Lok einmessen km/h Unterschiede
 

Lok einmessen km/h Unterschiede

Begonnen von Michael Müller, 15. April 2013, 23:28:51

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Michael Müller

Hallo zusammen,
habe mir den Max von Frau Zeller zugelegt, angeschlossen alles gut. Nun zum Thema. Erste Lok eingemessen. Meine V60 zeigt nach der 15 Punkte Messung im Kurvenverlaufverlauf eine Treppe. Die ersten vier Punkte parallel, dann Anstieg der Kurve, wieder vier Punkte parallel usw. Ist das normal? Habe dann die Geschwindigkeit unter dem Button km/h mal gemessen. Hier zeigt sich ein wesentlich höherer Wert als im Tacho. Km/h zeigt z.B. 78 km/h, der Tacho ssteht man auf 32 km/h. Ich will aber realistisch fahren. Was muss ich tun. Wenn meine Köf 35 km/h fährt sollen es auch auf dem Max 35 km/h sein. Muss die Anpassung im Decoder erfolgen, also den CV Wert Höchstgeschwindigkeit senken. Muss vor dem Einmessen eigentlich die Anfahrt- u. Bremsverzögerung im Decoder auf Null gestellt werden, oder reicht ein Wert nahe Eins. Bitte um Eure Aussagen zu diesem Problem, auch wenn es vielleicht schon mal behandelt wurde!
Schöne Grüße aus Cloppenburg
Michael
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Michael Müller

Hallo,
schon 166 Leser meines Beitrags, hat keiner eine Idee zum Problem?
Schöne Grüße aus Cloppenburg
Michael
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Reinhold Hiersch

Hallo Michael,
hast Du mal versucht die Lok auf einer Teststrecke einzumessen?
Ich habe auch den MAX und da kann es manchmal Unterschiede geben.
Der treppenförmige anstieg kann zum Beispiel dadurch kommen dass das Messrad des MAX bei den 3 Geschwindigkeiten nur eine Umdrehung mehr macht und dann hast Du schon die gleiche Geschwindigkeit obwohl die Strecke doch länger war die zurückgelegt wurde.
Herzliche Grüße aus Künzell bei Fulda
Reinhold
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Stefan Lersch

Hallo Michael,

es sind nicht so viele, die den Max haben, ich auch nicht. Das Messverfahren könnte darauf hin weisen, dass die Räder beim Einmessen durch drehen. Aber suche hier im Forum mal nach dem Max, da wirst du auch auf andere Beiträge stoßen, bei denen Probleme diskutiert werden.

Bei den CVs stellst du im Decoder für Bremsen und Beschleunigen am besten eine 1 ein, da manche Decoder eine 0 nicht als Aus sondern als Standardwert verstehen und der kann viel höher sein.
Viele Grüße,
Stefan
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Helmut Kreis

Hallo Michael,

wie sind denn Deine Einstellungen des Rollenprüfstandes? Wie lange soll denn gemessen werden etc.
Vielleicht kannst Du auch ein Bild hier einstellen, damit man den Graph mal richtig sieht.
Gruß
Helmut
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    • Steuern: Lenz Digital +, LVZ200, LV102
    • Schalten: Lenz: LS100/110/150, LS-DEC-DB für Lichtsignale, Hoffmann Weichenantriebe MWA02S
    • Melden: GBM16X .. der Fa. Blücher Elektronik, Lenz: LR100, (OpenDCC GBM Boost/GBM16T mit RailCom), RS-Bus + RailCom über LocoNet
  • Rechnerkonfiguration:
    Windows 11, 64 bit

juemo

Hallo Michael,

ich hatte mir am Donnerstag in Dortmund auch einen Rollenprüfstand bei Marion Zeller gekauft. Wir haben ihn in Oldenburg getestet und konnten keinen Mangel erkennen. Ich habe zu Haus eine BR218 und die Wiebe Diesellok eingemessen. Beide Loks hatte ich mit WDP 2009 auf der Anlage eingemessen. Die Kurven hatten keine großen Abweichungen. Auf meiner alten Anlage waren die RMK nur nach Augenmaß eingerichtet. Das Fahren war aber gefühlsmäßig in Ordnung.
Viele Grüße von der Küste
    Juemo
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  • Anlagenkonfiguration:
    3 Leiter C-Gleis, CS3 (aktuelles Update) LinkS88, S88 von Märklin, LDT und G. Boll
  • Rechnerkonfiguration:
    DELL Optiplex 2x2,8 GHz 2 GB Ram Win 10 Prof. Märklin APP

Wolfgang Schedl

Hallo Michael,

habe auch den MAX von Frau Zeller. Mögliche Fehlerquellen, fast alle schon mal gehabt, könnten sein:
- Gummi oder Messpunkt (schwarzer Punkt)  auf dem Messrad nicht in Ordnung
- Staub in der Kuhle Messrad-Optik (vorsichtig ausblasen aber nur mit Luft - keine Spray´s)
- V60 nur auf 2 Messböcke (Achsen) stellen da durch 3-Punkt durchaus eine Achse etwas Spiel haben kann und wenn die dann noch am Messrad ist teilweise leer durchgeht.

So mehr Fehlerquellen fallen mir dazu nicht ein. Wenn alles nicht hilft Messstrecke verwenden und MAX reklamieren.

Gruß Wolfgang
WinDigipet-2018.0b Premium Edition,
Märklin 3-Leiter C-Gleis, Intellibox 65000 Upgrade-Version 2.0, IRIS-Fernsteuerung, Booster ( 2x 6017,1x 6015) u. 4x Trafo Märklin,
13x S88 Viessmann, Märklin DS 7286/7686 mit LDT-Decoder TT-DC, Anlage Gleislänge ca.150 m.
Computer AMD DCP6000+, Arbeitsspeicher 4 GB, WIN10 prof.

supermoee

#7
Hallo Michael,

besonders bei kleinen und leichten Loks kann die Messung sehr ungenau sein, weil die Lok auf dem Prüfstand taumelt und so das Messrad nicht immer mitdreht. Ist bei meinem Speedcat der Fall.

Besonders für niedrige Geschwindigkeiten ist die Auflösung der Zeller Speedcats und MAX ziemlich schwach und daher ungenau.

Halte beim Einmessen die Lok fest und pass auf, dass das Messrad kontinuierlich dreht. Ich drücke immer die Lok etwas gegen das Messrad.

Wenn dann immer noch diese Stufen drin sein sollten, dann hat das Problem mit dem Dekoder zu tun. Hast du in WDP die richtigen Fahrstufen für den Dekoder eingestellt? erkennst du diese Unregelmässigkeiten auch beim fahren auf dem Gleis?

Gruss

Stephan
  • Win-Digipet-Version:
    WDP 2025.0b PE
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    Spur H0 Märklin K-Gleis Anlage 25qm mit 220m Gleis, Märklin CS3 mit 2.4.1, 2 Booster 60174, Spur N, 6qm und 110m Gleis, Fichtelbahn BiDiB GBM Boost
  • Rechnerkonfiguration:
    Intel i7 920  mit 3 Gb RAM, Win10 Home / AMD Win10 Home

Uwe Lietzow

Hallo zusammen,

das gleiche Thema hatte ich in einen anderen Fred. Bei mir gab es auch große Unterschiede. Mein Ergebnis: Es liegt an den Loks. Loks von ROCO lassen sich sehr gut einmessen. Sie liegen ruhig auf den Rollböcken. Loks von PIKO gehen zur Hälfte. Loks von Kühn und Tillig kommen nicht an die Höchstgeschwindigkeit die ich mit der 3Punkt- Messung auf dem Gleis erziele. Viele Loks eiern auch, deshalb sicher die Ungenauigkeiten. Manche Loks sind auch zu leicht. Am MAX liegt es bestimmt nicht. Dies ist meine Erkenntnis.
Mit neTTen Gruß Uwe
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Spur TT, Intel Core i3, 3,6Ghz, 8GB RAM, win 11, wdp 2025 , BiDiB
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