Hallo,
nachdem WDP mit der 2009-Version einen großen Sprung in der Geschwindigkeitsregelung gemacht hat (fahren nach km/h), fehlt mir hier noch eine Option: :P
Ich fände es sinnvoll, wenn bei den Geschwindigkeitsvorgaben bei der Fahrstaßen- / Profilerstellung (Lok-ID 0) zusätzlich zu den km/h-Angaben noch Angaben über die maximale prozentuale Geschwindigkeit, abhängig von der individuellen Vmax der Lok gemacht werden könnten.
Hintergrund: Man kann jetzt z.B. bei einer Steigungsstrecke festlegen, dass diese mit max. 80 km/h befahren werden kann. Das ist dann für einen Schnellzug mit Vmax 120 km/h angemessen. Ein mit einer BR 44 gezogener Güterzug wird diese Strecke aber dennoch mit 80 km/h, der Höchstgeschwindigkeit der BR 44 befahren - sicher nicht das realistische Szenario.
Wenn man nun zusätzlich noch eine Prozentangabe, z.B. 75 % angeben könnte, dann würde der Schnellzug weiterhin die gewünschten 80 km/h schnell fahren, der Güterzug mit der BR 44 aber nur noch ca. 60 km/h - sicher wesentlich realistischer.
Mich würde interessieren, wie andere WDP-User über diesen Vorschlag denken und wie das WDP-Team die Möglichkeiten einer Umsetzung einschätzen ...
Viele Grüße
Bernd
Hallo Bernd,
dem Einmessen der Lokomotiven stand ich zunächst sehr skeptisch gegenüber. Dann habe ich die Loks eingemessen und zwar ohne mich darum zu kümmern, ob sie diese Geschwindigkeit auch tatsächlich in Natura erreichen. Für mich war wichtig, das alle Loks etwa gleich schnell fahren. Kleinere Abweichungen konnte ich ja selbst bestimmen. Meine Züge fahren somit alle mit der Lok-ID0 nach meinem Gefühl mit einer optimalen Geschwindigkeit. Das bedeutet, das auf meiner kleinen Anlage ca. 6x4m bis zu 8 Züge gleichzeitig unterwegs sind und ich dem Treiben genüßlich zuschauen kann.
Ich kann mit Deinen Prozent- und Geschwindigkeitsangaben leider nichts anfangen. 8)
Das ist aber nur meine persönliche Meinung, die Du ja hören wolltest! ;)
Hallo Bernd,
also die beste Neuerung von WDP2009 war ja die Umstellung auf km/h. Warum sollen wir jetzt wieder zurück zu Prozent??? Mach ein eigenes Profil für die Güterzüge und gut ist es.
Hallo Sven,
Zitat von: Sven Spiegelhauer in 27. September 2009, 19:23:26
also die beste Neuerung von WDP2009 war ja die Umstellung auf km/h.
Habe ich in meinem ersten Satz ja auch geschrieben! :D
Zitat von: Sven Spiegelhauer in 27. September 2009, 19:23:26Warum sollen wir jetzt wieder zurück zu Prozent???
Da frage ich mich doch ernsthaft, ob Du meinen Beitrag gelesen hast. Ich habe in keiner Weise erwähnt, dass ich zurück zu Prozent will, sondern wünsche mir eine Ergänzung für bestimmte Situationen. Ich denke, dass ich mit meinem Beispiel klargemacht habe, dass solche Situationen auch nicht so ungewöhnlich sind.
Zitat von: Sven Spiegelhauer in 27. September 2009, 19:23:26Mach ein eigenes Profil für die Güterzüge und gut ist es.
Es ist mir klar, dass ich meine Ziele auch durch eine Vielzahl von Profilen erreichen kann (Schnellzug, Nahverkehrszug, Schneller Güterzug, Langsamer Güterzug, ...). Durch meinen Vorschlag wollte ich eben diese Vielzahl von Profilen umgehen. Eine Vielzahl von Profilen ist schließlich ein immenser Aufwand bei der Erstellung und bei der Pflege und birgt dadurch natürlich auch eine hohe Fehleranfälligkeit.
Gruß
Bernd
Hallo Bernd,
Dein Wunsch ist ja doch etwas aussergewöhnlich... In einer FS kann ich doch die Geschwindigkeiten schon definieren wie schnell an welcher Stelle gefahren werden kann....zusätzliche Eingaben sind ja in den Profilen möglich. Es ist doch
aber so, das ein bestimmter Streckenabschnitt mit einer Geschwindigkeit X befahren werden kann. Diese Geschwindigkeit
zählt doch dann auch für alle Züge... Bei einer Dampflok könntest Du die Lastregelung soweit aufweichen, das der Zug dann langsamer fährt... Die Lokführer auf den Dampfloks haben aber sicher an einer Steigung erstmal mehr Dampf gegeben und diese Funktion hat ja jetzt ein Lastgeregelter Decoder ... Motor hochregeln um die Geschwindigkeit zu halten und falls das nicht geht, wird sie langsamer...
Hallo Bernd,
ich habe Deinen Beitrag sehr wohl gelesen. Aber schaue mal in ältere Beiträge dieses Forum's, in denen es um Einstellungen der Geschwindigkeit geht die noch mit Prozent funktionierten. Dort gab es oft Missverständnisse und Fehler in den Einstellungen, so dass Lok's nicht losfuhren oder stehen blieben. Wenn jetzt angefangen wird km/h und Prozent zu mischen, dann dürfte die Fehlerhäufigkeit perfekt sein.
Hallo Sven,
vielen Dank für Deine Anwort.
Ich glaube allerdings, dass ich Deine Argumente voll entkräften kann. Die in der Vergangenheit aufgekommen Missverständnisse und Fehler hatten nichts mit den Geschwindigkeitsvorgaben in Prozenten zu tun. Sie kamen vielmehr dadurch zustande, dass die Geschwindigkeitsvorgaben in den Fahrstaßen als relative Angabe zur Startgeschwindigkeit gemacht wurden und nicht als absolute Angabe. Durch die neue Geschwindigkeitsregelung (seit WDP 2009) wurde zusätzlich zum Wechel zur km/h-Vorgabe auch von dieser relativen Geschwindigkeitsangabe Abschied genommen. Dies hat aber nur sekundär mit der km/h- / Prozent-Geschichte zu tun.
Bei der von mir vorgeschlagenen Regelung sehe ich eigentlich keine Gefahr einer Fehlbedienung. Ich erörtere das von mir angedachte, sehr einfache Prinzip daher nochmals: Die Geschwindigkeitsvorgabe wird selbstverständlich auch weiterhin in km/h-Angaben vorgenommen. Zusätzlich gibt es dann aber noch die Möglichkeit dies über eine optionale Prozent-Angabe (ausgehend von der Lok-Vmax) zu verfeinern. Wenn diese optionale Angabe nicht vorgenommen wird, ändert sich nichts im Vergleich zur heutigen Systematik.
Ein Beispiel: Man legt bei einem Kontakt wie bisher eine Geschwingkeitsvorgabe von 80 km/h fest, legt aber zusätzlich noch fest, dass an diesem Kontakt kein Zug schneller als 75% der Lok-Vmax fahren darf. Kompliziert? Ich denke nicht. ;)
Viele Grüße
Bernd
Hallo Zusammen
Hmm, wenn nun kein Zug schneller als 75% von 80km/h fahren darf, dann kann man ja die Vmax. auf 60km/h einstellen. ;)
Wenn schon, wäre doch eine Einstellung wünschenswert, wo man "Zuggewicht > gross, mittel, klein" eingeben kann. Dann sollte mit den entsprechenden Angaben eine Dampflok mit einem schweren Zug die Steigung langsamer befahren als eine mit nur zwei Wagen dran.
Ich habe das anders gelöst: Die Dampfloks ausrangiert, die Strecke elektrifiziert und nun fahren die schweren Güterzüge mit zwei oder drei Loks mit konstanter Streckengeschwindigkeit den Berg hoch. 8) 8)
Ich denke, dass man die unterschiedlichen Geschwindigkeiten doch nur auf ein paar wenigen Streckenabschnitten braucht. Daher lässt sich das schon mit zwei drei Fahrstrassen für den gleichen Abschnitt lösen und die kann man mittels der Matrix zuteilen.
Hallo Max,
Zitat von: Max Schmid in 28. September 2009, 07:30:20
Hmm, wenn nun kein Zug schneller als 75% von 80km/h fahren darf, dann kann man ja die Vmax. auf 60km/h einstellen. ;)
Drücke ich mich wirklich so unklar aus? :( Natürlich sollen in meinem Beispiel Züge auch schneller als 60 km/h, nämlich bis zu 80 km/h schnell fahren dürfen!
In meinem Beispiel wollte ich klar machen, dass die Regelgeschwindigkeit auf diesem Abschnitt 80 km/h sein soll, aber maximal 75 % der
individuellen Lok-Vmax. Das bedeutet dann beispielsweise:
Schnellzug mit V200 (Lok-Vmax 140 km/h) =
80 km/h (= Vorgabe des
km/h-Wertes)
Schnellzug mit BR 01 (Lok-Vmax 120 km/h) =
80 km/h (= Vorgabe des
km/h-Wertes)
Schnellzug mit BR 39 (Lok-Vmax 110 km/h) =
80 km/h (= Vorgabe des
km/h-Wertes)
Eilzug gezogen von V100 (Lok Vmax 100 km/h) =
75 km/h (=
75 % der Lok-Vmax)
Güterzug mit E 94 (Lok Vmax 90 km/h) =
67,5 km/h (=
75 % der Lok-Vmax)
Güterzug mit BR 50 (Lok Vmax 80 km/h) =
60 km/h (=
75 % der Lok-Vmax)
Güterzug mit BR 55 (Lok Vmax 55 km/h) =
41,25 km/h (=
75 % der Lok-Vmax)
Ich hoffe, dass ich das meiner Ansicht nach sehr einfache Prinzip hiermit klar machen konnte. ;)
Grob gesagt, ist der km/h-Wert der Vorgabewert der Strecke, der (optionale) Prozentwert ist dann das, was die einzelne Lok "daraus machen kann".
Gruß
Bernd
Hallo!
Zitat von: Max Schmid in 28. September 2009, 07:30:20
Wenn schon, wäre doch eine Einstellung wünschenswert, wo man "Zuggewicht > gross, mittel, klein" eingeben kann. Dann sollte mit den entsprechenden Angaben eine Dampflok mit einem schweren Zug die Steigung langsamer befahren als eine mit nur zwei Wagen dran.
Das Mittel, wie man meinen Wunsch, eine lokbezogene Geschwindigkeit in bestimmten Streckenabschnitten erreicht, ist mir eigentlich egal, solange der Aufwand hierfür überschaubar ist. Das ist eben mit Profilen nicht der Fall, da man einerseits viele Profile benötigt und diese bei Änderungen in der FS oder den Lok-Eigenschaften auch wieder pflegen muss.
Die von Dir vorgeschlagene Lösung wäre natürlich die Ideallösung. Diese dürfte programmtechnisch aber wohl schwieriger umzusetzen sein, daher habe ich meine "kleine" Lösung vorgeschlagen. Dass eine wie von Dir vorgeschlagene Lösung aber möglich ist, zeigen ja die Mitbewerber (Stichwort Massensimulation).
Vor einer solchen ("großen") Lösung würden natürlich viele Überlegungen anstehen. Wo wird die Masse eines Zuges definiert? Bei den Lokeigenschaften für den gesamten Zug, oder wird ein Zug gebildet, der aus Lok und Wagen (die dann erfasst werden müssten) besteht? Wo werden die Streckeneigenschaften festgelegt? In den FS-Eigenschaften?
Man sieht, das wäre eine aufwändigere (aber sehr interessante) Lösung!
Viele Grüße
Bernd
Hallo Bernd,
Zitat von: Bernd L. in 27. September 2009, 17:45:23
Hintergrund: Man kann jetzt z.B. bei einer Steigungsstrecke festlegen, dass diese mit max. 80 km/h befahren werden kann. Das ist dann für einen Schnellzug mit Vmax 120 km/h angemessen. Ein mit einer BR 44 gezogener Güterzug wird diese Strecke aber dennoch mit 80 km/h, der Höchstgeschwindigkeit der BR 44 befahren - sicher nicht das realistische Szenario.
km/h mit Prozent-Einstellung, was soll das werden? Angenommen man hat eine Traktion mit unterschiedlichen Loks. Das passt nicht zusammen! :o
Ich verstehe schon, was du meinst, aber hast Du mal die Geschwindigkeit eines Zuges zum Beispiel die BR 44 mit einen langen Güterzug in der betreffenden Steigung gemessen, wenn in WDP die Soll-Vorgabe 80 km/h ist? Hierzu kannst Du die alte Geschwindigkeitsmessung für die Stecke nutzen. Ich glaube aber kaum, dass die BR 44 die 80 km/h in der Steigung mit einem langen Güterzug erreicht. Mache doch einmal so einen Test und teile uns doch mal das Ergebnis mit. Vielleicht noch mit unterschiedlicher Zuglänge/Last. :-\
Hi Dirk!
Zitat von: Dirk Streuber in 28. September 2009, 14:18:20
km/h mit Prozent-Einstellung, was soll das werden? Angenommen man hat eine Traktion mit unterschiedlichen Loks. Das passt nicht zusammen! :o
Hier sehe ich auch nicht ansatzweise ein Problem. WDP berechnet für alle Fahrzeuge in der Traktion die maximale Geschwindigkeit und wendet die niedrigste für die gesamte Traktion an. Das ist doch auch die heutige Vorgehensweise. Wo ist das Problem? Nochmals zur Klarstellung: Ich spreche von Prozentwerten der km/h-Vorgaben, also auch wieder km/h-Angaben!
Zitat von: Dirk Streuber in 28. September 2009, 14:18:20
Ich verstehe schon, was du meinst, aber hast Du mal die Geschwindigkeit eines Zuges zum Beispiel die BR 44 mit einen langen Güterzug in der betreffenden Steigung gemessen, wenn in WDP die Soll-Vorgabe 80 km/h ist? Hierzu kannst Du die alte Geschwindigkeitsmessung für die Stecke nutzen. Ich glaube aber kaum, dass die BR 44 die 80 km/h in der Steigung mit einem langen Güterzug erreicht. Mache doch einmal so einen Test und teile uns doch mal das Ergebnis mit. Vielleicht noch mit unterschiedlicher Zuglänge/Last. :-\
Durch die heutigen Decoder mit Lastregelung wird dies ja weitgehend ausgeglichen. Konkrete Messungen kann ich im Augenblick nicht machen, da meine Modellbahn und ich getrennt leben und wir uns nur am Wochenende sehen ... :-[
Gruß
Bernd
Hallo Bernd,
ich sehe da auch nur 2 Möglichkeiten deinen Wunsch zu erfüllen.
1. erstelle für die langsamer fahrenden Lok's eine 2. FS
2. nutze das schon erwähnte Profil für die Lok's.
ZitatEine Vielzahl von Profilen ist schließlich ein immenser Aufwand bei der Erstellung und bei der Pflege und birgt dadurch natürlich auch eine hohe Fehleranfälligkeit.
Wieso Pflege? Wenn ein Profil angelegt ist, dann fährt alles auch immer so danach.
Du kennst ja die Profile, dann weißt du ja auch das du pro FS auch bis zu 3 Profile nutzen kannst. Langsamer fahren (75%) der FS, mit Sound ohne Sound usw.
Die Fehleranfälligkeit sehe ich eigentlich überhaupt nicht, wenn die Grunddaten der FS erst einmal übernommen und dann geändert werden im Profil-Editor.
Betrifft dein Wunsch eigentlich alle FS ?
Hallo Joachim,
Zitat von: Joachim Frederick in 28. September 2009, 18:09:37
Wieso Pflege? Wenn ein Profil angelegt ist, dann fährt alles auch immer so danach.
Ein Profil muss zum Beispiel überarbeitet (gepflegt) werden, wenn
- sich in der Fahrstraße etwas ändert (zusätzliche RM-Kontakte, zusätzliche MA, ...)
- sich bei der Lok etwas ändert (anderer Motor, anderer Decoder, sich dadurch verändernde Geschwindigkeitslinie ...)
- sich bei WDP etwas grundlegendes ändert, zuletzt z.B. der (glücklicherweise gekommenen) Wechsel zur km/h Geschwindigkeitsregelung. Hier war ich sehr froh, dass ich mit Profilen sparsam gehaushaltet hatte. ;)
Nach meiner Meinung sind (lokbezogene) Profile hervorragende Instrumente für Spezialaufgaben, wie z.B. Rangierfahrten mit Kupplungsvorgängen und Richtungswechseln, Einfahrt in extrem knappe Gleise, bei denen es auf jeden cm ankommt, usw.
Für "normale" Streckenabschnitte sehe ich (lokbezogene) Profile als weniger schöne Lösung an. Hier sollte WDP nach meiner Meinung schon mit dynamisch generierten Daten aus Lok-DB und FS-Daten zurechtkommen.
Eine Ausnahme sind hier die Profile für Lok-ID 0, da diese ja für alle Loks greifen. Diese nutze ich ausgiebig (ich nutze eigentlich keine FS ohne Profil für Lok-ID 0 ...)
Zitat von: Joachim Frederick in 28. September 2009, 18:09:37Die Fehleranfälligkeit sehe ich eigentlich überhaupt nicht, wenn die Grunddaten der FS erst einmal übernommen und dann geändert werden im Profil-Editor.
Wo Mensch viel eingibt, macht Mensch viele Fehler. So ist Mensch nun einmal ...
Zitat von: Joachim Frederick in 28. September 2009, 18:09:37
Betrifft dein Wunsch eigentlich alle FS ?
Nein, natürlich nicht. Meine Modellbahn läuft eigentlich zu meiner Zufriedenheit, meine Wünsche konnte ich über Umwege (wie z.B. Profile) eigentlich immer lösen. Von daher kein konkreter Handlungsbedarf.
Nichtsdestotrotz lebt WDP davon, dass Anwender Ihre Wünsche einbringen. Herr Peterlin will ja übernächstes Jahr die Version 12 "an den Mann bringen", von daher sehe ich meinen Wunsch einfach als einen Diskussionsbeitrag für die Zukunft.
Meine nunmehr ca. 15-jährige Erfahrung mit (Win-) Digipet hat mich gelehrt, dass viele Vorschläge, für die Entwickler und Anwender zuerst keine Notwendigkeit oder Chance zur Realisierung sahen, irgendwann doch (in evtl. modifizierter Form) realisiert worden sind.
Von daher bin ich mir ziemlich sicher, dass das Thema "Massensimulation", das ja im weitesten Sinn mit meinem Beitrag verwandt ist, irgendwann Thema bei WDP wird. ;)
Viele Grüße
Bernd
Hallo Bernd,
Zitat von: Bernd L. in 28. September 2009, 17:26:19
WDP berechnet für alle Fahrzeuge in der Traktion die maximale Geschwindigkeit und wendet die niedrigste für die gesamte Traktion an. Das ist doch auch die heutige Vorgehensweise. Wo ist das Problem? Nochmals zur Klarstellung: Ich spreche von Prozentwerten der km/h-Vorgaben, also auch wieder km/h-Angaben!
also soll WDP die Prozent von der eingetragenen Streckengeschwindigkeit nehmen. Dann kann ich auch gleich die niedrigere km/h im Profil eintragen.
Zitat von: Bernd L. in 27. September 2009, 21:54:26
Ein Beispiel: Man legt bei einem Kontakt wie bisher eine Geschwingkeitsvorgabe von 80 km/h fest, legt aber zusätzlich noch fest, dass an diesem Kontakt kein Zug schneller als 75% der Lok-Vmax fahren darf. Kompliziert? Ich denke nicht. ;)
Mal ein Beispiel einer Traktion, womit dann WDP fertig werden müsste.
BR 44 mit einem Güterzug (1500t ;) ) => HG 80
eine Schiebelok BR 182 => HG 230
im Zugverband ist eine Köf beigestellt => HG 45
Da sich die Höchstgeschwindigkeit der Traktion nach der niedrigsten V
max richtet, hat diese Traktion Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h ! Davon 75 % sind ca. 33 km/h, nach der WDP sich jetzt zu richten hat.
Das sind Umgerechnet für die BR 44 => ca. 41% der HG
1)für die BR 182 => ca. 14% der HG, wenn ich jetzt richtig gerechnet habe. :-[
Zugegeben, das Beispiel ist ungewöhnlich, wäre aber mit Deinem Vorschlag Realität, womit von WDP wieder mehr Rechenleistung nur für diese eine Traktion abverlangt wird.
1) HG = zugelassene Höchstgeschwindikeit der Lok
Hallo Dirk,
Zitat von: Dirk Streuber in 28. September 2009, 19:13:37
also soll WDP die Prozent von der eingetragenen Streckengeschwindigkeit nehmen. Dann kann ich auch gleich die niedrigere km/h im Profil eintragen.
Nein es handelt sich um Prozent der individuellen Lok-Vmax. Das habe ich weiter oben aber nun wirklich ausführlich erläutert.
Zu deinem Beispiel mit der BR 182 und der KÖF (wirklich sehr realitätsnah ::)):
Auch hier war die HG bisher dann 45 km/h, es hätte sich also nichts dramatisches verändert. Dass die zusätzliche Rechenleistung WDP bzw. den RECHNER in Schwulitäten bringen würde, meinst Du nicht wirklich ernst ???
Gruß
Bernd
Hallo Bernd,
Zitat von: Bernd L. in 28. September 2009, 19:22:46
Dass die zusätzliche Rechenleistung WDP bzw. den RECHNER in Schwulitäten bringen würde, meinst Du nicht wirklich ernst ???
ich glaube nicht nicht, dass hier der PC in die Knie geht, er arbeitet halt nur etwas langsamer, je mehr er zu tun bekommt. (Ist auch PC-abhängig)
Man muss immer schauen, wie viele Züge gleichzeitig unterwegs sind. In wie vielen Profilen Zeitverzögerungen sind sind, wo die Timer arbeiten. Das Anfahren und Abbremsen der Züge mit den jeweiligen Anfahr- und Bremsverzögerungen. Hinzu kommt der Prüfintervall für die Rückmeldungen. Die ZFA mit der Prüfung und dem Prüfintervall für die Zugfahrten. Der Stellwerkswärter möchte ich auch nicht vergessen werden, wenn so 12 und mehr Züge gleichzeitig unterwegs sind und so um die 20 weitere Züge auf eine Weiterfahrt lauern.
ZitatZu deinem Beispiel mit der BR 182 und der KÖF (wirklich sehr realitätsnah Augen rollen):
So unrealistisch ist das gar nicht. Wenn ich da manchmal in der Praxis sehe, was für Fahrzeuge in machen Zügen eingestellt sind ... :o
ZitatAuch hier war die HG bisher dann 45 km/h, es hätte sich also nichts dramatisches verändert.
und wenn die Prozent-Angabe im Profil eingetragen ist? Sind es dann auch 45 km/h?
Ich habe bei mir das auf meiner Parade-Strecke so gelöst:
Die V
max der Strecke ist 160 km/h, welche als Startgeschwindigkeit in Fahrstraße und Profil eingetragen ist. In der Lokdatenbank habe ich meine Wagenzüge mit den jeweiligen Höchstgeschwindigkeiten eingetragen. Hier bilde ich mit der Lok eine Traktion, wo dann die niedrigere Geschwindigkeit die Höchstgeschwindigkeit des Zuges ist. somit kann ich auch die Loks bei den Zügen untereinander tauschen ohne auf die jeweilige Höchstgeschwindigkeit achten zu müssen.
Da meine Parade-Strecke auch in einer Steigung liegt, werde allerdings bei Gelegenheit auch einmal messen, welche Geschwindigkeit der Zug hier fährt. Ich gehe nach wie vor davon aus, dass diese, wie auch beim Vorbild, je nach angehängter Last, trotz guter Lastregelung des Decoders, gedrückt wird. Das heißt der Zug fährt etwas langsamer, als die vorgegebene Geschwindigkeit. Das ist ja das, was Du mit der zusätzlichen Prozent-Eingabe erreichen willst. ::)
Hallo Bernd,
rechnen, nicht Rechner 8) :o
Hi Dirk,
Zitat von: Dirk Streuber in 28. September 2009, 20:25:50
und wenn die Prozent-Angabe im Profil eingetragen ist? Sind es dann auch 45 km/h?
Nein, dann wären es ca. 34 km/h, das hast Du ja schon berechnet, habe ich ja auch nicht angezweifelt. Dass Deine 230 km/h schnelle BR 182 in diesem Fall so langsam fahren muss, liegt aber in erster Linie an der eingestellten KÖF und nicht an der %-Reduzierung.
Zitat von: Dirk Streuber in 28. September 2009, 20:25:50
Ich habe bei mir das auf meiner Parade-Strecke so gelöst:
Die Vmax der Strecke ist 160 km/h, welche als Startgeschwindigkeit in Fahrstraße und Profil eingetragen ist. In der Lokdatenbank habe ich meine Wagenzüge mit den jeweiligen Höchstgeschwindigkeiten eingetragen. Hier bilde ich mit der Lok eine Traktion, wo dann die niedrigere Geschwindigkeit die Höchstgeschwindigkeit des Zuges ist. somit kann ich auch die Loks bei den Zügen untereinander tauschen ohne auf die jeweilige Höchstgeschwindigkeit achten zu müssen.
Das ist eine sicher elegante Lösung, hat aber mit dieser Thematik eigentlich nur sekundär zu tun. ;) In diesem Fall reduziere ich einfach die Lok-Vmax in den Lokeinstellungen (bei der km/h-Messung).
Zitat von: Dirk Streuber in 28. September 2009, 20:25:50
Da meine Parade-Strecke auch in einer Steigung liegt, werde allerdings bei Gelegenheit auch einmal messen, welche Geschwindigkeit der Zug hier fährt. Ich gehe nach wie vor davon aus, dass diese, wie auch beim Vorbild, je nach angehängter Last, trotz guter Lastregelung des Decoders, gedrückt wird.
Wie gesagt, ich habe da ein größeres Vertrauen in die geregelten Lokdecoder...
Aber messen wir eben beide mal, bei mir wird es aber wie bereits gesagt etwas dauern.
Viele Grüße
Bernd
Hi Joachim!
Zitat von: Joachim Frederick in 28. September 2009, 20:37:38
rechnen, nicht Rechner 8) :o
Jetzt steh ich auf der Leitung. Was willst Du mir damit sagen?
Gruß
Bernd
Hallo Bernd und Dirk,
ich lese Eure Diskussion mit Interesse und möchte meine sichtweise mal darstellen. Vermutlich meint Bernd die Besonderheit der Lok-ID0. Ich muss nicht für alle meine Loks ein Profil erstellen, denn alle Züge fahren mit diesem Profil in etwa gleich schnell. 8)
Das ist sehr praktisch, denn ich habe meine Anlage in der ZFA mit Profilen der Lok-ID0 versehen. Nun fahre ich die Züge aus dem SBHF in die Anlage, sie drehen ihre Runden um anschließend wieder im SBHF zu verschwinden. Ich brauche also nicht für jede Fahrstraße ein lokbezogenes Profil. Ein Güterzug z. B. fährt aber nun mal in Natura nicht so schnell wie der ICE. Will ich das ändern, geht es zur Zeit mit der Lok-ID0 eigentlich nicht. Diese Züge kann ich zwar mit einer Profil-ID versehen, aber die Freiheit der Lok-ID0 habe ich nicht mehr.
Ich vermute, Bernd möchte die starre Geschwindigkeitsvergabe der Lok-ID0 etwas aufweichen.
Hallo Dirk und Bernd,
ich finde Bernds Argumente sehr überzeugend.
Auch mich stört es, dass alle Loks, deren lokspezifische Höchstgeschwindigkeit unter der Höchstgeschwindigkeit der Fahrstraße (bzw. Profil 0) liegt, mit Höchstgeschwindigkeit "dahinbrausen". Ich löse dieses Problem mit einer Vielzahl von Profilen und berücksichtige dabei Zugart, Steigung, Gefälle usw..
Ich habe soeben mal einen 265cm langen Zug mit BR44 von Roco (ESU-Lokpilot V3.0 DCC, 128 Fahrstufen, voller Lastausgleich) und 17 4-achsigen Selbstentladewagen (5 von Märklin und 12 von Roco) auf meiner ebenen Einmessstrecke mit einer Zweipunktmessung getestet.
Hier meine Ergebnisse:
vorwärts
BR 44 ohne Zug: 1. Messpunkt 32 km/h; 2. Messpunkt 80 km/h
BR 44 mit Zug: 1. Messpunkt 30 km/h; 2. Messpunkt 79 km/h
rückwärts
BR 44 ohne Zug: 1. Messpunkt 31 km/h; 2. Messpunkt 80 km/h
BR 44 mit Zug: 1. Messpunkt 28 km/h; 2. Messpunkt 78 km/h
Hallo Gerhard,
die Ergebnisse zeigen schon eine Tendenz in der Ebene. Kannst du mal eine Messung in der Steigung machen, aber nicht mit der Geschwindigkeitseinmessung, sondern mit der alt bekannten Geschwindigkeitsmessung aus WDP?
Hallo Dirk,
ich habe die gewünschte Messung durchgeführt.
Daten der Messstrecke:
Länge 550 cm leicht geschlängelt (gleiche Messstrecke für die Berg- und die Talfahrt)
Steigung (bzw. Gefälle) zwischen 1,5 % und 3 % (gemessen mit dem Märklin Insider Neigungsmesswagen)
Höhenunterschied (gemessen mit Schauchwaage) 12 cm ==> 2,2 % durchschnittliche Steigung
Ergebnisse:
Bergauf: Soll-Geschwindigkeit: 80 km/h (Fahrstufe 127) ==> Ist-Geschwindigkeit: 77 km/h (gemessen mit WDP)
Bergab: Soll-Geschwindigkeit: 80 km/h (Fahrstufe 127) ==> Ist-Geschwindigkeit: 81 km/h (gemessen mit WDP)
Hallo Gerhard,
danke für die Messung! :D War dies mit angehängten Wagen? Dann hat die Lastregelung sehr gut geregelt. Die 3 km/h Differenz ist mit dem Auge kaum wahrzunehmen. 8)
Hallo Dirk,
ja, die zwei Messungen habe ich mit den 17 Wagen durchgeführt.
Ich war selbst auch sehr überrascht, dass die Lastregelung so gut arbeitet.
Hallo Gerhard,
ist es aber nicht, das die Streckengeschwindigkeiten haben ja in der Regel nur indirekt was mit der Vmax einer Lok zu tun... Eine Strecke kann doch durchaus für mehr Geschwindigkeit freigegeben sein als was die Lok fahren darf...
Hallo zusammen,
ich kann Bernds Überlegungen gut verstehen:
Vor soviel Lastregelung und Geschwindigikeitsregelung bleiben halt ggf. die Eigenarten der Modelle "auf der Strecke" :-\.
Anfänglich war es auch für uns im Verein das primäre Ziel, die Geschwindigkeiten in den Griff zu kriegen.Später haben wir uns darauf beschränkt, nur bis ca 80 km/h (im Bahnhofsbereich) allgemein gleiche Geschwindigkeiten anzustreben, darüber hinaus sollte aber gerade auf freien und Schnellstrecken eher die Zugkraft und die Untersetzung/Programmierung des Modells zu Geschwindigkeit bestimmen.
Beim Fahren nach km/h ist die allgemein gleiche Geschwindigkeit erst mal der Initial-Zustand, die individuellen Geschwindigkeitsabweichungen sind explizit (Lok-Profile) zu konfigurieren.
Ich glaube, was sich Bernd erhofft, ist das man die von der jeweilgen Lok abhängigen Eigenschaften über eine Prozent-Angabe dennoch allgemein in FSen/ID0 Profile bei Bedarf einfliessen lassen kann.
So einfach wie Bernd sich das vorstellt, wird es aber wahrscheinlich nicht gehen, jedenfalls nicht, ohne dann wieder vollends die Geschwindigkeitskontrolle zu verlieren. Wenn ich das richtig aufgefasst habe , bräuchte es dazu sogar eine "Mischung" : Hier 40 km/h : für alle, da möglichst km/h 80 : aber zur Häfte Lokabhänig (Mitte aus 80 km/h und 50%) so etwas zwischen 60 und 100, und auf der Schnellstrecke: 100% lok- und lastabhängig , also : so schnell wie die Lok kann. Die Komplexität der Konfiguration könnte dabei zu gross werden.
Viele Grüße
Frank
Hallo Gerhard, Frank und Dirk!
Zitat von: Gerhard Arnold in 29. September 2009, 16:00:30
ich finde Bernds Argumente sehr überzeugend.
Auch mich stört es, dass alle Loks, deren lokspezifische Höchstgeschwindigkeit unter der Höchstgeschwindigkeit der Fahrstraße (bzw. Profil 0) liegt, mit Höchstgeschwindigkeit "dahinbrausen". Ich löse dieses Problem mit einer Vielzahl von Profilen und berücksichtige dabei Zugart, Steigung, Gefälle usw..
Zitat von: Frank Mondorf in 29. September 2009, 17:59:35
ich kann Bernds Überlegungen gut verstehen:
Jetzt bin aber wirklich froh, dass mich jemand versteht. Bin mir schon etwas "abartig" vorgekommen, als meinen Wunsch eigentlich niemand verstehen wollte :-[
Vielleicht habe ich mich aber nur etwas unglücklich ausgedrückt und es ist nun noch etwas klarer geworden. :D
Auf jeden Fall schön, dass mir jetzt zwei "WDP-Profis" argumentativ zur Seite stehen!
@Dirk:
Ich habe jetzt am Wochenende auch mal einige Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt um die Tempounterschiede auf Gefällstrecken, Steigungen, etc. zu untersuchen.
Ich kann dabei Gerhards Messungen bestätigen. Der Unterschied zwischen Ebene und Steigung (2,5 %) beträgt bei mir zwischen 0 und 3%. Eine Lok ist kurioserweise mit angehängtem Zug 1 km/h schneller gewesen als ohne Zug. Der Unterschied zwischen Zug in Gefälle und Zug in Steigung betrug bei mir max. 5 %, bei den meisten Zügen war er zwischen 2 und 3 %.
Mein Resümee: Die Decoder machen ihre Arbeit recht gut und gleichen die Lastdifferenzen weitgehend aus.
Viele Grüße
Bernd
Hallo Frank,
Zitat von: Frank Mondorf in 29. September 2009, 17:59:35
So einfach wie Bernd sich das vorstellt, wird es aber wahrscheinlich nicht gehen, jedenfalls nicht, ohne dann wieder vollends die Geschwindigkeitskontrolle zu verlieren. Wenn ich das richtig aufgefasst habe , bräuchte es dazu sogar eine "Mischung" : Hier 40 km/h : für alle, da möglichst km/h 80 : aber zur Häfte Lokabhänig (Mitte aus 80 km/h und 50%) so etwas zwischen 60 und 100, und auf der Schnellstrecke: 100% lok- und lastabhängig , also : so schnell wie die Lok kann. Die Komplexität der Konfiguration könnte dabei zu gross werden.
Ich glaube wirklich, dass es nicht so schwer ist, dies zu implementieren. Ich habe dazu noch einige Überlegungen angestellt. Nach meiner Meinung müsste es so funktionieren:
In den FS- bzw. Profil-Einstellungen (Lok-ID 0) gibt man zusätzlich zu der Sollgeschwindigkeit in km/h einen prozentualen Wert ein, der sich auf die VMax der Lok bezieht. D.h. bei voller Wirksamkeit der "Massenkorrektur" (so habe ich diesen Prozent-Wert mal bezeichnet, da mir nichts besseres einfiel, gefallen tut mir der Begriff an dieser Stelle eigentlich nicht...) darf ein Zug max. x% der VMax der Lok fahren.
Die Wirksamkeit dieser "Massenkorrektur" kann dann in den Lokeigenschaften noch lokbezogen festgelegt werden. So wird ein ICE-Sprinter in einer Steigung sicher nicht so eingebremst wie ein schwerer Kohlezug mit einer BR 44.
Um meine Vorstellungen etwas "greifbarer" zu machen, habe ich diese mal in der beiliegenden Excel-Tabelle dargestellt, u. a. mit überarbeiteten Editorfenstern und einer Berechnung der Auswirkungen...
Ich hoffe, dass ich meine Vorstellungen damit klarer machen konnte. Wie gesagt, das ist nur mein Vorschlag zu diesem Thema. Mir ist eben wichtig, dass man Streckeneigenschaften zugabhängig berücksichtigen kann, ohne mit einer Vielzahl von Profilen zu operieren.
Viele Grüße
Bernd
Hallo Bernd,
ich habe vorhin bei mir auch eine Messung mit ner BR44 und 44 Achsen am Haken gemacht, bei ca. 4% Steigung kam die Lok auf nur 72 km/h, statt 80 km/h. Allerdings ist das Lok-ID0-Profil bei mir auf die Vmax der Strecke von 160 km/h eingestellt. Trotzdem fährt mein Güterzug mit der BR 232 (HG 120 km/h) auf diesem Abschnitt nur die HG des Güterzuges mit 80 km/h. Der ICE mit dem selben Profil fährt dort 160 km/h. ::)
Hallo Bernd,
Dr.Peterlin und ich habe gerade über deinen Vorschlag telefonisch diskutiert.
Erstmal vorab danke für die aufwendige und gute Ausarbeitung der Exceldatei.
Uns gefällt die Idee als Grundlage für das ein oder andere vielleicht zukünftige WDP-Feature ganz gut. Kurze Rede langer Sinn: Die Datei ist schon gespeichert bei uns und die Idee kommt mal mit in das Action-Register als Gedankenstütze/-anstoss.
Das sagt jetzt noch nichts darüber aus, ob, wann und wie genau diese Idee in WDP kommen/umgesetzt wird, also bitte nicht im nächsten Update damit rechnen. Auch weil es noch nicht so ganz griffig ist, siehe auch der Begriff "Massenkorrektur" (der gefällt dir ja auch nicht so gut). Das muss noch ein bisschen reifen und wir müssen überlegen wie es auch genau in WDP integrierbar ist und auch dann dazu die Zeit finden.
Auf jeden Fall nochmal danke für die viele Arbeit
Grüße
Markus (in Absprache mit Dr.Peterlin)
Hallo Bernd,
ZitatJetzt bin aber wirklich froh, dass mich jemand versteht. Bin mir schon etwas "abartig" vorgekommen, als meinen Wunsch eigentlich niemand verstehen wollte
was heißt hier das niemand Deinen Wunsch verstehen '
wollte'? Ich habe ihne schon verstanden, deswegen muß ich ihn aber noch lange nicht gut finden. Ich bin immer noch der Meinung, das eine zusätzliche Angabe von % zur km/h Angabe innerhalb der Fahrstraße sehr Fehlerträchtig sein wird. Man darf bei einem Wunsch nicht immer von sich selbst ausgehen, sondern sollte daran denken das sehr viele ungeübte User bzw. Neueinsteiger mit dem Programm arbeiten wollen. Da die Fahrstraßen nun mal eine der Grundlegenden Elemente von WDP sind und jeder nach erstellen des Gleisbildes damit in Berührung kommt (egal ob Newbi oder Profi), ist hier besondere Vorsicht geboten.
Hallo zusammen,
ich muss auch Sven rechtgeben. Die % in den FSen sind zu Fehlerträchtig!
Ich meine "Regelungsparamter" in der Loko sind eine tolle und ausreichende Sache, um die Physik der Anlage und Modelle unter km/h wieder zuzulassen.
"Massenkorrektur" und "Korrektureinsatz" als 2 Neue Regelungsparamter müssten reichen, um wahlweise uneingeschränkte aber auch jede beliebige Einfluss der Anlagen und Fahrzeuggegebenheiten wahlweise kontrolliert zuzulassen.
Die Eingabe weiterer streckenbezogener virtueller Realitäten und wirkungsgrade in den FSen ist meineserachtens der falsche weg, da diese zu aufwendig und wartungsintensiv für den Anwender sind.
ZitatMir ist eben wichtig, dass man Streckeneigenschaften zugabhängig berücksichtigen kann, ohne mit einer Vielzahl von Profilen zu operieren.
Ein Beipspiel für Bernd, mit der Bitte zu sagen, was ihm dabei inhaltlich noch fehlt:
Es gibt nur 2 Regelungsparameter zur Lok:
1. "Massenkorrektur" in %
(das Wort muss geändert werden, ich ken da jemand, der würde das momentan auf sich beziehen ;)) und
2. "Korrektureinsatz erst ab" in km/h
Meinererachtens könnte man mit 2 Lok-Regelungs-Paramtern in Windigipet dabei auf die aufwändige Eingabe von Massenkorrekturen in den FSen verzichten.
Nehme wir mal an Deine Lokfährt Vollgas ohne Wagen (Fahrst. 28) 140 (5 km/h je Fahrstufe) in der Ebene. Du gibst ihr
50% "Massenkorrektur" und 40 km/h Korrektureinsatz (der zweite Regelungsparameter).
und der Bergabstrecke eine Abschnittsgeschwindigkeit von 80.
Dein Güterzug fährt nun
in der Ebene bei Abschnittgeschwindigkeit 80 km/h:
FahrSt. 8 + (FahrSt(80)=16 - FahrSt(40)=8) = ( FahrSt. 8 + FahrSt. 8 ) = FahrSt. 16 ~
= 80 km/h.
Bergauf bei Abschnittgeschwindigkeit 80 km/h: Berechnung wie Ebene aber FahrSt. 16 ~ = 80 km/h - X
Bergab bei Abschnittgeschwindigkeit 80: Berechnung wie Ebene aber FahrSt. 16 ~ 80 km/h + X
Wenn die Lok nur ein schwache oder keine Lastregelung hat, so wird sie auf Grund der Modellmasse bergauf nun noch langsamer und bergab entsprechend schneller fahren, als die vorgegebenen km/h. Zum Beispiel:
Bergauf 80 km/h - X bei 0,8 Gewichtskraftbschleunigung durch Steigung ~ 64/ km/h
Bergab 80 km/h + X bei 1,25 Gewichtskraftbschleunigung durch Gefälle ~ 100 / km/h
Viele Grüße
Frank
Zitat von: Frank Mondorf in 04. Oktober 2009, 20:57:19
1. "Massenkorrektur" in %
(das Wort muss geändert werden, ich ken da jemand, der würde das momentan auf sich beziehen ;)) und
Hallo Frank,
hier in unserem Bereich würde ich auf einen Sportdirektor aus der Nähe von Köln tippen. :)
Hallo zusammen,
das WDP-Programm ist doch nicht
nur für WDP-Profis gedacht. Macht es bitte für Einsteiger nicht zu kompliziert. Denn dann werden wir Alten nur noch damit arbeiten. :)
Die einfache Lösung: 1 Profil pro FS für schnelle Züge und ein Profil pro FS für langsame Züge reicht doch. Oder?
Bei einem Volumen von ca. 150 FS vielleicht 10 zusätzliche FS erstellen ist für einen Anfänger einfacher zu verstehen.
(Das ist meine Meinung)
Hallo Markus,
Zitat von: Markus Herzog in 04. Oktober 2009, 18:26:45
Uns gefällt die Idee als Grundlage für das ein oder andere vielleicht zukünftige WDP-Feature ganz gut. Kurze Rede langer Sinn: Die Datei ist schon gespeichert bei uns und die Idee kommt mal mit in das Action-Register als Gedankenstütze/-anstoss.
danke für Deine Antwort, das hört sich doch schon ganz gut an. Genau das wollte ich eigentlich auch erreichen, dass Ihr den Gedanken aufnehmt und das beste daraus macht...
Viele Grüße
Bernd
Hallo Frank,
vielen Dank für Deinen ausführlichen Kommentar.
Zitat von: Frank Mondorf in 04. Oktober 2009, 20:57:19
ich muss auch Sven rechtgeben. Die % in den FSen sind zu Fehlerträchtig!
Das kommt sicher darauf an, wie man es umsetzt. In meinem Vorschlag sind die Bezeichnungen sicher nicht selbsterklärend genug, darauf dass ich mit diesen nicht glücklich bin, habe ich ja bereits hingewiesen. Nach meiner Meinung besteht die größte Fehleranfälligkeit aber in einer großen Menge manuell zu pflegender Daten, wie dies ja jetzt der Fall ist, wenn man einen ähnlichen Effekt erreichen will. Dazu muss man ja jetzt mit verschiedenen FS für die gleiche Strecke in Verbindung mit lokbezogenen Profilen arbeiten...
Um Einsteiger nicht zu überfordern bestände zudem noch die Möglichkeit diese "Massenkorrektureinstellungen" standardmäßig zu deaktivieren und für fortgeschrittene Anwender dann über die Systemeinstellungen freizugeben, wie dies ja auch bei Profilen der Fall ist.
Zitat von: Frank Mondorf in 04. Oktober 2009, 20:57:19
Die Eingabe weiterer streckenbezogener virtueller Realitäten und wirkungsgrade in den FSen ist meineserachtens der falsche weg, da diese zu aufwendig und wartungsintensiv für den Anwender sind.
Ohne streckenbezogene Wirkungsgrade in Fahrstraßen und Profilen wird mein Wunsch nicht umgesetzt werden können, schließlich ist es ja ein Hauptmerkmal eben gerade streckenbezogene Unterschiede (Ebene, Steigungen, etc.) automatisch in die Geschwindigkeitsberechnung einfließen zu lassen.
Zitat von: Frank Mondorf in 04. Oktober 2009, 20:57:19
Ein Beipspiel für Bernd, mit der Bitte zu sagen, was ihm dabei inhaltlich noch fehlt:
Eben genau die streckenbezogene Komponente.
Dein Beispiel kann ich zugegebenermaßen nicht richtig nachvollziehen. Wenn ich Dich richtig verstanden habe, überlässt Du z.B die Auswirkung einer Steigung der "Physik" des Modells. Und genau das ist der Ansatz den ich nicht nachvollziehen kann. Die Auswirkungen z.B. einer Steigung auf ein Modell ist wesentlich geringer als in der Realität, da diese durch die Lastregelung ja weitgehend eliminiert werden. Und das ist auch gut so, ansonsten wäre eine sinnvolle Computersteuerung nach meiner Ansicht kaum möglich.
Dass die Auswirkung einer Steigung auf die Modelle fast vernachlässigbar sind, hat Gerhard Arnold ja nachvollziehbar dargestellt, meine eigenen Messungen bestätigen dies. Daher bleibt, wenn man ein realitätsnahes Fahrverhalten will, nach meiner Meinung eigentlich nur die Möglichkeit die streckenbezogenen Faktoren die WDP zur Berechnung braucht in die FS-Daten bzw. Profile Lok-ID 0 einzupflegen, die zugbezogenen Faktoren in die Lok-DB.
Gruß
Bernd
Hallo Bernd,
Der erste Paramter (Werte von 40 bis 100 % möglich) gibt an, mit wieviel Pozent der FS-Streckengeschwindigkeitgkeit die Lok generell fahren soll.
Der zweite Parameter in km/h gibt an, bis zu welcher Geschwingkeit die Lok trotzden erstmal noch genau entsprechend der eingetragenen Streckengeschwindigkeit fahren soll.
Entsprechend eingestellt fahren langsame Loks it schweren Zügen erheblich langsamer als die eingetragen Streckengeschwindigkeit, währende schnelle Loks oder Loks ohne Wagen dennoch die erlaubte Strechengeschwindigkeit erreichen.
Damit nun alle Loks im Bahnhof und beim Rangieren trotzdem noch gleich langsamen fahren, gibt es den zweiten Parameter, der angibt, aber welcher Geschwindigkeit die Unterscheidung erst einsetzt.
Möchte man auch die Steigung und das Gefälle der Anlage einfliessen lassen, kann man ja diesen Loks auch noch die Lastregelung ausschalten, wodurch die Modellmechanik in die Dynamik des Zuges einfliesst.
So wars gemeint.
Viele Grüße
Frank
Hallo
Um nicht zu viele Eingaben % und Km/h zu haben genügt es nicht wenn ID-0 die Möglichkeit hätte einfach + oder - Km/h einzugeben.
Dann würde wenn die Fahrstrasse auf 100 Km/h eingestellt ist eine Lock die 160Km/h fahren kann 80Km/h fahren
und eine Lock die nur 80Km/h fahren kann (WDP hat die Werte ja in der Lockdatebank gespeichert) eben 60Km/h fahren.
MfG Gerhard
Zitat von: Frank Mondorf in 05. Oktober 2009, 22:07:16
Möchte man auch die Steigung und das Gefälle der Anlage einfliessen lassen, kann man ja diesen Loks auch noch die Lastregelung ausschalten, wodurch die Modellmechanik in die Dynamik des Zuges einfliesst.
Hallo zusammen,
wir haben jetzt die gute WDP-Version mit der KM-Geschwindigkeit. Auch ich konnte mich anfangs nicht dazu entschließen umzustellen von Fahrstufen auf Km. Hier muß ich mich entschuldigen. Vielen Dank für diese neue Einstellung.
Mit der neuen Version (Km + Stw) wurde wieder eine klasse Erweiterung geschaffen.
Um aber den Gedanken von Bernd, (mit der für Anfänger noch verwirrenden Erweiterungen) weiter zuführen, ist doch die einfache Lösung, die Frank Mondorf verschlägt, die Lastregelung ausschalten. Dann fahren die Züge mit der physikalisch vorgenommen Geschwindigkeit auf Steigungen/Gefälle so wie es sein könnte.
Hallo WDPler, macht doch bitte das Spitzen-Programm nicht zu schwierig für Anfänger. Diese Neu-Einsteiger sind doch die Zukunft.
Hallo zusammen,
ich denke mal der Wunsch auch die Bedenken dazu sind angekommen. Entschieden ist da noch sehr lange nichts, sonst hätte ich geschrieben "wird in der nächsten Version oder Hauptversion umgesetzt".
WDP befindet sich nun wieder in der immer wieder kehrenden Zwickmühle wie man es Anfängern, Normalusern und Powerusern gleichsam recht macht ohne die Gruppen gegenseitig zu stark einzuschränken.
Ganz klar ist, dass hier auch das Gewicht bei Anfängern und Normalusern liegen muss ohne dass es für den Poweruser total langweilig wird.
Hier fragen wir unser immer wieder gerade bei neuen Versionen:
-Was haben wir für neue Funktionen/Vereinfachungen drin, die es dem Anfänger attraktiver machen WDP zu kaufen ohne ihn damit zu überfordern?
-Sind diese Vereinfachungen oder Änderungen aber auch nur soweit gehend, dass sie dem Updater (Normal- und auch Poweruser) eher davon abhalten den Weg mit uns weiter zu gehen, weil er z.B. Dinge nicht mehr weiternutzen kann?
-Was haben wir für Wünsche aus der Profi-Liga berücksichtigen können, die wiederum dem Anfänger- und Normaluser das Leben schwer machen oder verwirren?
Die Liste lässt sich noch länger fortsetzen.
Nehmen wir mal die km/h-Funktion bei der neuen Version, aus dem Feedback der Anwender zeichnet sich im Moment das folgende Bild:
-Anfänger melden zurück, dass sie damit gut zurecht kommen, klar sie müssen ja auch nicht mehr die alte Rechnerei mit Start-V +/- erst verstehen um dann bei lokspezifischen Profile wieder etwas neues zu lernen zu müssen, sondern arbeiten direkt nur mit km/h was sie vom Vorbild her kennen
-Normal- und Poweruser melden in der überwältigten Mehrheit zurück, dass dies die Funktion sei, die sich schon immer gewünscht haben, wobei die Normaluser erst oft etwas gezögert haben umzusteigen, während die Poweruser sofort den Weg zu km/h gegangen sind, aber auch in diesen beiden Gruppen gibt es Anwender die noch die alte Methode nutzen
Wäre jetzt jedoch zum Beispiel keine Funktion geschaffen worden Fahrstraßen konvertieren zu lassen, dann wären vermutlich erstmal nur die Powerusern und die Anfänger (weil sie ja gar nichts anderes kennen) in die km/h-Welt gestartet und der Normaluser hätte sich extrem schwer getan die dann notwendige Arbeit zu investieren. Wobei ganz klar ist, dass auch die Konvertierung nur eine Hilfe auf dem Weg zu km/h sein konnte, denn zu vielfältig sind die Anlagen- und Anwenderwünsche.
Kommen wir zu dem Wunsch hier zurück:
Hier haben wir wie mir aktuell scheint sowohl die Situation, dass User aus der Profiliga eine solche Funktion befürworten, aber aus der selben Liga andere wiederum überhaupt nicht davon begeistert sind. Also was tun? Erstmal viele Nächte drüber schlafen...
Mal zu meinen ersten zwei konkreten/spontanen Bedenken:
-weitere Eingabemöglichkeiten in FSen und Lok-DB verwirren der Anfänger und Normaluser; theoretische Lösungen sind dann immer mal wieder die sogenannten Expertenmodi, die praktischen Erfahrungen zeigen aber immer wieder das diese gerade vom Anfänger sofort aktiviert werden, denn jeder ist doch Experte oder? Also nur begrenzt hilfreich...
-noch schwieriger wird das für den Anfänger und auch Normaluser wenn schwer greifbare Prozentwerte ohne Realbezug eingegeben werden müssen, die sich auch noch gegenseitig beeinflussen;spontan kam mir die Idee der Eingabe der Streckensteigung als Parameter für die Berechnung in Grad oder Steigungsprozent, habe das aber auch in keinster Weise bisher zu Ende gedacht
Ich denke mal dies ist auf keinen Fall ein Wunsch, der sofort in die Tat umgesetzt wird, sondern sicher noch ein langen Weg gehen muss u.a. über Betatestertreffen etc. und erst dann ganz zum Schluß kann man entscheiden, ob und wie er umgesetzt wird.
Grüße
Markus
P.S.: Hat Bernd mal jemand gefragt, ob er überhaupt Dekoder hat wo er die Lastregelung ausschalten kann? Wenn er z.B. überwiegend Loks mit Sinus-Dekodern bzw. andere Dekoder mit daueraktiver Lastregelung fährt, bringt ihm der Vorschlag mit der Lastregelung auch nichts. Bei mir z.B. wäre die Umsetzung bei der 95% der Loks kein Problem, schaue ich aber zu meinem Nachbarn ein paar Häuser weiter, dann würde er dabei komplett außen vor bleiben.
Hallo Markus,
vielen Dank für Deine ausführliche Antwort!
Zitat von: Markus Herzog in 06. Oktober 2009, 08:10:46
-Normal- und Poweruser melden in der überwältigten Mehrheit zurück, dass dies die Funktion sei, die sich schon immer gewünscht haben, wobei die Normaluser erst oft etwas gezögert haben umzusteigen, während die Poweruser sofort den Weg zu km/h gegangen sind, aber auch in diesen beiden Gruppen gibt es Anwender die noch die alte Methode nutzen
Gerade dieses Beispiel zeigt, wie eine recht radikale Änderung / Erweiterung des Programms auch für weniger ambitionierte User gut zu handhaben ist, wenn Sie nur gut umgesetzt wird! Ich bin übrigens, falls dies in meinen obigen Beiträgen nicht klar genug hervorgegangen ist, ein leidenschaftlicher Verfechter der km/h-Regelung, auf die ich wirklich lange lange gewartet habe. Wenn diese nicht gekommen wäre, hätte ich mich letztendlich wohl sogar von WDP abgewandt. Da man nach ungefähr 15 Jahren natürlich aber irgendwie mit so einem Projekt verbunden ist und die "Philosophie" dahinter verinnerlicht hat, hofft man natürlich auf Weiterentwicklungen auch wenn diese teilweise einen partiellen Bruch mit der bisherigen "Philosophie" bedeuten können - das Gute muss halt manchmal dem Besseren weichen. Von diesem Standpunkt betrachtet muss ich zugeben, dass mich die gänzlich abwehrende Haltung mancher Betas doch etwas irritiert hat.
Zitat von: Markus Herzog in 06. Oktober 2009, 08:10:46
-noch schwieriger wird das für den Anfänger und auch Normaluser wenn schwer greifbare Prozentwerte ohne Realbezug eingegeben werden müssen, die sich auch noch gegenseitig beeinflussen;spontan kam mir die Idee der Eingabe der Streckensteigung als Parameter für die Berechnung in Grad oder Steigungsprozent, habe das aber auch in keinster Weise bisher zu Ende gedacht
Das waren auch teilweise meine Bedenken. Auch mir waren die Begrifflichkeiten meines Vorschlags zu abstrakt. Dein Vorschlag mit der Eingabe als Steigungsparamater sind natürlich genial - eigentlich auch genial einfach, eine Schande dass mir das nicht eingefallen ist - manchmal sieht man wohl wirklich den Wald vor lauter Bäumen nicht! ::) Allerdings würde ich bei diesem Parameter nicht unbedingt mit einer Skala in Graden oder Prozenten arbeiten, da diese vielleicht die Erwartung an eine "wirklich exakte" Umsetzung wecken würde, was natürlich nicht möglich ist. Da es immer nur eine Annäherung an das Vorbild sein kann, würde ich eher mit einer "weichen" Skala (z.B. Starkes Gefälle - schwache Gefälle - Ebene - leichte Steigung - schwache Steigung) arbeiten. Diese Skala ist dann meines erachtens so "greifbar", dass auch eher unerfahrene User damit klarkommen werden.
Zitat von: Markus Herzog in 06. Oktober 2009, 08:10:46Ich denke mal dies ist auf keinen Fall ein Wunsch, der sofort in die Tat umgesetzt wird, sondern sicher noch ein langen Weg gehen muss u.a. über Betatestertreffen etc. und erst dann ganz zum Schluß kann man entscheiden, ob und wie er umgesetzt wird.
Das war mir von Anfang an klar, dass eine solche Erweiterung nichts für zwischendurch (also kostenloses Zwischenupdate etc.) sein wird, sondern erst mit einem Versionswechsel realistisch ist.
Zitat von: Markus Herzog in 06. Oktober 2009, 08:10:46P.S.: Hat Bernd mal jemand gefragt, ob er überhaupt Dekoder hat wo er die Lastregelung ausschalten kann? Wenn er z.B. überwiegend Loks mit Sinus-Dekodern bzw. andere Dekoder mit daueraktiver Lastregelung fährt, bringt ihm der Vorschlag mit der Lastregelung auch nichts. Bei mir z.B. wäre die Umsetzung bei der 95% der Loks kein Problem, schaue ich aber zu meinem Nachbarn ein paar Häuser weiter, dann würde er dabei komplett außen vor bleiben.
Ich hoffe doch, dass den Vorschlag die Lastregelung auszuschalten, niemand wirklich ernst gemeint hat. Nach meiner Meinung macht erst die Lastregelung einen exakten Betrieb möglich. Features wie km/h-Reglung, etc. würden bei fehlender Lastregelung ad absurdum geführt werden.
Ich bin, nachdem sich Markus eingeschaltet hat, mir dieser Diskussion eigentlich sehr zufrieden. Ich wollte ja nur erreichen, dass dieser Aspekt für einen vorbildnäheren Modellbahnbetrieb bei den Entwicklern von WDP aufgenommen wird - und das ist ja geschehen - mal abwarten ob und was daraus wird. :P
Viele Grüße
Bernd
Hallo km/h Fahrer
Eine Geschwindigkeitsregelung in Fahrstraßen könnte ich mir
vorstellen , würde aber noch eine Erweiterung vorschlagen .
Ich habe mit Bernd Senger vor kurzem die Möglichkeit
einer km/h Begrenzung im Lokkontrol diskutiert .
Beispiel :
Ich habe zB eine E-Lok die mit 160 km/h Originalgeschw.
eingemessen ist . Normalerweise zieht sie irgend einen Personenzug .
Heute möchte ich die Lok an eine Bauzug hängen , der nur 50 km/h
schnell sein soll .
Im Lokkontrol sollte ich jetzt die Möglichkeit haben die Lok auf
50 km/h zu begrenzen .
So könnte man sich unzählige unsinnige Profile sparen und die Lok
würde genau das machen was sie soll , nämlich heute langsam Fahren !
Die Probleme mit Start-V +/- würde es auch nicht geben
(stehen bleibende Züge wegen zu geringer Geschw. im Bremsbereich und Rechnerei ).
Anfänger und auch Profis könnten einen zB Güterzug zum beobachten und genießen
auf einfache weiße in der Geschwindigkeit verändern .
viele Grüße
Dietmar
Hallo Dietmar,
ZitatIm Lokkontrol sollte ich jetzt die Möglichkeit haben die Lok auf
50 km/h zu begrenzen .
So könnte man sich unzählige unsinnige Profile sparen und die Lok
würde genau das machen was sie soll , nämlich heute langsam Fahren !
aber genau das geht doch. Einfach die Vmax der Lok auf 50km/h stellen und fertig.
Hallo Dietmar,
oder den Bauzug in der Lokdatenbank aufnehmen (mit 50 km/h) und dann eine Doppeltraktion bilden. Dann fährt die Lok auch nur 50 km/h. Wird die Traktion aufgelöst, dann fährt sie wieder 160 km/h.
Hallo Jürgen
Ich möchte jetzt nicht zu weit von Bernd`s Thema abweichen ,
aber wenn ich im Lokkontrol auf das WDP Symbol gehe werden
die Höchstfahrstufe noch in Fahrstufen und nicht in km/h angegeben .
Hallo Sven
Da hast du vollkommen recht !
Ich muß aber dann immer den laufenden Betrieb unterbrechen um einen
passenden Eintrag in der Lokdatenbank anzulegen .
Mit der oben beschriebenen Möglichkeit wäre es einfacher .
Viele Grüße
Dietmar
Hallo Dietmar,
Zitat von: Auemodellbahn in 08. Oktober 2009, 21:54:52
Ich möchte jetzt nicht zu weit von Bernd`s Thema abweichen ,
aber wenn ich im Lokkontrol auf das WDP Symbol gehe werden
die Höchstfahrstufe noch in Fahrstufen und nicht in km/h angegeben .
Versuch es im Handbuch 2009 mal mit den Kapiteln 1.5, 3.4, 5.5.4, 8.13 usw.
Grüße
Markus
Hallo Dietmar,
hast Du dein Projekt noch nicht auf km/h umgestellt oder sind das nur einzelne Loks?
Es ist ein leichtes eine Traktion zu bilden. Natürlich muss mann die Traktionslok vorher angelegt haben.
PS. Mich regt es immer wieder auf wenn Leute etwas behaupten was nicht stimmt, weil mann z.B. nicht mal in die Bedienungsanleitung gesehen bzw. F1gedrückt hat.
Nimm es bitte nicht persöhnlich :D :D :D
Guten Morgen, ich habe ein Problem mit den Geschwindigkeiten bei den Fahrstraßen.
Ein Zug soll eine Runde von SBHf zum SBhf drehen. Ich habe einen Zugfahrt dafür gemacht und starte diese über die ZFA.
- Die Lok ist über Profile ID/0 für die betreffenden Fahrstraße konfiguriert.
- die betreffende Fahrstraße besteht aus 3 RMK´s
- die Fahrstraße hat am Ende ein Signal, dort soll der Zug aber durchfahren, was er auch macht.
nur, nach passieren des 1. RMK wird der Zug langsamer auf 60 km/h und ich bekomme es mit dem Fahrstraßen Profil und dem Lokprofil ID/0 nicht eingestellt, dass der Zug mit 100 Km/h durchfährt.
Sicher mal wieder ein Anfängerfehler, aber nach ausgiebigem lesen der Handbuchs und Forum Studium habe ich keine Lösung.
wenn jemand eine Idee hat wäre super !
Hallo Ralf,
hast du wirklich EINE ZF mit EINER Fahrstrasse? Irgendwie beschleicht mich das Gefühl, dass der 2. RMK (du schreibst "nach Passieren des 1. RMK") in deiner FS der Bremskontakt sein könnte. Und wenn die ZF (=FS) dann wirklich nur aus 3 RMK´s besteht, dann wäre ja das Ende schon das Ziel. Also irgendwie scheint da noch was nicht ganz ok zu sein (oder ich hab´s falsch verstanden). Ggf. bitte um Klarstellung!
Wenn aber die ZF aus MEHREREN FS bestehen sollte und ich deine Darstellung falsch verstanden haben sollte dann wäre meiner Ansicht nach beim Prüfkontakt (prüfe nächste FS bei Kontakt) anzusetzen. Da müsste man diesen Kontakt nämlich vorverlegen (sprich: einen früheren Kontakt als Prüfkontakt festlegen).
Viel Erfolg udn beste Grüße, Michael
Hallo,
bei einer Anschlußfahrt muss der Start RMK mit der Geschwindigkeit nach Halt eingegeben werden.
Bei einer Durchfahrt muss mit K1 der Start RMK nochmals mit der gewünschten Durchfahrtsgeschwindigkeit eingegeben werden, sowohl in der Fahrstraße (ohne Profile) als ggf. auch in einem Profil.
Ich hoffe, meine Anregung kann weiterhelfen.
Hallo, vielen Dank für die schnelle Rückmeldung. Die Zugfahrt besteht aus 6 FS, bei dem Geschwindigkeitsproblem geht nur um die FS im sichtbaren Bereich. Werde mich durch die Antworten arbeiten und melde mich wieder, vielen Dank erst mal aus Hamburg !
Halllo Herr Dr. Schmidt, Uhr Tipp war genau richtig, jetzt funktioniert es. Ihnen und allen anderen vielen Dank für die Hilfe.
Hallo Herr Büttner,
schön, dass ich Ihnen helfen konnte.