c't-Magazin 26/04: Report MoBa heute
 

c't-Magazin 26/04: Report MoBa heute

Begonnen von Heller, 13. Dezember 2004, 17:10:49

Vorheriges Thema - Nächstes Thema

Heller

Liebe MoBa-Kollegen,

im aktuellen c't-Magazin (S.92 ff) befindet sich ein Bericht (kein Vergleichstest) über unser Hobby. WDP wird darin als ein Vertreter der  klassischen Steuerungssoftware  und Railware als einer der  neuesten Software-Generation  bezeichnet.

Ob das wohl dem "Chef" gefällt? Hätten die bloß auf 9.0 gewartet.  
Frdl. Grüße aus dem Norden

Helmut Löffler


-------------------

Systemkonfiguration:
Notebook, Intel Core 2 Duo, max. 2.2 GHz, 2 GB RAM; Windows 7 Prof.;
Anlagenkonfiguration:
WDP X 10.3.124 - 32; Märklin H0-C, Motorola; 2,8 x 1,8 m; IB 1.3; Uhlenbr. Loconet RM; Weichen (el., dig.): Mä.74490, Mä.74460 (E-WD)

Gian Bott

Hallo,

Lieber eine klassische Software die funktioniert als eine "neueste" Software im Betastadium. Ich hatte jedenfalls in Stuttgart einen zwiespältigen Eindruck der "neuesten" Software die von seinem geistigen Vater in höchsten Tönen gelobt wurde (z.B. nur 1 RMK/GBM pro Block). Trotzdem verkehrten auf dem eingleisigen Demokreis mit 2-gleisigem Bahnhof nur 2 Züge in der gleichen Richtung, einer immer im Bahnhof stehend. Da wäre für so eine "neue" Software ein Verkehr in beide Richtungen soch ein Kinderspiel gewesen (oder doch nicht?)

Zu c't: c't gibt sich als Professionel, viele Beiträge sind aber sehr oberflächlich und dürfen nicht als letzte Weisheit genommen werden. Das Editorial und die ganzseitige "Witzzeichnung" sind jedoch meistens sehr gut und den Kauf der Zeitschrift wert!    http://www.gab.li/icon_rolleyes.gif">  

Michael Lontke

Wenn man bedenkt, das der Schwerpunkt dieser Zeitschrift eigentlich Betriebsysteme fuer PC (etc) und Netzwektechnologien  sind, ist es doch fuer den Anfang gar nicht schlecht ;-), das auch mal Eisenbahner erwaehnt werden?  
Viele Gruesse
Michael Lontke

P4 2.66, 1024 MB RAM , Suse Linux 9.1,
Roco H0, Lokmaus2
Minitrix

Gerd Boll

Hallo
Dieser Bericht wurde sogar auf einem 3. Programm ausgestrahlt. Habe ihn zufällig beim rumzippen gesehen. Im Studio hat man allerdings über WDP kein Wort verloren.
Als dann vom Computer-Experten Railware erwähnt wurde, wollte ich schon weiterschalten.
Die hatten im Studio sogar eine MOBA aufgebaut, auf der 2 Züge auf 2 Kreisen nonstop gelaufen sind.
Für die Steuerungssoftware war wohl keine Zeit mehr, oder die Erwähnte Software kann nicht mehr.  
Allerdings muß man sagen, es ging mehr um Weihnachtsgeschenke im allgemeinen als um eine spezielle Steuerungssoftware.
  • Win-Digipet-Version:
    WDP 2021
  • Anlagenkonfiguration:
    Märklin-C-,und K-Gleis,IB 1+2, TAMS EC+MC², HSI-RS232, Märklin CS3+, 6021,
  • Rechnerkonfiguration:
    Win10 / 64bit.

Stephan

Hallo,

am Wochenende waren wir bei meinen Eltern in Freiberg a.N. Dort stellen die Modellbahnfreunde Freiberg Ihre Modulanlage aus, die auch über PC gesteuert wird. Es fuhren lediglich 2 Züge immer brav hintereinander auf der Analge. Die Steuerung erfolgt durch RW. Bei mehreren Zügen, so meinte der Bediener, wird es zu stressig, deshalb nur 2 Stück in großem Abstand  . Brauche ich dafür eine PC-Steuerung?  

Was meiner Familie und mir auch noch extrem aufgefallen ist, dass die Züge grundsätzlich nie vor dem Signal angehalten haben, sondern jedesmal "drüberhinausgeschossen" sind. Die Züge verzögerten wunderbar, aber ein genauer Zughalt war nicht möglich. Warscheinlich hängt das mit der Weg-Zeit-Berechnung des Programmes zusammen. Was bringt mir es, wenn ich nur einen Rm pro Fahrstraße brauche, die Züge aber nie dort anhalten, wo ich es will. Lieber 2 oder 3 mehr, dafür eine genaue Zugsteuerung, wie bei WDP. (unsern Chef freut`s zu hören)

 
liebe Grüße aus Hohenlohe

Stephan

System:
Ecos 2 DCC fahren, schalten  DCC Intellibox, Littfinski GBM, Rechner WIN 10
Gleise: HO, SBH=Roco mit Bettung, sonst Tillig Elite, alle Weichen mit Servoantrieb, Ansteuerung WA5
  • Win-Digipet-Version:
    2018
  • Rechnerkonfiguration:
    Rechner WIN 10, ECOS+y-con Minimanager über Router, IB1 über COM-Adapter an USB

Gian Bott

Hallo Stephan,

In Antwort auf:
Die Züge verzögerten wunderbar, aber ein genauer Zughalt war nicht möglich. Warscheinlich hängt das mit der Weg-Zeit-Berechnung des Programmes zusammen.  


Das kommt davon, wenn man sich an die von Herr Hinz gekonnt vorgetragene 1 GBM/RMK "Technik" hält. Leider weiss kein Computer auf der Welt, wie warm die Lok gerade ist oder ob der letzte Tropfen Öl/Fett im Getriebe gerade aufgebraucht ist.

Solange die Lokdecoder nicht die Temperatur und die Radumdrehungen der Lok messen - auch das Schleudern der Räder sollte berücksichtigt werden - und an die Zentrale/PC übermitteln sind virtuelle Kontakte nur für "gröberes" sinnvoll einzusetzen (z.B. in verdeckten Abschnitten) oder für kleinere Korrekturen wie in WDP AK ab Version 9.0 möglich.

Leider gibt Herr Hinz erst auf konkrete Fragen zu, dass auch Railware (gilt auch für Railroad&Co/Traincontroller usw.) Bremskontakte und Stoppkontakte braucht, wenn präzis angehalten werden soll, wie z.B. in Schattenbahnhöfen, Bahnhöfen und vor Lichtsignalen. Auch MIWULA-Hamburg macht es so (gemäss Angabe Herr Hinz in Stuttgart an der MOBA Ausstellung).

Ich bin jedenfalls froh, das richtige Programm (WDP) gewählt zu haben mit genauen Stopps dank zuverlässigen GBM's.  

Hermann Hafner

Hallo Stephan


In Antwort auf:
Was bringt mir es, wenn ich nur einen Rm pro Fahrstraße brauche, die Züge aber nie dort anhalten, wo ich es will. Lieber 2 oder 3 mehr, dafür eine genaue Zugsteuerung, wie bei WDP.


Bei einer solchen Konfiguration mit nur einem RM, möchte ich einmal eine genaue Rangieraktion in einem Bahnhof oder BW sehen. Dies ist einfach schlicht nicht möglich.

Gerade in Bahnhofgleisen sollte man genügend RM's einbauen oder wenigstens vorsehen, damit man später ungehindert auch spezielle Abläufe ohne Trickschaltungen bewerkstelligen kann.

Ein kurzer Zug oder Einzeltriebwagen soll ja schliesslich im Bhf. auch nicht bis zum Ausfahtsignal vorfahren, damit die Leute im Regen einsteigen müssen.


Freundliche Grüsse aus Zürich

Hermann  
Computer : Pentium 4 / 2.66 GHz / 512 MB-RAM / 120 GB-HD / 19" TFT-Monitor / XP SP2 / WDP Pro X.3 
H0-Anlage: C-Gleis ca.105m / 57 Weichen / 192  RMK / Schiebebühne
Digit-Syst : Motorola / Tams-MC + 3x Booster B-2 / LDT-Weichen- und Signaldecoder / LDT-GBM + RM-Opto

Marcus Spannagel

Ihr Lieben,
seid mir nicht böse, aber ich glaube das hier ist der denkbar schlechteste Ort um über Konkurrenzprodukte zu diskutieren und wenn Ihr hier so weiter macht dauert es nicht mehr lange bis wieder ein Moderator in Erscheinung tritt um das Thema zu beenden.

Man mag ja über andere Software denken was man will, aber hier über Pragrammierer ein Urteil zu fällen, die sich hier sicher nicht äußern, geschweige denn wehren können finde ich nicht wirklich fair und ist auch sicher nicht Sinn dieses Forums.

Wir wissen doch alle, was wir an WDP haben, also laßt die anderen auch leben.

Dies ist meine kleine, unmaßgebliche, subjektive Meinung,

daher nichts für Ungut

   
Viele Grüße vom Niederrhein
Marcus

1. Et is, wie et is,
2. et kütt, wie et kütt und
3. et hät noch immer jot jejange.


Gian Bott

Hallo Marcus,

Ich bin ja auch Deiner Meinung, aber das Märchen von nur einem RMK/GBM muss einfach erwähnt werden. Ich habe ja nicht gesagt dass Railware oder andere Programme schlecht sind, aber tatsächlich funktionieren diese auch nur einwandfrei mit mehreren RMK/GBM, eben genau gleich wie es Windigipet braucht und andere brauchen würden (das sage ich mit seinerzeitigen Railroad&Co Software-Erfahrung).  

Hermann Hafner

Hallo Marcus


In Antwort auf:
Ihr Lieben,
seid mir nicht böse, aber ich glaube das hier ist der denkbar schlechteste Ort um über Konkurrenzprodukte zu diskutieren und wenn Ihr hier so weiter macht dauert es nicht mehr lange bis wieder ein Moderator in Erscheinung tritt um das Thema zu beenden.




Sicher bin ich Dir nicht Böse, aber bei "Übersicht der Foren" steht unter dem Wort "Stammtisch" der Hinweis:

   Hier können Sie sich über beliebige Modelleisenbahn-Themen unterhalten !  

Daher habe ich es nicht so daneben gefunden, denn hier werden ja auch über jene andere MoBa-Produkte, die Vor- und Nachteile geäussert.

Nun zurück zum Grundthema.
In einem anderen Forum hat jemand eine Anfrage gestellt, welches Steuerungs-Programm er kaufen solle.
Natürlich haben einige, darunter auch ich, WDP empfohlen.

Bei einer anderen Empfehlung war unter anderem zu lesen:

Wir setzen auf allen Anlagen ....... mit gutem Erfolg ein.
Der Einstieg ist aufwändiger als bei den meisten Programmen - wenn man es allerdings "geschnallt" hat dann machen die "intelligenten" Gleise wirklich Spaß und das Ganze belohnt einem mit sehr viel Fahrbetrieb auf der Anlage.

Ich fragte nach, was unter einem "Intelligenten Gleis" zu verstehen sei.

Die Antwort:
bei dieser Formulierung handelt es sich um die Werbeaussage von .......

In der Praxis sieht das so aus, dass alle Gleisabschnitte so eingestellt werden können wie der Anwender seinen Zugbetrieb an dieser Stelle gerne hätte. Oder anders ausgedrückt, die ganze Programmintelligenz ist im Prinzip in den Gleissymbolen hinterlegt. Diese lässt sich durch entsprechende Parametereinstellungen nach den Wünschen des Anwenders anpassen/korrigieren.

Also, das wollte ich nur noch zum Thema "1 RMK genügt" beitragen, allerdings halte ich davon nicht viel.


Freundliche Grüsse aus Zürich

Hermann
 
Computer : Pentium 4 / 2.66 GHz / 512 MB-RAM / 120 GB-HD / 19" TFT-Monitor / XP SP2 / WDP Pro X.3 
H0-Anlage: C-Gleis ca.105m / 57 Weichen / 192  RMK / Schiebebühne
Digit-Syst : Motorola / Tams-MC + 3x Booster B-2 / LDT-Weichen- und Signaldecoder / LDT-GBM + RM-Opto

Stephan

Hallo Leute,

das mit einem RM pro Gleis funktioniert, Ihr müsst es nur richtig anpacken!

Also, Ihr plaziert in der Lok zwei Radsensoren kurz hintereinander, die die Anzahl der positiven und negativen Umdrehungen deselben Objektes ab einem genau definierten Startpunkt zählen. Diese Daten werden entweder über Funk oder über das Gleis oder über Trommeln an das Programm übertragen, welches über den in einer Datenbank hinterlegten Raddurchmesser in der Lage ist, den genau zurückgelegten Weg der jeweiligen Lok zu errechnen. Der Anwender muß die Entfernung festlegen, bei der eine Verzögerung oder eine Beschleunigung oder gar nichts an den Lokdekoder übermittelt werden soll. Dabei ist es vollkommen unwichtig, ob der Motor kalt ist oder schon glüht.

Also, es tut doch, oder etwa doch nicht?!?!?!  

Der Kontakt also löst die Zählerei aus und passt auf, dass die Lok nicht von der Anlage verschwindet.

Wir sollten jetzt wirklich mit der Diskussion aufhören, sonst muss unser Chef wieder mal eine gelbe Karte schreiben.  In dieser Zeit könnte er doch besser ein paar neue Funktionen vorstellen, oder?    
liebe Grüße aus Hohenlohe

Stephan

System:
Ecos 2 DCC fahren, schalten  DCC Intellibox, Littfinski GBM, Rechner WIN 10
Gleise: HO, SBH=Roco mit Bettung, sonst Tillig Elite, alle Weichen mit Servoantrieb, Ansteuerung WA5
  • Win-Digipet-Version:
    2018
  • Rechnerkonfiguration:
    Rechner WIN 10, ECOS+y-con Minimanager über Router, IB1 über COM-Adapter an USB

Gian Bott

Hallo Herr Löffler,

Nun ist das Heft c't-Magazin 26/04 auch bei uns in Zürich eingetroffen (zum doppelten €-Preis in CHF darf es ja auch etwas länger Reisen ) und ich habe mich natürlich bei einer Bratwurst im HB Zürich gierig in den Artikel gestürzt.

Mein Fazit:

- der Artikel ist erstaunlich sachlich geschrieben
- Positiver Aspekt ist die Feststellung, dass Modelleisenbahn und PC auch die Jungen wieder vermehrt anspricht.
- Das zwischen den Zeilen gelesen WinDigipet sehr gut abschneidet und der Ausdruck "leistungsfähige klassische Steuerungssoftware" für ausgezeichnet steht.
- Windigipet präzise Zugsteuerungen ermöglicht (was wir schon lange wissen)
- als Highlight von WDP wird die mehrkanalige Soundsteuerung erwähnt.
- Das Selectrixformat wird auch erwähnt, ist ja auch das älteste (und beste ) Digitalsystem.

- der Vertreter der neuesten Softwaregeneration zwischen den Zeilen gelesen nicht besser daherkommt wie Windigipet.
- dieser zum Beispiel ermöglicht, Güterzüge nur ein bestimmtes Gleis im Hauptbahnhof befahren zu lassen (das kann der Klassiker doch schon lange?)

- die diversen Zusammenstellungen der Digitalkomponenten mit Angabe der Website sind sehr gut

Mein Hauptkritikpunkt am Artikel ist, dass der "2. Klassiker ", Railware&Co von Freiwald, mit keinem Wort erwähnt wird (oder habe ich etwas überlesen). Dies ist ein grober Fehler.

Wiederum sensationell gut ist der c't Leitartikel von Gerald Himmelein und die Karikatur auf Seite 17 zum Thema BUS(H), nicht s88- oder Loconet-BUS.  

Also insgesamt ein positiver Artikel zur digitalen MOBA, der hoffentlich viele junge PC-Freaks mit MOBA zum Umstieg auf die digitale MOBA-Steuerung bringt. Der Autor heisst sinnigerweise Michael Bahn    

Hermann Hafner

Hallo Stephan

In Antwort auf:
Wir sollten jetzt wirklich mit der Diskussion aufhören, sonst muss unser Chef wieder mal eine gelbe Karte schreiben.  In dieser Zeit könnte er doch besser ein paar neue Funktionen vorstellen, oder?  



Mach Dir bitte keine Gedanken, wir sind uns alle einig. Schon vor Deinem letzten Eintrag, war die Diskussion anderer- und meinerseits geschlossen und der Chef kann sich ruhig der V9 widmen.


Freundliche Grüsse aus Zürich

Hermann      
Computer : Pentium 4 / 2.66 GHz / 512 MB-RAM / 120 GB-HD / 19" TFT-Monitor / XP SP2 / WDP Pro X.3 
H0-Anlage: C-Gleis ca.105m / 57 Weichen / 192  RMK / Schiebebühne
Digit-Syst : Motorola / Tams-MC + 3x Booster B-2 / LDT-Weichen- und Signaldecoder / LDT-GBM + RM-Opto

Heller

Hallo Gian,

Ihrer Stellungnahme kann ich im Wesentlichen zustimmen.

In Antwort auf:
... ein positiver Artikel ..., der hoffentlich viele junge PC-Freaks mit MOBA zum Umstieg auf die digitale MOBA-Steuerung bringt.

Womit sie letztlich vom PC keinen Abschied nehmen müssten.  

In Antwort auf:
Wiederum sensationell gut ist der c't Leitartikel von Gerald Himmelein

Hier muss ich Ihnen allerdings entschieden widersprechen. Der Artikel ist sicher gut geschrieben, ohne allerdings zu stimmen. Gerald Himmelein mag zwar - wie er behauptet - ein Filmfan sein. Das sind aber auch die mit Recht bekämpften Raubkopierer.  
Frdl. Grüße aus dem Norden

Helmut Löffler


-------------------

Systemkonfiguration:
Notebook, Intel Core 2 Duo, max. 2.2 GHz, 2 GB RAM; Windows 7 Prof.;
Anlagenkonfiguration:
WDP X 10.3.124 - 32; Märklin H0-C, Motorola; 2,8 x 1,8 m; IB 1.3; Uhlenbr. Loconet RM; Weichen (el., dig.): Mä.74490, Mä.74460 (E-WD)

Gian Bott

Hallo Helmut,

In Antwort auf:
Hier muss ich Ihnen allerdings entschieden widersprechen. Der Artikel ist sicher gut geschrieben, ohne allerdings zu stimmen. Gerald Himmelein mag zwar - wie er behauptet - ein Filmfan sein. Das sind aber auch die mit Recht bekämpften Raubkopierer.


Ich bin natürlich 200% gegen Raubkopierer, was nach meinem Vertändnis auch Herr Himmelein ist. Aber den Umsatzrückgang beim Verkauf von CD's und DVD's nur den Raubkopierern in die Schuhe zu schieben, da macht es sich die Industrie einfach zu einfach. Anstatt die Qualität des Angebotes zu verbessern, werden heute vielfach Billigproduktionen teuer verkauft. Dass da die Kunden nicht mehr mitmachen ist doch klar. Heute gehe ich lieber ins Opernhaus oder in die Tonhalle um Qualität Live zu hören und zu geniessen. Neue CD's kaufe ich kaum mehr, da die Qualität schon lange nicht mehr stimmt und sich in den vielen Jahren (seit der 1. Stunde der CD dabei) gegen 1000 gute CD's angesammelt haben, die zu hören sich auch noch lohnt. Was soll man von kopiergeschützten Musik-CD's halten, die sich vor allem auf Spitzen-CD Playern nicht abspielen lassen, da diese meistens mit hochwertigen Computerlaufwerken bestückt sind. Erst Kopien dieser CD's lassen sich an der HiFi-Anlage abspielen, wenn ich diese mit einem Antikopierschutz-Kopierprogramm (in der Schweiz noch erlaubt) auf dem PC erstellt habe. So ist in diesen CD-Hüllen das Original zum anschauen und die Kopie zum abspielen. Das hat aber mit Raubkopie rein gar nichts zu tun. Glücklicherweise merken langsam einige namhafte CD Hersteller welches  Kuckucksei sie sich ins Nest gelegt haben und verzichten neuerdings wieder auf den lästigen, tonqualitätsvermindernden Kopierschutz. Für DVD's gilt etwa das selbe, nur kaufe ich keine Filme da ich einen Film nur einmal anschaue (im Fernsehprogramm), beim zweiten mal aber meistens einschlafe .

Anders verhält es sich beim Kopierschutz für Software. Da bin ich für Systeme wie es heute bei Databecker-Prg. und auch bei Wintrack 6.1 und hoffentlich auch Windigipet 9.0 eingesetzt wird, d.h. dass ich von Zeit zu Zeit die Original-CD einlegen muss, um arbeiten zu können. Darum habe ich Wintrack wieder gekauft und eingesetzt, nachdem der CD-Einlegezwang zugunsten des ehrlichen Nutzers verändert wurde. So wie es jetzt ist, ist es gut.