kann man das lösen?




Hallo Thomas,

meine Anlage ist Spur HO, aber ich gehe davon aus, daß das Schienenmaterial das gleiche ist. An den Schieneverbindungen ist das Anlöten der Kabel möglich. Weiterhin gibt es auch Masseverbinder die unter die Schienen geklemmt werden.  
Viele Grüße aus dem Siebengebirge
Gerd

Win-Digipet-Version:
WDP 2012.3
Anlagenkonfiguration:
Märklin HO-Anlage im Bau, K-Gleis,  Tams MC V2.2.3 , Booster 6017 + B2, HSI 88, Viessmann WD 5211, Power 5215, RMD 5217, Lok-Decoder Märklin+ESU, DS 6652 mit 7686
Rechnerkonfiguration:
AMD X2 3,0 GHz, 3,75 GB RAM, Win 10 Pro

Axel Exner

Hallo Thomas,

ich fahre zwar Fleischmann Profi – Gleis HO, aber ich kann mein Gleis an fast jeder Stelle ohne Probleme durchtrennen, man muss das Gleis halt nur ausreichend auf der Anlage befestigen, kleben oder zusätzliche Löcher bohren und nageln oder schrauben.

Auch das anlöten der Kabel für die Gleisbesetztmelder ist kein Problem und geht auch an fast jeder Stelle. Wenn das Gleis sauber ist, der Lötkolben warm genug ist und das anlöten des Kabels verhältnismäßig schnell vonstatten geht, dann verzieht sich auch kein Gleis.
Wenn ich neue Strecken mit Gleisbesetztmeldern versehe, löte ich die Kabel von unten ans Gleis, keine Aussparung ins Gleisbett schneiden. Bei Nachinstalation von  Gleisbesetztmeldern in die bestehende Anlage, löte ich die Kabel einfach seitlich an. Die Lötstelle wird dann mit etwas Farbe oder Schotter abgedeckt und man sieht nichts mehr.
Ich hoffe das hilft Dir etwas, ansonsten einfach fragen.

Beste Grüße aus der Eifel

Gruß  Axel
 
Beste Grüße aus der Eifel,

Gruß Axel




Anlagenkonfiguration
WDP 2018.2c Premium, Fleischmann H0 Profi-Gleis, RedBox, Booster u. GBM´s von Gerd Boll,  HSI-88 von LTD, Servodecoder v.  Modelleisenbahn-Claus, Lok-Decoder Kühn u. noch Fleischmann

Rechnerkonfiguration
PC WINDOWS 10

Ralf Krapp

Hallo Thomas,
bei Märklin-Flexgleisen der "Neuzeit", soll heißen, kein Hohlprofil, ist das Löten tatsächlich schwierig. Aber es gibt gute und preiswerte Hilfe. Man nehme z.B. Lötwasser von Conrad und normales Lot. Mit einem Schaschlickspieß tupfe ich etwas Lötwasser auf die Seitenflanke des Gleisstranges, danach mit dem Lötkolben etwas Lot aufbringen (dabei zischt es ein wenig) und anschließend das Kabel anlöten. Fertig und hält.
Problem ist, wie Du schon festgestellt hast, das Durchtrennen in Kurvenbereichen. Hier kann man sich helfen, wenn man vor dem Durchschneiden die Gleisstränge mit Schnellkleber oder einem anderen Hartkleber am Schienenrost befestigt. Damit ist die Gefahr gebannt, dass sich unschöne "Ecken" im Gleisverlauf ergeben. Außerdem gibt es von Fleischmann Isolierschienenverbinder, die sich auch auf das Märklin-Flexgleis aufschieben lassen. Somit besteht hierdurch eine zweite Möglichkeit, in Kurven den Schienenstrang aufzutrennen. Empfehlenswert wäre aber so oder so, dass man vorher den zu trennenden Schienenstrang etwas mit der Hand schon vorbiegt, damit er nicht wieder in seine Ausgangslage zurückfedert. Toi, toi, toi beim Löten und Trennen.  
Grüße aus Obertshausen (Hessen)
Ralf Krapp
  • Win-Digipet-Version:
    WDP 2025
  • Anlagenkonfiguration:
    Spur HO; K-Gleis; Tams MC; 4 Kabasoft-Booster; Viessman-Weichen- und Rückmeldedekoder; Lokdekoder MM und andere
  • Rechnerkonfiguration:
    Windows 7 Home Premium; Intel Core i3-530 Prozessor 1333 MHz

Gian Bott

Hallo Thomas,

In Antwort auf:
Ich arbeite viel mit Flexgleisen (Roco, Arnold SpurN)


Beim N-Flexgleis von Roco ist das löten kein Problem, da dieses wie auch das H0-Gleis aus Neusilber ist. Das Arnold-N-Gleis ist das schönste N-Gleis , weil es so schön natürlich rostet wenn die Luft etwas feucht ist oder nach dem einschottern. Ich hatte seinerzeit das Problem so gelöst, dass ich die Stromeinspeisungen immer an die Schienenverbinder anlötete. An das Stahlgleis geht normales anlöten nicht. Da ich damals wohl Digital aber ohne PC fuhr, gab es auch relativ wenig Trennstellen.

Ab jetzt schreibe ich für H0, gilt aber auch für H0m bzw. H0e oder N.
Dremel-Schnittstellen in Flexgleisbogen bzw. grundsätzlich bei allen Gleisen mache ich erst dann, wenn ich je 2 Schwellen mit "Kleineisenimmitation" mittels Sekundenkleber mit den Schienen verbunden habe. Die Schwellen neben der Trennstelle sind auch mit dem Untergrund verschraubt oder genagelt Das hält sehr gut und die Gleise bleiben auch nach dem Schnitt in Form. Nur wenn es irgendwie geht, verzichte ich auf Flexgleistrennstellen in Kurven. Müssen Trennstellen unbedingt in Kurven sein, nehme ich 2 fixe Bogengleise und verbinde diese mit Isolierverbindern. Feste Bogengleise stören im Verbund mit Flexgleisen nicht, wenn sie vom gleichen Hersteller stammen und das gleiche Profil haben. Bei Arnold-Stahl-Gleis dürfte es etwas schwieriger sein.

mit freundlichen Grüssen

Gian

Hier noch ein Bildchen meiner ehemaligen N-Anlage (n.B.: mein Sohn ist inzwischen 26 Jahre alt und kein MOBA'ner).