GPS-gesteuerte Belegtmeldungen von GamesOnTrack
 

GPS-gesteuerte Belegtmeldungen von GamesOnTrack

Begonnen von Dr. Michael Bovensiepen, 13. November 2012, 11:33:55

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Dr. Michael Bovensiepen

Hallo, GPS-Freunde!

Da ich den Bau einer neuen Anlage plane, steht für mich das weitgehende Ersparen von physikalischen Belegtmeldern durch deren Ersatz per GPS zur Diskussion. Das System der o. g. Firma ist bereits per Schnittstelle in WDP integriert.

Hat dazu bereits jemand praktische Erfahrungen? Insbesondere:

1. Funktioniert dies auch bei größeren Anlagen - mehr als 50 Loks, von denen bis zu 10 gleichzeitig fahren?
2. Welche Prazision beim Anhalten und Bremsen ist zu erreichen?
3. Verringert die durch das lediglich virtuelle Belegtmelden erzwungene Blocksteuerung die im übrigen durch WDP gegebenen Möglichkeiten?

Für diesbezügliche Hinweise - auch per PN - wäre ich dankbar.

Freundliche Grüße - Michael Bovensiepen

Axel R

Hallo Herr Dr. Bovensiepen,

ZitatGPS-gesteuerte Belegtmeldungen

Soweit ich informiert bin funktioniert GPS nicht in geschlossenen Räumen, da direkte Sicht auf den Sateltiten bestehen muß. Anders bei einer Gartenbahn.

Auf den entsprechenden Sites (GamesOnTrack) ist von GPS auch nicht die Rede, sondern von Wireless, also kabellos (WLAN).

Mit freundlichen Grüßen

Axel R
Schöne Grüße aus Worpswede

Moba: DC, Roco Line o.B., Peco, Peco DKWs und Weichen, Flexgleise. Servos von C, Decoder von ESU
Digitalystem: Tams MC + KHB Komplettbooster KC25 mit 4 x 2,5A und Trafo, RM von G. Boll.
Büro PC: Lenovo, Intel Core i3 64 Bit 3,1 GHz, RAM 4 GB, Win7 Ultimate SP1 64 Bit, HDD 1 TB, Windigipet 2015.1b Premium incl. Handbücher A5
Bahn-PC: HP 6715, 2 GHz, RAM 4 GB, WinXP SP3
Tablet-PC: Galaxy Tab S2 10.7 LTE (SM T815)  Android-Version 5.0.2
  • Win-Digipet-Version:
    Windigipet 2015 Premium Edition

Dr. Michael Bovensiepen

Hallo, Herr R!

Zweifellos haben Sie recht. Die Lieferfirma spricht allerdings stets von GPS, auch wenn es sich dabei um Sender handelt, die im Raum angebracht werden und damit einen GPS-ähnlichen Effekt erzeugen. Nur darauf bezog sich meine Frage.

Mit freundlichem Gruß!
Michael Bovensiepen

Torsten Junge

Hallo Dr. Michael Bovensiepen,

schauen Sie mal beim MiWuLa in Hamburg, die wollten ihre Schiffe auch per (internen) GPS steuern, dieses funktioniert bis heute nicht. Also ist es sehr bedenklich ob es für die Modellbahn überhaupt geeignet ist, wo die Züge auf den cm abhalten sollen.

Grüße aus Hamburg
Torsten Junge
   

Grüße aus Hamburg
Torsten Junge


Homepage: https://p7junge.de/
  • Win-Digipet-Version:
    8 bis 2025.0.51 (2025.0c)
  • Anlagenkonfiguration:
    Tams (SW 2.2.3) zum Fahren nur MM-,m3-Format, TAMS (64RM) CS3(60226) SW 2.4.0 zur Steuerung der MA, CS3 (464RM)
    HSI-88 Seriell: 496RM Rückmelder mit Diodentrick, 12 KC25 - Booster, 185 Weichen, 168 Signale, Mä-C-K-Gleise 582 Meter, DSD 2010, Mä-Schiebebühne 72941, SBD von Gerd Boll. BiDiB, Zeus: 464RM Rückmelder mit Diodentrick, Light@Night 4.1
  • Rechnerkonfiguration:
    AMD Ryzen 5 3600 6-Core Prozessor, 3,6 GHz, 8 GB RAM, Win10 Pro(64bit),
    NVIDIA GeForce GT 1030, 2 Monitore a`48, Aktualisiert: 18.10.25

supermoee

Hallo,

obwohl der Vergleich schienengebundene Fahrzeuge und Schiffe im Wasser ganz gewaltig hinkt.

Gruss

Stephan
  • Win-Digipet-Version:
    WDP 2025.0b PE
  • Anlagenkonfiguration:
    Spur H0 Märklin K-Gleis Anlage 25qm mit 220m Gleis, Märklin CS3 mit 2.4.1, 2 Booster 60174, Spur N, 6qm und 110m Gleis, Fichtelbahn BiDiB GBM Boost
  • Rechnerkonfiguration:
    Intel i7 920  mit 3 Gb RAM, Win10 Home / AMD Win10 Home

Michael Ferrano

#5
Hallo Herr Bovensiepen,

hier meine 5 Cents zu diesem Thema.

Soweit ich weiß, funktioniert das Ganze mit Ultraschall, nicht mit Funksignalen. Hier stellt sich die Frage nach der Reichweite und der Anzahl der notwendigen Empfänger (bei Funkortung bekäme man zusätzlich noch Probleme in verdeckten Bereichen mit den bei Modellbahnen häufig anzutreffenden Hasendraht-Unterkonstruktionen der Landschaft).

Außerdem ist es m.E. nicht damit getan nur die Loks mit Sendern auszustatten. Um eine mit herkömmlichen RMs vergleichbare Zuverlässigkeit zu erreichen, müßte jeder Wagen einen Sender bekommen. Bei 50 Loks auf der Anlage, der entsprechenden Anzahl von Wagen und Empfängern stellt das erhebliche Anforderungen an die notwendige Rechenleistung des PCs. Selbst wenn das Auswerteprogramm zur Postionsbestimmung statt des Hauptprozessors die Grafikkarte zur Berechnung nutzen sollte (was Sinn machen würde, was ich aber nicht glaube) braucht man hier schon richtig "schweres Gerät". (für meine Anlage reicht ein ausgemusterter Büro-Laptop)

All das ist natürlich nur eine Geldfrage, die man anlagenspezifisch im Vergleich mit herkömlichen RMs klären muß.


Was für mich persönlich schwerer wiegt ist, daß jede Lok noch einen Sender braucht - oder anders: noch ein Teil, daß seinen Platz im Lokgehäuse finden muß. Wenn man, wie ich hauptsächlich Lokalbahnloks fährt ist das das absolut k.o. Kriterium.

Grüße
Michael Ferrano

(Ich würde außerdem vielleicht einfach mal beim Hersteller nach Referenzanlagen fragen.)
  • Win-Digipet-Version:
    WDP 2021.0b
  • Anlagenkonfiguration:
    Spur: HO; Gleismaterial: Tillig Elite, Roco Line (im Schattenbahnhof); Roco Drehscheibe mit LDT TT-DEC-R; Zentrale: IB IR, USB Loconet Interface 63120; μ#956Con Railspeed Mini Manager; Rückmeldung und Magnetartikel via Loconet; Servos mit ESU Switchpilot; Lokdecoder DCC: ESU LOPI, ESU LS, Zimo, D&H und ein mfx/DCC Decoder von Mätrix
  • Rechnerkonfiguration:
    Mini-PC Celeron Quad-Core 1,99 GHz, 4 GB RAM; 2 Monitore; Win7 HE (der einzige Windoof PC im Haus); iPad Air (IOS 15.2); Samsung S4, S7, S10

Dr. Michael Bovensiepen

Hallo, Herr Ferrano,
das Ganze funktioniert per Funk. Im nächsten Jahr kommen wesentlich kleinere Sender heraus, die sogar für Autos geeignet sein sollen.
Die zum Rangieren genutzten Gleise wird man sicher herkömmlich rückmelden müssen, um eine Senderbestückung der Wagen zu vermeiden.
Ich hatte gehofft, hier einen Betreiber einer "Referenzanlage" zu finden. Den scheint es aber nicht zu geben.
Besten Dank für die Antwort!
Mit freundlichen Grüßen - Michael Bovensiepen

Michael Ferrano

Sind Sie sicher mit dem Funk ? Bei den Sendern ist auf der Herstellerseite von Ultraschall die Rede.
Gruß
Michael Ferrano
  • Win-Digipet-Version:
    WDP 2021.0b
  • Anlagenkonfiguration:
    Spur: HO; Gleismaterial: Tillig Elite, Roco Line (im Schattenbahnhof); Roco Drehscheibe mit LDT TT-DEC-R; Zentrale: IB IR, USB Loconet Interface 63120; μ#956Con Railspeed Mini Manager; Rückmeldung und Magnetartikel via Loconet; Servos mit ESU Switchpilot; Lokdecoder DCC: ESU LOPI, ESU LS, Zimo, D&H und ein mfx/DCC Decoder von Mätrix
  • Rechnerkonfiguration:
    Mini-PC Celeron Quad-Core 1,99 GHz, 4 GB RAM; 2 Monitore; Win7 HE (der einzige Windoof PC im Haus); iPad Air (IOS 15.2); Samsung S4, S7, S10

Helmut Kreis

Hallo,

auf der Website der Firma steht folgende Information:
ZitatEin Sender mit einem Ultraschall-Transmitter, 12 oder 10 mm Durchmesser. Der Sender hat die gleiche Größe wie ein normale Decoder. Es ist in einer Lok oder einem Wagen (mit Stromanschluss) eingebaut, so dass der Ultraschallsender ein bisschen Luft bekommen. Z.B. kann er unter einer Ventillationsristze sitzen, oder im Schornstein, oder unter dem Auspuffrohr, neben einem Fenster, oder direkt auf einem Sender. Der Sender wird von dem Gleisstrom versorgen. Der Sender kommt auch in Varianten mit Batteriebetrieb.

Es wird sich also in der Tat um Ultraschall und nicht um Funk handeln.
Gruß
Helmut
  • Win-Digipet-Version:
    WDP 2025.x PE
  • Anlagenkonfiguration:
    • Gleis: Spur H0, Piko A-Gleis
    • Steuern: Lenz Digital +, LVZ200, LV102
    • Schalten: Lenz: LS100/110/150, LS-DEC-DB für Lichtsignale, Hoffmann Weichenantriebe MWA02S
    • Melden: GBM16X .. der Fa. Blücher Elektronik, Lenz: LR100, (OpenDCC GBM Boost/GBM16T mit RailCom), RS-Bus + RailCom über LocoNet
  • Rechnerkonfiguration:
    Windows 11, 64 bit

Michael Ferrano

Ultraschall muß kein Nachteil sein. Im Gegenteil: Ein Ultraschall basiertes System ist wahrscheinlich sogar weniger störanfällig (z.B. gegen WLAN, GSM, DECT, 400MHz Sender und was sonst noch so im Hause funkt) und durchdringt auch den "Hasendraht"  ;).
Von der Positionierungsgenauigkeit sollte es keinen Unterschied machen.

Das System an sich ist schon bestechend, und wenn die Sender tatsächlich noch kleiner werden und vielleicht ein DCC Decoder gleich noch mit integriert wäre, ist die Sache bei einem Neuaufbau sicher eine Überlegung wert.

Herr Bovensiepen,
rufen Sie doch einfach mal bei Uhlenbrock an. Die vertreiben das System ja auch und können Ihnen sicher Antworten auf Ihre Fragen bzgl. Performance und Positioniergenauigkeit geben.

Viele Grüße
Michael Ferrano
  • Win-Digipet-Version:
    WDP 2021.0b
  • Anlagenkonfiguration:
    Spur: HO; Gleismaterial: Tillig Elite, Roco Line (im Schattenbahnhof); Roco Drehscheibe mit LDT TT-DEC-R; Zentrale: IB IR, USB Loconet Interface 63120; μ#956Con Railspeed Mini Manager; Rückmeldung und Magnetartikel via Loconet; Servos mit ESU Switchpilot; Lokdecoder DCC: ESU LOPI, ESU LS, Zimo, D&H und ein mfx/DCC Decoder von Mätrix
  • Rechnerkonfiguration:
    Mini-PC Celeron Quad-Core 1,99 GHz, 4 GB RAM; 2 Monitore; Win7 HE (der einzige Windoof PC im Haus); iPad Air (IOS 15.2); Samsung S4, S7, S10

Michael Ferrano

Hallo zusammen,

nachdem ich den Neuheitenkatalog von Faller für dieses Jahr gesehen habe, mußte ich sofort an diesen Thread denken.
Offensichtlich bring Faller dieses System jetzt für das Car System:
http://www.faller.de/App/WebObjects/XSeMIPS.woa/cms/page/pid.14.17.109/agid.1514/ecm.ag/Car-System-Digital-3_0.html
Der Loconet Anschluß läßt auch auf den Hersteller des Systems schließen...

Viele Grüße
Michael
  • Win-Digipet-Version:
    WDP 2021.0b
  • Anlagenkonfiguration:
    Spur: HO; Gleismaterial: Tillig Elite, Roco Line (im Schattenbahnhof); Roco Drehscheibe mit LDT TT-DEC-R; Zentrale: IB IR, USB Loconet Interface 63120; μ#956Con Railspeed Mini Manager; Rückmeldung und Magnetartikel via Loconet; Servos mit ESU Switchpilot; Lokdecoder DCC: ESU LOPI, ESU LS, Zimo, D&H und ein mfx/DCC Decoder von Mätrix
  • Rechnerkonfiguration:
    Mini-PC Celeron Quad-Core 1,99 GHz, 4 GB RAM; 2 Monitore; Win7 HE (der einzige Windoof PC im Haus); iPad Air (IOS 15.2); Samsung S4, S7, S10