Nach Start von WDP ZFA fährt die Lok in die falsche Richtung
 

Nach Start von WDP ZFA fährt die Lok in die falsche Richtung

Begonnen von Konrad Wieser, 26. Januar 2018, 18:02:43

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Konrad Wieser

immer wenn die Anlage mal 2 Wochen nicht gelaufen ist, fahren einzelne Loks nach dem Start von WDP in die falsche Richtung los.

Folgendes läuft ab:
Märklin System einschalten
WDP Starten, Verbindung wird ordnungsgemäß aufgebaut
Aktuelle Stellungen werden ausgeführt (Grundstellung)
Nun starte ich die ZFA.

Einige Loks fahren nun rückwärts los, wenn die Fahrstraße ausgeführt wird.
Über Notstopp und umschalten der Fahrtrichtung kann das behoben werden - jedoch nervt es tiersich, da man nie weiß, ob sie nun richtig, oder falsch losfahren.

Es wurde zwischen drin KEINE umschaltung oder Bedieunung über die Märklin Control Unit vorgenommen und meistens passiert das eben, wenn die Anlage mal längere Zeit nicht gelaufen ist. Schalte ich die Anlage am selben Tag wieder ein mit gleichem Ablauf - fahren alle Loks richtig.

Wie bekomme ich das behoben - hab mir leider mit dem Phänomen meinen ICE 1 schon geschrottet....

Viele Grüße

Konrad
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Edwin Schefold

Hallo Konrad

ich vermute, dass in den Loks noch Decoder der ersten generation eingebaut sind. Diese habe leider die negative Eigenschaft, dass sie ihre Richtungsinformation verlieren.
Hier hilft nur:
- entweder die betroffnen Loks vorher einmal kurz auf ihre Fahrtrichtung zu kontrollieren,
- oder die Decoder auszutauschen.
Mit dem Gruß eines freundlichen Modellbahners

Edwin Schefold
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Konrad Wieser

ja, das kann sein, wobei heute eben der ICE 1 mit nachgerüstetem MFX Decoder auch falsch gefahren ist - ich werde das beobachten.

Vielen Dank für den Hinweis
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GWelt

Hallo,

habe ich das richtig gelesen.
Konrad hat die Version 2015. diese Version, wenn ich das richtig verstanden habe, überprüft doch ob die Lok/Decoder in der richtigen Fahrtrichtung zur Fahrstraße steht,

Wieso fährt dann diese lok in die falsche Richtung?
Viele Grüße aus dem Siebengebirge
Gerd

Win-Digipet-Version:
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Anlagenkonfiguration:
Märklin HO-Anlage im Bau, K-Gleis,  Tams MC V2.2.3 , Booster 6017 + B2, HSI 88, Viessmann WD 5211, Power 5215, RMD 5217, Lok-Decoder Märklin+ESU, DS 6652 mit 7686
Rechnerkonfiguration:
AMD X2 3,0 GHz, 3,75 GB RAM, Win 10 Pro

Helmut Kreis

Hallo Gerd,

erstmal ist der Gebrauch von 2015 nicht ausschlaggebend, dass die Loks immer in die richtige Richtung fahren, weil WDP das prüft. Es müssen dafür auch die ZNF mit den Richtungsinformationen versehen sind UND die Lok muss richtig auf dem ZNF platziert worden sein.
Gruß
Helmut
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Markus Herzog

Hallo Konrad,

Es kann entweder an den alten Dekodern mit Motorola I liegen, die halt nicht kennen "Fahre vorwärts/Fahre rückwärts", sondern nur eine "Wende". Nach einem Neustart stehen die immer vor vorwärts....

Es kann aber auch an der 6021 liegen, denn die kann zwar auch Motorola Neu (siehe die Pfeile im Display) mit Fahrtrichtung vorwärts/rückwärts (was bei Dekodern mit Motorola alt natürlich nicht nützt). Aber das Interface 6051 kann vom PC keine absolute Fahrtrichtung vorwärts/rückwärts empfangen, sondern auch nur ein "Wende".

Da es nun so ist, dass also:
-Motorola alt/1-Dekoder nach einem Strom an/aus immer vorwärts fahren
-die 6021 für alle Motorola neu/2 nach einem Strom an/aus immer vorwärts sendet

daher macht WDP es so:
-alle rückwärts fahrenden Loks werden beim Programmende auf vorwärts geschaltet
-dann ist es egal ob man WDP sofort neu startet oder der Strom an/aus gemacht wird, denn die Loks stehen seitens Zentrale/Dekoder in beiden Fällen ja vorwärts
-fährt WDP nun hoch stellt es dann alle Dekoder, die beim Programmende rückwärts standen auch wieder auf rückwärts

Aber das System hat natürlich Schwächen, denn:
1. kriegt ein Motorola I-Dekoder wegen schlechtem Kontakt den Wendebefehl nicht mit, fährt die Lok in die falsche Richtung
2. manche Motorola II-Dekoder (auch welche mit MFX, die sowohl Motorola I als auch II interpretieren) kommen schonmal nicht damit klar, dass die 6021 zwar die absolute Richtung sendet, aber auch die Motorola I-Wendebefehle. Und dann gibt schonmal -1 * -1 = 1....

Ganz ehrlich:
ich würde mich mit der Zeit sowohl von der 6021 als auch von den Motorola I-Dekodern trennen.

Grüße
Markus

P.S.: @Gerd: das hat nichts damit zu tun, dass hier eventuell die Lok im Gleisbild letztes Mal nach rechts angekommen ist und nun nach links soll, das ist nämlich das WDP in 2015 mit den Fahrtrichtungen in den FS macht.
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Peter BR44

#6
Hallo Konrad,

wie stehen die DIP Schalter an der 6021?
Versuche als erstes > off - on - off - off <

Wenn das nicht hilft > on - on - off - off <
Sollte dies auch nicht fruchten, liegt es, wie bereits von den Kollegen erwähnt,
an den alten Märklin-Decoder der Serie 6080 und Teilweise 6090.
Die sogenannten Alzheimer-Decoder. ;)
Viele Grüße Peter
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Konrad Wieser

Also nun noch folgende Frage zum Verständnis:

habe heute meine Anlage wieder gestartet und alle Loks sind richtig gefahren. Es passiert NUR, wenn die Anlage länger ohne Strom war. Da ich meine Anlage erst später mit WDP aufgerüstet habe, stehen alle Loks auf Stromlosen abschnitten, wenn ich die Anlage einschalte ( Entweder via K84 Schaltdecodern, die den Bahnstrom unterbrechen und auf Abschnitten, die via K83 Signalmodulen in den Bahnhöfen).

Mir kommt es so vor, als ob die Decoder eine eigene Stromversorgung haben, die die letzte Position eine gewisse Zeit speichern können. Sonst würden die Loks ja auch am nächsten Tag falsch fahren, und nicht erst nach ein paar Wochen.

Da die Loks auf Stromlosen, oder mit Gleichstrom (K83) versorgten Abschnitten stehen, kommt natürlich kein Schaltbefehl seitens WDP beim Start der Software an.

Ich versuche nun folgendes: Alle Loks, die falsch anfahren, pole ich am Motor um ( so daß sie in die andere Richtung fahren). Bei MFX decodern hab ich was gelesen, daß man die Grundsätzliche Startrichtung auswählen mittels der CV Werte ändern kann.

Wenn das nicht klappt, muss ich halt die Grundstellung von WDP so ausführen lassen, daß alle Signale beim Starten von WDP grün sind und so die Startrichtungsbefehle von WDP an die Decoder kommen.

Wenn das auch nicht klappt, muss ich wohl meine älteren Loks auf MFX Decoder umbauen.


Ansonsten werde ich - so wie ich euch verstehe - das Problem nicht in den Griff bekommen.

(oder ich lasse die Anlage jeden Tag laufen... - wozu mir die Zeit fehlt...)


Trotz allem Vielen Dank für Eure Unterstützung!!!
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GWelt

Zitat von: Markus Herzog in 27. Januar 2018, 00:39:09
P.S.: @Gerd: das hat nichts damit zu tun, dass hier eventuell die Lok im Gleisbild letztes Mal nach rechts angekommen ist und nun nach links soll, das ist nämlich das WDP in 2015 mit den Fahrtrichtungen in den FS macht.

Hallo Markus,

habe ich das richtig verstanden; WDP gibt beim Neustart von WDP 2015 keinen Befehl an die Anlage " die letzten Grundstellungen der Fahrstraßen ausführen"
Viele Grüße aus dem Siebengebirge
Gerd

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Markus Herzog

Hallo Gerd,

welche Grundstellungen der letzten Fahrstraßen?
Win-Digipet sendet beim Programmstart die Lokfahrtrichtung vorwärts/rückwärts welche beim letzten Programmende akuell war.
Das tut WDP seit Version 7 oder noch früher. Das hat aber nichts mit Fahrstraßen zu tun.

Die Fahrtrichtungseintragung aus der FS kommt nur zum Tragen wenn eine FS gestellt wird, damit dann geprüft werden kann ob die Lokrichtung korrekt ist. Aber auch das klappt nur 100% sauber wenn zwischen PC- und Zentrale und Zentrale und Lok durchgängig mit absolute Fahrtrichtungen kommuniziert werden kann.

Grüße
Markus
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Markus Herzog

Hallo Konrad,

eigentlich müssten die Loks ziemlich schnell ihre Fahrtrichtung verlieren wenn diese im stromlosen Abschnitt stehen, aber ehrlich gesagt habe ich damit keine Erfahrungswerte, da ich als mit Digital und PC gestartet bin vor 16 Jahren entweder direkt MM2/DCC-Dekoder eingebaut habe bzw. die MM1 rausgeworfen habe und durch MM2/DCC ersetzt habe.
Und ich bin auch sofort mit der IB1 gestartet. Die kommuniziert zum PC mit absoluten Fahrtrichtungen.

Grüße
Marks
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GWelt

#11
Guten Morgen Markus,

vielen Dank für die schnelle Antwort.

Das heist also, Loks mit Decodern der ersten Gerneration (z.B. mit Mäuseklavier), die beim Abschalten des Stroms automatisch auf vorwärts schalten, und bei Interface der ersten Generation (z.B.6021) können diese Befehle nicht verarbeiten werden da in den stromlosen Bereichen kein Strom fließt

Das bedeuted; alle stromlosen Abschnitte, bevor WDP gestartet wird, mit Strom versorgen. Korrekt?



PS: dies ist ein Hinweiß für diese Nutzer. Meine Anlage startet erst mit der Tams und anschließend mit WDP,
Alle meine Loks haben Decoder der neuen Generation.
Viele Grüße aus dem Siebengebirge
Gerd

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ezada

Hallo Gerd,

das ist doch ganz einfach:

Loks, die auf einem stromlosen Gleis abgestellt werden, werden weder beim Runterfahren von WDP noch beim Hochfahren von WDP erreicht.

Empfehlung an @Konrad: Modelle mit Motorola 1 nur vorwärts abstellen.
Mit digitalen Grüßen
EZADA
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Peter BR44

Hallo zusammen,

während des Betriebes, kann man die stromlosen Abschnitte
mit einem 1,5 KOhm Widerstand überbrücken.
Dies hilft dann schon mal bei Betrieb, dass die alten Decoder
kein Alzheimer bekommen.

Würde aber, wie schon mehrfach erwähnt, die alten Decoder,
mit und mit austauschen.
Dann hat die liebe Seele ruhe.

In diesem Sinne, wünsche ich allen einen schönen Sonntag.
Viele Grüße Peter
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  • Rechnerkonfiguration:
    Hardware: i5-7600K, 32 GB RAM, 24

Ralf Krapp

Hallo Konrad,
wie im letzten Beitrag von Peter BR44 erwähnt, hilft es, wenn man stromlose Abschnitte durch einen 1,5 kOhm Widerstand mit einem Strom führenden Bereich überbrückt. Dies war auch eine Empfehlung von Märklin zu Zeiten der ersten Decodergeneration (6080), wenn auf "alten" Anlagen noch die übliche Bauweise mit stromlosen Abschnitten vor Signalen oder im Bereich der Abstellgleise vorhanden war. So ist es wohl auch zu erklären, dass Deine Loks dann in der Vorzugsrichtung vorwärts anfahren.
Eine Möglichkeit, dies zu verhindern, wäre möglicherweise gegeben, wenn Du zuerst die Anlage mit Strom versorgst, dann die stromlosen Abschnitte mit Hilfe der Decoder K83 und K84 auf Strom führend einstellst und anschließend WDP startest. Das ist natürlich eine Vorgehensweise, die auf Dauer wohl nicht gerade zufriedenstellend sein dürfte. Deshalb gilt der schon mehrfach geäußerte Hinweis, dass eine Umrüstung auf Decoder neuerer Version (gleich ob von Märklin, ESU oder einem anderen Hersteller) die bessere Lösung sein dürfte. Auch wäre zu überlegen, ob es noch erforderlich ist, die stromlosen Strecken beizubehalten, die man im Digitalbetrieb nun eigentlich nicht mehr benötigt.
Grüße aus Obertshausen (Hessen)
Ralf Krapp
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