ROCO Weichenantriebe
 

ROCO Weichenantriebe

Begonnen von kleinuwi, 22. November 2011, 21:14:22

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kleinuwi

Hallo Moba Freunde

Ich hätt gern mal ein Problem.
Nachdem ich zwei Jahre meine Gleise ( Roco Line mit Bettung ) verlegt und alles angeschlossen habe, beschließen einige meiner Weichen gelegentlich nicht mehr zu schalten.
Dies ist insbesondere im Automatikbetrieb sehr ärgerlich.
daraus folgt: Antriebe raus -- auseinandergebaut -- Kontakte gereinigt -- zusammengebaut -- Antrieb wieder unter die Weiche --- hält ein paar Tage dann gehts von vorne los. Meine Zahnabdrücke sind schon im Sperrholz zu sehen.
Gefahren mit Win-Digipet Pro X über IB + Littfinski Decoder daran Trafo von Conrad mit 16V / 70VA . Die Antriebe waren alle neu -- die Weichen auch.
Hat jemand einen Tip für mich die Antriebe dauerhaft gängig zu machen.

Meine zweite Baustelle ist das ungewollte losfahren von Zügen.

Beim Automatikbetrieb mit Anforderungskontakten funzt ( bis auf mein erstes Problem ) soweit alles einwandfrei.
Kleiner Wermutstropfen ist jedoch das sich hier Lokomotiven in Bewegung setzten die das eigentlich laut Automatikbetrieb nicht sollten. An manchen Tagen passiert das ein - zwei - drei mal, an anderen Tagen gar nicht.
Gibt es hier jemanden der diesen Fehler schon beseitigt oder eine Idee dazu hat ??

schönen Abend an alle

Uwe

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Dieter Trudel

Hallo, Uwe,
schon oft angesprochen, und bei mir hat es auch geholfen. Lösche bei den fraglichen Loks in CV29 das Analogbit. Aber, wie gesagt, es muß nicht helfen!
Freundliche Grüße aus LE
Dieter
Mit freundlichen Grüßen aus LE
Dieter
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DieGem

#2
Hallo Uwe,
Littfinski-Weichendecoder im allgemeinen sicher und zufriedenstellend. Auf meiner Anlage läuft alles mit LDT. Gut, Drehscheibe ist Ratschmeier. Nun zu Deinem Problem: über ca. 6 Monate haben bei mir einige Weichen mal geschaltet mal wieder nicht. Von WDP her alles in Ordnung. Die Weichendecoder im Programmiermodus auch in Ordnung. Verkabeld so wie so in Ordnung, dennoch immer Ausfälle bei 2 Decodern. Eingeschickt........als in Ordnung zurückgekommen. Eingebaut......das gleiche Problem. Weichenantriebe auch alle in Ordnung. 2 neue Decoder bestellt, eingebaut, alles o.k.
Decoder wieder eingeschickt, es war der PIC. Der PIC hat die Signale von WDP nicht mehr umgesetzt.
Schick die Dinger ein und erkläre Dein Problem kurz. Peter Littfinski ist sehr zugänglich und nett.
Alternativ tausche mal die PIC´s von anderen Decodern und beobachte dann das Verhalten.   
Moin,Moin aus Eddelak in Dithmarschen
Dietmar
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Joachim Frederick

Hallo Uwe,

ich hatte auch mal diese Gleise und Weichen. Bei mir lief und schaltete alles 6 Jahre lang. Die Weichen hatte ich am Weichendecoder Lenz LS150. Nur eine Kreuzung am LDT-Decoder. Auch da die aussätze und behoben wie Dieter schon schrieb, es waren die PIC
Gruß
Joachim



Wer etwas will findet Wege, wer etwas nicht will findet Gründe
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2-Leiter Roco-Line, Tams MC, HSI seriell, Power 3 Booster, GBM G.Boll, KS-Modul Rautenhaus, Weichenantrieb  mit Servo über ESU-Decoder, Signaldecoder LDT
Rechnerkonfiguration
PC IV 2,6 GB, 1024 MB, Windows XP
Diverses

kleinuwi

vielen Dank schon mal für die Hinweise

werde das mit den CV29 mal austesten.

Weichendecoder habe ich noch zwei in Reserve und werde die mal einbauen.

Aber helft mir mal auf die Sprünge -- was sind PIC´S ??

vielen Dank 

Uwe
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Reinhold Hiersch

Hallo Uwe,
Pic´s sind die Teile auf dem Decoder die das schalten übernehmen.
Herzliche Grüße aus Künzell bei Fulda
Reinhold
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Walter Lauth

Hallo Uwe!

Meines Erachtens liegt es an den Roco-Weichenantrieben. Diese sind schwergängig, insbesondere bei Doppelkreuzungsweichen, meines Erachtens letztendlich eine Fehlkonstruktion (Warum werden diese so nicht mehr hergestellt, m.E. nicht nur aus lizenzreichtlichen Gründen). Ich verwende eigentlich sehr zuverlässige Lenz-LS-100-Decoder. Bei mir ist es so, dass einer der zwei Antriebe  bei Betriebs-Beginn quasi hängen bleibt, wenn er sich in der Stellung Abzweig befindet. Bewegt man ihn dann per Hand, funktioniert er wieder eine Weile. Ich habe das Problem mit WDP gelöst, indem ich in den Fahrstraßen (Folgeschaltungen) bzw. Profilen, wenn der letzte Waggon die Weiche verlassen hat, schon auf "gerade" gestellt wird. Zudem gibt es bei WDP den Magnetartikelfunktionstest.
Letztendlich empfehle ich die Umstellung auf andere Weichen- oder Servo-Antriebe.
Das mit den "Zähnen" kann ich verstehen. Ich hatte auch geplant, durch entsprechende Ausschnitte unter den Weichen im Trassenbrett einfach die Antriebe wechseln zu können. Dies ist meines Erachtens Theorie. Dazu ist die mechanische Verbindung zwischen Roco-Antrieb und Weiche viel zu komplex bzw. muss genau passen, sonst funktioniert nichts.
Hast Du vielleicht schon einmal die Viesmann-Bettungsantriebe probiert?

Gruß

Walter
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    H0-Digital-Zweileiter, Epoche IV-VI, Roco-Line mit u. ohne Bettung, DCC, Lenz: Zentrale LZ 100, Version 3.6, LI-USB-Interface, Handregler LH 101, XPA-Phone (Schnurloses Dect-Telefon), RS-Bus, LS100- u. LS150-Magnetartikeldecoder, Blücher- und Lenz-Rückmelder, eigenes Bahn-W-Lan-Netz
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    Windows 10, 4 GB Ram, AMD-Prozessor, LaptopWindows10

Anton Windpassinger

Hi !

Also wenn die Weichen selbst schwergängig sein sollten bringt der Vissman - Antrieb nicht viel .
Habe solche schon getestet  sie gehen wohl aber rattern.  Da würde ich gleich wen schon umbau , SERVO nehmen ,die ziehen auch etwas bockige Weichenzungen sicherer.
Eine möglichkeit wäre noch  einen Weichendecoder auf  MM umzuprogramieren TESTWEISE .Da ja die IB auch im Mischbetrieb  funktioniert . Allerdings ist darauf zu achten das die MM- FORMATE als erste in der zuordnung programieret werden müssen . 
1. DECODER Weichen 1-4 MM   dann   2 .3...4..   DCC .
Die Schaltzeit eventuell auch erhöhen .

Wünsche  erfolg.

mfG   Anton
mit wena schmäh

a Kriagl Bia , oda a Moß dös is hoit wos
       pfiat euch
2-Leiter, WDP 9.2 +2015 , IB , DCC/(MM nurWeichen) quer durch die "HERSTELLERFAMILIE"            
Trotzdem schönen Dank für INFOS  ,TONI

Bitte die 1  E--Mail  Adresse verwenden

DieGem

#8
Hallo Uwe,
PIC´s sind die großen schwarzen Dinger auf dem Decoder, also die IC´s (integrierte Schaltkreise), der Größte auf Deinem Decoder ist der Baustein (PIC) welcher mit der vom Hersteller programmierten Software versehen wurde damit die von WDP gesendeten Signale am Ende die Weichen Schalten. Nun kann es unter Umständen dazu führen das diese sehr empfindlichen Bauteile mal ihr "Gedächtnis" verlieren (sehr selten) und dann haste zum Beispiel Deine Probleme. Bevor Du also die MOBA auseinander schraubst gehe mal den einfachsten Weg. PIC austauschen und prüfen was dann geschieht!   Du kannst auch an Stelle der Magnetartikel einen anderen Verbraucher (4 Birnen=4Ausgänge)anschliessen. Funktionieren dann alle Ausgänge (Birnen) ist der Decoder in Ordnung. Dann mußt Du mechanisch auf Fehlersuche gehen.
Moin,Moin aus Eddelak in Dithmarschen
Dietmar
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kleinuwi

Hallo Freunde,

vielen Dank nochmal für Eure Erfahrungen .

Ganz kurz nur zu den PIC`s : ist mir soweit alles bekannt nur das ich Sie nur als IC`s kenne -- daher die Nachfrage.

Habe sowohl IC als auch den ganzen Decoder mal ausgetauscht -- das Problem steht.
Gestern habe ich wieder mal zwei Weichen ausgebaut -- habe diese mit separ. Trafo getestet -- geht auch nicht.
Ich glaube deshalb fast nicht das es am Decoder liegt.

Antriebe auseinander gebaut -Kontakte mit feinstem Sandpapier nachgearbeitet -- funzt wieder.
Die Weichen als solches sind im Handbetrieb nach meinem dafürhalten leichtgängig -- daran sollte es eigentlich auch nicht liegen.

Hallo Walter -- vor jedem Start schalte ich auch über den Funktionstest jede Weiche , auch hier muss ich manchmal bei  Weichen  zwei drei Handschaltungen machen bevor alle Weichen schalten . Mit der Folgeschaltung in WDP bringt nichts -- da wie gesagt nicht mal ein eigener Trafo für die Weichen diese zum schalten bringt.

Alternativ andere Antriebe ?? Servo` -- hierzu eine Empfehlung??
Und noch eine Frage -- Die IC hatte ich bei Hr. Littfinski schon einmal angefragt.
Wenn ich mich recht erinnere waren diese so teuer das ich lieber gleich neue Decoder ( zum selber löten ) bestellt hatte.
Ist bekannt ob es noch andere Bezugsquellen gibt ??

Hallo Dieter -- Die CV29 habe ich neu eingestellt -- bis jetzt alles o.k.

soviel erstmal für heute

Danke Uwe
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Ralf Krapp

Hallo Uwe,
ich hatte vor langer Zeit auch einmal Roco-Weichenantriebe gekauft, die mit direktem Anschluß am Trafo einwandfrei funktionierten und das tun sie heute noch. Aber nach Umstieg auf digitalen Betrieb, sind diese Antriebe trotz separater Stromversorgung der Weichendekoder von Viessmann nicht mehr zu schalten gewesen. Der Strombedarf für diese "Klötzer" ist einfach zu hoch. Selbst ein Schaltverstärker brachte keinen Erfolg. Es liegt also eindeutig an den Antrieben selbst wegen des zu hohen Strombedarfs.
Grüße aus Obertshausen (Hessen)
Ralf Krapp
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kleinuwi

Hallo Ralf

und wie hast Du das Problem gelöst?
Wie schaltest Du Deine Weichen?

Gruß Uwe
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Ralf Krapp

Hallo Uwe,
da ich K-Gleis verwende, habe ich die Märklin-Antriebe zum Anstecken eingesetzt und die Roco-Antriebe in den Ruhestand verabschiedet. Naja, wird jetzt so mancher denken, auch nicht gerade die beste Lösung. Stimmt, aber nach und nach habe ich die problematischen Antriebe durch Überbrückung der Endabschaltung so hinbekommen, dass sie zufriedenstellend funktionieren. Bei derzeit über 80 Antrieben für Weichen und Kreuzungen ist mir eine Umstellung auf Servos zu kostenträchtig.
Ich habe einen Booster, der nur für die Steuerung der Weichendekoder (Viessmann 5211) zuständig ist, wobei alle Weichendekoder über 2 Trafos separat mit Strom versorgt werden.
Grüße aus Obertshausen (Hessen)
Ralf Krapp
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kleinuwi

habe mir jetzt einen Trafo mit 18V 52 VA nur für die Decoder bestellt + neue IC´s bei Ldt .

Mal sehen ob dann mehr Power die Antriebe zu einem gewünschten Betrieb führt.

Nochmals vielen Dank für Eure Erfahrungen

schönen Advent Uwe
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Walter Lauth

Hallo Uwe!

Nochmals meine Erfahrungen, da ich selbst 13 dieser Antriebe verwende.
Diese haben meines Erachtens zwei Probleme:
1. Der relativ hohe Stromverbrauch.
Das wird bei mir durch die separate Wechselstromversorgung mit entsprechenden Verstärkern gelöst.
2. Die Verbindung Antrieb zur Weiche
Durch die flexiblen Böschungs-Bettungen (diese soll dicht auf der Trasse aufliegen) und auch dem Bettungskörper selbst liegt der Antrieb nicht richtig auf dem Trassenbrett auf. Verschiebt er sich ein wenig (z.B. durch darüber fahrende Züge) wird die mechanische Verbindung geändert und man braucht noch mehr Energie, um die Weiche zu bewegen bzw. es kann zur Blockade führen.

Meine ergänzenden Lösungsvorschläge:
1. Nur Einsetzen von Decodern mit externer Stromversorgung.
2. Probiere es einmal durch Unterlegen von Kunststoff-Plättchen (am besten in Form der Antriebe), die die Differenz genau ausgleichen und fixiere zudem die Weichen, so dass sie durch die Bettungen nach der Entlastung ( nach Passieren einer Lok/ eines Zuges) nicht wieder nach oben gedrückt werden kann.

3. Nochmals zu alternativen Antrieben
Eigentlich habe ich 14 Bettungsantriebe. Ich setze nach dem Defekt des Bettungsantriebes nun einen Roco-Überflurantrieb bei einer Weiche ein. Dieser funktioniert einwandfrei, hat allerdings den Nachtteil der Sichtbarkeit. Dies will man ja durch die Bettungsantrieben verhindern.

Viel Erfolg und teile bitte Deine Lösung/en hier mit.

Gruß

Walter
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