Einmessen: kein Bremsen am Ende der Meßstrecke
 

Einmessen: kein Bremsen am Ende der Meßstrecke

Begonnen von xylemphloem, 19. Oktober 2014, 09:36:59

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xylemphloem

Hallo Forumsmitglieder,
habe - eurem Rat folgend, danke nochmals - meine Lokdatenbank in der MC geupdatet und fahre die Loks nun DCC mit einem TAMS LD-G 33plus/34 plus
Nun tritt folgendes Problem auf: wenn ich die Loks einmesse läuft bis Stufe 8 oder 10 alles problemlos, dann aber startet die Lok durch und hält nicht mehr am Wendepunkt.
Habt ihr eine Idee, woran das liegen könnte. Sind die Decoder nicht richtig eingebaut, oder kann es an Kontaktproblemen an der Strecke liegen?
Bin für jeden Tipp dankbar!
Vielen Dank, Andreas
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Edwin Schefold

Hallo Andreas

Ist bei den Decodern, der Analogmodus abgeschaltet?
Häufig ist das der Grund für dieses Verhalten.
Mit dem Gruß eines freundlichen Modellbahners

Edwin Schefold
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xylemphloem

Hallo Edwin,

danke für deine Antwort, Analog Modus ist ausgeschaltet.

Vielleicht noch ein paar Details: Problem ist bei mehreren Loks aufgetreten, ua bei BR120 von Märklin umgebaut mit LD-G33plus (langer SChleifer) oder ein Piko Taurus mit LD-G34plus.
Die Meßstrecke besteht aus 3 RM Kontakten mit gesamt ca. 220 cm und den entsprechenden "Bremskontakten".

Bis Geschwindigkeit 8 bzw. 10 geht alles gut, dann rasen die Loks über die "Bremskontakte" - und das zu beiden Seiten der Meßstrecke.

Danke
Andreas
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ottochen (Thomas)

Hallo Andreas,

ist die Meßstrecke auch richtig konfiguriert und werden die Kontakte auch erreicht? Mir scheint es so,
als nutzt Du auch die Kurzstrecke und die lange Einmessstrecke ist fehlerhaft konfiguriert. Kontrolliere
mal ob die RMK's auch entsprechend ausgelöst werden oder löse sie während der Meßfahrt mal mit den Finger
aus!
MfG
Thomas
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xylemphloem

 Hallo Thomas,
du hast recht, ich nutze für die langsamen Fahrstufen die Kurzstrecke - soll ich das rausnehmen?
Die RMKs hab ich getestet, sprechen an, auch nicht verzögert, soweit ich das beurteilen kann.
Könnte das Problem ev. mit der Umstellung auf DCC zu tun haben. Im MM hab ich die Meßstrecke ohne Probleme nutzen können, mit den gleichen Loks und den gleichen Decodern. Vielleicht hab ich bei der Umstellung irgendetwas nicht bedacht (???)! Werden die Daten DCC seltener gesendet, sodass ev. Konatkprobleme die Ursache sein könnten?
Danke und beste Grüße
Andreas
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xylemphloem

Hallo nochmals,

nur zur Ergänzung: ich denke, das Problem gefunden zu haben.

Dadurch, dass die Loks eine sehr hohe Endgeschwindigkeit erreichten, sind sie weit (!!!) über den Zielkontakt geschossen, was sich natürlich nur bei den hohen Geschw. Stufen auswirkte. Dass es  dies der Fehler sein könnte ist mir aufgefallen, weil - obwohl die Lok mit voller Geschwindigkeit über die Anlage raste - die MC weiter Start und Bremsbefehle gesendet hat (warum auch immer, der Endkontakt war ja nicht besetzt, ebensowenig wie ein Kontakt auf der Messstrecke).

Langer Rede kurzer Sinn: ich hab die Loks am Ende der Messstrecke manuell gestoppt und alles ist "normal" weitergelaufen.

Danke für Eure Hilfe!
Grüße
Andreas
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Landis

Vernünftiges Einmessen auf der Anlage glaube ich nicht daß,das funktioniert.
Habe mir deshalb ein 4.50m langes Brett ca. 15 cm breit an die Wand gehängt
Kontakt A und E -90cm lang
Kontakt B und D -50cm lang
Kontakt C.        -170cm lang
Damit läßt sich alles realisieren
Schöne Grüße aus dem
Ruhrgebiet-Ost
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xylemphloem

Hallo Landis,
sicher ein kritischer Punkt.
Auf meiner Strecke sind A und E ca 85, B und D 60 und C 2x 90 cm lang. Es handelt sich um eine gerade Strecke. Streckentechnisch funktionierts auch.
BG, Andreas
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Peter BR44

Hallo Andreas,

dieses "Problem" habe ich nur anfangs, wenn ich eine Lok bzw.
den Decoder für/nach Vmax Vorbild einstelle.
Dann dreht sie schon mal ein paar Ehrenrunden.
Das ist für mich nicht weiter tragisch.
Sobald diese Vmax. eingestellt ist, bremst und wendet sie so,
wie es das Programm vorsieht.
Viele Grüße Peter
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xylemphloem

Hallo Peter,
stellst du vmax vor dem Einmessen ein? Ich dachte, das geht erst nachher?
Beste Grüße
Andreas
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Stefan Lersch

Hallo Andreas,

du solltest erst die vmax einstellen. Lass die Lok mit Einzelpunktmessung für die vmax über die Strecke fahren. Programmiere dann die vmax im Decoder neu. Wiederhole die Schritte, bis die gemessene vmax in etwa dem entspricht, was du gerne hättest. Dann starte die vollständige Messung.

Sollte die Lok bei Fahrstufe 1 nicht losfahren, musst du die vmin erhöhen. Bei manchen Decodern wirkt sich das dann wieder auf die vmax aus. Da hilft nur testen.
Viele Grüße,
Stefan
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xylemphloem

Hallo Stefan,
vielen Dank!
Ich hab die vmax immer erst nach dem Einmessen in WDP eingestellt. Warum sollte man das nicht nachher machen?
BG, Andreas
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Jürgen Gräbner

Hallo,

wenn man die Vmax (im Decoder) nach dem einmessen einstellt, ist die Einmessung wertlos und muss wiederholt werden
Viele Grüße
Jürgen
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Stefan Lersch

Hallo,

und wenn man die vmax durch herunterziehen des roten Balken begrenzt, verschenkt man Fahrstufen und die Zwischengeschwindigkeiten lassen sich nicht so fein einstellen. Was gar nicht geht, ist die Messkurve manuell zu verändern. Dadurch lügt man sich nur was vor und die Lok fährt aber kein bisschen anders.
Viele Grüße,
Stefan
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Peter BR44

Zitat von: xylemphloem in 09. November 2014, 19:10:32
Hallo Peter,
stellst du vmax vor dem Einmessen ein? Ich dachte, das geht erst nachher?
Beste Grüße
Andreas
Hallo Andreas,

ja.
Stelle die Vmax. vor dem Einmessen ein, da ansonsten, wie Jürgen bereits geschrieben hat,
die exakte Einmessung nutzlos ist.
Auch die minimal mögliche Vmin. stelle ich vorher ein.
Es bringt die Einmessung auch nichts, wenn die Lok beim anfahren jedes mal stehen bleibt
oder mit Vollgas los fährt.
Viele Grüße Peter
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