Gleisbett aus Kork oder Styrodur
 

Gleisbett aus Kork oder Styrodur

Begonnen von Hans-Helmut Oehler, 31. Januar 2016, 12:03:51

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Hans-Helmut Oehler

Hallo zusammen,
Aus Platzgründen bin ich gezwungen einen Neubau meiner Anlage zu planen . DerGleisplan steht und der größte Teil der Gleise ist ausgelegt . Jahrelang habe ich auf ein Gleisbettunterbau verzichtet , weil das Geräusch mich nicht gestört hat . Nun möchte ich dieses Problem angehen , und ein paar Tipps hätte ich gerne von euch erfahren. Bei mir steht zur Wahl 4 mm Styrodur- oder Korkbett . Bis jetzt habe ich immer die üblichen Schienenbefestigungsschrauben verwendet , aber ich fürchte eine feste Verbindung mit der Sperrholztrasse kommt nicht zustande . Eine Befestigung mit Klebstoff kommt nicht in Frage , denn ein Umbau ist immer drin.  was für Möglichkeiten könnt ihr mir empfehlen ??
Gruß Hans-Helmut
C-Gleisanlage mit Windows 7 , Zentrale CS2 ,HSI-88-USB , 3 Rückmeldemodule RM-88-N
für alles offen ; im Besitz von L88 und  S88 AC noch nicht im Betrieb
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Joachim Frederick

Hallo Hans-Helmut,

ich kenne nur den Vergleich Kort und Polyethylen-Schaumstoff (Estrichrandstreifen). Und da ist kein Unterschied.

Zum schottern und verkleben nehme ich anstatt Wasser-Leihm, dann Wasser-Tapetenkleister. Das hat den Vorteil, durch einfaches reiben mit den Finger löst sich dann der Schotter wieder mühelos. Ansonsten hält der Schotter fest und ist auch hart. Die Schrauben werden nach dem durch trocknen entfernt.
Gruß
Joachim



Wer etwas will findet Wege, wer etwas nicht will findet Gründe
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Diverses

Klaus Fischbach

Guten Tag,
und ich habe alles in meiner Anlage durcheinander verwendet, mein Favorit sind jetzt dunkelbraune Filzklebe-Platten, selbstklebend. Die Größe ist 30 x 30 cm, selbstklebend. Gibts in jedem Baumarkt.
Zuschneiden, aufkleben, Gleise drauf, kann man dann noch einschottern. Absolut geräuschlos.
Durch den Filz und die Filzrauhigkeiten halten die Gleise schon fast von alleine.
Schönen Gruß aus dem regnerischen Kiel.
Klaus Fischbach
Viele Grüße aus dem schönsten Bundesland Schleswig-Holstein und aus Kiel

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Klaus Fischbach

Guten Abend, Nachtrag,
die Filzfliesen kann man auch wieder lösen und wiederverwenden, der Kleber hält nicht so doll.
Einfach mal ausprobieren, Fotos kann ich gerne übermitteln.
Also, man schneidet die Filzfliesen mit einer guten Schere in der Breite der Gleise. Einfach und genial, sage ich.
Guten Abend
Klaus Fischbach
Viele Grüße aus dem schönsten Bundesland Schleswig-Holstein und aus Kiel

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Manuel Keller

#4
Hallo Kollege,

ich habe da in der Richtung auch schon einiges versucht hängen geblieben bin ich allerdings bei 6mm Kork. Dieses gibts im Bauhaus als Rolle.  Kork hat den Vorteil druckstabiler als Styrodur ( Trittschalldämmung ) zu sein, Nachteil Kork ist wesentlich teurer. Die Schienen habe ich damals nur beim Verlegen verschraubt und nach dem Schottern wieder entfernt, da diese regelrechte Schallbrücken sind. Durch das Schottern wirds dann sowieso erstmal etwas lauter. Hier sollte man drauf achten das der Kleber flexibel ist. Auf meiner Anlage habe ich auf Wasser/Leimgemisch verzichtet und stattdessen matt und klar abbindenden Tiefengrund genutzt. Vorteil: 5Liter Kanister sehr günstig, immer gleiche Klebekraft, Nachteil: nicht Wasserlöslich

Ergo, bis dato egal welches Material Du nimmst, erwarte keine Wunder. Es spielen noch einige mehr Faktoren rein, wie größe Resonanzkörper ( Anlagenunterbau ), Gleismaterial, Achslagerung des Rollmaterials, rollende Achsen ( Flachstellen durch falsche Reinigung z.B. mit Schleifstein ), Befestigung der Gleise durch Schrauben etc. da rein, das sich der Aufwand, man man es nicht wirklich 100% konstant durchzieht nicht lohnt.

Einzig wahre Vorteil, den ich bisher durch 6mm Kork erzielte, das ich ein schön geformtes Gleisbett habe, die Geräuschdämmung in der Wirkung aber nur minimal verbessert wurde.

Mfg Manuel
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Gerhard Arnold

Hallo zusammen,

ich kann leider nichts zur Schalldämmung beim C-Gleis von Hans-Helmut sagen.

Ich verwende u.a. Styrodur-Gleis-Bettungen. Viele meiner Besucher bewundern immer wieder die Laufruhe der Züge.
Wie ich meine Strecken baue, habe ich auf meiner Homepage unter Gleisbau beschrieben.
Wie Manuel habe auch ich festgestellt, dass die Achslagerung des Rollmaterials großen Einfluss hat. Auffallend laut sind beispielsweise alle meine Wagen von Trix.
Viele Grüße aus Niederbayern
Gerhard


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Hans-Helmut Oehler

Vielen Dank für alle eure Antworten . Letzt endlich werde ich mich für Filz-Methode entscheiden . Ich bin gespannt wie sich das auswirkt. Ich melde mich wieder !
Gruß Hans-Helmut
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Klaus Fischbach

Hallo allerseits,
bei der Filz  Methode schneide ich für die Geraden Schienen 4cm breite Stücke, für die Kurven jeweils zwei ca. 1,5cm Streifen, kann man besser biegen.In der Mitte der Gleise bleibt dann ca 1cm Platz.
Wenn weitere Fragen sind, einfach mailen, oder so.
Oder in Kiel vorbeikommen.
Viele Grüsse
Klaus Fischbach
Viele Grüße aus dem schönsten Bundesland Schleswig-Holstein und aus Kiel

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